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Hintergrund, Durchführung und Effizienz der seit 2005 geltenden Integrationskurse

Titre: Hintergrund, Durchführung und Effizienz der seit 2005 geltenden Integrationskurse

Dossier / Travail , 2009 , 21 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Mera Graumann (Auteur)

Travail Social
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Migranten über jahrelangen Bezug durch Transfermittel integrieren zu wollen, das konnte nur scheitern. Dieses Konzept ist in Frage zu stellen, nicht jedoch das Konzept einer kulturell und religiös pluralen Gesellschaft, die gemeinsamen Werten verpflichtet ist... Wir brauchen Zuwanderer in den kommenden Jahren, aber nicht um jeden Preis. Zuwanderung zahlt sich für alle aus, wenn die Einwanderer über Bildung und Arbeit an unserer Gesellschaft beteiligt werden.
Genau das wollen sie auch. Alle wollen es.

( Barbara John)

Deutschland gilt spätestens seit der Wiedervereinigung offiziell als Einwanderungsland und befasst sich mit der Herausforderung seine zugewanderten Mitbürger zu integrieren. Das zum 1. Januar eingeführte Zuwanderungsgesetz stellt damit Bundesweit Regeln und Forderungen für eine bessere Integration auf. Eine daraus resultierende Maßnahme ist der Integrationskurs welcher, verpflichtend oder freiwillig, von Migranten besucht wird. Doch bedeutet Integration nicht weit aus mehr als 600 Sprachstunden und die knappe Einführung in Recht, Geschichte und Kultur? Deshalb möchte ich an Hand einer genauen Durchleuchtung von Inhalt und Konzept des Integrationskurses feststellen, in welchem Ausmaß ein solcher Kurs zu einer erfolgreichen „Integration“ verhilft...

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2. Migration

2.1 Definition von Migration

2.2 Ursachen für Migration

2.3 Die Migrationgeschichte der Bundesrepublik seit den fünfziger Jahren

2.4 Stand der Migrationsituation zu 2007

3. Integration

3.1 Definition

3.2 Beschreibung des Verlaufs der Integration

4.Der Integrationskurs

4.1 Ausländerpolitik bis 1. Januar 2005

4.2 Konzept des Integrationskurses

4.2.1 Teilnahmeberechtigung

4.2.2.Zulassung und Bestätigung

4.2.3 Anmeldung

4.2.4 Kosten

4.2.5 Kursträger und Lehrkräfte

4.2.6 Struktur und Organisation

4.2.7 Abschlusstest

5. Durchführung und Effizienz

6. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Hintergrund, die konzeptionelle Ausgestaltung und die praktische Effizienz der seit 2005 in Deutschland geltenden Integrationskurse als zentrales Instrument des Zuwanderungsgesetzes. Dabei wird analysiert, inwieweit diese Kurse die gesellschaftliche Teilhabe von Migranten tatsächlich fördern und welche Defizite in der Umsetzung bestehen.

  • Migrationstheorien und die Migrationsgeschichte der Bundesrepublik
  • Rechtliche Grundlagen der Integrationskurse nach dem Aufenthaltsgesetz
  • Struktur, Organisation und Finanzierung der Kurse
  • Qualitätsstandards für Kursträger und Lehrkräfte
  • Kritische Evaluation der Wirksamkeit anhand von Daten und Praxisanalysen

Auszug aus dem Buch

3.2 Beschreibung des Verlaufs der Integration

Der Integrationstheoretiker H. Esser behauptet zunächst, dass die optimale Eingliederung nur in den seltensten Fällen wirklich statt findet, da es oft nur eine oberflächliche Anpassung gibt. Wirkliche Integration, so Esser, gelingt nur denjenigen die sich aus ihrer Primärgruppe lösen können und mit neuen Gruppen aus dem Aufnahmeland Kontakt aufnehmen. Dies kann jedoch nur geschehen, wenn die „neue Gesellschaft“ offen und wohlwollend auf die emigrierte Person reagiert. Es muss also >ein Zustand des Gleichgewichts< bestehen.

Esser entwickelte vier Assimilationsphasen die ein Migrant für die komplette Integration durchlaufen müsste:

Kognitive Integration: Der Migrant erlernt die Sprache und erlangt Sicherheit in Fertigkeiten und Verhaltensweisen. Auch setzt er sich mit den geltenden Regeln auseinander.

Strukturelle Integration: Ausübung einer beruflichen Position durch die Einkommen gesichert, Prestige und soziale Mobilität erlangt werden kann.

Soziale Integration: Lösung der Primärgruppe und Kontaktaufnahme mit Personen anderer Herkunft.

