Portfolio zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur


Hausarbeit (Hauptseminar), 2008

30 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. Bearbeitung der Aufgaben zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur
2.1 Portfolio-Aufgabe 1: Schaubild zum Aufsatz von H.-H. Ewers
2.2 Portfolio-Aufgabe 2: Vergleich der Erzählweisen von „Robinson Crusoe“ und „Robinson der Jüngere“
2.2.1 Anzahl der Erzähler
2.2.2 Zuordnung der Erzählformen zu den Erzählern
2.2.3 Einführung und Qualifizierung der Erzähler
2.2.4 Zeitlicher Standort des Erzählers
2.2.5 Beschreibung des Erzählverhaltens der Erzähler
2.2.6 Die Haltung der Erzähler zur erzählten Welt
2.3 Portfolio-Aufgabe 3: Vergleich der Handlungen und Figuren aus „Dornröschen“ und „Sonne, Mond und Talia“
2.3.1 Handlungsanalyse zum Märchen „Dornröschen“
2.3.2 Handlungsanalyse zum Märchen „Sonne, Mond und Talia“
2.3.3 Vergleichende Zusammenfassung
2.3.4 Figurenanalyse Dornröschen und Talia
2.3.5 Figurenkonstellation
2.3.6 Figurenkonzeption
2.3.7 Figurengestaltung
2.4 Portfolio-Aufgabe 6: Recherche von Aufsätzen zur Abenteuerliteratur
2.5 Portfolio-Aufgabe 7: Recherche von Aufsätzen zur Backfischliteratur
2.6 Portfolio-Aufgabe 9: Recherche zur Hitlerjugend
2.6.1 Die Hitlerjugend
2.6.2 Der Bund Deutscher Mädel
2.7 Portfolio-Aufgabe 12: Zusammenstellung von Schlüsselbegriffen zu Ewers Aufsatz „Kinderliterarische Erzählformen im Modernisierungsprozess“
2.8 Portfolio-Aufgabe 13: Schaubild zu den neuen Gattungen der KJL seit den 70er Jahren

3. Fazit

Literaturverzeichnis

Von allen Welten,

die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste.

Heinrich Heine (1797-1856)

1. Einleitung

Die wissenschaftliche Analyse der Kinder- und Jugendliteratur birgt, wie auch bei vielen anderen Bereichen der Literaturwissenschaft, eine weitreichende Komplexität in sich. Eine einzelne Definition zu erläutern ist daher jedoch weder ausreichend noch zufriedenstellend. Zum allgemeinen Verständnis dient hierbei aber eine Definition aus dem Lexikon der Kin- der- und Jugendliteratur.

"KJL ist die Bezeichnung für a) alle Texte, welche ausdrücklich für Kinder und Jugendliche produziert sind (spezifische KJL), b) alle Schriften, welche von Kin- dern und Jugendlichen konsumiert werden, ohne daß sie für diese speziell verfer- tigt zu sein brauchen (z.B. Zeitung), oder von jugendlichen Lesern rezipiert (Schul-, Lehrbuch) werden (KJL im weiteren Sinne, auch Kinder- und Jugendlek- türe). KJL wird in Büchern, Heften und anderen Druckerzeugnissen, im weitern Sinn auch in den Massenmedien wie Film, Tonband, Schallplatte verbreitet."1

Das vorliegende Portfolio entstand im Rahmen der Vorlesung „Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur“ und dem begleitenden Tutorium im Sommersemester 2008. Mit Hilfe der innerhalb dieses Portfolios bearbeiteten Aufgaben, fand eine vertiefende wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Kinder- und Jugendliteratur verschiedener Epochen statt.

Gerade mit Blick auf meinen zukünftigen Beruf als Lehrerin für das Unterrichtsfach Deutsch in der Institution Schule ist eine Sensibilisierung für das Interesse der Kinder und Jugendlichen der heutigen Zeit von elementarer Bedeutung. Die Fragen danach, was man unter Kinder- und Jugendliteratur versteht, wo ihr Ursprung liegt, was charakteristisch für sie ist oder auch, was Kinder und Jugendliche heute lesen und zum Gegenstand und Inhalt ihrer jungen Leben machen, standen im Vordergrund bei der Bearbeitung der ausgesuchten Aufgaben dieses Portfolios.

