Die Entwicklung des Freundschaftskonzeptes


Hausarbeit (Hauptseminar), 2002

39 Seiten, Note: 1,5


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definitionen

3. Konzepte im Kindes- und Jugendalter
3.1. Das Stufenmodell von Bigelow und La Gaipa
3.1.1. Parallelen des Modells zur Forschung im Bereich der kognitiven und moralischen Entwicklung
3.2. Die Untersuchung von Youniss
3.3. Das Entwicklungsmodell der Freundschaftskonzepte von Selman und Selman
3.4. Hindys Ansatz
3.5. Die Entwicklung des Konzepts „Freundschaft“: Synopse verschiedener Stufeneinteilungen
3.6. Kritik an den bisherigen Studien
3.7. Weiterführende Untersuchungen

4. Freundschaft und Freundschaftskonzepte im Erwachsenenalter
4.1. Junge Erwachsene
4.2. Mittleres Erwachsenenalter
4.3. Alter
4.4. Entwicklung der Freundschaftskonzepte über das Erwachsenenalter

5. Zusammenfassung

1. Einleitung

Bereits in der alten griechischen und römischen Philosophie galten Freunde als bedeutende Quelle für Liebe, Freude, Verständnis und Unterstützung. Heute findet dies über alle Kulturen hinweg Anerkennung. Wissenschaftler sind schon sehr lange darum bemüht Freundschaft zu definieren und ihre Funktion für das individuelle Leben, wie für die Gesellschaft als Ganzes ausfindig zu machen. Doch trotz der vielen verfügbaren Kommentare von Freundschaft in philosophischen und historischen Schriften, wurde diesem Thema zunächst - im Vergleich zu romantischen, familiären oder Nachbarschaftsbeziehungen - wenig Aufmerksamkeit geschenkt. In den 40er, 50er und 60er Jahren wurden vorzugsweise Untersuchungen bezüglich von Eltern-Kind-Beziehungen betrieben, da bei Kindern in der Zeit des Kalten Krieges mehr Betonung auf kognitive Prozesse der Leistungsorientierung gelegt wurde, als auf soziale Interaktionen (Rubin & Ross, 1982).

Im Rückblick auf die letzten Jahrzehnte, lässt sich in der Forschung jedoch ein steigendes Interesse an Freundschaftsbeziehungen feststellen. Im Gegensatz zu den Untersuchungen im Kindes- und Jugendalter, begann das systematische Studieren von Freundschaften bei Erwachsenen erst vor ca. 40 Jahren. Eine mögliche Erklärung hierfür ist die Erkenntnis, dass Freundschaften im Kindes- und Jugendalter hinsichtlich der weiteren Entwicklung des Individuums eine größere Bedeutung besitzen (Tokuno, 1986). Da sich die Erforschung von Freundschaft und deren Konzepte hauptsächlich mit dem Kindes- und Jugendalter beschäftigte, gestalte ich dazu den größten Teil meiner Arbeit. Im zweiten Teil werden einige Befunde zu Konzepten über das Erwachsenenalter hinweg bis zum Alter referiert. Nach der ausführlichen Auseinandersetzung mit Freundschaftskonzepten versuche ich auf folgende Fragen eine Antwort zu finden: Entwickeln oder verändern sich Freundschaftskonzepte über das Alter hinweg? Wenn ja, wie lässt sich diese Entwicklung oder Veränderung charakterisieren und von welchen Bedingungen ist sie abhängig?

2. Definitionen

Der Begriff Freundschaft lässt sich nur sehr schwer definieren, da die diesbezügliche Forschung noch am Beginn steht. Lt. Schmidt-Denter (1996) sind Freundschaften mit spezifischen Merkmalen ausgestattete Beziehungen: Freundschaft basiert grundsätzlich auf Freiwilligkeit, was sie verletzlich und störanfällig macht. Im Gegensatz zur Gatten- oder Eltern-Kind-Beziehung gibt es keine rechtliche Absicherung gegen die Auflösung einer Freundschaft. Zudem lassen sich keine formalen Rechte, Ansprüche oder Verpflichtungen ableiten. Freundschaft erfordert eine kontinuierliche Stützung und Bejahung - dies ist ein Prozess, zu dem beide Parteien ihren Beitrag leisten müssen (Auhagen, 1991).

