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Die Bedeutung von Einflussfaktoren auf das Lebenslange Lernen von Erwachsenen

Am Beispiel eines Weiterbildungstages für hauptamtliches Lehrpersonal in der Bundesagentur für Arbeit

Titel: Die Bedeutung von Einflussfaktoren auf das Lebenslange Lernen von Erwachsenen

Hausarbeit , 2023 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Maik Bucksch (Autor:in)

Pädagogik - Berufsbildung, Weiterbildung
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Welchen Einfluss haben Motivation und Emotionen auf das Lernverhalten von pädagogischen Fachkräften in der innerbetrieblichen Weiterbildung?

Ziel der Arbeit ist es, die Bedeutung von Einflussfaktoren auf das Lernverhalten von Erwachsenen unter den Aspekten Motivation, Emotionen und Lernwiderständen herauszuarbeiten. Die Hausarbeit skizziert in Kapitel 2 die Entwicklungslinie des Lebenslangen Lernens mit Beginn der 1960-er Jahre, betrachtet multiperspektivisch den Lernbegriff und gibt einen Einblick in das derzeitige Verständnis des Lebenslangen Lernens. Kapitel 3 widmet sich den Einflussfaktoren auf das Lernverhalten Erwachsener im innerbetrieblichen Kontext und fokussiert dabei auf motivationale und emotionale Einflüsse. Das Kapitel schließt mit der Auseinandersetzung von Lernwiderständen in der Erwachsenenbildung.
Das Resümee fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf weitere Forschungsthemen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Lebenslange Lernen in seiner historischen Entwicklung

2.1 Der Lernbegriff und seine Facetten

2.2 Das derzeitige Verständnis vom lebenslangen Lernen

3. Das Lernverhalten Erwachsener am Beispiel eines Weiterbildungstages für Lehrpersonal der Bundesagentur für Arbeit

3.1 Einflussfaktoren auf das Lernverhalten

3.2 Motivation und Zielsetzung

3.3 Emotionen in der Weiterbildung

3.4 Lernwiderstände

4. Resümee und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung von Einflussfaktoren auf das Lernverhalten von Erwachsenen. Ziel ist es, durch die Analyse eines selbst konzipierten Weiterbildungstages für hauptamtliches Lehrpersonal der Bundesagentur für Arbeit zu klären, welchen Einfluss Motivation und Emotionen auf das Lernverhalten pädagogischer Fachkräfte in der innerbetrieblichen Weiterbildung haben.

  • Historische Entwicklung und Begriffsbestimmung des lebenslangen Lernens
  • Die Rolle von Motivation und Zielsetzung für den Lernerfolg
  • Emotionen als Faktor in Weiterbildungsprozessen
  • Ursachen und Umgang mit Lernwiderständen bei Erwachsenen
  • Praxisrelevanz der Erkenntnisse für die Konzeption von Weiterbildungsveranstaltungen

Auszug aus dem Buch

3.2 Motivation und Zielsetzung

Menschen neigen dazu, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen und sich für ihre Außenwelt zu interessieren (Ryan & Deci, 2017, S. 4). Dieser Handlungsprozess ist geprägt von einer erwarteten Wirkung und der Organisation ein Ziel zu erreichen oder sich von einem Ziel zu entfernen (Heckhausen & Heckhausen, 2018, S. 2). Motive sind nach Siebert (2006, S. 58) die Beweggründe für eine Handlung und, daraus ableitend, ist die Motivation eine Vielzahl von Motiven, welche die Auseinandersetzung mit sich und der Außenwelt nützlich erscheinen lassen. Die Motivation eines Menschen ist dabei von situativen Anreizen, individuellen Vorlieben und deren Wechselwirkung abhängig (Heckhausen & Heckhausen, 2018, S. 2). Nach Deci und Ryan (2017) werden durch die Zielerreichung elementare psychologische Bedürfnisse befriedigt, welche in einem kausalen Zusammenhang zu einem positiven Lernen stehen (S. 272). Beide führen hierzu in ihrer Selbstbestimmungstheorie drei grundlegende psychologische Bedürfnisse an: das Streben nach Kompetenz, Autonomie und soziale Eingebundenheit (Deci & Ryan, 1993, S. 229).

