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Welche Faktoren beeinflussen einen jungen Menschen, Medizin zu studieren?

Title: Welche Faktoren beeinflussen einen  jungen Menschen, Medizin zu studieren?

Research Paper (postgraduate) , 2021 , 39 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anonym (Author)

Health - Health Sciences
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Dieser Forschungsbericht beschäftigt sich mit den Motiven von Studienanfängern, sich für den Studiengang der Humanmedizin einzuschreiben. Wie kommt es dazu, dass immer mehr junge Menschen Interesse für ein Medizinstudium entwickeln? Allein im letzten Jahr sind für das Wintersemester 2020/21, 975.222 Bewerbungen für einen Studienplatz des Faches Medizin bei der Stiftung für Hochschulzulassung eingegangen. Freie Plätze gab es 9.660. Auf eine hohe Anfrage wird mit knappen Studienplätzen reagiert, sodass nur die besten Abiturienten eine Möglichkeit bekommen ihr Wunschstudienfach zu belegen. Allerdings gibt es sehr viele Alternativen zum Medizinstudium. Abiturienten können als Alternative beispielsweise eine Ausbildung zum Optiker, Hörakustiker, Sanitäter, Krankenpfleger, Medizinischer Fachangestellter, Operationstechnischer Assistent, Ergotherapeut, Logopäde oder Physiotherapeut beginnen. Wobei die letzten drei Berufsbilder sogar als Studiengänge angeboten werden. Falls eine Ausbildung nicht in Frage kommt, gibt es auch viele Alternativen zum Studiengang der Humanmedizin, wie Ernährungswissenschaft, Sportwissenschaft, Gesundheitswissenschaft, Public
Health, Humanbiologie, Medizinische Biologie, Biochemie, Biophysik, Medizintechnik, Medizininformatik, Medizinische Biotechnologie, Medizinphysik, Molekulare Medizin. Dies sind nur einige Beispiele für alternative Studienfächer. Gleichzeitig besteht ein großer Mangel an Pflegefachkräften in Deutschland. Im Jahre 2019 dokumentierte die Bundesagentur für Arbeit 39.700 offene Stellen in der Pflege. In diesem Bereich hätten junge Menschen höhere Chancen einen Platz zu bekommen als im Studiengang der Medizin.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Überlegungen

2.1 Vorgehen

2.2 Begriffserklärung

2.3 Das Bildungsniveau

2.4 Sozial-Altruistische Motive

2.5 Das Geschlecht

2.6 Das Fachinteresse

3. Sekundäranalyse quantitativer Daten

3.1 Allgemeine Analyse des Datensatzes

3.2 Hypothese 1: Medizinstudierende und das Bildungsniveau des Elternhauses

3.3 Hypothese 2: Medizinstudierende und eine altruistische Motivation

3.4 Hypothese 3: Medizinstudierende und das Geschlecht

3.5 Hypothese 4: Medizinstudierende und das Fachinteresse

4. Fazit

5. Forschungsdesiderata

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht anhand einer Sekundäranalyse quantitativer Daten der 21. Haupterhebung des Deutschen Studierendenwerks, welche zentralen Faktoren die Studienwahl junger Menschen für das Fach Medizin beeinflussen. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf dem Einfluss des elterlichen Bildungsniveaus, altruistischer Motive, des Geschlechts sowie des spezifischen Fachinteresses.

  • Einfluss des Bildungsniveaus und des akademischen Hintergrunds des Elternhauses auf die Studienwahl.
  • Bedeutung altruistischer Motivationen wie dem Wunsch, anderen Menschen zu helfen.
  • Geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Wahl des Medizinstudiums.
  • Rolle des fachspezifischen Interesses im Vergleich zu anderen Einflussfaktoren.
  • Untersuchung von Rollenmustern und deren Auswirkungen auf die Berufs- und Studienvorstellungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Allgemeine Analyse des Datensatzes

