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Reduzierung von Armut und Hunger in den Ländern südlich der Sahara

Die Milleniumsziele

Titre: Reduzierung von Armut und Hunger in den Ländern südlich der Sahara

Dossier / Travail , 2009 , 22 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Katrin Maiterth (Auteur)

Politique - Sujet: Paix et Conflits, Sécurité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Armut und soziale, politische sowie ökonomische Ungleichheit sind weltweit zentrale Themen. Gerade die Globalisierung macht diese Ungleichheiten immer deutlicher und verstärkt sie noch. In den vergangenen Jahrzehnten gab es deshalb immer wieder Bemühungen, die Unterschiede zwischen den sogenannten Entwicklungs- und Industrieländern auszugleichen. Dennoch sind viele Kampagnen häufig im Sande verlaufen. Ein neues Projekt, dass sich es sich zum Ziel gesetzt hat, Armut, Hunger und Krankheiten weltweit zu reduzieren, wurde 2000 von den Vereinten Nationen (UN) ins Leben gerufen – die Millennium Development Goals (MDGs).
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Millenniumsentwicklungszielen–insbesondere mit der Fragestellung, inwieweit die MDGs tatsächlich zur Reduzierung von Armut beitragen können. Hierbei soll es also hauptsächlich um die Zielvorgabe 1 gehen – mehr würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen. Auch liegt der Focus lediglich auf den afrikanischen Ländern südlich der Sahara.
Zu Beginn der Ausarbeitung wird das Millenniums-Projekt beschrieben – es werden organisatorische Details, einzelne Ziele sowie die Interdependenzen innerhalb der Zielvorgaben genannt. Um eine genaue Vorstellung von der Armutsproblematik zu gewinnen, geht es in Punkt drei zunächst generell um die Frage „Wann ist ein Mensch arm?“. Daraufhin folgt eine detaillierte Beschreibung der Zielvorgabe 1: „Beseitigung der extremen Armut und des Hungers“, sowie eine Darstellung der gegenwärtigen Situation in den Subsahara-Staaten.
Kapitel vier der Arbeit beschäftigt sich schließlich mit der Umsetzung der MDGs in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara. Dabei wird zunächst ein Überblick über den Entwicklungsstand 2007 gegeben, woraufhin eine kritische Auseinandersetzung mit der Frage der Realisierbarkeit des Millenniums-Projekts sowie dessen Defizite und Verbesserungsmöglichkeiten erfolgt.
Abschließend werden zentrale Punkte im Fazit resümiert, es erfolgt eine kritische Reflexion der Fragestellung und weiterführende Probleme werden aufgezeigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Millenniums-Projekt

2.1 Die MDGs – alte Forderungen neu verpackt

2.2 Die konkreten Ziele

2.3 Die Umsetzung verlangt eine globale Strategie

2.4 Interdependenzen innerhalb der MDGs

3 Ziel 1: Beseitigung der extremen Armut und des Hungers

3.1 Wann ist ein Mensch arm?

3.2 Armutsbekämpfung als zentrales Millenniumsziel

3.3 Die Lage der Länder südlich der Sahara

4 Umsetzung der MDGs in den Ländern südlich der Sahara

4.1 Entwicklungsstand in Subsahara

4.2 Die MDGs als „Mogelpackung“?

4.3 Zwei grundlegende Probleme bei der Umsetzung der MDGs

4.4 Ein veränderter Umgang ist nötig

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Effektivität der Millenniumsentwicklungsziele (MDGs) bei der Armuts- und Hungerbekämpfung in den afrikanischen Staaten südlich der Sahara und kritisiert die Realisierbarkeit der gesetzten Vorgaben vor dem Hintergrund struktureller und politischer Rahmenbedingungen.

  • Analyse des Millenniums-Projekts und seiner globalen Strategie
  • Definition von Armut und Untersuchung der Situation in Subsahara-Staaten
  • Kritische Auseinandersetzung mit der Realisierbarkeit der MDGs in Afrika
  • Bewertung der Rolle von Geberländern und strukturellen Hemmnissen

Auszug aus dem Buch

3.1 Wann ist ein Mensch arm?

Extrem arm ist, wer mit weniger als einem Dollar pro Tag leben muss. Das sind immerhin eine Milliarde Menschen – was einem Sechstel der Weltbevölkerung entspricht. 2006 hat die Weltbank den Wert noch angehoben: Demnach gilt nun als extrem arm, wer weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag zum (Über-)Leben zur Verfügung hat. Weitere 2,7 Milliarden müssen mit weniger als 2 Dollar pro Tag auskommen.

