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Entrepreneurial Orientation von Gründern

Eine empirische Betrachtung

Título: Entrepreneurial Orientation von Gründern

Tesis , 2010 , 233 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Alexander Hausen (Autor)

Economía de las empresas - Fundación de empresas, planes de negocio
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Der Fokus der vorliegenden Arbeit liegt auf der Ausprägung der Entrepreneurial Orientation (EO) bei Unternehmensgründern. Auf der Basis von jeweils drei qualitativen Interviews mit originären und derivativen Unternehmensgründern konnte festgestellt werden, dass die Thematik der Entrepreneurial Orientation bei Gründern stark mit den internen und externen Einflussfaktoren eines Unternehmens zusam-menhängt. Je nach Dimension konnte den befragten Unternehmens-gründern eine durchschnittliche bis hohe Ausprägung hinsichtlich der Entrepreneurial Orientation attestiert werden.
Ebenso wurden die Interviews dahingehend analysiert, inwiefern sich die Ausprägung der Entrepreneurial Orientation bei originären und derivativen Gründern unterscheidet. Hier konnten nur in vereinzelten Dimensionen Differenzen festgestellt werden.
Des Weiteren liefert die Analyse der Fallstudien unterstützende Ergebnisse hinsichtlich der positiven Beziehung zwischen Entrepreneurial Orientation und Unternehmensperformance.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unternehmensgründer

2.1 Unternehmensgründungen

2.2 Originäre und derivative Gründer

3. Entrepreneurial Orientation

3.1 Entrepreneurship

3.2 Entwicklungsstadien des EO-Konzepts

3.3 EO-Konzept nach Lumpkin und Dess

3.3.1 EO-Dimensionen

3.3.1.1 Autonomie

3.3.1.2 Innovationsneigung

3.3.1.3 Risikobereitschaft

3.3.1.4 Proaktivität

3.3.1.5 Aggressives Wettbewerbsverhalten

3.3.2 EO und Performance

4. Gründer und Entrepreneurial Orientation

4.1 Untersuchungsdesign

4.1.1 Methodik der Untersuchung

4.1.2 Auswertung

5. Resultate

5.1 Ausprägung der Autonomie

5.2 Ausprägung der Innovationsneigung

5.3 Ausprägung der Risikobereitschaft

5.4 Ausprägung der Proaktivität

5.5 Ausprägung des aggressiven Wettbewerbsverhaltens

5.6 Entrepreneurial Orientation der befragten Gründer

5.6.1 Zusammenhang zwischen der organisatorischen und persönlichen Ebene der EO

5.6.2 Bewertung der Ergebnisse

5.6.3 Originäre und derivative Gründer im Vergleich

5.7 Auswirkungen der Entrepreneurial Orientation auf die Unternehmensperformance

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ausprägung der Entrepreneurial Orientation (EO) bei Unternehmensgründern sowie deren Einfluss auf die Unternehmensperformance. Ziel ist es, mittels qualitativer Fallstudien zu ermitteln, ob Unterschiede zwischen originären und derivativen Gründern in den EO-Dimensionen bestehen und wie diese mit internen sowie externen Einflussfaktoren zusammenhängen.

  • Analyse des Konzepts der Entrepreneurial Orientation nach Lumpkin und Dess.
  • Vergleichende Betrachtung von originären Gründern und Unternehmensnachfolgern.
  • Untersuchung der fünf EO-Dimensionen: Autonomie, Innovationsneigung, Risikobereitschaft, Proaktivität und aggressives Wettbewerbsverhalten.
  • Erkenntnisgewinn zum Zusammenhang zwischen strategischer Ausrichtung und unternehmerischem Erfolg.

Auszug aus dem Buch

3.3.1.1 Autonomie

Mit dem Begriff Autonomie umschreiben Lumpkin und Dess das freie Handeln einer Person oder eines Teams, um eine Idee oder Vision voranzubringen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen (Lumpkin/Dess 1996: 140).

Dabei existieren zwei unterschiedliche Formen autonomen Verhaltens. Die autokratische Form von Autonomie, welche vor allem in kleineren Unternehmen vorkommt, ist dadurch gekennzeichnet, dass wichtige Entscheidungen oder risikoreiche Aktionen von einem starken Leader bzw. einer starken Führungspersönlichkeit ausgehen. Dies ist in kleineren Firmen oftmals der Gründer oder Eigentümer, der seine zentralen Visionen durchsetzen möchte und somit das Handeln der Unternehmung bestimmt (Lumpkin/Dess 1996: 141; Mintzberg 1973: 45). Zur besseren begrifflichen Abgrenzung, wird diese autokratische Form von Autonomie in der Folge als top-down-Strategie bezeichnet, da, wie oben beschrieben, wichtige Entscheidungen von oben herab durchgesetzt werden.