Die Teilnehmerzahl der 21. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Lage der Studierenden in Deutschland umfasst 55.211 Studierende. Davon sind 30.133 weiblich, 24.243 männlich und 582 Studierende fühlen sich keiner Gruppe zugeordnet. Die prozentuale Verteilung von männlichen (44,09%) und weiblichen Teilnehmenden (54,58%) verdeutlicht, dass Studentinnen mit 10,49 Prozentpunkten mehr an der Befragung teilgenommen haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt die Problematik der hohen Nachfrage bei begrenzten Studienplätzen im Fach Medizin dar und leitet die Forschungsfrage nach den Einflussfaktoren auf die Studienwahl ab.

2. Theoretische Überlegungen: Hier werden zentrale Begriffe definiert und basierend auf der Literatur vier Hypothesen aufgestellt, die den Zusammenhang zwischen verschiedenen Faktoren und der Studienwahl zum Gegenstand haben.

3. Sekundäranalyse quantitativer Daten: In diesem Hauptteil werden die Daten der 21. Haupterhebung des Deutschen Studierendenwerks statistisch ausgewertet, um die aufgestellten Hypothesen hinsichtlich Bildungsniveau, altruistischer Motive, Geschlecht und Fachinteresse zu prüfen.

4. Fazit: Das Fazit führt die Ergebnisse der Hypothesenprüfungen zusammen und beantwortet die leitende Forschungsfrage zur Studienwahl Medizin.

5. Forschungsdesiderata: Dieses Kapitel diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse sowie Einschränkungen der Datenlage und zeigt Möglichkeiten für zukünftige Verbesserungen und weiterführende Untersuchungen auf.

Schlüsselwörter

Medizinstudium, Studienwahl, Bildungsniveau, Elternhaus, Altruismus, Geschlecht, Fachinteresse, Sekundäranalyse, Studierendenwerk, Studienmotive, Berufsplanung, Bildungsherkunft, Studienalltag, Karrierewahl, Humanmedizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Faktoren, die junge Menschen dazu bewegen, ein Studium im Fach Humanmedizin zu beginnen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen den Einfluss des elterlichen Bildungsstandes, die Rolle altruistischer Motive, geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Studienwahl sowie die Bedeutung des Fachinteresses.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Frage: "Welche Faktoren beeinflussen einen jungen Menschen Medizin zu studieren?".

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine Sekundäranalyse von quantitativen Daten durchgeführt, welche primär aus der 21. Haupterhebung des Deutschen Studierendenwerks aus dem Jahr 2016 stammen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden vier formulierte Hypothesen anhand statistischer Auswertungen der Daten des Studierendenwerks überprüft und mit Hilfe von Kreuztabellen und Grafiken analysiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Studienwahl, Bildungsniveau, altruistische Motivation, Geschlechtereinfluss und Medizinstudium charakterisieren.

Welche Auswirkung hat das elterliche Bildungsniveau auf die Studienwahl?

Die Analyse bestätigt, dass ein hohes Bildungsniveau der Eltern sowie ein akademischer Hintergrund im Elternhaus die Wahl eines Medizinstudiums beziehungsweise die Wahrscheinlichkeit hierfür begünstigt.

Führt ein altruistisches Motiv tatsächlich zu einer höheren Affinität für das Medizinstudium?

Ja, Daten zeigen, dass Studierende der Humanmedizin im Vergleich zu anderen Fächern überdurchschnittlich stark das Motiv "anderen Menschen helfen wollen" als Entscheidungsgrund für ihr Studium angeben.

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Details

Title
Welche Faktoren beeinflussen einen jungen Menschen, Medizin zu studieren?
College
University of Duisburg-Essen
Grade
1,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2021
Pages
39
Catalog Number
V1523955
ISBN (PDF)
9783389095140
ISBN (Book)
9783389095157
Language
German
Tags
Medizin Medizinstudium Motive Erziehungswissenschaft Forschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2021, Welche Faktoren beeinflussen einen jungen Menschen, Medizin zu studieren?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1523955
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