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Eine kritische Darstellung der Theorie der Gerechtigkeit John Rawls´

Titre: Eine kritische Darstellung der Theorie der Gerechtigkeit John Rawls´

Dossier / Travail , 2021 , 12 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Anonym (Auteur)

Politique - Politique climatique et environnementale
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Diese Arbeit analysiert und bewertet die Theorie der Gerechtigkeit von John Rawls, einem der einflussreichsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Sie beleuchtet die zentralen Aspekte seines Hauptwerks "Eine Theorie der Gerechtigkeit", insbesondere das Gedankenexperiment des Urzustands und den Schleier des Nichtwissens. Die Arbeit setzt sich kritisch mit der Theorie auseinander und diskutiert zentrale Einwände, unter anderem von kommunitaristischer Seite, unter Bezugnahme auf Michael Sandel, Alasdair MacIntyre und Michael Walzer. Abschließend werden Rawls' Reaktionen auf die Kritik und seine späteren Modifikationen untersucht, um die Bedeutung und Grenzen seiner Gerechtigkeitskonzeption zu bewerten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. GERECHTIGKEITSTHEORIE – JOHN RAWLS

3. KRITIK AN DER RAWLSCHEN‘ GERECHTIGKEITSTHEORIE

3.1. SCHLEIER DES NICHTWISSENS

3.2. MORAL UND GEMEINSCHAFTSBILDUNG

4. KONZEPTIONEN VON RAWLS

5. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch die Gerechtigkeitstheorie von John Rawls unter besonderer Berücksichtigung der Einwände des Kommunitarismus. Die zentrale Fragestellung konzentriert sich dabei auf die Plausibilität des "Urzustands" und die Rolle der Moral innerhalb der von Rawls konzipierten Gesellschaft, um zu prüfen, inwieweit das theoretische Modell den realen Anforderungen an ein gesellschaftliches Zusammenleben gerecht wird.

  • Grundlagen der Gerechtigkeitstheorie nach John Rawls
  • Analyse des Gedankenexperiments vom "Schleier des Nichtwissens"
  • Kritische Auseinandersetzung durch kommunitaristische Philosophen
  • Bedeutung von Sozialisation für Moral- und Gemeinschaftsbildung
  • Weiterentwicklungen von Rawls im politischen Liberalismus

Auszug aus dem Buch

3. Kritik an der Rawlschen‘ Gerechtigkeitstheorie

In diesem Abschnitt der Ausarbeitung soll es schließlich um die Kritik an der Rawlschen‘ Gerechtigkeitstheorie gehen. Diese wurde vor allem von Kommunitaristischer Seite um 1980 als Antwort auf das Hauptwerk zur Theorie der Gerechtigkeit des Harvard Professors, John Rawls geäußert. Das Hauptaugenmerk legen die Kommunitaristen dabei auf die Rolle des Individuums innerhalb seiner Gesellschafft und seiner sozialen Rolle, sie gelten als Gegenströmung auf den Liberalismus. Laut den Kommunitaristen kann man erst über die Grundsätze der Gerechtigkeit diskutieren, wenn man schon ein eingebettetes Mitglied in einer Gesellschaft ist, im gleichen Zuge wird behauptet, dass es keine allgemeingültige Form von Moral gibt. Die Grundsätze der Gerechtigkeit entstehen in einer Form von Sozialisation innerhalb des sozialen Umfelds. Außerdem wird der Urzustand in mehreren Punkten scharf kritisiert, wodurch auch die Plausibilität der Rawlschen‘ Theorie in Frage gestellt wird und als nicht tragbar für die Bildung eines Gesellschaftsvertrags betitelt wird.

Auf den kommenden Seiten werde ich schildern, welche Argumente es gegen die von Rawls konzeptionierte Theorie der Gerechtigkeit gibt. Dabei werde ich mich hauptsächlich auf zwei Aspekte der Theorie beziehen, zum einen auf den von Rawls erschaffenen Urzustand und zum anderen der Rolle eines Individuums innerhalb einer Gesellschaft und die damit verbundene Entstehung von Moral. Um die folgende Argumentation zu stützen werde ich mich vor allem dem Werk von Michael Sandel Liberaism and the Limits of Justice aus dem Jahre 1982 beziehen. Sandel gilt als Mitbegründer der entstandenen Kommunitaristischen Strömung und seine Kritik gegen Rawls richtet das Hauptaugenmerk vor allem auf den Schleier des Nichtwissens. Des weiteren werde ich auch Vertreter des Kommunitarismus, wie MacIntyre und Walzer, heranziehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Es erfolgt eine Einführung in die Bedeutung von John Rawls als Vertreter des egalitären Liberalismus und eine Skizzierung der methodischen Vorgehensweise sowie der Fragestellung der Arbeit.