Das Thema der vorliegenden Arbeit, die Entwicklung von Freundschaftskonzepten, stellt den Teilbereich eines breiten Forschungsfeldes dar, welches sich mit „Sozialer Kognition“ befasst. „Soziale Kognition“ bezeichnet Prozesse der Informationsaufnahme und -verarbeitung, welche die soziale Umwelt zum Gegenstand haben und sich demnach auf Personen oder Beziehungsformen zwischen diesen beziehen können. Freundschaftskonzepte umfassen solche sozialen Kognitionen einer Person, die sich auf einen tatsächlichen oder auf einen gewünschten „idealen“ Freund oder die Beziehung zu ihm konzentrieren. Anders formuliert: Mit Freundschaftskonzepten bezeichnet man die Erwartungen einer Person, die sie gegenüber einem Freund oder einer Freundschaft verbindet.

3. Konzepte im Kindes- und Jugendalter

Anhand ausgewählter Arbeiten sollen etwas ausführlicher und mehr ins Detail gehend Forschungsbemühungen und Ergebnisse dargestellt werden, die sich auf vorhandene Freundschaftskonzepte im Kindes- und Jugendalter beziehen.

3.1. Das Stufenmodell von Bigelow und La Gaipa

Die beiden Wissenschaftler Bigelow und La Gaipa führten bereits sehr früh umfangreiche Arbeiten in diesem Themenbereich durch. Bei ihren ersten Untersuchungen 1975 ließen sie 480 kanadische Schüler der 1. bis 8. Klasse einen Aufsatz zum Thema, was sie von ihrem besten Freund erwarten, schreiben. Diese Erwartungen wurden in 21 Gruppen aufgeteilt, wovon 16 signifikante Veränderungen im Zusammenhang mit dem Alter zeigten (siehe Tabelle 1 auf Seite 4).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Mit dem Ziel einer kulturübergreifenden Validierung der bisherigen Ergebnisse und der Erstellung eines Stufenmodells zur Freundschaftskonzeptentwicklung führte Bigelow 1977 eine weitere Testreihe ähnlichen Designs durch. In seine Untersuchungen bezog er hierbei zwei Stichproben von je 480 über dieselben acht Klassenstufen verteilten Probanden ein. Die Stichproben führte er zum einen in Kanada und zum anderen in Schottland durch. Diesmal wiesen, wie in Tabelle 1 farblich hervorgehoben, lediglich elf der insgesamt 21 Freundschaftserwartungskategorien einen signifikanten Altersanstieg auf.

Bigelow verglich die Ergebnisse der schottischen Probanden mit denen der in Kanada lebenden aus der ersten Studie und fand heraus, dass sich mit zunehmenden Alter neun Dimensionen verändern und in ihrem Inhalt relativ übereinstimmen. Zu guter Letzt versuchte er diese neun Kategorien zu drei Stufen eines Entwicklungsmodells zu gruppieren, welches Ähnlichkeiten zu Kohlbergs (1969) Drei-Stufen-Konzept der Entwicklung des moralischen Urteils sowie zu Piagets (1970) Modell der kognitiven Entwicklung aufweist.

Bigelow beschreibt folgende drei Stadien: Das situationale Stadium bilden die Kategorien „Gemeinsame Aktivitäten“, „Bewertung“ und „Räumliche Nähe“. Diese Stufe wird mit etwa sieben bis acht Jahren relevant. Es handelt sich hierbei um Erwartungen, welche an konkrete Situationen anknüpfen, auf egozentrische Kosten- Nutzen-Erwägungen zurückgehen und oberflächliche Merkmale, wie gemeinsame Aktivitäten und Ähnlichkeiten, betreffen. Im Alter von neun, dem Vertragsstadium, stellt sich die Erwartung „Bewunderung“ in den Vordergrund. Diese bezieht sich sowohl auf Verhaltensweisen, als auch auf Charaktermerkmale des Freundes, die der sozialen Erwünschtheit und den moralischen Normen entsprechen. Der Übergang ins internal-psychologische Stadium erfolgt mit etwa zehn bis dreizehn Jahren. Die Erwartungen nach „Akzeptanz“, „Loyalität und Verpflichtung“, „Echtheit“, „Gemeinsame Interessen“ und „Intimität“ charakterisieren diese Stufe. Im Vordergrund steht, in einer auf Gegenseitigkeit, Vertrauen und Gemeinsamkeit basierenden Beziehung, der Wunsch nach Selbstöffnung. Der Freund wird zu einer einzigartigen, nicht mehr einfach austauschbaren Person.

