At the end of long and often complicated negotiations Turkey and the European Union succeeded in concluding a customs union in March 1995. This treaty came into force on December 31st, 1995. The EU-Turkey Customs Union is widely seen as an essential step towards full membership of the European Union itself. Today, goods can travel between the two entities without any customs restrictions. However, the customs union does not cover essential economic areas, for instance agriculture, services and public procurement. The main provisions of the Union also include the application of the Union’s tariffication structure on the exchange of industrial goods and services of Turkey vis-à-vis third countries.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Der Weg zur Zollunion
- Die Zollunion zwischen der Türkei und der EU
- Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Diese Arbeit untersucht die Zollunion zwischen der Türkei und der Europäischen Union. Sie beleuchtet den historischen Weg zur Einführung der Zollunion und analysiert ihren heutigen rechtlichen und wirtschaftlichen Status.
- Der historische Weg zur Zollunion
- Der rechtliche Rahmen der Zollunion
- Die wirtschaftlichen Folgen der Zollunion
- Die Rolle der Zollunion im Kontext des EU-Beitritts der Türkei
- Die Bedeutung der Zollunion für die türkische Wirtschaft
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Das Kapitel stellt die Türkei als Beitrittskandidaten zur Europäischen Union vor und erklärt die Herausforderungen, die ein EU-Beitritt für die Türkei mit sich bringt. Es wird betont, dass die Zollunion ein wichtiger Schritt im Annäherungsprozess zwischen der Türkei und der EU ist.
- Der Weg zur Zollunion: Dieses Kapitel beleuchtet die Geschichte der Annäherung der Türkei an den westeuropäischen Wirtschaftsraum. Es beschreibt den Abschluss des Ankara-Abkommens im Jahr 1963 und die stufenweise Etablierung einer Zollunion.
- Die Zollunion zwischen der Türkei und der EU: Das Kapitel fokussiert auf die aktuelle Situation der Zollunion. Es erklärt die Funktionsweise der Zollunion, ihre Auswirkungen auf den Warenverkehr zwischen der Türkei und der EU, und die Vorteile und Nachteile für beide Seiten.
Schlüsselwörter
Die Arbeit befasst sich mit den Themen Zollunion, Türkei, EU, Ankara-Abkommen, Beitrittsprozess, Wirtschaftsbeziehungen, Handelspolitik, Binnenmarkt, Außenhandel, Präferenzregelungen, Freihandelsabkommen, Harmonisierung, Wettbewerbspolitik, Subventionen, Zölle, Gebühren, Handelsdefizit, Entwicklungssteuerung, Weltmarkt, Schwellenländer, Integration.
Häufig gestellte Fragen
Seit wann besteht die Zollunion zwischen der Türkei und der EU?
Der Vertrag zur Zollunion wurde im März 1995 geschlossen und trat am 31. Dezember 1995 offiziell in Kraft.
Welche Güter sind von der Zollunion abgedeckt?
Die Zollunion umfasst primär Industriegüter und verarbeitete Agrarprodukte. Klassische Landwirtschaft, Dienstleistungen und das öffentliche Beschaffungswesen sind weitgehend ausgeschlossen.
Was war das Ziel des Ankara-Abkommens von 1963?
Es legte den Grundstein für die wirtschaftliche Annäherung und die schrittweise Etablierung einer Zollunion als Vorstufe zu einer möglichen EU-Mitgliedschaft.
Welche Vorteile bietet die Zollunion der Türkei?
Sie ermöglicht den zollfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt, fördert ausländische Investitionen und zwingt zur Harmonisierung türkischer Standards an EU-Recht.
Gilt die Zollunion als Ersatz für eine EU-Mitgliedschaft?
Nein, sie wird weithin als ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Vollmitgliedschaft gesehen, ist aber rechtlich davon getrennt.
- Citation du texte
- Carsten Penzlin (Auteur), 2008, Die Zollunion zwischen der Türkei und der Europäischen Union, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154923