2. Bearbeitung der Aufgaben zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur

2.1 Portfolio-Aufgabe 1: Schaubild zum Aufsatz von H.-H. Ewers

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten2

2.2 Portfolio-Aufgabe 2: Vergleich der Erzählweisen von „Robinson Cru- soe“ und „Robinson der Jüngere“

2.2.1 Anzahl der Erzähler

Bezüglich dieser Aufgabe muss vorab geklärt werden wie viele Erzähler es in den hier behandelten Geschichten und ob es Unterschiede gibt. Bei Defoe erscheint zunächst ein Erzähler der Vorrede, wobei sich der Autor als Herausgeber ausgibt. Nachfolgend gibt es den Erzähler der Geschichte Robinson Crusoes. Die hinzugefügten Erzähler werden nicht verknüpft, da beide nacheinander folgend verschiedene Phasen der Geschichte erzählen und ihre Erzählungen sich nicht abwechseln oder ineinander greifen.

In Campes Erzählung ist die Anzahl der Erzähler schwieriger zu definieren. Anfänglich erscheint ein Erzähler des Vorberichts, der den Lesern die Begründung der Existenz dieses Buches beschreibt. Im weiteren Verlauf gibt es einen Erzähler, der die Dialoge der betei- ligten Personen wiedergibt. Dann gibt es den Vater als Binnenerzähler, der auf der nied- rigsten Ebene einzuordnen ist. Diese Erzählungen sind als additiv zu bezeichnen, da zu- nächst der Erzähler des Vorberichts und danach die jeweils anderen berichten. Der Erzäh- ler, der die Dialoge wiedergibt, und der Vater als Binnenerzähler sind jedoch nicht additiv sondern integrativ verknüpft, da ihre Berichte ineinander greifen und sich abwechseln. Während es in der Geschichte Defoes demnach zwei Erzähler gibt, sind bei Campe drei verschiedene Erzähler vorzufinden.

2.2.2 Zuordnung der Erzählformen zu den Erzählern

In Defoes „Robinson Crusoe“ spricht der Erzähler der Vorrede in der dritten Person Singu- lar und Plural ausschließlich von anderen Figuren, die bei dem Geschehen anwesend sind. Demnach berichtet er von dem Leben anderer. Man bezeichnet diese Perspektive als Er- Perspektive und den Erzähler als Er-Erzähler.3 Das Verhältnis des Erzählenden zum Er- zählten ist konstruiert. Biografisch betrachtet ist der Erzähler der Geschichte Teil der erzählten Welt. Der Erzähler Robinson Crusoe verdeutlicht dem Leser, dass er das Berichtete selbst erlebt und wahrgenommen hat und spricht demnach von sich selbst als ein „Ich“, das bei dem Geschehen dabei war. Diese Perspektive wird als Ich-Perspektive und der Erzähler als Ich-Erzähler bezeichnet.4

In dem Vorbericht der Geschichte Campes erscheint ein Ich-Erzähler. Der Schreiber des Buches erklärt dem Leser auf der Metaebene den Nutzen des Buches („Wenn ich die mannigfaltigen Zwekke, die ich bei der Ausarbeitung dieses Werkchens vor Augen hatte, nicht alle verfehlt habe, so liefere ich hier ein Buch, welches in mehr als einer Hinsicht Nutzen verspricht“ (S. 5)). Der Erzähler, der die Dialoge wiedergibt, ist ein Er-Erzähler, der nicht von sich selbst, sondern von allen anderen in der Geschichte vorkommenden Figuren erzählt. Im weiteren Verlauf erscheint der Vater als Binnenerzähler, der die Geschichte von Robinson ebenfalls in der Er-Form erzählt.

2.2.3 Einführung und Qualifizierung der Erzähler

Defoe liefert durch die Paratexte Titel und Vorrede Signale, durch welche er den Erzähler qualifiziert. Der letzte Satz des Titels „Von ihm selbst beschrieben“ deutet bereits auf ei- nen Ich-Erzähler hin. Auch in der Vorrede werden Eigenschaften des Erzählstils Robinsons beschrieben, wodurch der Erzähler eingeführt wird („Die Geschichte ist mit Ernst, mit Zu- rückhaltung und mit Bemühen erzählt, die Ereignisse aus christlichem Geist auf jene Ziele hin auszurichten, die den verständigen Menschen stets am wichtigsten sind […].“ (S. 10)).

