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Pädagogik der Vielfalt nach Annedore Prengel

Mit Beiträgen von Anika Balser (B. A.), Sascha Huder (B. A.), Sascha Junck (B. A.), Maria Kaesberg (B. A.), Jessica Perk (B. A.), Stefanie Stiller (B. A.)

Titel: Pädagogik der Vielfalt nach Annedore Prengel

Seminararbeit , 2010 , 59 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor of Arts Maria Kaesberg et al. (Autor:in)

Pädagogik - Wissenschaftstheorie, Anthropologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende wissenschaftliche Abhandlung entstand im Sommersemester 2010, im Rahmen des Seminars "Pädagogik der Vielfalt" des Studiengangs "Master of Arts Außerschulische Bildung" der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Aufgabe der Seminarteilnehmer/Innen war es, sich mit dem Werk "Pädagogik der Vielfalt" von Annedore Prengel auseinanderzusetzen und gemeinsam einen Überblick über die wichtigsten Inhalte ihrer Schrift anzufertigen. Zu diesem Zweck wurden die verschiedenen Kapitel aus Prengels Werk auf vier der Seminarteilnehmerinnen aufgeteilt, während zwei weitere Teilnehmer Vorwort, Einleitung, Fazit und die äußere Form bearbeiteten. Da das Ergebnis mehr als eine bloße Zusammenfassung darstellen sollte, wurde jedes Kapitel zusätzlich kritisch mit einer Sekundärliteratur gesichtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Vorwort

II. Einleitung

1. Gleichheit und Verschiedenheit in der Pädagogik der Vielfalt

1.1. Zur Semantik von Gleichheit und Verschiedenheit

1.2. Historische Betrachtung von Gleichheit und Verschiedenheit

1.3. Radikale Pluralität

1.4. Zur Frage gleichberechtigter Beziehungen: Differenz, Intersubjektivität und Dialog

1.5. Die Bedeutung der Anerkennung für die Pädagogik der Vielfalt

2. Perspektiven von Verschiedenheit und Gleichberechtigung in der Bildung

2.1. Stärken und Schwächen einer neuen pädagogischen Bewegung

2.2. Strukturelle Gemeinsamkeiten der neuen pädagogischen Bewegung

2.3. Versuch, Erkenntnisse aus drei pädagogischen Reflexionsfeldern Seite zusammenzudenken

2.4. Elemente einer Pädagogik der Vielfalt

2.5. Vergleich

3. Interkulturelle Pädagogik nach Annedore Prengel aus Pädagogik der Vielfalt

3.1. Einführung

3.2. Die Entwicklung und Rahmenbedingungen Interkultureller Pädagogik

3.3. Biologische und kultureller Rassismus als Ursache kultureller Differenzen

3.4. Ausländerpädagogik

3.5. Interkulturelle Pädagogik

3.6. Schlussbemerkung

4. Zusammenfassung zu Annedore Prengel: „Feministische Pädagogik“

4.1. Einführung in das Thema

4.2. Zur Tradition der Geschlechterhierarchie

4.3. Zur Pädagogik der übergangenen Geschlechterdifferenz

4.4. Zur Pädagogik der Gleichstellung

4.5. Den weiblichen Lebensweisen Wert verleihen

4.6. Zur Androgynitätspädagogik

4.7. Zur Unbestimmbarkeit von Weiblichkeit

4.8. Gleichheit versus Differenz

4.9. Zum Postfeminismus

4.10. Fazit

5. Integrationspädagogik nach Annedore Prengel aus Pädagogik der Vielfalt

5.1. Vorbemerkung

5.2. Behinderung als „Minderwertigkeit“

5.3. Besondere Förderung durch Sonderpädagogik

5.4. Normalisierung

5.5. Integrationspädagogik

5.6. Trauerarbeit

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit Annedore Prengels Werk „Pädagogik der Vielfalt“ auseinander, um zentrale Konzepte wie Gleichheit, Verschiedenheit und Anerkennung in verschiedenen pädagogischen Handlungsfeldern zu analysieren. Dabei wird der Frage nachgegangen, wie Bildungssysteme eine inklusive Anerkennung fördern können, die sowohl den Anspruch auf Gleichberechtigung als auch die notwendige Differenzierung zwischen Individuen respektiert.

  • Kritische Auseinandersetzung mit Prengels Konzept der „Pädagogik der Vielfalt“
  • Analyse der Wechselwirkungen zwischen Gleichheit und Verschiedenheit
  • Untersuchung der Teilbereiche Interkulturelle, Feministische und Integrationspädagogik
  • Diskussion von Machtstrukturen, Normalisierung und Anerkennungsprozessen im Bildungswesen

Auszug aus dem Buch

1.3. Radikale Pluralität

In der Pädagogik spiegelt Pluralität eine aktuell bewusst gewordene natürliche Herausforderung dar. Radikale Pluralität entsteht aus einer nicht ausschließbaren Besonderheit verschiedener Lebensweisen, Wissens- und Denkformen – aus der Anerkennung der Differenz. Sie setzt sich vom Einheitsdenken ab und legt großen Wert auf Differenz, dessen Verständlichkeit durch eine Schlüsselerfahrung der Pluralität deutlich wird.

