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Schulkleidung - Eine Untersuchung zur Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern im Kontext von Bekleidung und deren Prävention durch einheitliche Schulkleidung

Titre: Schulkleidung - Eine Untersuchung zur Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern im Kontext von Bekleidung und deren Prävention durch einheitliche Schulkleidung

Mémoire (de fin d'études) , 2007 , 84 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Ronny Reiter (Auteur)

Travail Social
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Diplomarbeit versucht ein genaueres Bild über die Gewalt im Zusammenhang mit der Bekleidung zwischen Schülern in Mecklenburg-Vorpommern zu zeichen. Zusätzlich werden gewaltpräventive Variablen untersucht, von denen angenommen wurde, dass eine einheitliche Schulkleidung sie positiv beeinflusst.

Im ersten Teil der Arbeit wird dazu allgemeines Hintergrundwissen zur Gewalt, Gewaltprävention und (Schul-)Kleidung aufgearbeitet. Im zweiten Teil werden mögliche theoretische Erklärungsmodelle zur Entstehung von Gewalt im Kontext mit Bekleidung beschrieben. Darüber hinaus soll mithilfe einer an Hamburger Schulen durchgeführten Studie aufgezeigt werden, dass Schulkleidung gewaltpräventive Variablen positiv beeinflussen kann. Durch den dritten und damit empirischen Teil wird dann versucht herauszufinden, ob überhaupt Gewalthandlungen unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern in diesem Zusammenhang vorhanden sind und in welchem Ausmaße sie ggf. auftreten. Darüber hinaus wird geprüft, inwieweit eine einheitliche Schulkleidung gewaltpräventive Variablen positiv beeinflussen könnte. Außerdem ist von Interesse, in welchem prozentualen Verhältnis Schulsozialarbeiter einer Einführung von Schulkleidung zustimmen oder diese ablehnen. Im Schlussteil werden alle Untersuchungsergebnisse zusammengefasst und das Fazit gezogen.

Auch wenn die empirische Untersuchung sich auf das Land Mecklenburg-Vorpommern beschränkt, dürfte sie auch für Forscher und Wissenschaftler anderer (Bundes-)Länder von Interesse sein und zur weiteren Anregung dienen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Gewalt, Gewaltprävention und (Schul-)Kleidung

1.1 Gewalt

1.1.1 Begriffsbestimmung

1.1.2 Formen

1.1.3 Erscheinungsformen schulischer Gewalt

1.2 Gewaltprävention

1.2.1 Begriffsbestimmung

1.2.2 Formen

1.3 (Schul)Kleidung

1.3.1 Begriffsbestimmungen

1.3.2 Bedeutung und Funktionen von Kleidung

1.3.3 Schulkleidungen und Schuluniformen in Deutschland

1.3.4 Schulkleidungen und Schuluniformen im Ausland

2 Theoretische Erklärungsmodelle

2.1 Entstehung von Gewalt unter Schülern im Kontext von Bekleidung

2.1.1 Psychologisch ausgerichtete Theorien

2.1.2 Soziologisch ausgerichtete Theorien

2.1.3 Opferorientierte Theorien

2.2 Gewaltprävention durch einheitliche Schulkleidung

2.2.1 Hamburger Studie

2.2.2 Weitere Variablen

3 Empirischer Teil

3.1 Fragestellungen und Hypothesen

3.2 Befragte

3.3 Erhebungsinstrument

3.4 Schularten in Mecklenburg-Vorpommern

3.4.1 Grundschulen (Primarstufe)

3.4.2 Förderschulen (Sekundarstufe I)

3.4.3 Regionalschulen (Sekundarstufe I)

3.4.4 Gymnasien (Sekundarbereich I + II)

3.4.5 Gesamtschulen (Sekundarbereich I ggf. II)

3.4.6 Berufsschulen (Sekundarbereich II)

3.5 Erhebungsdurchführung

3.6 Erhebungsergebnisse

3.6.1 Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern im Kontext von Bekleidung

3.6.2 Gewaltprävention durch einheitliche Schulkleidung

3.6.3 Auffassung zur Einführung einer einheitlichen Schulkleidung

4 Schlussfolgerungen

4.1 Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern im Kontext von Bekleidung

4.2 Gewaltprävention durch einheitliche Schulkleidung

4.2.1 Primär

4.2.2 Sekundär

4.3 Einführung einer einheitlichen Schulkleidung

4.4 Anregungen für die Praxis

Zielsetzung & Themen

Diese Diplomarbeit untersucht das Ausmaß und die Erscheinungsformen von Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere in Bezug auf deren Bekleidung. Ziel ist es, auf Basis theoretischer Modelle und einer empirischen Befragung von Schulsozialarbeitern zu analysieren, ob und wie eine einheitliche Schulkleidung als präventive Maßnahme zur Entschärfung dieser Problematik beitragen kann.

  • Phänomenologie und Ursachen von Gewalt an Schulen im Kontext von Bekleidung.
  • Die Bedeutung von Kleidung als Statussymbol und Ausdruck der Identität.
  • Analyse präventiver Strategien und der Wirksamkeit einheitlicher Schulkleidung.
  • Empirische Untersuchung zur Einstellung von Schulsozialarbeitern gegenüber Schulkleidung.
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und gesellschaftliche Pro- und Kontra-Argumente.