Im Gegensatz zu Defoe erfolgt die Qualifikation des Erzählers in Campes Geschichte jedoch nur über den Paratext Vorbericht. Hier wird vom Autor eindeutig erwähnt, dass der Vater des jüngeren Robinsons die nachfolgende Geschichte aufgeschrieben hat („[…] so schrieb sie der Vater auf […]“ (S. 19)).

2.2.4 Zeitlicher Standort des Erzählers

In Defoes „Robinson Crusoe“ wird die Geschichte vom Erzähler erzählt, nachdem das Geschehen schon vergangen ist. Demnach weiß er um den Ausgang und die Folgen der einzelnen Geschehnisse, wodurch es sich am den zeitlichen Standort der Nachzeitigkeit handelt. Die entsprechende Sprachform ist das epische Präteritum („Mein Vater, der schon sehr alt war, hatte mich gewissenhaft erzogen […].“ (S. 11)).

Auch bei Campe ist der zeitliche Standort des Binnenerzählers die Nachzeitigkeit, belegt durch den Bericht von Robinsons Vater über Vergangenes in der Sprachform des epischen Präteritums („[…] Der junge Robinson wuchs also heran, ohne daß man wuste, was aus ihm werden würde.“ (S. 21)).

2.2.5 Beschreibung des Erzählverhaltens der Erzähler

In Defoes Erzählung kann der Ich-Erzähler Robinson Crusoe, perspektivisch mehr wahr- nehmen und erkennen als die Figuren der erzählten Welt zusammengenommen und ist da- her als auktorialer Erzähler zu bezeichnen.5 Er ist in seiner Perspektive nicht festgelegt, weshalb man von einer auktorialen Perspektive, einer Übersicht oder auch einer Nullfokalisierung spricht. Der Erzähler kann das Gesamtgeschehen überblicken und kennt die Zukunft („[…] dass in einer so leidenschaftlichen Neigung, die mich später geradewegs in das mir verhängte Leben voller Elend führen sollte“. (S. 11)), weshalb eine zeitliche Übersicht vorliegt. Der Erzähler besitzt hier auch eine psychologische Übersicht, gekenn- zeichnet dadurch, dass er im Gegensatz zu den anderen beteiligten Figuren in das Innere von mehreren Figuren hineinschauen kann („Bei dem letzten Teil seiner Rede bemerkte ich, wie ihm die Tränen in Menge über sein Gesicht stürzten, besonders als er das Schick- sal meines in der Schlacht gebliebenen Bruders erinnerte. […] da war er so bewegt, daß er im Wort abbrach […]“, S. 14, 15). Der auktoriale Erzähler bringt sich nach Petersen selbst mit ins Spiel und greift durch Kommentieren, Reflektieren und Urteilen in das Geschehen ein.6 Des weiteren besitzt der Erzähler eine räumliche Übersicht, da er gleichzeitig an ver- schiedenen Orten sein kann.

In Campes „Robinson der Jüngere“ handelt es sich bei dem Ich-Erzähler der Vorgeschichte um ein auktoriales Erzählverhalten. Im Anschluss an den Vorbericht setzt der Er-Erzähler ein, der ebenfalls auktorial ist. Dies zeigt uns bereits der erste Satz in Zeile eins: „Es war einmal […]“. Diesen Satzanfang findet man ebenfalls auf Seite 21, daher ist ersichtlich, dass auch der Vater als Binnenerzähler aus einer auktorialen Perspektive berichtet und wieder eine Nullfokalisierung vorliegt. Dieser Satz zeigt jedoch auch, dass der Erzähler eine zeitliche Übersicht hat. Wie auch bei Defoe hat auch dieser Erzähler einerseits eine psychologische Übersicht („Auf den setzten nun der Herr Robinson und die Frau Robinson ihre ganze Hoffnung, weil er jetzt ihr Einziger war. Sie hatten ihr so lieb […].“ (S. 21)) als auch eine räumliche Übersicht.

