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Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Wohnimmobilienmarkt in Deutschland und Frankfurt

Título: Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Wohnimmobilienmarkt in Deutschland und Frankfurt

Tesis (Bachelor) , 2010 , 77 Páginas , Calificación: 2,2

Autor:in: Ilona Eifert (Autor)

Economía - Microeconomía
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Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Demographie und deren Auswirkungen auf den Wohnimmobilienmarkt in Deutschland und Frankfurt am Main.

Seit Mitte des letzten Jahrhunderts übersteigt die Sterberate in Deutschland die Geburtenrate. Der Anteil der älteren Menschen wird stetig und deutlich ansteigen. Ein Bevölkerungsrückgang lässt sich nicht mehr aufhalten. Bis zum Jahr 2050 wird die Bevölkerung in Deutschland laut dem statistischen Bundesamt um rund sieben Millionen Menschen auf insgesamt 75 Millionen schrumpfen.

Die Arbeit macht deutlich, dass diese Entwicklung nicht spurlos an den Immobilienmärkten vorübergehen wird. Es muss jedoch mit erheblichen regionalen Unterschieden gerechnet werden. So gibt es einerseits Regionen mit sehr hohen Leerstandsquoten, andererseits wirtschaftstarke Regionen mit zunehmender Einwohnerzahl.

Es werden in dieser Arbeit Handlungsempfehlungen für die Wohnungswirtschaft- und politik abgegeben um problemlösende Ansätze für die Zukunft zu finden.

Weiterhin soll deutlich gemacht werden, dass der demographische Wandel ein langfristiger Prozess ist, der bereits heute schon einen erheblichen Einfluss auf den Wohnimmobilienmarkt hat und nicht ein Ereignis ist, welches plötzlich eintritt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2 Bevölkerungsentwicklung in Deutschland

2.1 Bevölkerungsentwicklung- und prognose

2.2 Fertilität

2.3 Mortilität

2.4 Migrationstheorie

3 Wohnungsmarktentwicklung in Deutschland

3.1 Entwicklung des Wohnungsbestandes in Ost- und Westdeutschland

3.2 Wohneigentum in Deutschland

3.3 Suburbanisierungsprozess

3.4 Nachfrage nach Wohnraum

3.4.1 Abhängigkeitsfaktoren der Nachfrage

3.4.2 Anzahl der Haushalte

3.4.3 Bestimmungsfaktoren der Wohnraumnachfrage

4 Wohnungsmarktentwicklung am Standort Frankfurt

4.1. Wohnungsmarktsituation

4.2. Bevölkerung und Haushalte in Frankfurt

4.2.1 Bevölkerungs- und Haushaltsentwicklung

4.2.2 Wanderungsbewegungen

4.3 Entwicklung des Wohnungsbestandes

5 Demographische Herausforderung für die Wohnimmobilienmärkte in Deutschland und Frankfurt

5.1. Auswirkungen auf die Wohnflächennachfrage

5.2. Folgen für die Bautätigkeit

5.3 Auswirkungen der Demographie auf die Wohnimmobilienpreise

6 Handlungsempfehlungen

6.1 Stadtentwicklungen

6.2 Handlungsempfehlungen für die Wohnungswirtschaft

6.3 Handlungsempfehlungen für die Wohnungspolitik

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf den Wohnimmobilienmarkt in Deutschland mit besonderem Fokus auf den Standort Frankfurt am Main. Das Ziel ist es, die Zusammenhänge zwischen dem demographischen Wandel, der Bevölkerungsstruktur und der Nachfrage nach Wohnraum aufzuzeigen, um daraus fundierte Handlungsempfehlungen für die Wohnungswirtschaft und Wohnungspolitik abzuleiten.

  • Analyse der langfristigen demographischen Trends und Bevölkerungsprognosen
  • Untersuchung der Wohnungsmarktentwicklung in Deutschland und Frankfurt
  • Bewertung der Folgen des demographischen Wandels für Bautätigkeit und Preise
  • Entwicklung von Strategien zur Attraktivitätssteigerung innerstädtischer Wohnstandorte

Auszug aus dem Buch

2.4 Migrationstheorie

Von einem Wanderungsvorgang oder einer Migration (von lat.: migratio = Wanderung) spricht man dann, wenn die Wohnsitzverlegung einer einzelnen Person über eine administrative Grenze hinweg angelegt ist und sie als dauerhaft gilt. Da Wanderungsbewegungen im Vergleich zu der natürlichen Bevölkerungsbewegung, bei der die Bevölkerungsveränderung nur durch Geburten- und Sterbefälle gekennzeichnet ist, kurzfristiger wirksam werden, sind sie ein wesentliches Element für Bevölkerungsveränderungen.

„Die häufigsten Gründe für die Migration sind ökonomischer Natur“ behauptete E.G. Ravenstein, der im späten neunzehnten Jahrhundert die „Migrationsgesetze“ auf der Grundlage der empirischen Analyse über Migration in England formulierte und somit den ersten theoretischen Rahmen zur Analyse dieses gesellschaftlichen Phänomens schuf. Dieser Studie können die Forscher des 20. Jahrhunderts bis heute nur beipflichten.

