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Rousseau und sein Beitrag zur Demokratietheorie

Título: Rousseau und sein Beitrag zur Demokratietheorie

Trabajo de Seminario , 2009 , 11 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Christian Töreki (Autor)

Pedagogía - Teoría de la sciencia, Antropología
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Es handelt sich um eine Seminararbeit, die Rousseau in seinen Kernelementen wiedergibt. Zusätzlich gibt sie eine Anregung, wie man Rousseau und seine Theorie in der Schule behandeln könnte. Grundlage der Arbeit war ein gehaltenes Referat.

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Inhaltsverzeichnis

1. Kontext

2. Theorie

2.1 Gesellschaftsvertrag und Volkssouveränität

2.2 Gemeinwille, Sonderwille und Gesamtwille

2.3 Demokratie

2.4 Würdigung

3. Praktische Umsetzung im Unterricht

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Jean-Jacques Rousseaus Beitrag zur Demokratietheorie, indem sie seine zentralen Konzepte wie den Gesellschaftsvertrag, die Volkssouveränität und die Unterscheidung von Gemein- und Sonderwillen analysiert und kritisch würdigt.

  • Analyse des Rousseau’schen Naturzustands und der Zivilisationskritik
  • Untersuchung der Lehre vom Gesellschaftsvertrag und der Volkssouveränität
  • Differenzierung zwischen Gemeinwillen, Sonderwillen und Gesamtwillen
  • Kritische Auseinandersetzung mit der praktischen Anwendbarkeit und den autoritären Tendenzen in Rousseaus Theorie
  • Methodische Ansätze zur Vermittlung dieser Konzepte im schulischen Politikunterricht

Auszug aus dem Buch

2.2 Gemeinwille, Sonderwille und Gesamtwille

Der Gemeinwille (volonté générale) zielt auf das Gemeininteresse ab und ist der Wille einer Gemeinschaft, der sich auf Selbsterhaltung und das Wohl dieser richtet. Dem entgegen steht der Sonderwille, welcher ein Sonderinteresse ist und im Wesentlichen ohne Rücksicht auf das Gemeinwohl verfolgt wird. Der Gesamtwille schließlich ist die Summe von Sonderwillen. Die Unterscheidung von Gemein- und Gesamtwillen überschneidet sich mit der Unterscheidung des tugendhaften Staatsbürgers und des „bourgeois“, dem seinen Privatinteressen nachgehenden Besitzbürger. Rousseaus republikanisches Demokratiemodell setzt damit den tugendhaften Bürger voraus, nicht den eigeninteressierten Nutzenmaximierer.

Der Gemeinwille wird vorausgesetzt und folgt aus der Abstimmung aller Abstimmungsberechtigten und die Einstimmigkeit ihres Urteils. Solange sich die Mitglieder eines Gemeinwesens als eine einzige Körperschaft betrachten, haben sie nur einen einzigen Willen. Abstimmungen, vor allem einstimmige, sind daher besonders gute Indikatoren für die Verfasstheit der politischen Körperschaft. Einstimmigkeit ist gemäß Rousseau unverzichtbar bei wichtigen Entscheidungen, beispielsweise bei der Abstimmung über den Gesellschaftsvertrag. Rousseaus Bürger sind grundsätzlich befähigt in ihrer Wahl Gemeinwohlbelange gebührend zu berücksichtigen. Hinsichtlich des Weges zum Gemeinwohl schwebt Rousseau eine Willensbildung vor Augen, in der die in jedem Sonderwillen enthaltenen Komponenten des Allgemeininteresses herausgefiltert und zum Gemeinwohl verdichtet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kontext: Dieses Kapitel gibt einen biografischen Überblick über Rousseau und ordnet ihn als bedeutende Figur der Aufklärung in den zeitgenössischen Diskurs ein.

2. Theorie: Hier werden die Kernelemente von Rousseaus politischer Philosophie, insbesondere sein Verständnis von Naturzustand und Gesellschaftsvertrag, dargelegt.

