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Die Möglichkeit eines weltlichen Bildungswegs im von Religion geprägten Mittelalter

Título: Die Möglichkeit eines weltlichen Bildungswegs im von Religion geprägten Mittelalter

Trabajo de Seminario , 2010 , 19 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Katharina Brömel (Autor)

Filología alemana - Literatura alemana antigua y medieval
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Beim Mittelalter denken viele an das "Dunkle Zeitalter", an schlechte Lebensbedingungen und die Vorherrschaft religiöser Ansichten im Alltag der Menschen. Doch das Mittelalter war die Zeit, wo gerade das weltliche Wissen immer mehr um sich griff. In welcher Form und Weise und wem es wo möglich war, dieses Wissen zu erwerben, soll hier beleuchtet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Wissen im Mittelalter

2.1 Voraussetzungen für den Wissenserwerb

2.2 historische, wissensbegünstigende Entwicklungen

2.3 Wissensvermittler

3 Verschiedene weltliche Schulformen

3.1 Städtische Schulen

3.1.1 Lateinschulen

3.1.2 Schreibschulen

3.2 Zwischenbilanz

4 Der universitäre Bildungsweg

5 Abschließende Betrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Entwicklung und Möglichkeiten weltlicher Bildungswege im Hoch- und Spätmittelalter, einer Zeit, die traditionell oft als "dunkles Zeitalter" verkannt wird. Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich trotz der kirchlichen Vormachtstellung neue, weltliche Strukturen des Wissenserwerbs etablierten und welche gesellschaftlichen Faktoren diesen Prozess vorantrieben.

  • Die Transformation der Wissensvermittlung von kirchlichen zu weltlichen Institutionen.
  • Die Rolle des wachsenden Städtewesens bei der Entstehung von Bildungsbedarf.
  • Unterscheidung zwischen verschiedenen Schultypen, insbesondere Latein- und Schreibschulen.
  • Die Entstehung und Funktion der mittelalterlichen Universität als Ort der wissenschaftlichen Freiheit.
  • Soziale Mobilität durch Bildungschancen im Spätmittelalter.

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Schreibschulen

Schreibschulen waren, wie der Name es schon sagt, dafür gegründet worden, um vornehmlich das Schreiben – und damit einhergehend natürlich auch das Lesen – beizubringen. In den Schreibschulen des Mittelalters wurde jedoch das Schreiben eher „als handwerklich-technische Fertigkeit durch Vor- und Nachmachen“18 gelehrt. Dieses ließ sich besonders gut mit Vorlagenbüchern von Schreibmeistern üben. Diese Schreibschulmeisterbücher beinhalteten Anweisungen zum Erlernen der Schreibschrift sowie Vorlagen für Schriftsätze und war sowohl für den Schul- als auch für den Selbstunterricht gedacht.19

Für fortgeschrittene Schüler und unter dem Aspekt der neu entwickelten Berufe wie Schreiber in Kanzleien und bei Kaufmännern wurde auch ein weiterer Lehrinhalt angeboten. Darin ging es um den Unterricht im Schriftverkehr, wobei Begrüßungs- und Abschiedsformeln und sonstige gängige Redewendungen für den Schriftverkehr bei Briefen und Dokumenten geübt wurden. Auch hierbei ist der Praxisbezug deutlich erkennbar.20 Es gilt also, dass die Schreibschulen hauptsächlich der Berufschancen wegen besucht wurden: „Wer durch eine elementare oder triviale Bildung sicher zu schreiben gelernt hatte, konnte sein Auskommen in einer der zahlreichen Schreiberstellen finden.“21

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung stellt das Mittelalter als Epoche vor, die trotz ihrer religiösen Prägung nach Wissen strebte, und grenzt geistliches von weltlichem Wissen ab.

2 Wissen im Mittelalter: Dieses Kapitel analysiert die Voraussetzungen für Wissenserwerb und die sozialen sowie technischen Entwicklungen wie den Buchdruck, die eine urbane Wissenskultur begünstigten.

3 Verschiedene weltliche Schulformen: Das Kapitel beschreibt die Entstehung städtischer Schulen, darunter Latein- und Schreibschulen, als Reaktion auf den wachsenden Bedarf an praktischer Bildung.

4 Der universitäre Bildungsweg: Hier wird die Geschichte der ersten Universitäten als Zentren weltlicher Bildung und wissenschaftlicher Freiheit nachgezeichnet.

5 Abschließende Betrachtung: Das Fazit resümiert, dass das Spätmittelalter einen Wendepunkt darstellte, in dem weltliches Wissen eine bedeutende Stellung neben dem religiösen Wissen einnahm.

Schlüsselwörter

Mittelalter, Weltliche Bildung, Wissenserwerb, Städtische Schulen, Lateinschulen, Schreibschulen, Universität, Wissensvermittlung, Sozialer Aufstieg, Bildungsgeschichte, Spätmittelalter, Buchdruck, Wissenskultur, Bildungsnachfrage.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Entstehung und Etablierung weltlicher Bildungswege im Mittelalter und widerlegt die Vorstellung einer rein "dunklen" oder nur religiös geprägten Epoche.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum der Arbeit?

Zentrale Themenfelder sind die Rolle der Städte bei der Wissensentwicklung, die verschiedenen Schultypen sowie die Gründung der ersten europäischen Universitäten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich weltliche Bildungseinrichtungen aus der Initiative der städtischen Gesellschaft entwickelten und den Grundstein für moderne Bildungsstrukturen legten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine Analyse historischer Sekundärliteratur und Quellen zur Bildungsgeschichte, um die Entwicklung der Wissensvermittlung darzustellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der Voraussetzungen für Wissen, die Analyse konkreter Schultypen wie Latein- und Schreibschulen sowie eine umfassende Betrachtung des universitären Bildungsweges.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Wissenskultur, städtische Kultur, soziale Mobilität, weltliche Bildung und die mittelalterliche Universität.

Inwiefern boten Schreibschulen einen Vorteil für das spätere Berufsleben?

Sie vermittelten praxisnahe Kenntnisse im Schriftverkehr, was den Absolventen gute Chancen auf Anstellungen als Schreiber in Kanzleien oder bei Kaufmännern eröffnete.

Warum kam es zur Konkurrenz zwischen Latein- und Schreibschulen?

Lateinschulen sahen ihren Status als gehobene Bildungseinrichtung durch die aufstrebenden Schreibschulen bedroht, die eine eher praxisorientierte Ausbildung in der Volkssprache anboten.

Was unterscheidet das Pariser vom Bologneser Universitätsmodell?

Während das Pariser Modell ein breiteres Fächerspektrum inklusive Theologie und Freien Künsten bot, konzentrierte sich das Bologneser Modell stark auf Rechtswissenschaft und praktische Ausbildung.

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Detalles

Título
Die Möglichkeit eines weltlichen Bildungswegs im von Religion geprägten Mittelalter
Universidad
Karlsruhe Institute of Technology (KIT)  (Literaturwissenschaft)
Curso
Sprach-, Kommunikations- und Mediengeschichte des Deutschen im europäischen Kontext
Calificación
1,3
Autor
Katharina Brömel (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
19
No. de catálogo
V157433
ISBN (Ebook)
9783640697533
ISBN (Libro)
9783640697120
Idioma
Alemán
Etiqueta
Möglichkeit Bildungswegs Religion Mittelalter
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Katharina Brömel (Autor), 2010, Die Möglichkeit eines weltlichen Bildungswegs im von Religion geprägten Mittelalter, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157433
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