Auszug aus dem Buch

1.3.1.2 Schulkleidung/-uniform

Die Begriffe Schuluniform und einheitliche Schulkleidung werden in der Literatur häufig synonym verwendet, obwohl zwischen diesen beiden Termini eindeutige Unterscheidungskriterien existieren. Die größte Andersartigkeit zwischen einheitlicher Schulkleidung und Schuluniform besteht darin, dass die einheitliche Schulkleidung auf freiwilliger Basis getragen wird, wobei Uniformen generell verordnet werden (vgl. Brose 2005; S. 12 ff., 40 ff.; vgl. Müller 2007 - Internetquelle). Weitere Merkmale von Uniformen sind Rangabzeichen und Auszeichnungen wie z. B. Orden, Abzeichen oder Schulterstücke. Hinzu kommt, dass mit einer Uniform optisch einheitlich in der Öffentlichkeit aufgetreten werden soll und der Bezug zur Bekleidungsordnung bis ins Detail reglementiert ist, vor allem im Hinblick auf Schnitt, Farbe und Tragweise (vgl. Wikipedia 2007 „Uniform“ - Internetquelle; Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 2006, S. 3). Bei einer einheitlichen Schulkleidung ist dies hingegen nicht der Fall, da aus einem vielfältigen, aber vorgegebenen Kleidungsangebot ausgewählt und sie mit individueller Kleidung kombiniert werden kann (vgl. Brose 2005, S. 12 ff.).

In dieser Arbeit werden die Begriffe koordinierte Schulkleidung, einheitliche Schulkleidung, schulische Einheitskleidung oder Schulkleidung synonym verwendet. Darunter sind Kleidungsstücke zu verstehen, die von einem Hersteller gefertigt wurden und beim Tragen keine unterschiedlichen Marken erkennen lassen. Weiterhin wird sie durch die jeweilige Schule bezüglich der Farbe, der Form, des Schnittes organisiert und abgestimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Gewalt, Gewaltprävention und (Schul-)Kleidung: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Gewalt und Gewaltprävention im schulischen Kontext und beleuchtet die Bedeutung sowie historische Formen von Schulkleidung.

2 Theoretische Erklärungsmodelle: Hier werden psychologische und soziologische Theorien herangezogen, um die Entstehung von Gewalt im Zusammenhang mit Bekleidung zu erklären und die potenzielle präventive Wirkung von Schulkleidung zu diskutieren.

3 Empirischer Teil: Dieser Abschnitt beschreibt die quantitative Studie unter Schulsozialarbeitern in Mecklenburg-Vorpommern, deren Durchführung und die Ergebnisse bezüglich der Gewaltwahrnehmung und der Einstellung zu Schulkleidung.

4 Schlussfolgerungen: Das abschließende Kapitel fasst die Untersuchungsergebnisse zusammen und gibt Anregungen für die pädagogische Praxis hinsichtlich des Einsatzes von Schulkleidung als präventives Element.

Schlüsselwörter

Schulkleidung, Schuluniform, Gewaltprävention, schulische Gewalt, Markenkleidung, soziale Integration, Identifikation, Schulsozialarbeit, Mecklenburg-Vorpommern, Diskriminierung, Mobbing, Aggression, Schüler, Erziehung, Schulgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, ob Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern durch eine einheitliche Schulkleidung präventiv beeinflusst werden kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Gewaltformen an Schulen, die Bedeutung von Kleidung bei Jugendlichen als Ausdruck von Identität oder Status sowie Konzepte der Gewaltprävention.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage zielt darauf ab, festzustellen, ob gewalttätige Handlungen an Schulen auf die Kleidung der Schüler zurückzuführen sind und inwiefern eine einheitliche Schulkleidung hierbei entlastend oder präventiv wirken kann.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine quantitative empirische Untersuchung durchgeführt, bei der ein standardisierter Fragebogen an Schulsozialarbeiter in Mecklenburg-Vorpommern versendet wurde.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Erklärungsmodelle (psychologisch und soziologisch) sowie den empirischen Teil, der die Auswertung der Befragungsdaten zu Gewaltphänomenen und Einstellungen zur Schulkleidung enthält.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Schulkleidung, Gewaltprävention, soziale Integration, Identifikation, schulische Gewalt und Markenkleidung.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Kleidung und Gewalt?

Die empirischen Daten deuten darauf hin, dass Bekleidung ein relevanter Faktor für Konflikte sein kann, insbesondere wenn sie als Statussymbol fungiert, das Ausgrenzungen oder Mobbing begünstigt.

Wie stehen die befragten Experten zur Einführung von Schulkleidung?

Die befragten Schulsozialarbeiter befürworten mehrheitlich die Einführung einer einheitlichen Schulkleidung, auch wenn sie deren direkte gewaltpräventive Wirkung teilweise differenziert betrachten.

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Résumé des informations

Titre
Schulkleidung - Eine Untersuchung zur Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern im Kontext von Bekleidung und deren Prävention durch einheitliche Schulkleidung
Université
University of Applied Sciences Neubrandenburg
Note
1,3
Auteur
Ronny Reiter (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
84
N° de catalogue
V152690
ISBN (ebook)
9783640673742
ISBN (Livre)
9783640674053
Langue
allemand
mots-clé
Schulkleidung Gewalt an Schulen Schuluniform Schulbekleidung Gewaltprävention in der Schule Schulsozialarbeit
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ronny Reiter (Auteur), 2007, Schulkleidung - Eine Untersuchung zur Gewalt unter Schülern in Mecklenburg-Vorpommern im Kontext von Bekleidung und deren Prävention durch einheitliche Schulkleidung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152690
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Extrait de  84  pages
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