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Aufgabengestaltung im Lichte der Transaktionskostentheorie

Title: Aufgabengestaltung im Lichte der Transaktionskostentheorie

Seminar Paper , 2009 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Christian Rehbein (Author), Martin Heller (Author)

Leadership and Human Resources - Miscellaneous
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Möglichkeit die
Transaktionskostentheorie auf die Aufgabengestaltung sowie -verteilung anzuwenden.
Dazu wird erst mal die Theorie im Allgemeinen vorgestellt.
Diese beinhaltet einige Charakteristika des Verhaltens, die über die beteiligten Wirtschaftssubjekte getroffen werden, sowie der getätigten Transaktion selbst und die Hauptaussage der Theorie und ihre Anwendung.
Danach wird aufgezeigt, inwieweit die allgemeine Theorie auf das Thema der Gestaltung und Verteilung von Aufgaben übertragbar ist. Dazu werden Annahmen getroffen, welche mit Erläuterungen verständlich gemacht werden und abschließend mit Beispielen aus der Realität belegt werden.
Dabei geht es vor allem um die Frage, ob es möglich ist, anhand der Transaktionskostentheorie die Aufgaben so zu gestalten und zu verteilen, dass das Unternehmen einen effektiven Nutzen davon hat. Das soll heißen, dass man mit Hilfe der Theorie das interne Aufgabenmanagement so gestalten kann, dass die Kosten gering sind, die Qualität aber hoch bleibt.

Excerpt


Übersicht der Kapitel

1. Einleitung

2. Die Transaktionskostentheorie – Grundlagen & Annahmen

2.1 Die Transaktionskosten

2.2 Verhaltensannahmen

2.3 Transaktionscharakteristika

2.4 Institutionelle Vertragsbeziehungen und ihre Charakteristika

2.5 Hauptaussagen

2.6 Anwendungen

3. Aufgabengestaltung und -verteilung im Sinne der Transaktionskostentheorie

3.1 Produktions- und Transaktionskosten in der Aufgabengestaltung

3.2 Übertragung der Charakteristika in die Aufgabengestaltung

3.3 Interne Koordination von Aufgaben

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Konzepte der Transaktionskostentheorie auf die innerbetriebliche Gestaltung und Verteilung von Aufgaben angewendet werden können, um das Aufgabenmanagement effizienter zu gestalten.

  • Grundlagen der Transaktionskostentheorie und deren Verhaltensannahmen
  • Kostenarten bei Transaktionen (ex ante und ex post)
  • Analyse von Vertragsbeziehungen in der Theorie
  • Übertragung ökonomischer Charakteristika auf das Personalmanagement
  • Interne Koordination von Aufgaben und deren Kostenstruktur

Auszug aus dem Buch

3.3 Interne Koordination von Aufgaben

Wir gehen von einem Sachverhalt aus, in welchem eine leitende Position damit konfrontiert wird, eine Aufgabe selber zu erledigen oder diese intern abzugeben. Dabei sollten im Sinne der Theorie die Produktions- und Transaktionskosten minimiert und der Output maximiert werden, ohne dass die Qualität negativ beeinflusst wird.

Im Falle der internen Aufgabenkoordination fallen unter Anderem die Kosten für Koordination an. Dabei handelt es sich um Transaktionskosten, wenn die Koordination nicht zum eigentlichen Aufgabenbereich gehört, oder Produktionskosten, wenn die Aufgabengestaltung und -verteilung explizit zum Tätigkeitsbereich der leitenden Person gehört. Genauer gesagt sind dies insbesondere Verwaltungs- und Leitungskosten, die bei der Weitergabe oder Verteilung der Aufgabe an andere Mitarbeiter zwangsläufig entstehen. Hinzu kommen in der Regel Kontrollkosten, die bei Leistungsmessung bzw. Überprüfung auftauchen. Weitere Kosten entstehen bei der Kommunikation und Informationsverarbeitung.

