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Weiterbildung für Berufsrückkehrerinnen

Titre: Weiterbildung für Berufsrückkehrerinnen

Dossier / Travail , 2010 , 17 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Nadja Belobrow (Auteur)

Pédagogie - Education des adultes
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Die vorliegende Arbeit behandelt allgemein die Situation von Frauen auf dem Arbeits- und Weiterbildungsmarkt und speziell die Situation derjenigen, die nach einer Phase der Erwerbsunterbrechung aus familiären Gründen wieder berufstätig werden wollen, die Berufsrückkehrerinnen.
Zunächst wird ein Blick auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte geworfen und die aktuelle Lage dargestellt, um anschließend die daraus resultierenden Bedürfnisse und Hemmnisse bei der Wiederaufnahme einer qualifizierten Erwerbsarbeit für Frauen mit betreuungs- oder pflegebedürftigen Angehörigen aufzuzeigen.
Hiernach befasst sich ein Kapitel mit der Weiterbildungsberatung und stellt unterschiedlich konzeptionierte Beratungsansätze vor, die daraufhin beurteilt werden, ob und in welchem Maß sie den spezifischen Anforderungen der Ratsuchenden gerecht werden können.
Schließlich werden verschiedene Maßnahmen der beruflichen Qualifizierung vorgestellt und ebenfalls auf den Nutzen für Berufsrückkehrerinnen hin überprüft. Bereits an dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass der Rahmen dieser Arbeit keine umfassende oder erschöpfende Darstellung der Situation erlaubt; allenfalls können neben der allgemeinen Darstellung anhand von ausgewählten Beispielen, die aber nicht unbedingt repräsentativ sein müssen, Tendenzen aufgezeigt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Berufstätigkeit und (Weiter-)Bildungssituation

3. Spezifische Situation der Berufsrückkehrerinnen

4. Problemstellungen und Anforderungen

4.1 Qualifikationsverlust und Berufsferne

4.2 „Sackgassenberufe“

4.3 Kinderbetreuung

5. Konzepte der Beratung

5.1 Arbeitsagenturen

5.2 Weiterbildungsträger

5.3 Kommunale Beratungsstellen/ Kooperationen

6. Qualifizierungsmaßnahmen

6.1 Orientierungsveranstaltungen

6.2 Berufsbezogene Qualifizierung

7. Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Herausforderungen und Rahmenbedingungen für Frauen, die nach einer familienbedingten Erwerbsunterbrechung in das Berufsleben zurückkehren möchten. Ziel ist es, die spezifischen Problemlagen dieser Gruppe sowie die Eignung verschiedener Beratungs- und Qualifizierungsangebote für den erfolgreichen Wiedereinstieg zu analysieren.

  • Analyse der Bildungssituation und Erwerbsbiografien von Frauen
  • Identifikation von Hemmnissen wie Qualifikationsverlust und mangelnder Kinderbetreuung
  • Evaluation von Beratungskonzepten durch Arbeitsagenturen und spezialisierte Stellen
  • Untersuchung von Qualifizierungsmaßnahmen für den beruflichen Wiedereinstieg
  • Aufzeigen von Handlungsbedarfen für Arbeitgeber und Politik

Auszug aus dem Buch

4.2 „Sackgassenberufe“

Manche der von Frauen typischerweise gewählten Berufe erweisen sich bei einem beruflichen Wiedereinstieg als Sackgassen. Zum Einen wird beispielsweise in Gesundheits- und Pflegeberufen wie Zahnarzthelferin, Krankenschwester und Erzieherin über den eigentlichen Bedarf ausgebildet, weil Auszubildende billiger sind als voll ausgebildete Kräfte. Zum Anderen seien diejenigen frauentypischen Berufe genannt, in denen aus Imagegründen auf junge, attraktive Frauen zurückgegriffen wird, wohingegen Ältere kaum eine Chance auf Wiedereinstieg haben, etwa Friseurin oder Kosmetikerin.

Zudem bestehen in den meisten dieser Berufe nur geringe Aufstiegschancen, so dass auch entsprechende Anpassungsqualifikationen die Aussichten kaum verbessern, erst recht dann nicht, wenn eine Beschäftigung in Teilzeit gewünscht wird oder erforderlich ist (vgl. BMBW (Hrsg.) 1988, S. 20ff).