Weltweit haben mehr als 840 Millionen Menschen nicht genug zu essen, alle 3,6 Sekunden stirbt jemand an Hunger – darunter größtenteils Kinder unter 5 Jahren. Die Hungerkrise hat die Situation noch verschärft: Laut Angaben der Weltbank sind die Nahrungsmittelpreise seit Mitte 2005 um mehr als 80% angestiegen. Vor allem die ländlichen Regionen sind von der Krise stark betroffen.

Die wirtschaftliche Benachteiligung der Entwicklungsländer – vor allem auch hinsichtlich des Nahrungsmittelexports – ist auf das jahrzehntelange Überangebot an Agrarprodukten zurückzuführen, was dem massiven Ausbau der landwirtschaftlichen Produktion der Industrienationen zu verdanken ist. Die Preise auf dem Weltmarkt wurden auf diese Weise niedrig gehalten – dies führte schließlich zu Armut in den unterentwickelten Regionen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Themas Armutsbekämpfung durch die MDGs mit Fokus auf die Länder südlich der Sahara und Beschreibung des methodischen Aufbaus der Arbeit.

2 Das Millenniums-Projekt: Erläuterung der Entstehung und Organisation der MDGs sowie der Notwendigkeit einer globalen Strategie und der gegenseitigen Abhängigkeiten der Ziele.

3 Ziel 1: Beseitigung der extremen Armut und des Hungers: Untersuchung der Armutsproblematik, der statistischen Erfassung von Armut und der spezifischen Herausforderungen für die Region südlich der Sahara.

4 Umsetzung der MDGs in den Ländern südlich der Sahara: Kritische Analyse des aktuellen Entwicklungsstands, der Schwachstellen des Millenniums-Projekts sowie der Notwendigkeit eines angepassten Umgangs mit den Zielvorgaben.

5 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Unzulänglichkeiten des aktuellen Ansatzes und Plädoyer für eine differenziertere, eigenverantwortliche Entwicklungspolitik.

Schlüsselwörter

Millenniumsziele, Armutsbekämpfung, Hunger, Subsahara, Entwicklungshilfe, MDGs, Strukturanpassung, Welthandel, globale Strategie, Armutsgrenze, Industrienationen, Entwicklungszusammenarbeit, soziale Ungleichheit, politische Stabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Wirksamkeit der Millenniumsentwicklungsziele der Vereinten Nationen bei der Reduzierung von Armut und Hunger, speziell im Kontext der afrikanischen Länder südlich der Sahara.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit behandelt die Ursachen von Armut, die Rolle der Industrienationen, die Defizite der MDG-Umsetzung und die strukturellen Probleme in Subsahara-Staaten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Hinterfragung, inwieweit die MDGs tatsächlich zur Armutsreduzierung in Afrika beitragen können oder ob die Vorgaben aufgrund ihrer undifferenzierten Art unrealistisch sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Literaturanalyse und Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen Konzepten und Berichten (z.B. Human Development Report).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Millenniums-Projekte, eine detaillierte Analyse der Armutsproblematik sowie eine kritische Prüfung der Umsetzungsstrategien in den Subsahara-Ländern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Millenniumsziele (MDGs), Subsahara-Afrika, Armut, Hunger, Strukturanpassungsprogramme und Entwicklungszusammenarbeit.

Warum gelten die MDGs laut Autorin oft als "Mogelpackung"?

Der Begriff kritisiert, dass die MDGs lediglich das alte neoliberal geprägte Entwicklungsmodell fortführen, ohne strukturelle Barrieren wie unfairen Welthandel wirksam abzubauen.

Welche Rolle spielen die Interdependenzen innerhalb der MDGs?

Die Arbeit betont, dass Armut, Bildung, Gesundheit und Umwelt eng miteinander verknüpft sind und ein isoliertes Vorgehen bei einzelnen Zielen den komplexen Erfolg verhindert.

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Résumé des informations

Titre
Reduzierung von Armut und Hunger in den Ländern südlich der Sahara
Sous-titre
Die Milleniumsziele
Université
University of Kassel  (Gesellschaftswissenschaften)
Cours
Friedens- und Konflikforschung
Note
1,7
Auteur
Katrin Maiterth (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
22
N° de catalogue
V155310
ISBN (ebook)
9783640683895
ISBN (Livre)
9783640684434
Langue
allemand
mots-clé
Reduzierung Armut Hunger Ländern Sahara Milleniumsziele
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Katrin Maiterth (Auteur), 2009, Reduzierung von Armut und Hunger in den Ländern südlich der Sahara, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/155310
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Extrait de  22  pages
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