2. GERECHTIGKEITSTHEORIE – JOHN RAWLS: Dieses Kapitel erläutert das zentrale Gedankenexperiment des Urzustands und die Funktion des "Schleiers des Nichtwissens" für eine faire Güterverteilung.

3. KRITIK AN DER RAWLSCHEN‘ GERECHTIGKEITSTHEORIE: Hier werden die Einwände kommunitaristischer Philosophen wie Sandel und MacIntyre gegen die Abstraktheit des Urzustands und die Vernachlässigung der sozialen Einbettung von Moral detailliert dargestellt.

4. KONZEPTIONEN VON RAWLS: Der Fokus liegt auf der Reaktion des Autors im Jahr 1993, bei der er durch neue Grundsätze den Wertepluralismus stärker in seine Theorie integriert.

5. FAZIT: Das Kapitel würdigt den Beitrag von Rawls zur politischen Philosophie trotz der berechtigten Kritik an der mangelnden Realitätsnähe seines ursprünglichen Modells.

Schlüsselwörter

Gerechtigkeitstheorie, John Rawls, Kommunitarismus, Urzustand, Schleier des Nichtwissens, Gesellschaftsvertrag, Liberalismus, Moralbildung, Sozialisation, Maximin-Regel, politischer Liberalismus, soziale Gerechtigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit bietet eine kritische Analyse des Hauptwerks "A Theory of Justice" von John Rawls und untersucht diesen Ansatz vor dem Hintergrund kommunitaristischer Kritik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Schwerpunkte liegen auf Gerechtigkeitstheorien, den Herausforderungen des Liberalismus und der Frage, wie Moral und soziale Verantwortung in einer Gesellschaft entstehen.

Welches Forschungsziel verfolgt der Text?

Das primäre Ziel ist es, die Plausibilität von Rawls' "Urzustand" zu hinterfragen und zu prüfen, ob seine Gerechtigkeitsgrundsätze ohne eine Berücksichtigung sozialer Kontexte bestehen können.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit baut auf einer theoretischen Literaturanalyse auf, indem sie Rawls' Kernthesen dokumentiert und diese durch die kritischen Positionen namhafter Kommunitaristen wie Sandel, MacIntyre und Walzer kontrastiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der rawlschen Theorie, eine tiefgehende Auseinandersetzung mit kommunitaristischer Kritik am "Schleier des Nichtwissens" sowie eine Diskussion über Moral- und Gemeinschaftsbildung.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Gerechtigkeitstheorie, Liberalismus, Kommunitarismus und Urzustand beschreiben.

Wie antwortet John Rawls in seinen späteren Schriften auf die geäußerte Kritik?

Rawls modifizierte seine Theorie 1993 in "Die Idee des politischen Liberalismus", indem er neue Gerechtigkeitsgrundsätze formulierte, die einen stärkeren Wertepluralismus zulassen.

Warum ist laut den Kommunitaristen der "Schleier des Nichtwissens" problematisch?

Sie kritisieren, dass der Urzustand ein rein abstraktes und fiktives Konstrukt ist, das ignoriert, dass Menschen immer bereits durch ihre Geschichte und soziale Gemeinschaft geprägt sind.

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Résumé des informations

Titre
Eine kritische Darstellung der Theorie der Gerechtigkeit John Rawls´
Université
Johannes Gutenberg University Mainz  (Politikwissenschaft)
Cours
Wirtschaft und Gesellschaft
Note
2,3
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
12
N° de catalogue
V1554953
ISBN (PDF)
9783389103395
ISBN (Livre)
9783389103401
Langue
allemand
mots-clé
John Rawls Theorie der Gerechtigkeit Schleier des Nichtwissens Urzustand Gesellschaftsvertrag Kommunitarimus Michael Sandel Alasdair MacIntyre Kritik an Rawls Moral und Gemeinschaftsbildung Politischer Liberalismus Maximin-Regel Soziale Gerechtigkeit Distributive Gerechtigkeit
Sécurité des produits
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2021, Eine kritische Darstellung der Theorie der Gerechtigkeit John Rawls´, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1554953
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Extrait de  12  pages
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