Indentifikatorische Integration: Nun wird die neue Situation reflektiert- Rückkehr oder Bleibeabsichten werden abgewägt. Es kommt zur politischen Beteiligung wie beispielsweise Wahlbeteiligung. (Vgl.:Hartmuth Esser 1980:221)

H. Esser verdeutlicht dadurch sehr gut, dass der Integrationsprozess von langer Dauer ist und viele Faktoren beinhaltet. Die Integration ist in erster Linie „von der Sprachkompetenz, einem angemessen bezahlten Arbeitsplatz, der rechtlichen Stellung, der Teilnahme am bürgerlichen und politischen Leben sowie dem Zugang zu Sozialleistungen“ erlegen. „Sie braucht Zeit und unterliegt Rückschlägen“ (Rita Süssmuth 2006: 173)

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Integration als Herausforderung für das Einwanderungsland Deutschland und Vorstellung der Fragestellung zur Effizienz des Zuwanderungsgesetzes.

2. Migration: Analyse verschiedener Definitionsansätze von Migration sowie ein Überblick über die Zuwanderungsgeschichte und die aktuelle Migrationssituation in der Bundesrepublik.

3. Integration: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Begriff der Integration und Darstellung der von Hartmut Esser beschriebenen Assimilationsphasen.

4.Der Integrationskurs: Detaillierte Untersuchung des gesetzlichen Rahmens, der Zielsetzung sowie der organisatorischen Abläufe der Kurse, inklusive Teilnahmevoraussetzungen und Finanzierung.

5. Durchführung und Effizienz: Bewertung der praktischen Umsetzung und Wirksamkeit der Kurse basierend auf Evaluationsberichten und statistischen Daten zur Teilnehmerstruktur.

6. Schlusswort: Zusammenfassung der Ergebnisse mit einem Plädoyer für weiterführende Integrationsmaßnahmen und kritischen Anmerkungen zur aktuellen Zuwanderungspolitik.

Schlüsselwörter

Integration, Zuwanderungsgesetz, Migrationsgeschichte, Sprachkurs, Orientierungskurs, Integrationskurs, Aufenthaltsgesetz, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, Assimilation, Ausländerpolitik, Arbeitsmarktintegration, Gesellschaftliche Teilhabe, Zertifikat Deutsch, Qualifizierung, Interkulturelle Projekte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Einführung, dem Aufbau und der praktischen Effizienz der staatlichen Integrationskurse, die seit 2005 durch das Zuwanderungsgesetz in Deutschland geregelt sind.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Definition von Integration, der rechtlichen Grundlage durch das Aufenthaltsgesetz sowie der kritischen Untersuchung von Kursstruktur, Finanzierung und der tatsächlichen Wirksamkeit für die Zielgruppe.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, zu untersuchen, in welchem Ausmaß das aktuelle Integrationskurskonzept tatsächlich zu einer erfolgreichen sozialen und beruflichen Integration der zugewanderten Mitbürger beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller migrationssoziologischer Theorien sowie der Auswertung von Gesetzen, Verordnungen und offiziellen Evaluationsberichten des BAMF.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Migration und Integration, eine detaillierte Erläuterung der Kurskonzeption (von der Zulassung bis zum Abschlusstest) sowie eine empirische Bestandsaufnahme der praktischen Kurseffizienz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Integration, Zuwanderungsgesetz, Sprachkompetenz, gesellschaftliche Teilhabe, Zertifikat Deutsch und soziale Mobilität.

Warum betont die Autorin die Bedeutung des Erwerbs der Herkunftssprache?

Die Autorin argumentiert, dass eine mangelnde Sicherheit in der eigenen Herkunftssprache die kognitive Fähigkeit beeinträchtigt, eine neue Sprache erfolgreich zu erlernen und ein tieferes Verständnis für die Aufnahmegesellschaft zu gewinnen.

Welche Verbesserungsvorschläge macht die Autorin konkret?

Sie schlägt unter anderem die Vereinfachung der Zulassungsverfahren, eine flexiblere Ratenzahlung für die Kursgebühren, strengere Qualitätskontrollen bei Trägern und eine stärkere Verzahnung mit der Arbeitsmarktvorbereitung durch Praktika vor.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Volkshochschulen als Hauptträger?

Die Arbeit stellt fest, dass Volkshochschulen den größten Anteil (27 %) an den Trägern haben, weist jedoch darauf hin, dass die Qualität und die Qualifikation des Lehrpersonals durch die Ausnahmeregelungen und den Lehrkräftemangel kritisch zu betrachten sind.

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Résumé des informations

Titre
Hintergrund, Durchführung und Effizienz der seit 2005 geltenden Integrationskurse
Université
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Cours
Recht
Note
1,0
Auteur
Mera Graumann (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
21
N° de catalogue
V152656
ISBN (ebook)
9783640646630
ISBN (Livre)
9783640646920
Langue
allemand
mots-clé
Integrationskurs Integrationspolitik
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mera Graumann (Auteur), 2009, Hintergrund, Durchführung und Effizienz der seit 2005 geltenden Integrationskurse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152656
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