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Eine Einführung in die Thematik der internationalen und nationalen Schulleistungsvergleiche

Titel: Eine Einführung in die Thematik der internationalen und nationalen Schulleistungsvergleiche

Hausarbeit , 2010 , 19 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Lena Meyer (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Seit den letzten Jahren rücken Schulleistungsvergleiche, insbesondere PISA, immer stärker in den Fokus der Öffentlichkeit. In nahezu allen Medien findet sich eine auf PISA gestützte Kritik am deutschen Bildungswesen; der neidische Blick richtet sich auf Ländern wie Schweden oder Finnland, die die Spitzenplätze der Studie belegen. Doch auch die Politik nimmt immer stärker Bezug auf Vergleichsstudien und versucht, auf Grund der Bildungshoheit je nach Bundesland unterschiedliche, Verbesserungen des Systems durchzusetzen.
Die folgende Hausarbeit hat das Ziel, die Grundlagen von Schulleistungsstudien zu erläutern, unterschiedliche Schulleistungsvergleiche differenziert zu betrachten und die Besonderheiten ausgewählten Studien darzulegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das Pro und Contra von Schulleistungsstudien

2.1 Argumente gegen Schulleistungsstudien

2.2 Argumente für Schulleistungsstudien

3. Das Grundmodell

4. Klassifikation

5. Beispielhafte Studien

5.1 PISA

5.2 VERA

5.3 TIMSS

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit erläutert die Grundlagen von Schulleistungsstudien, differenziert zwischen verschiedenen Ansätzen der Bildungsforschung und analysiert die Besonderheiten ausgewählter Studien, um deren Nutzen für die Systemsteuerung und Unterrichtsentwicklung zu bewerten.

  • Grundlagen und Wirkungsweise von Bildungssystemen
  • Pro- und Kontra-Debatte über Leistungsvergleiche
  • Klassifikationskriterien für Evaluationsstudien
  • Detaillierte Analyse der Studien PISA, VERA und TIMSS
  • Zukunftsperspektiven der Schulleistungsforschung

Auszug aus dem Buch

2. Das Pro und Contra von Schulleistungsstudien

Die deutsche Beteiligung an Schulleistungsstudien war anfänglich sehr gering. Während andere Länder bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts erste Studien – hauptsächlich mit dem Schwerpunkt auf Naturwissenschaften – durchführten, beteiligte die Bundesrepublik Deutschland sich erstmalig in den 90er Jahren an den Studien der International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) zum Leseverständnis und zum Computereinsatz in Schulen. (Baumert & Stanat, 2006)

Die 1997 veröffentlichte TIMS-Studie (Third International Mathematics and Science Study) sorgte in Deutschland für ein ungekannt großes Medienecho. Hauptsächlich wurde die Mittelmäßigkeit der deutschen Schülerinnen und Schüler im internationalen Vergleich bemängelt, weiterhin wurde aber auch das gesamte Schulwesen kritisiert. Viele der Reaktionen rissen jedoch die Fakten aus dem Kontext oder wurden getroffen, ohne das Design der Studie zu kennen.

Der „TIMSS-Schock“, wie diese Zeit mit Anlehnung an den Sputnik-Schock auch genannt wird, führte nun zu einer ausführlichen Auseinandersetzung um den Sinn oder Unsinn leistungsvergleichender Studien, deren Argumente im Folgenden kurz erläutert werden. (Kohler, 2005)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz von Schulleistungsvergleichen ein und umreißt die Zielsetzung, die Grundlagen und die ausgewählten Studien zu beleuchten.

2. Das Pro und Contra von Schulleistungsstudien: Dieses Kapitel diskutiert die durch den "TIMSS-Schock" ausgelöste Debatte und stellt die wesentlichen kritischen sowie befürwortenden Argumente gegenüber.

3. Das Grundmodell: Es wird ein Modell der Wirkungsweise von Bildungssystemen eingeführt, das zwischen Input-, Prozess-, Output- und Kontextfaktoren differenziert.

4. Klassifikation: Das Kapitel erläutert, wie sich Studien durch verschiedene Testkomponenten, Vergleichsperspektiven, Stichprobenarten und Designs unterscheiden.

5. Beispielhafte Studien: Hier werden die Studien PISA, VERA und TIMSS hinsichtlich ihrer jeweiligen Schwerpunkte und methodischen Ansätze detailliert analysiert.

6. Ausblick: Der abschließende Teil blickt auf notwendige Weiterentwicklungen, wie computerbasierte Formate und die Ausweitung auf andere Bevölkerungsgruppen.

Schlüsselwörter

Schulleistungsstudien, PISA, VERA, TIMSS, Bildungssysteme, Bildungsstandards, Leistungsvergleich, Schulentwicklung, Systemsteuerung, Testverfahren, Kompetenzmessung, Schulleistungsvergleiche, Evaluation, Bildungsforschung, Literacy.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in die Thematik der nationalen und internationalen Schulleistungsvergleiche und deren Bedeutung für das Bildungswesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die theoretischen Grundlagen, die kontroversen Debatten um Sinn und Nutzen der Studien sowie die methodische Klassifikation und spezifische Beispiele aktueller Studien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Grundlagen von Schulleistungsstudien zu erläutern, die verschiedenen Ansätze differenziert zu betrachten und die Besonderheiten von Studien wie PISA, VERA und TIMSS darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt eine strukturierte Literaturanalyse und arbeitet mit einem deskriptiven Ansatz, um bestehende Forschungsmodelle und Studienmerkmale systematisch gegenüberzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch das Grundmodell, eine methodische Klassifikation sowie die detaillierte Vorstellung und Bewertung der drei großen Studien PISA, VERA und TIMSS.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Schulleistungsstudien, PISA, VERA, TIMSS, Bildungsstandards und Systemsteuerung.

Inwiefern unterscheiden sich PISA und VERA in ihrer Zielsetzung?

Während PISA eine international standardisierte, repräsentative Stichprobe zur Messung grundlegender Kompetenzen nutzt, ist VERA als flächendeckende Vollerhebung für die direkte Unterstützung und Qualitätsentwicklung einzelner Schulen konzipiert.

Warum wird in der Arbeit das "Grundmodell" eingeführt?

Das Grundmodell dient als analytischer Rahmen, um zu verdeutlichen, dass Bildungsergebnisse nicht nur vom reinen Output abhängen, sondern maßgeblich durch Input-, Prozess- und Kontextfaktoren beeinflusst werden.

Was ist das "McSchool-Prinzip"?

Dabei handelt es sich um ein internationales Schulmodell, bei dem Schulen kommerzialisiert werden und unter der Verwaltung privater Firmen stehen.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Eine Einführung in die Thematik der internationalen und nationalen Schulleistungsvergleiche
Hochschule
Universität Mannheim
Veranstaltung
Fragestellungen, Theorien und Methoden der Schul- und Unterrichtsforschung
Note
1,3
Autor
Lena Meyer (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
19
Katalognummer
V154987
ISBN (eBook)
9783640677900
ISBN (Buch)
9783640678006
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Eine Einführung Thematik Schulleistungsvergleiche
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lena Meyer (Autor:in), 2010, Eine Einführung in die Thematik der internationalen und nationalen Schulleistungsvergleiche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/154987
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Leseprobe aus  19  Seiten
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