2.2.6 Die Haltung der Erzähler zur erzählten Welt

Der Erzähler der Vorrede bei Defoe hat nach Petersen eine bejahende Einstellung gegen- über dem Geschriebenen.7 Bereits im ersten Satz ist diese, als subjektiv einzustufende Hal- tung zu erkennen: „Wenn jemals die Geschichte von den Abenteuern eines Privatmannes es verlohnt hat, öffentlich bekannt gemacht zu werden, […] so ist das nach der Meinung des Herausgebers mit diesem Bericht der Fall.“ (S. 10) Nachfolgend werden vom Ich- Erzähler seine Gefühle und Einstellungen gezeigt und die Darstellungen von ihm gelegent- lich bewertet sowie kommentiert. Jedoch ist seine subjektive Haltung gegenüber dem Er- zählten nach Petersen auch als kritisch zu beschreiben („Jetzt fing ich wohl an, ernstlich über das nachzudenken, was ich getan hatte, […] daß ich schlechter Mensch meines Vaters Haus verlassen […].“ (S. 18)).8 Durch die Form der Tagebucheinträge hat man den An- schein, als würde ein personaler Erzähler vorliegen, jedoch ist die Erzählhaltung eher als neutral und im Besonderen als kritisch zu beschreiben.

In Campes „Robinson der Jüngere“ berichtet der Erzähler der Vorrede mit zahlreichen sub- jektiven Ausführungen die Vorteile und Zwecke dieses Buches. Auch hier ist daher nach Petersen die Erzählhaltung bejahend bezüglich des Geschriebenen („Erstlich wollte ich meine jungen Leser auf eine so angenehme Weise unterhalten, als es mir möglich wäre; weil ich wußte, daß die Herzen der Kinder sich jedem nützlichen Unterrichte nicht lieber öffnen, als wenn sie vergnügt sind.“ (S. 5)). Der die Dialoge wiedergebende Erzähler, ver- hält sich neutral gegenüber der erzählten Welt, da er die Dialoge ohne subjektive Kom- mentare abzugeben darstellt. Es lassen sich keine Textstellen finden, die nach Petersen iro- nisch, kritisch, bejahend oder parodistisch einzustufen sind und kann daher als neutrale Erzählhaltung beschrieben werden.9 Der Vater als Binnenerzähler hat eine kritische Ein- stellung zum Erzählten und gibt seine subjektive Meinung zu dem Berichteten preis. („[…] so ließen sie es meist den ganzen Tag spielen, und so lernte es denn wenig oder gar nichts. Das nennen wir andern Leute eine unvernünftige Liebe.“ (S. 21)).

2.3 Portfolio-Aufgabe 3: Vergleich der Handlungen und Figuren aus „Dornröschen“ und „Sonne, Mond und Talia“

Im Untersuchungsbereich epischer Texte dient nach Stückrath (2001) die Analyse der Handlung dazu, Gegenstände und Sachverhalte ins Blickfeld zu rücken, die für den Bedeutungsaufbau eines Erzähltextes besonders wichtig sind und sich methodisch überprüfen lassen. Stückrath hat in seinem Leitfaden von 2001 den Oberbegriff „Handlung“ mit Hilfe des untergeordneten Begriff „Komplikationshandlung“ ausdifferenziert.10 Diese plötzlich auftretende Komplikation ist bestimmt durch eine gewisse Gliederung und lässt sich durch folgende Fragestellungen analysieren:

- Wer ist Träger der Komplikation?
- Welches ist das Gut, das die Figur positiv bewertet (ideelles, personelles oder mate- rielles Gut)?
- Welcher Art ist die Störung, die die Person nicht beseitigen kann (Schädigung oder Mangel des Gutes)?
- Welche Faktoren führen zu der Komplikation?
- Handelt es sich um eine positive oder eine negative Auflösung?
- Welche Faktoren führen zu der Auflösung?

Anhand dieser Fragen werden nachfolgend die Komplikationshandlungen der Märchen „Dornröschen“ und „Sonne, Mond und Talia“ analysiert.