Die einzelnen nach ihrem Zeitpunkt des Auftretens geordneten Dimensionen stellen nach Bigelow (1977) transkulturell gültige Entwicklungsschritte dar, die sich mit fortschreitendem Alter, quasi kumulativ, übereinanderschichten. Erwartungen niedrigeren Niveaus werden nicht einfach von reiferen Erwartungen abgelöst, sondern sie bestehen neben den neuen fort bzw. steigen in den Nennungshäufigkeiten manchmal sogar weiter an. In der Loyalitäts-Dimension der Bigelow- und La Gaipaschen Studien (1980) zeigte sich eine sehr bedeutsame Zunahme der Nennungshäufigkeiten während des Übergangs von der Kindheit zur Adoleszenz. Hingegen änderten sich die Erwartungen bezüglich „Gemeinsame Aktivitäten“, „Helfen“ und „Ähnlichkeit“ mit zunehmendem Alter kaum. Von der Gültigkeit des oben beschriebenen Modells überzeugt, legt Bigelow (1980) die Dimensionen des Stufenmodells (bereinigt um die Dimension „Räumliche Nähe“, da diese ranggleich mit „Bewunderung“ ist) als diagnostisches Instrument in Form der „Friendship Expectations Development Scale“ zur Feststellung des Freundschaftskonzept-Entwicklungsniveaus vor.

Bigelows Ergebnisse unterlagen Garners (1977) kritischer Betrachtung: Ihrer Meinung zufolge sind die Ergebnisse zu methodenspezifisch. Sie ist der Ansicht, dass die Methode der Aufsatzform die Kinder dahingehend beeinflusse, nur jene Verhaltensweisen aufzuschreiben, welche sie am leichtesten auszudrücken vermögen. Somit könnten die prosozialen Erwartungen jüngerer Kinder leicht unterschätzt werden. Infolge dessen entwickelte Garner ein dreiteiliges Interview, um die Kriterien der Kinder für Freundschaft und prosoziale Erwartungen zu ermitteln.

Die Ergebnisse belegten, dass bereits Kinder im Alter von sechs oder sieben Jahren prosoziale Erwartungen an ihre Freunde stellen. D.h., dass sie sich z.B. nicht streiten, oder Geheimnisse für sich behalten wollen. Mit neun und zehn erwarten sie, dass ein Freund ihnen in Gefahren beisteht und sowohl zuverlässig, als auch unterstützend ist. Mit zwölf oder dreizehn Jahren macht es einen Freund aus, wenn dieser für die Freundschaft auf etwas verzichten können sollte, dass man ihm Vertrauliches und Intimes mitteilen kann ohne das er es weiter erzählt und das er positiv interagiert. Die beiden zuletzt genannten Gruppen erwarten von einem Freund, dass er Gefühle versteht. Prosoziale Erwartungen bestehen lt. Garner (1977) bereits mit sechs Jahren und werden dann weiterentwickelt. Auch andere Autoren übten Kritik an der Vorgehensweise von Bigelow und La Gaipa, doch darauf nehme ich später Bezug.

