Motivation als Instrument der Personalführung


Seminararbeit, 2007

18 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

III Tabellenverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffe
2.1 Motiv
2.2 Motivation
2.2.1 Primäre Motivation & Sekundäre Motivation
2.2.2 Intrinsische Motivation & Extrinsische Motivation
2.2.3 Unbewusste Motivation & Bewusste Motivation

3. Motivationstheorien
3.1 Die Bedürfnistheorie nach A. Maslow
3.2 Die „Zwei-Faktoren-Theorie von F. Herzberg“
3.3 Die „X-Y-Theorie von Mc Gregor“

4. Formen der Arbeitsstrukturierung
4.1 Job-Rotation
4.2 Job-Enlargement
4.3 Job- Enrichment

5. Fazit

6. Literatur- und Quellenverzeichnis

II Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Bedürfnispyramide nach Maslow

Abbildung 2: Motivatoren und Hygienefaktoren

Abbildung 3: Prinzipien Job-Enrichment

III Tabellenverzeichnis

Tabelle 1: Gegenüberstellung der X- und Y-Theorie

Tabelle 2: Vor- und Nachteile des Job-Rotation

Tabelle 3: Vor- und Nachteile des Job-Enlargement

Tabelle 4: Vor- und Nachteile des Job-Enrichment

1. Einleitung

Unternehmen werden zu dem Zweck betrieben, Leistungen zu erstellen und dies geschieht durch die geschickte Kombination der drei gesamtwirtschaftlichen Produktionsfaktoren.[1] Produktionsfaktoren sind elementare Güter, die bei der Güterproduktion eingesetzt werden und einen Überschuss schaffen. Dabei stellt die menschliche Arbeit einen dieser Faktoren dar.[2]

In der Betriebswirtschaft bezeichnet man den Bereich, der sich mit dem Produktionsfaktor Arbeit auseinandersetzt, Personalwesen. Da die menschliche Arbeit vergleichsweise teuer ist, liegt ein besonderes Interesse der Betriebsführung darin, den Einsatz entsprechend dem ökonomischen Prinzip zu optimieren, damit die angestrebten Unternehmensziele erreicht werden können. Andere Ziele in der Personalwirtschaft wären unter anderem, die Bereitstellung von Arbeitskräften (geeignete Mitarbeiter zur rechten Zeit, am rechten Ort, in ausreichender Anzahl), Verbesserung der Situation am Arbeitsplatz, Befriedigung immaterieller Bedürfnisse[3] und die Steigerung der Arbeitsleistung durch gezielte Motivation (z.B. gerechte Entlohnung, Aufstiegschancen, Anerkennung der Arbeit, Betriebsklima).[4]

Die Auswahl und der Einsatz der personalpolitischen Instrumente müssen auf die Ziele des Unternehmens ausgerichtet und auf die wirtschaftliche und technische Entwicklung abgestimmt werden. Außerdem müssen sie auf die Gegebenheiten des Arbeitsmarktes bezogen und mit den Bedürfnissen und Erwartungen von Arbeitskräften und der Gesellschaft in Einklang gebracht werden. Dabei geht es in erster Linie um die Schwerpunkte: Personalbedarfsplanung, -beschaffung, -einsatz, -entwicklung, -freisetzung, -führung, -entlohnung, -beurteilung und -verwaltung.[5]

Wie bereits erwähnt, ist eine wesentliche Aufgabe der betrieblichen Personalwirtschaft die Personalführung. Zweck der Personalführung ist es, dass Verhalten der Mitarbeiter/innen so zu beeinflussen, damit sie die bestmögliche Arbeitsleistung abgeben, um die gestellten Aufgaben optimal zu bewältigen sowie auftretende Probleme zu lösen. Zum einen muss der Vorgesetzte ein Arbeitsumfeld

schaffen, welches eine optimale Bewältigung ermöglicht und zum anderen muss er versuchen, eine harmonische Beziehung zwischen den Unternehmenszielen und

den persönlichen Interessen der Arbeitnehmer/innen herzustellen. Dies schafft er nur, wenn er seine Mitarbeiter/innen genügend motiviert.[6]

Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff Motivation? Zwar ist Motivation, ein Wort das sich im Sprachgebrauch vieler Menschen befindet, aber für ein besseres Verständnis, werden wir im zweiten Kapitel die wichtigsten Begriffe und Definitionen, zum Thema Motivation, erläutern. Im anschließenden dritten Kapitel wollen wir drei verschiedene Motivationstheorien vorstellen und m vorletzten Kapitel unserer Arbeit gehen wir auf einige Formen der Arbeitsstrukturierung ein. Im fünften und letzten Kapitel werden wir die neu gewonnen Erkenntnisse zusammenfassen.

