„Psalm 100 ist ein Gegenmittel, das Moslems, Juden, und Christen vereinigen kann. Es skizziert Schlüsselattribute des Gottes und entwirft eine grundlegende Beziehung zwischen dem Herrn“ und seinem Volk. Dieser Psalm kann in jeder Religion rezitiert und gesungen werden, die an einen persönlichen Monotheismus glaubt. Und dennoch bleibt er einzigartig in seiner Form. Welche Religion hat einen Gott der so nah und doch so fern ist. Die Christen kommen durch Jesus Christen, diesem Gott näher, als andere Religionen. Durch die Nähe und dem erkennen, dass Gott JHWH es war/ist, der uns (zu seinem Volk) gemacht hat, wird der einzelne Gläubige zum Dank und Lob angeregt. Heute leben wir in vielen Gemeinden und christlichen Gemeinschaften und auch in den großen Kirchen, immer mehr eine „Kumpel-Beziehung“ zu Gott, der sich durch Jesus offenbart hat. Aber ist uns bewusst, dass er der König des Kosmos ist? Wie verhalte ich mich, wenn dieser König, JWHW, anwesend ist und ich in Seine Gegenwart trete? Fragen die sich nur mit meinem Gottesbild beantworten lassen. Meine Erlösung und meine Beziehung stehen und fallen mit meinem Gottesbild. „Erkennt, dass der HERR Gott ist!“. Keine Frage. Keine Bitte. Eine Aufforderung. Die uns das Leben rettet.
Er ist das Zentrum des Ganzen Kapitels
"Es ist er, der uns, und nicht uns selbst gemacht hat." Auf einmal in der menschlichen Geschichte, wenn solche Probleme wie Abtreibung, Stammzelle-Forschung, und das Klonen moralische und ethische Dilemmas schaffen, erinnert der Psalm den Leser, dass der Herr der Autor der Entwicklung ist. Gott schafft menschliches Leben. Seine Entwicklung kann nicht sich schaffen.
Der Psalmist weitere Zustände dass "sind wir seine Leute und die Schafe seiner Weide." Interessanterweise sagt der Psalmist nicht, dass nur eine bestimmte Gruppe von Leuten unter dieser Kategorie fällt. "Wir" beziehen uns zurück auf den Vers, der sich auf die "ganze Erde bezog." Jeder kann in die Tore seiner Vorhöfe …" eingehen
"Danke“ zu sagen. Jedes Mal, als Jesus Brot brach oder eine Mahlzeit begann, sagte er seinem Vater „Danke“. Im Psalm 100 Danke zu sagen, bezieht sich auf alle Völker. Obwohl der Herr Leute verschieden, einige mit mehr segnet und einige mit weniger die Tat, „Danke“ zu sagen, ein Teil jedes Geschenks vom Gott sein sollte.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Textanalyse
2.1 Textbesonderheiten
a) Die Überschrift
b) Variationen im Text
c) Übersetzungsvariation
2.2 Arbeitsübersetzung
2.3 Strukturanalyse
3. Kontextanalyse
3.1 Die JHWH-Psalmen
a) Identifizierung als JHWH-Psalm
b) Vergleich mit anderen JWHW-Psalmen
3.2 Universalisierung
4. Theologie des Textes
a) Ein Dankpsalm
b) Königshuldigung der Völker
c) Erkennt, dass der HERR Gott ist
d) Tretet ein! Kommt vor sein Angesicht!
e) Der HERR ist gut
5. Resumé:
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, Psalm 100 exegetisch zu untersuchen, um die darin zum Ausdruck kommende Freude am Heiligtum und die theologische Bedeutung der Anbetung vor Gott herauszuarbeiten.
- Exegetische Analyse der Textbesonderheiten und der Übersetzungsstruktur.
- Untersuchung des Psalm 100 im Kontext der JHWH-Psalmen.
- Theologische Einordnung der Universalisierung, die auch Völker außerhalb Israels zur Anbetung einlädt.
- Strukturanalyse zur Identifizierung der zentralen theologischen Aussagen.
- Reflexion über Gottes Rolle als Schöpfer und König in Bezug auf das heutige Glaubensverständnis.
Auszug aus dem Buch
2.3 Strukturanalyse
Die Struktur des Textes stellt den wichtigen Inhalt und damit auch den Höhepunkt des Kapitels 100 in den Vordergrund.