3.1.1. Parallelen des Modells zur Forschung im Bereich der kognitiven und moralischen Entwicklung

Wie oben bereits darauf hingewiesen wurde, besitzt Bigelows und La Gaipas Modell sowohl Ähnlichkeiten zu Kohlbergs (1969) Konzept der moralischen Urteilsentwicklung als auch zu Piagets (1970) Modell der kognitiven Entwicklung. Lt. Bigelow und La Gaipa wird die Entwicklung von Freundschaftserwartungen sowohl von sozialen Sanktionen, als auch vom allgemeinen Stand kognitiver Entwicklungen beeinflusst, was gleichzeitig Parallelen vermuten lässt. Aus diesem Grund stellen die beiden Autoren die drei Stufen ihres Modells den letzten drei von Piagets gegenüber. Demnach findet ein Vergleich zwischen dem situationalen, Vertrags- und internal- psychologische Stadium und dem voroperatorischen, konkret-operatorischen und dem formal-operatorischen Stadium statt.

Genau wie im situationalen Stadium des Bigelowschen Modells ist nach Piaget das Stadium des voroperatorischen Denkens vor allem durch den Egozentrismus des Kindes gekennzeichnet. Diese Eigenschaft äußert sich vor allem in Beziehungen zu anderen. Das Kind glaubt, sein Standpunkt sei der einzig mögliche und bedürfe deshalb keiner weiteren Erklärung. Da seine Fähigkeit der Rollenübernahme noch nicht ausgebildet ist, zieht es die Möglichkeit, dass andere es missverstehen können, nicht in Erwägung. Das Kind verfügt zwar bereits über grundlegende Konzepte und wendet diese im Sinne einer Angleichung auf neue Gegenstände auch an, doch hierbei treten fehlerhafte Assimilationen auf. So werden z.B. Erfahrungen mit belebten Objekten auf unbelebte übertragen. Etwa im fünften oder sechsten Lebensjahr entwickelt der Mensch Strukturen des Zahlbegriffs und der Zahlkonstanz, welche ihm die Erstellung von Klassenhierarchien ermöglichen. Allgemeingültige Regeln bestimmen nun das Denken, das auf gegebene Informationen konkreter oder abstrakter Art beschränkt bleibt. Diese „geistigen Werkzeuge“ des konkret-operatorischen Stadiums, das Parallelen zum Vertragsstadium von Bigelow und La Gaipa aufweist, werden im formal- operatorischen Stadium durch komplexe Strukturen ergänzt. Das Denken des Kindes beschränkt sich nun nicht mehr nur auf gegebene Informationen. Beim Erstellen eigener Hypothesen und Strategien wird es zunehmend flexibler und kann über gegebene Informationen hinausgehen. Dieses Stadium finden wir auf der internal- psychologischen Stufe von Bigelow wieder, bei der entsprechende Freundesbeziehungen sowohl individueller als auch differenzierter werden können.

Welche Verbindungen bestehen nun aber zu dem Modell von Kohlberg ? Bei ihm bildet die erste Entwicklungsstufe das vorkonventionelle Niveau, bei dem moralische Entscheidungen auf der Grundlage eines hedonistischen Standpunktes bezüglich des zu erwartenden Lohns oder der zu befürchtenden Strafe getroffen werden. Bei den hier vorherrschenden und weitaus weniger komplexen Entscheidungsprozessen, bleiben die Interessen anderer weitgehend unberücksichtigt. Ebenso wie im situationalen Stadium von Bigelow und La Gaipa herrscht eine egozentrisch-hedonistische Grundhaltung vor. Das konventionelle Niveau, welches dem Vertragsstadium entspricht, ist vor allem durch die Tendenz gekennzeichnet, Beziehungen zu wichtigen Sozialpartnern zu erhalten. Auf dieser Stufe wird der Versuch unternommen, durch Einhaltung vorgegebener Regeln eine Gefährdung dieser Beziehungen zu vermeiden. Kann dabei keine Handlungsalternative gefunden werden, die mit den Interessen aller Sozialpartner im Einklang steht, so kann an dieser Stelle noch keine Konfliktlösung stattfinden. Dem internal-psychologischen Stadium von Bigelow und La Gaipa entspricht Kohlbergs postkonventionelles Niveau. Zwischen den Beteiligten gelten, unter Berücksichtigung ethnischer Prinzipien und demnach relativ unabhängig, vorgegebene Regeln. Somit können moralische Urteile getroffen werden. (Vorher: Vorgegebene Regeln werden jetzt als wandelbare Übereinkünfte zwischen den Beteiligten verstanden. Unter der Berücksichtigung ethnischer Prinzipien und demnach relativ unabhängig, können nun moralische Urteile getroffen werden.) Vorraussetzung ist dabei die Fähigkeit der Rollenübernahme und die zu komplexen Urteilsprozessen.