Auch hieraus ergeben sich spezifische Anforderungen an Berufsqualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sowie an die entsprechende Beratung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Berufsrückkehrerinnen ein und skizziert das Vorgehen bei der Untersuchung von Beratungs- und Qualifizierungsansätzen.

2. Berufstätigkeit und (Weiter-)Bildungssituation: Es wird die historische Verbesserung der Bildungschancen von Frauen aufgezeigt, bei gleichzeitigem Verharren in bestimmten, oft prekären Berufsfeldern.

3. Spezifische Situation der Berufsrückkehrerinnen: Dieses Kapitel beschreibt die diskontinuierlichen Erwerbsbiografien von Frauen durch familienbedingte Auszeiten und deren Auswirkungen.

4. Problemstellungen und Anforderungen: Hier werden zentrale Hemmnisse wie Kompetenzverlust, „Sackgassenberufe“ und fehlende Kinderbetreuung als Hürden für den Wiedereinstieg identifiziert.

5. Konzepte der Beratung: Die verschiedenen Beratungsansätze von Arbeitsagenturen, Weiterbildungsträgern und kommunalen Projekten werden hinsichtlich ihrer Zielgruppenorientierung bewertet.

6. Qualifizierungsmaßnahmen: Es werden Orientierungsveranstaltungen und berufsbezogene Qualifizierungen als Instrumente der beruflichen Wiedereingliederung analysiert.

7. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert ein Umdenken bei Arbeitgebern hinsichtlich familienfreundlicher Modelle.

Schlüsselwörter

Berufsrückkehrerinnen, Erwerbsbiografie, Weiterbildung, Wiedereinstieg, Familienpflichten, Qualifikationsverlust, Beratungsangebote, Arbeitsagentur, Teilzeitarbeit, Sackgassenberufe, Kinderbetreuung, berufliche Emanzipation, Arbeitsmarkt, Qualifizierungsmaßnahmen, Fachkräftemangel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation von Frauen, die nach einer Phase der Erwerbsunterbrechung aus familiären Gründen wieder in den Beruf zurückkehren möchten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themen umfassen die Bildungs- und Arbeitssituation von Frauen, die speziellen Herausforderungen bei der Wiederaufnahme einer Tätigkeit sowie bestehende Beratungs- und Qualifizierungsangebote.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedürfnisse und Hindernisse von Berufsrückkehrerinnen aufzuzeigen und zu prüfen, wie Beratungsansätze und Qualifizierungen diesen Anforderungen gerecht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse des Bildungs- und Arbeitsmarktes sowie die Auswertung von Fachliteratur, Studien und Modellprojekten zur beruflichen Wiedereingliederung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Ausgangslage der Frauen, identifiziert spezifische Problemlagen (wie z.B. Kompetenzverlust) und untersucht die Effektivität von Beratungs- und Qualifizierungskonzepten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Berufsrückkehrerinnen, Weiterbildung, Erwerbsbiografie, Wiedereinstieg, Familienpflichten und Qualifikationsverlust.

Welche Rolle spielen „Sackgassenberufe“ bei der Rückkehr?

Sie bezeichnen Tätigkeiten, in denen Frauen oft geringe Aufstiegschancen, niedrige Löhne und ein Image-abhängiges Beschäftigungsrisiko vorfinden, was den Wiedereinstieg erschwert.

Warum wird die Kinderbetreuung als entscheidender Faktor genannt?

Mangelnde oder unzureichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten werden als signifikantes Erwerbshemmnis identifiziert, das viele Mütter daran hindert, ihre Erwerbstätigkeit auszuweiten oder an Weiterbildungen teilzunehmen.

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Résumé des informations

Titre
Weiterbildung für Berufsrückkehrerinnen
Université
Helmut Schmidt University - University of the Federal Armed Forces Hamburg
Note
1,7
Auteur
Nadja Belobrow (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
17
N° de catalogue
V152817
ISBN (ebook)
9783640646746
ISBN (Livre)
9783640647101
Langue
allemand
mots-clé
Weiterbildung Berufsrückkehrerinnen Frauen Arbeitsmarkt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nadja Belobrow (Auteur), 2010, Weiterbildung für Berufsrückkehrerinnen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152817
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Extrait de  17  pages
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