Dorsey geht in seinem Buch bezüglich der Strukturen des Alten Testaments meiner Meinung nach nur sehr oberflächlich an den Text heran: A Aufruf zum Lob: „Jauchzet dem HERRN“ (100,1-2), B Grund für das Lob: „weil der HERR Gott ist, er hat uns gemacht“ (100,3), A´ Aufruf zum Lob: „Kommt herein durch die Tore mit Dank“ (100,4), B´ Grund für das Lob: „weil der HERR gut ist“ (100,5).
Einen groben Überblick über diese Textpassage gibt er uns, aber den wirklichen Inhalt und die Kernaussage kann er durch diese Struktur nur bedingt erfassen. Der Psalm zeigt eine unverwechselbare Besonderheit, indem er Trikola nicht nur in einzelnen Versen verwendet sondern durchgehend dabei bleibt. Es bilden jeweils drei poetische Versglieder eine Sachaussage. Hier soll keine Auslegung geschehen, sondern der Versuch der Einteilung und der Strukturierung des Psalms.
Der erste „Dreizeiler“ beginnt in 1b, da 1a die Überschrift bzw. die Einleitung des Psalms darstellt. Dieser Abschnitt fordert „alle Welt“ und damit eben alle Erdenbewohner auf sich dem Jubel und dem Dienst vor JHWH anzuschließen.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Freude am Heiligtum ein und betont die anhaltende Bedeutung von Psalm 100 für Musiker und Theologen.
2. Textanalyse: Dieses Kapitel behandelt textkritische Besonderheiten, Übersetzungsvariationen und bietet eine eigene Arbeitsübersetzung sowie eine Untersuchung der Struktur.
3. Kontextanalyse: Es wird die Einordnung als JHWH-Psalm vorgenommen und die Rolle des Textes im Rahmen der Psalmen 93–100 als universale Einladung zur Anbetung dargelegt.
4. Theologie des Textes: Hier werden die theologischen Schwerpunkte wie Dank, Königshuldigung und die Schöpfer-Geschöpf-Beziehung anhand der Psalmverse erläutert.
5. Resumé:: Das Resümee zieht ein Fazit über die Bedeutung von Psalm 100 als vereinendes Element der Religionen und reflektiert die persönliche Relevanz des Gottesbildes.
Schlüsselwörter
Psalm 100, JHWH-Psalmen, Exegese, Anbetung, Universalisierung, Dankpsalm, Schöpfer, Königshuldigung, Heiligtum, Bibelwissenschaft, Gottesdienst, Bundesformel, Struktur, Theologie, Gottesbild
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit widmet sich einer exegetischen Untersuchung von Psalm 100, um den Inhalt, die Struktur und die theologische Bedeutung dieses Textes innerhalb der Weisheitsliteratur zu erschließen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zentrale Themen sind die Freude am Heiligtum, die Universalität des Lobpreises für alle Völker sowie das Verhältnis zwischen dem Schöpfergott und seiner Schöpfung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, den Psalm in seinem biblischen Kontext zu verstehen und aufzuzeigen, wie er den Leser zur Anbetung Gottes auffordert.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine exegetische Analyse durchgeführt, die neben der Textanalyse (Textbesonderheiten, Arbeitsübersetzung) auch eine Kontextanalyse und strukturelle Untersuchung umfasst.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Textanalyse, eine Kontextanalyse im Vergleich zu anderen JHWH-Psalmen sowie eine detaillierte Erläuterung der Theologie des Textes.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Psalm 100, JHWH-Psalmen, Anbetung, Universalisierung, Schöpfer und Dank charakterisiert.
Wie unterscheidet der Autor zwischen JHWH-Psalmen und anderen Texten?
Der Autor identifiziert JHWH-Psalmen primär durch königstheologische Sprache und ihre Einbettung in eine strukturierte Abfolge innerhalb des 4. Psalmenbuches.
Warum betont der Autor die "Universalisierung" in Psalm 100?
Die Universalisierung ist zentral, da Psalm 100 nicht nur Israel anspricht, sondern die gesamte Völkerwelt einlädt, Gott anzuerkennen und an der Anbetung teilzunehmen.
Welche Bedeutung kommt dem Vers 3 im Psalm zu?
Vers 3 bildet das strukturelle und theologische Zentrum des Psalms, da er die Schöpfer-Geschöpf-Beziehung und damit den Grund für den Lobpreis und die Demut vor Gott explizit benennt.
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- Philipp Steinweber (Author), 2009, Erkennt, dass der HERR Gott ist. Exegetische Arbeit am Psalm 100, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/157843