Migranten handeln als rationale Wesen und machen ihre Entscheidung zur Abwanderung von einer Kosten-Nutzen-Rechnung abhängig. Dabei wählen die Menschen den Zielort aus, an dem sie ihre beruflichen Fähigkeiten am besten entfalten können. Jedoch müssen die Einnahmen aus dem Zielland mit den zu erwartenden Kosten verglichen werden, denn Migration verursacht nicht nur Reisekosten, sondern auch Integrationskosten, Kosten für die Arbeitssuche, Kosten der Lebenshaltung sowie soziale Kosten. Sind die Einnahmen größer als die Ausgaben, ist ein Umzug sinnvoll.

Ausgehend von dem ökonomischen Migrationsmodell ziehen Menschen umso eher um, je:

• größer die Einkommensdifferenz zwischen Zielland und Herkunftsland ist,

• größer die Beschäftigungswahrscheinlichkeit im Zielland ist,

• geringer die Reisekosten (Entfernung) zum Zielland ist,

• größer die Integrationsbemühungen im Zielland sind,

• dichter ein Netzwerk aus früheren Migranten im Zielland besteht,

• besser die Weiterqualifizierungsmöglichkeiten im Zielland sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des demographischen Wandels als Herausforderung und Einführung in die Zielsetzung und Struktur der Arbeit.

2 Bevölkerungsentwicklung in Deutschland: Detaillierte Betrachtung der demographischen Faktoren wie Fertilität, Mortalität und Migration als Grundlage für Bevölkerungsanalysen.

3 Wohnungsmarktentwicklung in Deutschland: Analyse der nationalen Entwicklung von Wohnungsbestand, Eigentumsquoten und Suburbanisierungstrends.

4 Wohnungsmarktentwicklung am Standort Frankfurt: Spezifische Untersuchung der Marktbedingungen, Haushaltsstrukturen und Wohnungsbauentwicklung in Frankfurt am Main.

5 Demographische Herausforderung für die Wohnimmobilienmärkte in Deutschland und Frankfurt: Verknüpfung der demographischen Prognosen mit deren Auswirkungen auf Wohnflächennachfrage, Bautätigkeit und Immobilienpreise.

6 Handlungsempfehlungen: Erarbeitung von Lösungsansätzen für Stadtentwicklung, Wohnungswirtschaft und -politik zur Bewältigung der demographischen Auswirkungen.

7 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse und Ausblick auf die zukünftige Marktentwicklung.

Schlüsselwörter

Demographischer Wandel, Wohnimmobilienmarkt, Bevölkerungsprognose, Frankfurt am Main, Migrationstheorie, Wohneigentum, Suburbanisierung, Wohnraumnachfrage, Haushaltsgröße, Bautätigkeit, Stadtentwicklung, Leerstand, Wohnungsbestand, Immobilienwirtschaft, Demographie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die langfristigen Auswirkungen des demographischen Wandels, wie Bevölkerungsrückgang und Überalterung, auf den deutschen Wohnimmobilienmarkt und den speziellen Standort Frankfurt am Main.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen gehören die Bevölkerungsentwicklung, die Entwicklung des Wohnungsbestands, Suburbanisierungsprozesse sowie die Faktoren, die die Nachfrage nach Wohnraum bestimmen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es, die Konsequenzen der demographischen Entwicklung für Immobilienanbieter aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie Wohnungswirtschaft und -politik proaktiv auf diese Veränderungen reagieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische und empirische Analyse durchgeführt, die auf der Auswertung aktueller statistischer Daten und Fachliteratur zur demographischen Entwicklung und Wohnungsmarktforschung basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine nationale Bestandsaufnahme, eine detaillierte Betrachtung des Standorts Frankfurt, die Untersuchung der Auswirkungen auf Nachfrage und Preise sowie die Herleitung konkreter Handlungsempfehlungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie demographischer Wandel, Wohnimmobilienmarkt, Bevölkerungsentwicklung, Suburbanisierung und Wohnungspolitik charakterisiert.

Wie unterscheidet sich der Wohnungsmarkt in Frankfurt von anderen Regionen?

Frankfurt zeichnet sich durch ein stabiles Arbeitsplatzangebot und kulturelle Attraktivität aus, wodurch die Stadt die Auswirkungen des demographischen Wandels vorerst abfedern kann, während ländliche Gebiete stärker unter dem Bevölkerungsrückgang leiden.

Welche Bedeutung kommt der Zusammenlegung von Wohnungen zu?

Durch die Zusammenlegung von Wohnungen kann der Bestand moderner und großzügiger gestaltet werden, um den Bedürfnissen von Familien gerecht zu werden und die Abwanderung in das Umland zu verringern.

Final del extracto de 77 páginas  - subir

Detalles

Título
Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Wohnimmobilienmarkt in Deutschland und Frankfurt
Universidad
University of Cooperative Education Mannheim
Calificación
2,2
Autor
Ilona Eifert (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
77
No. de catálogo
V158718
ISBN (Ebook)
9783668755307
ISBN (Libro)
9783668755314
Idioma
Alemán
Etiqueta
auswirkungen entwicklung wohnimmobilienmarkt deutschland frankfurt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Ilona Eifert (Autor), 2010, Auswirkungen der demografischen Entwicklung auf den Wohnimmobilienmarkt in Deutschland und Frankfurt, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/158718
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