Bei der zweiten Form der autonomen Entscheidungsfindung werden Ideen und Visionen nicht von oben herab vorgegeben, sondern auch von niedrigeren Hierarchieebenen kreiert und in die Führungsebenen hineingetragen (Lumpkin/Dess 1996: 141; Hart 1992: 338). Entscheidend bei dieser Art der Organisation ist, dass die Mitglieder des Unternehmens autonom und unabhängig agieren können und somit nicht durch interne Barrieren gehemmt werden (Lumpkin/Dess 1996: 140-141). Diesem Prinzip folgend, versuchen viele größere Unternehmen ihre Organisationsstruktur flacher zu gestalten und Autoritäten an kleinere Operationseinheiten abzugeben, um den Grad der Autonomie zu erhöhen (Pinchot 1985: 1). Diese Form autonomen Verhaltens, wird im Verlauf dieser Arbeit mit dem Begriff der bottom-up-Strategie umschrieben, da Ideen und Visionen aus den unteren Ebenen nach oben getragen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den Stellenwert von Unternehmensgründungen für die Wirtschaft und thematisiert das aktuelle negative Gründungsklima in Deutschland.

2. Unternehmensgründer: Es werden grundlegende Begriffsdefinitionen wie Unternehmensgründungen sowie die Differenzierung zwischen originären und derivativen Gründern vorgenommen.

3. Entrepreneurial Orientation: Dieses Kapitel definiert das Konzept der Entrepreneurial Orientation (EO) und erläutert dessen theoretische Wurzeln, Dimensionen und den Bezug zur Unternehmensperformance.

4. Gründer und Entrepreneurial Orientation: Der methodische Rahmen wird hier dargelegt, indem das Untersuchungsdesign der qualitativen Fallstudien und die Vorgehensweise bei der Auswertung beschrieben werden.

5. Resultate: Dieses Hauptkapitel präsentiert die detaillierten Ergebnisse der Fallstudien zu den einzelnen EO-Dimensionen, vergleicht Gründertypen und analysiert Zusammenhänge mit der Unternehmensperformance.

6. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und gibt Impulse für zukünftige Forschungsansätze im Bereich der Gründungsforschung.

Schlüsselwörter

Entrepreneurial Orientation, Unternehmensgründer, originäre Gründung, derivative Gründung, Autonomie, Innovationsneigung, Risikobereitschaft, Proaktivität, aggressives Wettbewerbsverhalten, Unternehmensperformance, kleine und mittlere Unternehmen (KMU), Fallstudien, Managementperspektive, unternehmerischer Erfolg, Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die strategische Ausrichtung von Unternehmensgründern anhand des Konzepts der „Entrepreneurial Orientation“ (EO) und analysiert, wie diese die Unternehmensentwicklung und -performance beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentral sind das EO-Konzept, die Differenzierung zwischen verschiedenen Gründungsformen (originär vs. derivativ) sowie die Anwendung dieser Konzepte auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit erforscht, wie hoch die Entrepreneurial Orientation bei Gründern ausgeprägt ist, ob es Unterschiede zwischen originären und derivativen Gründern gibt und wie diese Ausprägung die Unternehmensperformance beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden qualitative Experteninterviews mit sechs ausgewählten Gründern in Form von Fallstudien durchgeführt und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des EO-Konzepts nach Lumpkin und Dess sowie die empirische Untersuchung der fünf Dimensionen Autonomie, Innovationsneigung, Risikobereitschaft, Proaktivität und aggressives Wettbewerbsverhalten bei den Fallstudienunternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Entrepreneurial Orientation, Gründertypen, KMU, Wettbewerbsvorteile, Unternehmensperformance und Innovationsneigung.

Wie unterscheiden sich originäre und derivative Gründer in der Risikobereitschaft?

Die Analyse zeigt, dass originäre Gründer beim Schritt in die Selbstständigkeit oft ein höheres finanzielles Wagnis eingehen müssen, während derivative Gründer familienintern nachfolgen, was das Risiko zu Beginn geringer erscheinen lässt.

Welche Rolle spielt die Unternehmensgröße für die EO-Ausprägung?

Die Unternehmensgröße beeinflusst insbesondere die Bildung von autonomen Arbeitsgruppen („Skunkworks“) und das Innovationsverhalten, da Ressourcen und Strukturen in kleineren Betrieben oft weniger formalisiert sind.

Final del extracto de 233 páginas  - subir

Detalles

Título
Entrepreneurial Orientation von Gründern
Subtítulo
Eine empirische Betrachtung
Universidad
University of Siegen
Calificación
2,0
Autor
Alexander Hausen (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
233
No. de catálogo
V157825
ISBN (Ebook)
9783640708352
ISBN (Libro)
9783640708277
Idioma
Alemán
Etiqueta
Entrepreneurship Entrepreneurial Orientation Gründer KMU EO Unternehmensstrategie Unternehmen Unternehmertum Statistik Unternehmer
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Alexander Hausen (Autor), 2010, Entrepreneurial Orientation von Gründern, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157825
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