Oftmals tritt der Fall auf, dass die Führung die Aufgabe abgeben muss, da sie nicht über das nötige Know-how verfügen. Dies ist in den meisten Mittel- und Großunternehmen der Fall, da die Arbeitsabläufe so speziell sind, sodass die Führung meistens nur mit der Verwaltung und Kontrolle der Aufgabe beschäftigt ist. Somit hat es in unserem Beispiel für die Führung Vorrang herauszufinden, an wen die Aufgabe abgegeben werden muss. Dabei ist zu prüfen, inwieweit das Personal in der Lage ist, diese zusätzliche und ggf. neue Aufgabe auszuführen. Es stellt sich also die Frage, ob sie eventuell über spezielles Fachwissen verfügen oder erst geschult werden müssen, was wiederum eine transaktionsspezifische Investition wäre.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Forschungsabsicht, die Transaktionskostentheorie als Analyseinstrument für die betriebliche Aufgabengestaltung und -verteilung zu nutzen.

2. Die Transaktionskostentheorie – Grundlagen & Annahmen: Erläuterung der theoretischen Basis, einschließlich Transaktionskostenarten, Verhaltensannahmen wie Opportunismus und Begrenzter Rationalität sowie der Transaktionscharakteristika.

3. Aufgabengestaltung und -verteilung im Sinne der Transaktionskostentheorie: Anwendung der Theorie auf die Personalwirtschaft, um Produktions- und Transaktionskosten bei der internen Aufgabenkoordination zu minimieren.

4. Fazit: Kritische Würdigung der Theorie als nützlicher Leitfaden, wobei auf die Grenzen der Anwendbarkeit aufgrund der Komplexität menschlichen Verhaltens hingewiesen wird.

Schlüsselwörter

Transaktionskostentheorie, Aufgabengestaltung, Aufgabenverteilung, Personalmanagement, Transaktionskosten, Produktionskosten, Opportunismus, begrenzte Rationalität, Transaktionscharakteristika, interne Koordination, Effizienz, Vertragsbeziehungen, institutionelle Arrangements, Organisationswissenschaften, Arbeitsteilung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie die Prinzipien der Transaktionskostentheorie genutzt werden können, um Prozesse der Aufgabengestaltung und -verteilung innerhalb von Unternehmen effizienter zu steuern.

Welches ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Methoden aufzuzeigen, mit denen durch die Anwendung der Theorie Produktions- und Transaktionskosten im internen Aufgabenmanagement reduziert werden können.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Transaktionskostentheorie, die Differenzierung von Kostenarten (ex ante/ex post), die Analyse von Vertragsformen sowie deren praktische Relevanz für das Personalwesen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, bei der ökonomische Konzepte der Organisationstheorie auf personalwirtschaftliche Fragestellungen übertragen und durch logische Ableitungen erörtert werden.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Transaktionskosten im betrieblichen Kontext, der Anwendung der Verhaltensannahmen (wie Opportunismus) auf die Mitarbeiterführung und der Frage der optimalen internen Aufgabenkoordination.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Transaktionskostentheorie, Aufgabengestaltung, Opportunismus, Effizienz im Personalmanagement und interne Koordination sind die tragenden Begriffe der Arbeit.

Wie unterscheidet die Arbeit zwischen Produktions- und Transaktionskosten?

Produktionskosten beziehen sich auf die direkte Leistungserstellung (Löhne), während Transaktionskosten durch die Übertragung von Aufgaben entstehen, etwa durch Informationsbeschaffung, Überwachung oder Vertragsanpassungen.

Welche Rolle spielt der Faktor "Mensch" in der Schlussfolgerung?

Die Autoren stellen fest, dass die Theorie trotz ihrer Nützlichkeit als Leitfaden an ihre Grenzen stößt, da die psychologische Komplexität und Individualität des Personals nicht vollständig durch ökonomische Modelle abgebildet werden kann.

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Details

Title
Aufgabengestaltung im Lichte der Transaktionskostentheorie
College
Leuphana Universität Lüneburg
Course
Personal: Aufgabengestaltung
Grade
1,3
Authors
Christian Rehbein (Author), Martin Heller (Author)
Publication Year
2009
Pages
18
Catalog Number
V153118
ISBN (eBook)
9783640651498
ISBN (Book)
9783640651535
Language
German
Tags
Gestaltung von Aufgaben Aufgabengestaltung Transaktionskostentheorie Personalmanagement Personal und Führung Transaktionskosten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christian Rehbein (Author), Martin Heller (Author), 2009, Aufgabengestaltung im Lichte der Transaktionskostentheorie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153118
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