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Logopädische Gruppentherapie bei neurologischen Sprachstörungen

Praktisches Beispiel: "Paterson Park Recreation Center" in Johannesburg, Südafrika

Título: Logopädische Gruppentherapie bei neurologischen Sprachstörungen

Tesis (Bachelor) , 2010 , 57 Páginas , Calificación: Sehr gut

Autor:in: Julia Gerger (Autor)

Retórica / Fonética / Logopedia
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Resumen Extracto de texto Detalles

Diese vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Analyse der Methodik und des kommunikativen
Outputs der logopädischen Gruppentherapie bei neurologischen Sprachstörungen.
Da diese Therapieform im europäischen Raum nicht weit verbreitet ist,
wurde für die empirischen Forschung eine Therapiegruppe in Johannesburg, Südafrika
herangezogen.
Dazu werden vorab die Grundlagen im Bereich der Gruppenforschung und die Forschungsergebnisse
im Bereich der logopädischen Gruppentherapie bei neurologischen
Sprachstörungen behandelt, die zum besseren Verständnis und zur Erläuterung des empirischen
Teils beitragen sollen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Forschungsfrage und Hypothesen

3 Erörterung des bisherigen Forschungsstandes

3.1 Die Gruppe

3.1.1 Die Kleingruppe (Primärgruppe)

3.1.2 Gruppendynamik

3.1.3 Kommunikation und Gruppendynamik

3.1.4 Lernen in der Gruppe

3.1.5 Psychosozialer Einfluss einer Gruppe

3.1.6 Evaluierung von Gruppen

3.2 Gruppentherapie bei neurologischer Sprachstörung

3.2.1 WHO Richtlinien

3.2.2 Ziele der Gruppentherapie

3.2.3 Methoden

3.2.4 Strukturmerkmale

3.2.5 Der psychosoziale Aspekt

3.2.6 Abgrenzung von psychotherapeutischen Gruppen sowie von Selbsthilfegruppen

3.2.7 Einzeltherapie vs. Gruppentherapie

3.2.8 Schwierigkeiten der Evaluierbarkeit

3.2.9 Zusammensetzung der Gruppe

4 Darlegen der gewählten Methodik

4.1 Struktur und Setting

4.2 Durchführung

4.3 Material

4.3.1 Video

4.3.2 Code of ethics

4.4 Die Gruppe

4.4.1 Die Teilnehmer - Einheit am 2.März 2010

4.4.2 Die Teilnehmer - Einheit am 16. März 2010

4.4.3 Die Teilnehmer - Einheit am 23. März 2010

4.5 Interview mit Jenny Watermeyer, PhD

5 Ergebnisse der empirischen Studie

5.1 Einheit am 2. März 2010

5.1.1 1.Übung:

5.1.2 Methodisches Verhalten der Therapeutin (Th.):

5.1.3 Kommunikation und Lernen in der Gruppe:

5.1.4 2.Übung:

5.1.5 Methodisches Verhalten der Therapeutin (Th.):

5.1.6 Kommunikation und Lernen in der Gruppe:

5.2 Einheit am 16. März 2010

5.2.1 1.Übung:

5.2.2 Methodisches Verhalten der Therapeutin 2 (Th. 2):

5.2.3 Kommunikation und Lernen in der Gruppe:

5.2.4 2.Übung:

5.2.5 Methodisches Verhalten der Therapeutin (Th.):

5.2.6 Kommunikation und Lernen in der Gruppe:

5.3 Einheit am 23. März 2010

5.3.1 Übung:

5.3.2 Methodisches Verhalten der Therapeutin (Th.):

5.3.3 Kommunikation und Lernen in der Gruppe:

5.4 Zusammenfassung des Interviews mit Jenny Watermeyer, PhD

6 Interpretation und Schlussfolgerungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit analysiert die Methodik sowie die kommunikativen Effekte einer logopädischen Gruppentherapie bei neurologischen Sprachstörungen am Beispiel einer Therapiegruppe in Johannesburg, Südafrika, um diese Therapieform für den nicht-anglophonen Raum zugänglicher zu machen und theoretisch zu fundieren.

  • Grundlagen der Kleingruppenforschung und Gruppendynamik
  • Anwendung des biopsychosozialen Modells (ICF) in der Sprachtherapie
  • Empirische Analyse von Gruppentherapie-Einheiten und deren kommunikativer Output
  • Bedeutung von Humor und Kohäsion für den Therapieerfolg bei Aphasie
  • Herausforderungen bei der Evaluierung von Gruppentherapie-Prozessen

Auszug aus dem Buch

3.1.4 Lernen in der Gruppe

„Es gibt eine Reihe psychischer Funktionen, die am Zustandekommen von Lernleistungen beteiligt sind und erklären können, weshalb die Anwesenheit anderer Personen zur Verbesserung individueller Lernleistungen beizutragen vermag“ (Huber&Müller, 1998, S.223).

Rückmeldungen und Widerspiegelungen innerhalb der Gruppe erweitern den individuellen Wahrnehmungsfokus, bieten Optionen für neue Einsichten, Wissensperspektiven und Verhaltensweisen (vgl. Huber&Müller, 1998, S.223). Die Feedbacks, die das Individuum innerhalb einer Gruppe erfährt, führen zum Erkennen eigener Haltungs- und Verhaltensbesonderheiten, und dieses Selbstbild entscheidet über das Fortkommen eines Individuums in einer Gruppe und der Gesellschaft (vgl. Battegay, 2000, S.39).