2.1 Gesellschaftsvertrag und Volkssouveränität: Dieser Abschnitt erläutert die Bedeutung der unteilbaren Volkssouveränität und die rechtliche Legitimation politischer Ordnung bei Rousseau.

2.2 Gemeinwille, Sonderwille und Gesamtwille: Das Kapitel differenziert zwischen dem Gemeininteresse und privaten Einzelinteressen und betont die Notwendigkeit des tugendhaften Bürgers.

2.3 Demokratie: Hier wird das Spannungsfeld zwischen Rousseaus Distanzierung von der klassischen Demokratie und seiner Rolle als Theoretiker der Volkssouveränität beleuchtet.

2.4 Würdigung: Dieser Teil bietet eine kritische Reflexion über die Rezeption und die problematischen Aspekte, wie etwa den fehlenden grundrechtlichen Unterbau in Rousseaus Modell.

3. Praktische Umsetzung im Unterricht: Dieses Kapitel liefert didaktische Anregungen zur Behandlung von Rousseaus Theorien im Politikunterricht der gymnasialen Oberstufe.

Schlüsselwörter

Jean-Jacques Rousseau, Gesellschaftsvertrag, Volkssouveränität, Gemeinwille, Sonderwille, Gesamtwille, Demokratie, Naturzustand, Aufklärung, politische Theorie, Zivilreligion, Tugendrepublik, Gemeinwohl, politische Partizipation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das politische Denken von Jean-Jacques Rousseau, insbesondere seinen einflussreichen Beitrag zur Demokratietheorie und seine Sicht auf den Gesellschaftsvertrag.

Welche zentralen Themenfelder behandelt die Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die Volkssouveränität, die Unterscheidung verschiedener Willensformen, das Verhältnis zwischen Individuum und Staat sowie die praktische Relevanz von Rousseaus Ideen für den Unterricht.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Rousseaus politisches Modell präzise darzustellen und sowohl dessen theoretische Grundlagen als auch seine kritischen Schwachstellen objektiv einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoriegeschichtliche Analyse, die auf der Auswertung primärer Schriften Rousseaus und der Auseinandersetzung mit einschlägiger politikwissenschaftlicher Sekundärliteratur basiert.

Welche Themen bilden den Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Lehre vom Gesellschaftsvertrag, die Definition des Gemeinwillens und die kritische Würdigung der daraus resultierenden Staatskonzeption.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Volkssouveränität, Gemeinwille, Gesellschaftsvertrag, politischer Kontraktualismus und die Zivilgesellschaft.

Warum gilt Rousseaus Demokratiekonzept heute als problematisch?

Es wird oft als problematisch angesehen, da Rousseau einen fehlenden grundrechtlichen Schutz für den Einzelnen aufweist, die Souveränität des Volkes als absolut ansieht und der Begriff nur für sehr kleine, homogene Gemeinwesen praktikabel erscheint.

Was versteht Rousseau unter dem Zwang zur Freiheit?

Damit meint Rousseau, dass Mitglieder einer Gesellschaft verpflichtet werden können, sich dem Gemeinwillen zu unterwerfen, da dieser das wahre Wohl aller repräsentiert.

Wie wird Rousseau als Lehrer für das Fach Politikwissenschaft genutzt?

Die Arbeit schlägt vor, Rousseau durch Methoden wie Kurzbiografien, Textanalysen und Rollenspiele, etwa in einer Talkshow mit anderen Denkern wie Hobbes und Locke, in der gymnasialen Oberstufe zu vermitteln.

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Detalles

Título
Rousseau und sein Beitrag zur Demokratietheorie
Universidad
Free University of Berlin  (Otto-Suhr-Institut)
Curso
Politische Theorie
Calificación
1,3
Autor
Christian Töreki (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
11
No. de catálogo
V159064
ISBN (Ebook)
9783640725656
ISBN (Libro)
9783640725885
Idioma
Alemán
Etiqueta
Rousseau
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Christian Töreki (Autor), 2009, Rousseau und sein Beitrag zur Demokratietheorie, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159064
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