In der pädagogischen Arbeit im System des Lebenslangen Lernens hat sich die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation etabliert (Siebert, 2006, S. 58). Intrinsische Anreize entstehen entweder aus der Handlung selbst oder sind Folgen der Handlung (Heckhausen & Heckhausen, 2018, S. 2). Hierzu zählen unter anderem Selbstwertgefühle, Gelegenheiten für eigenständige Gedanken und Möglichkeiten der eigenen Entwicklung (Beckmann & Heckhausen, 2018, S. 156 zitiert nach Mitchell & Albright, 1972). Dieses Streben nach persönlicher Weiterentwicklung ist nach Ergebnissen einer Studie zum Lebenslangen Lernen der Internationalen Hochschule (2022) ein hoher Motivator für eine Teilnahme an einer beruflichen Weiterbildung (S. 7). In Anlehnung an Deci und Ryan (1993) „repräsentieren“ intrinsisch motivierte Handlungen „selbstbestimmtes Verhalten“ (S. 226). Sie sind im Sinne der vorliegenden Arbeit für das Lebenslange Lernen von Erwachsenen essenziell. Übertragen auf den dieser Arbeit zugrunde liegende Weiterbildungstag können als intrinsische Anreize zum Beispiel die Freude am Lernen, Neugier auf neue Themen, Lust und Spaß am Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen oder das positive Gefühl, den richtigen Beruf zu haben, gesehen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Stellt die Rolle der Bundesagentur für Arbeit vor und leitet die Forschungsfrage nach dem Einfluss von Motivation und Emotionen auf das Lernverhalten des Lehrpersonals her.

2. Das Lebenslange Lernen in seiner historischen Entwicklung: Skizziert die Genese des Konzepts des lebenslangen Lernens von den 1960er Jahren bis heute und beleuchtet verschiedene Lerntheorien.

3. Das Lernverhalten Erwachsener am Beispiel eines Weiterbildungstages für Lehrpersonal der Bundesagentur für Arbeit: Analysiert die Einflussfaktoren (Motivation, Emotionen, Widerstände) detailliert mit Bezug auf die konkrete Durchführung eines Weiterbildungstages.

4. Resümee und Ausblick: Führt die Analyseergebnisse zusammen und leitet Empfehlungen für die Gestaltung zukünftiger Seminarkonzepte ab.

Schlüsselwörter

Lebenslanges Lernen, Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Bundesagentur für Arbeit, Lernverhalten, Motivation, Lernwiderstände, Emotionen, Selbstbestimmungstheorie, Didaktik, Intrinsische Motivation, Extrinsische Motivation, Kompetenzentwicklung, Biografieorientiertes Lernen, Weiterbildungsmanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Einflussfaktoren auf das Lernverhalten von Erwachsenen im Kontext der innerbetrieblichen Weiterbildung bei der Bundesagentur für Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Felder sind die Geschichte des lebenslangen Lernens, motivationale und emotionale Aspekte beim Lernen sowie die Analyse von Lernwiderständen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, den Einfluss von Motivation und Emotionen auf das Lernverhalten von pädagogischen Fachkräften zu untersuchen, basierend auf der praktischen Umsetzung eines selbst konzipierten Weiterbildungstages.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt Literaturanalysen von grundlegenden Studien sowie eine praxisnahe Reflexion anhand eines selbst konzipierten und durchgeführten Weiterbildungstages.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der konkreten Analyse von Einflussfaktoren, unterteilt in Motivation und Zielsetzung, emotionale Faktoren und die auftretenden Lernwiderstände.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Lebenslanges Lernen, Erwachsenenbildung, Lernmotivation, Lernwiderstände und Weiterbildungsdidaktik charakterisiert.

Warum ist die Unterscheidung zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation für die Arbeit wichtig?

Sie ist essentiell, um zu verstehen, warum Teilnehmende trotz Anwesenheit unterschiedlich auf Lernangebote reagieren und wie Dozenten gezielter auf die Bedürfnisse der Lernenden eingehen können.

Welche Rolle spielt die Selbstbestimmungstheorie für die Schlussfolgerungen?

Die Theorie dient als Argumentationsgrundlage: Wenn die Bedürfnisse nach Kompetenz, Autonomie und sozialer Eingebundenheit nicht befriedigt werden, entstehen Lernwiderstände.

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Details

Titel
Die Bedeutung von Einflussfaktoren auf das Lebenslange Lernen von Erwachsenen
Untertitel
Am Beispiel eines Weiterbildungstages für hauptamtliches Lehrpersonal in der Bundesagentur für Arbeit
Note
1,0
Autor
Maik Bucksch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
19
Katalognummer
V1539285
ISBN (PDF)
9783389101988
ISBN (Buch)
9783389101995
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung einflussfaktoren lebenslange lernen erwachsenen beispiel weiterbildungstages lehrpersonal bundesagentur arbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Maik Bucksch (Autor:in), 2023, Die Bedeutung von Einflussfaktoren auf das Lebenslange Lernen von Erwachsenen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1539285
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Leseprobe aus  19  Seiten
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