Gruppen verfügen überdies über mehr Ressourcen, die zur Aufrechterhaltung von Lernprozessen einsetzbar sind (Information, Annerkennung und Zuneigung), als Einzelpersonen. Soziales Lernen und die Aneignung neuer Verhaltensweisen kann so wirkungsvoll verstärkt werden. Es muss jedoch auch auf die potentielle Gefährdung des Lernerfolgs durch Wettbewerb und Rivalität hingewiesen werden (vgl. Huber&Müller, 1998, S.224). Der Wettbewerb wirkt leistungsmindernd auf die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe. Unter kooperativen Bedingungen resultieren deutlich bessere Problemlösungen und individuell höhere Lerngewinne (vgl. Wetzel, 1998, S.125). Das Verhältnis der individuellen Ziele der Mitglieder zueinander und zum übergeordneten Gruppenziel ist entscheidend für das gemeinsame Arbeiten in der Gruppe (vgl. Wetzel, 1998, S.115).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die psychosozialen Folgen neurologischer Sprachstörungen und das wachsende Interesse an Gruppentherapien als Ergänzung zur Einzeltherapie.

2 Forschungsfrage und Hypothesen: Dieses Kapitel definiert das Ziel, die Methodik und die kommunikativen Auswirkungen der Gruppentherapie zu untersuchen, um sie für KollegInnen im deutschsprachigen Raum nutzbar zu machen.

3 Erörterung des bisherigen Forschungsstandes: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Gruppenpsychologie sowie der spezifische Einsatz von Gruppentherapie bei neurologischen Sprachstörungen nach dem ICF-Modell erläutert.

4 Darlegen der gewählten Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das Setting der empirischen Beobachtung im Paterson Park Recreation Center in Johannesburg sowie das Vorgehen bei der Videoanalyse.

5 Ergebnisse der empirischen Studie: Detaillierte Darstellung der analysierten Therapieeinheiten unterteilt in Übungen, methodisches Verhalten der Therapeutin sowie Kommunikation und Lernerfolg der Teilnehmenden.

6 Interpretation und Schlussfolgerungen: Die Ergebnisse werden mit den theoretischen Grundlagen verknüpft, wobei der zentrale Stellenwert von Humor und sozialem Zusammenhalt hervorgehoben wird.

Schlüsselwörter

Logopädie, Gruppentherapie, neurologische Sprachstörungen, Aphasie, Gruppendynamik, Psychosoziale Aspekte, ICF, Kommunikation, Sprachtherapie, Evaluation, soziales Lernen, Kohäsion, therapeutisches Setting, empirische Analyse, Rehabilitation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit analysiert die Methodik und die kommunikativen Effekte einer logopädischen Gruppentherapie bei Menschen mit neurologisch bedingten Sprachstörungen anhand eines praktischen Beispiels aus Südafrika.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Zentrale Themen sind die gruppendynamischen Prozesse, die Bedeutung psychosozialer Unterstützung, die Abgrenzung zu anderen Therapieformen sowie die Anwendung des biopsychosozialen Modells (ICF) in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die spezifische Methodik der Gruppentherapie aufzuzeigen und zu beobachten, welche kommunikativen Verhaltensweisen sich durch die Gruppensituation bei den neurologischen PatientInnen entwickeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird für die Untersuchung verwendet?

Die Autorin führte eine empirische Beobachtung und Analyse durch, die auf Videoaufzeichnungen von drei Therapieeinheiten sowie einem Experteninterview mit Dr. Jenny Watermeyer basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Gruppenforschung und einen empirischen Teil, in dem konkrete Therapieeinheiten (Übungen und methodisches Vorgehen) detailliert ausgewertet werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Logopädie, Gruppentherapie, Aphasie, Gruppendynamik, Kommunikation, psychosoziale Aspekte und Rehabilitation aus.

Warum wurde eine Therapiegruppe in Johannesburg als Beispiel gewählt?

Da Gruppentherapien im deutschsprachigen Raum weniger verbreitet sind und es an praktischen Dokumentationen mangelt, diente das erfahrene Team in Johannesburg als Modell für eine theoretisch fundierte praktische Vorlage.

Welchen Stellenwert nimmt der Humor in dieser Therapieform ein?

Dem Humor wird ein zentraler Stellenwert beigemessen; er wirkt als Verstärker für die Kommunikation, mindert den Leistungsdruck und fördert die soziale Toleranz sowie das Gruppengefühl.

Inwiefern beeinflusst das Modell von Dr. Jenny Watermeyer die Gruppenzusammensetzung?

Die Therapeutin wählt Übungen aus, die sowohl für starke als auch für schwächere Teilnehmer passend sind, und fördert gezielt die gegenseitige Unterstützung innerhalb der Gruppe, um eine Balance zu halten.

Final del extracto de 57 páginas  - subir

Detalles

Título
Logopädische Gruppentherapie bei neurologischen Sprachstörungen
Subtítulo
Praktisches Beispiel: "Paterson Park Recreation Center" in Johannesburg, Südafrika
Universidad
University of Applied Sciences Graz  (Logopädie)
Calificación
Sehr gut
Autor
Julia Gerger (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
57
No. de catálogo
V153342
ISBN (Ebook)
9783640655670
ISBN (Libro)
9783640656332
Idioma
Alemán
Etiqueta
Logopädie Aphasie Gruppentherapie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Julia Gerger (Autor), 2010, Logopädische Gruppentherapie bei neurologischen Sprachstörungen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153342
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Extracto de  57  Páginas
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