„Diese Schlüsselerfahrung machen heißt Abschied nehmen vom Glauben an die Möglichkeit der Welterklärung in einem Gesamtsystem, heißt die lange Reihe Totalität beanspruchender Gedankengebäude nicht fortsetzen zu wollen. Dieser Abschied kann zugleich eine beglückende Befreiung hin zur Anerkennung des Eigenlebens und Eigenwertes der einzelnen Bereiche und der Tatsache, dass diese niemals vollständig erfasst werden können, sein.“

Es wird ein großer Wert auf Verschiedenheit auf der Grundlage gleicher Rechte gelegt, die jedoch immer neu zu entdecken und zu zulassen sind. Die Neugierde für das Unbekannte und das Wissen um eine ständige Veränderung ist ausschlaggebend. Auf Grund dessen befindet sich die Anerkennung der Differenz und das damit verbundene Wissen der Unvollständigkeit immer in einem Prozesscharakter, in dem durch die Aufmerksamkeit auf Unbekanntes auch immer anderes Verschiedenes deutlich wird. Im Zusammenhang mit der Pädagogik der Vielfalt sieht Prengel die Theorie der Pluralität als einen Entwicklungsmotor für eine Intersubjektivitätstheorie oder Dialog-Theorie, die die gleichberechtigten Beziehungen zwischen verschiedenen Menschen hervorheben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Gleichheit und Verschiedenheit in der Pädagogik der Vielfalt: Dieses Kapitel erörtert die grundlegenden Begriffe der Gleichheit und Verschiedenheit und zeigt deren wechselseitige Abhängigkeit innerhalb eines demokratischen Differenzverständnisses auf.

2. Perspektiven von Verschiedenheit und Gleichberechtigung in der Bildung: Es wird untersucht, wie intersubjektive Anerkennung durch Bildung gestaltet werden kann, indem Erkenntnisse aus verschiedenen pädagogischen Reflexionsfeldern zusammengeführt werden.

3. Interkulturelle Pädagogik nach Annedore Prengel aus Pädagogik der Vielfalt: Hier werden der Universalismus und der Kulturrelativismus als Ansätze der Interkulturellen Pädagogik gegenübergestellt und kritisch auf ihre Praxistauglichkeit geprüft.

4. Zusammenfassung zu Annedore Prengel: „Feministische Pädagogik“: Dieser Abschnitt thematisiert die Geschlechterhierarchie und erörtert, wie weibliche Lebensweisen Anerkennung finden können, ohne in die „Falle“ der Assimilation zu geraten.

5. Integrationspädagogik nach Annedore Prengel aus Pädagogik der Vielfalt: Das Kapitel plädiert für die Abkehr von der Segregation zugunsten einer integrativen Pädagogik, die Diversität als Ausgangslage und nicht als Defizit begreift.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Reflexion, in der betont wird, dass eine Pädagogik der Vielfalt nur durch das gleichzeitige Mitdenken von Gleichheit und Differenz realisierbar ist.

Schlüsselwörter

Pädagogik der Vielfalt, Annedore Prengel, Gleichheit, Verschiedenheit, Intersubjektivität, Anerkennung, Interkulturelle Pädagogik, Feministische Pädagogik, Integrationspädagogik, Radikale Pluralität, Geschlechterhierarchie, Inklusion, Differenz, Normalisierung, Schulkultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine kritische Zusammenfassung und wissenschaftliche Einordnung des Werkes „Pädagogik der Vielfalt“ von Annedore Prengel im Kontext des Masterstudiengangs „Außerschulische Bildung“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Konzepte der Gleichheit und Verschiedenheit, angewandt auf die Felder Interkulturelle Pädagogik, Feministische Pädagogik sowie Integrationspädagogik.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die theoretischen Überlegungen Prengels zu einer Pädagogik der Vielfalt durch Sekundärliteratur zu ergänzen und auf ihre praktische Anwendbarkeit in Bildungskontexten hin zu reflektieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Seminarteilnehmer haben das Werk von Annedore Prengel systematisch gesichtet und kritisch mit aktueller Sekundärliteratur verknüpft, um eine fundierte theoretische Analyse zu erstellen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Aufarbeitung der von Prengel definierten Schwerpunkte, wobei jeder Bereich durch ein eigenes Kapitel detailliert dargestellt wird.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Zentrale Begriffe sind neben der Pädagogik der Vielfalt die „Radikale Pluralität“, „Anerkennung“, „Intersubjektivität“ und der kritische Umgang mit „Normalisierung“ und „Assimilation“.

Warum ist die „Trauerarbeit“ für die Integrationspädagogik so bedeutsam?

Trauerarbeit ist notwendig, um die Ängste und Abwehrmechanismen gegenüber behinderten Menschen bewusst zu machen und dadurch Blockaden für ein angstfreies, integratives Miteinander zu lösen.

Was bedeutet der Begriff „Queer Professionals“ im Kontext der sozialen Arbeit?

Dieses Modell dient als Reflexionsperspektive, um unhinterfragte Normalisierungspraxen in der sozialen Arbeit kritisch zu hinterfragen und Räume für Mehrdeutigkeit und Pluralität zu schaffen.

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Details

Titel
Pädagogik der Vielfalt nach Annedore Prengel
Untertitel
Mit Beiträgen von Anika Balser (B. A.), Sascha Huder (B. A.), Sascha Junck (B. A.), Maria Kaesberg (B. A.), Jessica Perk (B. A.), Stefanie Stiller (B. A.)
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Erziehungswissenschaften)
Veranstaltung
Pädagogik der Vielfalt
Note
1,0
Autor
Bachelor of Arts Maria Kaesberg et al. (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
59
Katalognummer
V153943
ISBN (eBook)
9783640664719
ISBN (Buch)
9783640664412
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pädagogik Vielfalt Annedore Prengel Beiträgen Anika Balser Sascha Huder Junck Maria Kaesberg Jessica Perk Stefanie Stiller
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor of Arts Maria Kaesberg et al. (Autor:in), 2010, Pädagogik der Vielfalt nach Annedore Prengel, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/153943
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Leseprobe aus  59  Seiten
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