2. Begriffe

2.1 Motiv

Das Wort „Motivation“ leitet sich von dem Begriff „Motiv“ ab und geht auf das lateinische „movere” zurück und bedeutet „bewegen“.[7]

Das Motiv soll Aufschluss über den Beweggrund des Handelns und die Ursache des menschlichen Verhaltens geben. Im alltäglichen ist uns der Begriff besser bekannt als Streben, Wille, Trieb, Drang, Begehrung, Lust, Abscheu und Neigung. Motive können bewusst oder unbewusst sein und man geht davon aus, dass sie insbesondere in der Kindheit durch verschiedenartige Einwirkungen geformt werden. So unterschiedlich die Einflüsse sind, so unterschiedlich sind auch unsere Beweggründe. Motive werden aktiviert durch verschiedene Anreize, die von der Person selbst verursacht werden (körperlich oder symbolisch).[8][9]

2.2 Motivation

„Motivation“, kommt wie Motiv, ursprünglich aus dem Lateinischen (= motus) und bedeutet „Bewegung“.

Unter Motivation versteht man die Aktivierung oder Erhöhung der Verhaltens- bzw. Leistungsbereitschaft eines Menschen durch verschiedene Anreize. Motivation ist die Voraussetzung für zielorientiertes Verhalten des einzelnen Mitarbeiters und spielt deshalb in der Wirtschaft eine wichtige Rolle.[10] Denn eine Person ist immer dann motiviert, wenn Anreize vom Unternehmen geschaffen werden, zu einem durch materielle Anreize[11], z.B. Prämien für besondere Leistungen, und durch immaterielle Anreize[12], z.B. Beförderung oder ein Sonderurlaub.[13]

[...]


[1] Vgl. Olfert/Steinbuch, Personalwirtschaft, 1999, S. 21

[2] Vgl. Groh/Schröer, Sicher zur Industriekauffrau/-mann, Jahr, S. 99

[3] zu immaterielle Bedürfnisse zählen: Bildung, physische und soziale Sicherheit, Anerkennung

[4] Vgl. Groh/Schröer, Sicher zur Industriekauffrau/-mann, 2000, S. 283

[5] Vgl. Personalskript von Prof. Weigand, SS 2006

[6] Vgl. www.intrinsische-mitarbeitermotivation.de

[7] Vgl. Langenscheidt, Latein-Deutsch, 1999

[8] Vgl. Reiner Bröckermann, Personalwirtschaft, 1997, S. 264

[9] Vgl. Langenscheidt, Latein-Deutsch, 1999

[10] Vgl. www.intrinsische-mitarbeitermotivation.de

[11] materielle Anreize: umfassen nicht nur das direkte Entgeld, sondern auch andere Gegenleistungen eines Betriebes, die einen materiellen Wert haben (z.B. Werkswohnung, Kredithilfe)

[12] immaterielle Anreize: (nicht-monetäre Entlohnung) lassen sich nicht direkt messen, sind ebenso wichtig für die Zufriedenheit und Motivationssteigerung von Mitarbeitern (z.B. Macht, Image)

[13] Vgl. www.wissen.de

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten

Details

Titel
Motivation als Instrument der Personalführung
Hochschule
Hochschule Wismar  (Wirtschaftswissenschaften)
Note
1,7
Autor
Jahr
2007
Seiten
18
Katalognummer
V153893
ISBN (eBook)
9783640660735
ISBN (Buch)
9783640661022
Dateigröße
454 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Personalführung, Motivation, Human Ressources, Instrument, Steigerung, Optimierung
Arbeit zitieren
Dennis Witt (Autor), 2007, Motivation als Instrument der Personalführung, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153893

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