3.2. Die Untersuchungen von Youniss

Youniss (1977; nach Damon, 1977) versuchte Freundschaftskonzepte und deren Entwicklung z.B. dadurch zu erforschen, indem er Kinder dazu aufforderte, kurze Geschichten über ihre Freunde zu schreiben. Mit seinen Untersuchungen zielt er nicht direkt darauf ab, Entwicklungsniveaus von Freundschaften zu beschreiben, sondern versucht speziell zu erkunden, wie Kinder ihre sozialen Beziehungen herstellen und aufrechterhalten. Er geht davon aus, dass eine soziale Beziehung aus bestimmten wichtigen zwischenmenschlichen Interaktionen erwächst und aufrechterhalten wird. Damon (1984) ergänzte Youniss ’ Ausführungen dahingehend, dass zwischenmenschliche Interaktionen ebenso dazu dienen, Beziehungen zu beenden wie herzustellen und aufrechtzuerhalten. Im Mittelpunkt von Youniss ’ Untersuchungen stehen Vorstellungen, die Kinder von einem sehr allgemeinen Typus der interpersonalen Interaktion haben - der Prozess der Bestätigung (Affirmation). Er bat dabei Kinder im Alter von sechs bis dreizehn Jahren kurze Geschichten zu erzählen, in denen es um Bestätigung bezüglich Freundschaft geht. Zusammengefasst gelangte er dabei zu folgenden Ergebnissen:

Freundschaftsvorstellungen entwickeln sich von einer einfachen Verknüpfung von Freundschaften mit Teilen von materiellen Gütern oder angenehmen Aktivitäten zu einem reiferen Freundschaftsverständnis als Teil privater Gedanken und Empfindungen. Dies resultiert aus dem Gefühl gegenseitiger Rücksichtsnahme, wodurch sich gleichzeitig die Mittel, mit denen ein Kind eine Freundschaftsbeziehung bestätigt, verändern. Bei seiner theoretischen Analyse hebt Youniss zwei Merkmale hervor: Erstens gibt es eine deutliche Entwicklung in der Freundschaftsauffassung, die von einem Verständnis der materiellen Grundlagen für Freundschaft zu einem Verständnis der psychischen Grundlagen verläuft. Hierin spiegelt sich das entwickelnde Verständnis des Kindes für nicht offen beobachtbare Zustände im Allgemeinen wider. Als zweiter Punkt steht die Entwicklung des Verständnisses, dass eine Freundschaft „Gegenseitigkeit“ impliziert. Damit sich diese Freundschaftsvorstellung entfalten kann, behauptet Youniss, müssen Kinder zuerst einmal verstehen, dass gegebene Befindlichkeiten von Personen durch bestimmte zwischenmenschliche Interaktionen verändert werden können.

[...]

Ende der Leseprobe aus 39 Seiten

Details

Titel
Die Entwicklung des Freundschaftskonzeptes
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Psychologie)
Veranstaltung
Soziale Entwicklungen - Entwicklungspsychologie
Note
1,5
Autor
Jahr
2002
Seiten
39
Katalognummer
V152981
ISBN (eBook)
9783640650286
ISBN (Buch)
9783640650453
Dateigröße
943 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Schlagworte
Freundschaft, Kindesalter, Konzepte, Bigelow, La Gaipa, kognitive und moralische Entwicklung, Youniss, Selman, Entwicklung des Freundschaftkonzepts, Hindy, mittleres Erwachsenenalter, Jugend, Alter, Definition Freundschaft, soziale Kognition, Stufenmodell, Kohlberg
Arbeit zitieren
Diplom-Soziologin Susann Hinz (Autor), 2002, Die Entwicklung des Freundschaftskonzeptes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/152981

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