2.3.1 Handlungsanalyse zum Märchen „Dornröschen“

Als Träger der ersten Komplikationshandlung ist Dornröschen anzusehen. Sie ist hierbei die handelnde Person, deren persönliches ideelles Gut, ihr Leben, durch den Fluch der 13. Fee, die Antagonistin, bedroht ist. Nach Stückrath steht die Komplikation, also die plötz- lich auftretende Erschwerung, am Anfang der Komplikationshandlung.11 Da zur Feier an- lässlich von Dornröschens Geburt zwar 13 weise Frauen geladen werden sollen, jedoch nur zwölf goldene Teller vorhanden sind, verzichtet der König auf die Einladung der 13. Fee. Diese ist darüber so erbost, dass sie Dornröschen verflucht, was nach Stückrath als Faktor der Schädigung zu bezeichnen ist.12 Dornröschen fällt durch den Stich mit der Spindel in einen 100-jährigen Schlaf und am Ende des Märchens kommt es zur positiven Auflösung, da Dornröschen nicht weiterschläft, sondern aus dem Schlaf erwacht. Als Hauptfaktor für die positive Auflösung ist der mildernde Fluch der 12. Fee anzusehen. Weitere Faktoren sind, dass die hundert Jahre um sind und der Prinz erscheint.

Ob es sich hierbei tatsächlich um eine Komplikation handelt, kann in Frage gestellt werden, da Dornröschen noch ein Neugeborenes war als die 13. Fee sie verfluchte. Somit war sie sich zum Zeitpunkt der Schädigung ihres Lebens nicht bewusst und es wird auch nicht erkennbar, dass Dornröschen über die Störung unglücklich ist oder selbst danach strebt, diese Störung aufzuheben.13

Im Falle der zweiten Komplikationshandlung ist die 13. Fee als handelnde Person der Trä- ger der Komplikation. Ihr Gut ist die Einladung zur Feier des Königspaares anlässlich von Dornröschens Geburt. Nach Stückrath ist diese Einladung als materielles Gut zu bezeich- nen.14 Zur Störung kommt es, da die Fee eben keine Einladung zur Feier erhält und da- durch ein Mangel entsteht, denn die Fee war nie im Besitz einer Einladung. Als Faktoren des Mangels ist im Verlauf des Märchens zu erkennen, dass zum einen der Teller für die 13. Person fehlt und sich zum anderen der König ungeschickt verhält, denn er hätte die Möglichkeit gehabt, einen 13. Teller zu besorgen. Die Störung wird insofern negativ auf- gelöst, als dass die 13. Fee auch zu keinem späteren Zeitpunkt eine Einladung erhält.

[...]


1 Doderer, Klaus (Hg.) (1975-1982): Lexikon der Kinder- und Jugendliteratur. Weinheim: Juventa, S. 161

2 Ewers, Hans-Heino (2005): Was ist Kinder- und Jugendliteratur? In: Lange, Günther: Taschenbuch der Kinder- und Jugendliteratur. Band 1. Baltmannsweiler, S. 2-16

3 Petersen, Jürgen H. (1989): Erzählform, Erzählverhalten, point of view, Erzählperspektive, Erzählhaltung. Aus. Ders.: Textinterpretation. In: Gutzen, Dieter et al.: Einführung in die neuere deutsche Literaturwissenschaft. Ein Arbeitsbuch. 6., neugef. Aufl. Berlin: Erich Schmidt, S. 45

4 ebd.

5 Petersen, Jürgen H. (1989): Textinterpretation, S. 46f

6 ebd.

7 Petersen, Jürgen H. (1989): Textinterpretation, S. 51

8 ebd.

9 ebd.

10 Stückrath, Jörn (2001): Leitfaden zur Analyse und Interpretation von Erzähltexten. Institut für deutsche Sprache und Literatur und ihre Didaktik. Lüneburg, S. 11

11 Stückrath, Jörn (2001), S. 12

12 ebd.

13 ebd.

14 ebd.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Portfolio zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg  (Institut für Deutsche Sprache, Literatur und ihre Didaktik)
Veranstaltung
Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
30
Katalognummer
V158223
ISBN (eBook)
9783668320253
ISBN (Buch)
9783668320260
Dateigröße
1346 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Kinder- und Jugendliteratur, Portfolio, Geschichte
Arbeit zitieren
Bettina Freude-Schlumbohm (Autor), 2008, Portfolio zur Geschichte der Kinder- und Jugendliteratur, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158223

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