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Leben in Parallelwelten - Zu Hatice Akyün "Einmal Hans mit scharfer Soße – Leben in zwei Welten"

Titre: Leben in Parallelwelten - Zu Hatice Akyün "Einmal Hans mit scharfer Soße – Leben in zwei Welten"

Essai Scientifique , 2006 , 6 Pages

Autor:in: Mehmet Metin (Auteur)

Philologie Allemande - Linguistique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Berlin, Bielefeld, Köln, Frankfurt und andere Städte sind inzwischen Zuhause viele Migranten geworden. Aber,trotzdem gibt es keine richtige Kommunikation zwischen den Deutschen und Migranten in bezug auf die alltägliche Kommunikation gibt. Wenn wir die Wohnsituationen der großen Städte sehen, müssen wir leider feststellen, dass man in einer Parallelwelten lebt.
In diesem Artikel wird es die Ursachen beschrieben, warum und wieso!

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Leben in Parallelwelten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausbildung und Manifestation kommunikativer Parallelwelten zwischen der türkischen Minderheit und der deutschen Mehrheitsgesellschaft sowie die Rolle der türkisch-deutschen Intellektuellen als Vermittler in diesem spannungsreichen Gefüge.

  • Historische Entwicklung der deutsch-türkischen Beziehungen.
  • Entstehung einer türkischen Parallelöffentlichkeit in Deutschland.
  • Herausforderungen für Migrantenintellektuelle bei der Identitätsfindung.
  • Bruchstellen in der Kommunikation zwischen Türkei und türkischer Diaspora.
  • Kulturelle Emanzipation und die Rolle der zeitgenössischen Literatur.

Auszug aus dem Buch

Leben in Parallelwelten

Berlin, Köln, Frankfurt und andere Städte sind inzwischen Zuhause viele Migranten geworden. Während des Kaiserreiches entstand in Deutschland bzw. Berlin eine grosse Zahl deutsch-türkischer Vereinigungen und verschiedener Illustrierten mit der Absicht, die beiden unterschiedlichen Kulturen einander näher zu bringen, damit die beiden Länder sich besser verstehen.

Vor dem Ersten Weltkrieg in den zwanziger Jahren erschienen viele umfangreiche Publikationen, die die türkische Situation sowohl wirtschaftlich als auch geographisch genau analysierten. Verträge zwischen Deutschland und der Türkei wurden abgeschlossen, und die Türkei wurde für Deutschland ein wichtiger Handelspartner.

Man bemühte sich damals von offizieller und privater Seites, Kulturunterschiede zu verstehen und abzubauen. Von daher stammt sogar im Jahre 1917 die Idee einer türkischen Schule "komisch und unglaublich". Der gemeinsam geführte und verlorene Erste Weltkrieg hat die Mehrheit der türkischen Bevölkerung mit den deutschen verbunden. Das wurde auf deutscher Seite ganz schnell vergessen.

In den 90er Jahren hat sich in Deutschland von der Öffentlichkeit zunächst unbemerkt eine Parallelöffentlichkeit etabliert, eine türkische Öffentlichkeit, die Informationsbedürfnisse zunehmend an türkischen Zeitungen und Fernsehprogrammen orientiert. Die in Deutschland erscheinenden acht türkischen Tageszeitungen erreichen mittlerweile eine Gesamtauflage von über 350.000 Exemplaren. Mehr als 80 % der türkischen Haushalte in Deutschland geben am Ende der 90er Jahre an, ausschließlich türkisches Fernsehen zu konsumieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Leben in Parallelwelten: Diese Einleitung beleuchtet die historische Entwicklung deutsch-türkischer Beziehungen und analysiert die Entstehung kommunikativer Parallelstrukturen, die trotz ökonomischer Integration eine echte kulturelle Verständigung erschweren.

Schlüsselwörter

Parallelwelten, Migration, Identität, deutsch-türkische Beziehungen, Kommunikation, Intellektuelle, Integration, Kulturdialog, Medienkonsum, Diaspora, türkische Literatur, Identitätsprobleme, soziale Verstrickungen, Minderheit, kulturelle Emanzipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Entstehung von kommunikativen Parallelwelten innerhalb der türkischen Minderheit in Deutschland und der problematischen Vermittlerrolle türkisch-deutscher Intellektueller.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die historische Einordnung der deutsch-türkischen Beziehungen, die Auswirkungen von Parallelöffentlichkeiten sowie der Prozess der kulturellen Identitätsfindung bei Migranten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Gründe für das Scheitern eines umfassenden kulturellen Dialogs und die daraus resultierende Abkoppelung von Diskursen zwischen der Türkei und der Diaspora zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Perspektive wird eingenommen?

Der Autor nutzt soziologische und kulturwissenschaftliche Ansätze, um die Verschränkung von Identitätsfragen, Bildungswegen und medialer Repräsentation zu analysieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird analysiert, wie sich die türkische Intellektuellengeneration zwischen den Anforderungen des Herkunftslandes und der deutschen Aufnahmegesellschaft bewegt und welche Folgen dies für ihre Rolle als Brückenbauer hat.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Parallelöffentlichkeit, Identitätskrise, Migrationsintellektuelle, kulturelle Vermittlung und universelle Fragestellungen charakterisiert.

Wie wirken sich die unterschiedlichen Bildungshintergründe auf die Identitätsbildung aus?

Der Text zeigt, dass insbesondere türkische Intellektuelle in Deutschland mit Identitätskonflikten ringen, während sie versuchen, sich von traditionellen nationalen oder bäuerlichen Zuschreibungen zu emanzipieren.

Welche Rolle spielt die Literatur für den kulturellen Dialog?

Die zeitgenössische Literatur, etwa von Autoren wie Orhan Pamuk oder Hatice Akyün, dient als wichtiges Instrument, um die Grenzen zwischen "Ost" und "West" zu hinterfragen und die Lebenswirklichkeit der "Gastarbeiterkinder" abzubilden.

Fin de l'extrait de 6 pages  - haut de page

Résumé des informations

Titre
Leben in Parallelwelten - Zu Hatice Akyün "Einmal Hans mit scharfer Soße – Leben in zwei Welten"
Auteur
Mehmet Metin (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
6
N° de catalogue
V151979
ISBN (ebook)
9783640638604
ISBN (Livre)
9783640638901
Langue
allemand
mots-clé
Leben Parallelwelten Hatice Akyün Einmal Hans Soße Leben Welten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mehmet Metin (Auteur), 2006, Leben in Parallelwelten - Zu Hatice Akyün "Einmal Hans mit scharfer Soße – Leben in zwei Welten", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/151979
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Extrait de  6  pages
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