Bei dieser Arbeit handelt es sich um eine Unterweisung im Rahmen der Ausbilder-Eignungsprüfung mit dem Thema "Zahlungsverkehr: Ausfüllen eines Überweisungsbeleges" auf sieben Seiten.
Inhaltsverzeichnis
1. Lernziele
2. Unterweisungsentwurf zur Eignungsprüfung der Ausbilder
3. Unterweisungsablauf
3.1 Erste Stufe: Vorbereiten
3.2 Zweite Stufe: Vormachen und Erklären
3.3 Dritte Stufe: Nachmachen und Erklären lassen
3.4 Vierte Stufe: Üben
Zielsetzung & Themen der Unterweisung
Das Hauptziel dieser Unterweisung ist es, Auszubildenden die korrekte, eigenständige und fehlerfreie Handhabung eines Überweisungsträgers zu vermitteln, um sie für den praktischen Zahlungsverkehr im Berufsalltag zu qualifizieren.
- Grundlagen des Zahlungsverkehrs und relevanter Fristen
- Methodische Vorgehensweise nach der 4-Stufen-Methode
- Kognitive Vermittlung der notwendigen Bestandteile eines Überweisungsbeleges
- Praktische Anwendung durch Simulation und gegenseitige Kontrolle
- Reflexion der erlernten Fähigkeiten durch Selbst- und Fremdeinschätzung
Auszug aus dem Buch
Zweite Stufe Vormachen und Erklären
Grundlagen vermitteln
Zweck von Überweisungen
Die Überweisung ist der Zahlungsbeleg für Bargeldlose Bezahlung von Rechnungen.
Fristen bei Überweisungen
5 Bankgeschäftstage bei Auslandszahlungen in der EU (bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängerinstituts)
3 Bankgeschäftstage bei Instituts übergreifenden Inlandszahlungen (bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängerinstituts)
2 Bankgeschäftstage innerhalb eines Instituts (bis zur Gutschrift auf dem Empfängerkonto)
1 Bankgeschäftstag innerhalb der gleichen Haupt- oder Zweigstelle (bis zur Gutschrift auf dem Empfängerkonto)
Inhalt einer Überweisung erläutern
Wird anhand einer Beispielrechnung und eines Überweisungsträgers erläutert und durchgeführt.
Mindestinhalt
Schriftart (Druckschrift)
Name und Kontonummer des Absenders (Wer überweist das Geld)
Bankleitzahl der beauftragten Bank (Welche Bank gibt den Auftrag)
Name und Kontonummer des Empfängers (Wer soll das Geld bekommen)
Bankleitzahl der Empfängerbank (Welche Bank soll das Geld bekommen)
Höhe des Betrages (Wie viel Geld soll überwiesen werden)
Angaben über den Verwendungszweck (Wofür wird das Geld überwiesen)
Datum
Unterschrift
Zusammenfassung der Kapitel
1. Lernziele: Definition der Richt-, Grob- und Feinlernziele sowie Aufschlüsselung in kognitive, psychomotorische und affektive Kompetenzbereiche.
2. Unterweisungsentwurf zur Eignungsprüfung der Ausbilder: Zusammenstellung der administrativen Rahmenbedingungen wie Ort, Datum, Hilfsmittel und methodische Einordnung.
3. Unterweisungsablauf: Detaillierte Darstellung des pädagogischen Prozesses in vier Stufen, von der Vorbereitung bis zur eigenständigen Übung der Auszubildenden.
Schlüsselwörter
Zahlungsverkehr, Überweisung, Überweisungsträger, 4-Stufen-Methode, Auszubildende, Bankgeschäftstage, Belegwesen, Ausbildereignung, Rechnungswesen, Finanztransaktion, Ausbildung, Fachkompetenz, Kontoverbindung, Bankleitzahl, Verwendungszweck.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der vorliegenden Ausarbeitung grundsätzlich?
Die Arbeit dient als strukturierter Unterweisungsentwurf für eine Ausbildereignungsprüfung und befasst sich mit der Vermittlung der fachlichen Kompetenz zum korrekten Ausfüllen von Überweisungsbelegen.
Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?
Der Fokus liegt auf dem bargeldlosen Zahlungsverkehr, den rechtlichen Rahmenbedingungen der Ausbildung sowie der Anwendung didaktischer Lehrmethoden.
Was ist das primäre Ziel der Unterweisung?
Die Auszubildenden sollen befähigt werden, einen Überweisungsträger eigenständig, sachlich richtig und fehlerfrei auszufüllen.
Welche wissenschaftliche bzw. pädagogische Methode wird angewandt?
Es wird die klassische 4-Stufen-Methode (Vorbereiten, Vormachen/Erklären, Nachmachen/Erklären lassen, Üben) verwendet.
Was wird im Hauptteil des Entwurfs behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in den detaillierten Unterweisungsablauf, der die zeitliche Einteilung und die konkreten Aktionen von Ausbilder und Auszubildenden beschreibt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Wesentliche Begriffe sind Zahlungsverkehr, Überweisungsträger, 4-Stufen-Methode und Ausbildungskompetenz.
Welche Rolle spielt die Selbstkontrolle in dieser Unterweisung?
Die Selbstkontrolle dient dazu, dass die Auszubildenden die Belege des jeweils anderen prüfen, um Fehlerquellen selbstständig zu identifizieren und die eigene Fachkompetenz zu festigen.
Wie werden die Bankfristen im Dokument begründet?
Die Fristen werden in Abhängigkeit zur Art der Überweisung (Inlands- vs. Auslandszahlung, innerhalb oder außerhalb des Instituts) definiert, um die Auszubildenden für zeitliche Abläufe im Zahlungsverkehr zu sensibilisieren.
- Quote paper
- Kay Papke (Author), 2009, Ausfüllen eines Überweisungsbeleges (Unterweisung Kaufmann / -frau im Groß- und Einzelhandel), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155295