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Bedeutung der Partizipation in Kindertagesstätten

Titre: Bedeutung der Partizipation in Kindertagesstätten

Dossier / Travail , 2022 , 14 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles maternelles, éducation de la petite enfance
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Bereits im 20. Jahrhundert forderte John Dewey, ein Demokratietheoretiker, dass die Demokratie als Lebensform erfahrbar gemacht wird. Vor diesem Hintergrund wird in der vorliegenden Ausarbeitung der Frage nachgegangen, welche Bedeutung Partizipation in Kindertagesstätten hat und wie sie sich in der Praxis umsetzen lässt.

Die Arbeit teilt sich in insgesamt sechs Kapitel. Im ersten Teil finden eine Einleitung und Hinführung zum Thema Partizipation statt. Im zweiten Kapitel werden die Begriffe Partizipation und Demokratie definiert und die Zusammenhänge näher beleuchtet. Darüber hinaus wird darauf eingegangen, inwieweit Partizipation ein Recht von Kindern darstellt und welche Beteiligungsformen es gibt. Das dritte Kapitel befasst sich mit der Bedeutung von Partizipation für die Praxis der frühkindlichen Pädagogik. Hier wird nochmals auf das Recht des Kindes eingegangen, das als Subjekt gesehen wird. Zudem werden Möglichkeiten von Partizipation erläutert und die soziale Interaktion, die gelernt werden muss, dargelegt. Im Anschluss daran
werden mögliche Umsetzungsformen von Partizipation in kindheitspädagogischen Einrichtungen dargestellt. Daraufhin werden wichtige Voraussetzungen hierfür, Methodiken und Problematiken, die in diesem Kontext auftreten können, erörtert. Abgerundet wird das vierte Kapitel mit Beispielen. Im fünften Kapitel der Arbeit wird eine Skizzierung eines Partizipationsprojektes in einer Kindertageseinrichtung dargestellt, das mittels des Beispiels einer Neuanschaffung von Turngeräten für den Turnraum der Einrichtung erfolgt. Mit dem Fazit im sechsten Kapitel wird die Ausarbeitung nochmals zusammengefasst und die wesentlichen Erkenntnisse hervorgehoben.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1. Einleitung
  • 2. Was wird unter Partizipation verstanden?
  • 3. Bedeutung von Partizipation für die kindheitspädagogische Praxis
  • 4. Umsetzung von Partizipation in kindheitspädagogischen Institutionen
  • 5. Skizzierung eines Partizipationsprojektes
  • 6. Fazit
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die Bedeutung von Partizipation in Kindertagesstätten und analysiert, wie diese in der Praxis umgesetzt werden kann. Sie zielt darauf ab, ein umfassendes Verständnis der Konzepte und praktischen Anwendungen von Partizipation im frühkindlichen Bildungsbereich zu vermitteln.

  • Definition und Kontextualisierung von Partizipation und Demokratie in der frühkindlichen Pädagogik.
  • Verankerung von Partizipation als grundlegendes Kinderrecht gemäß UN-Kinderrechtskonventionen.
  • Analyse der Relevanz partizipativer Ansätze für die kindheitspädagogische Praxis.
  • Erläuterung verschiedener Umsetzungsstrategien und möglicher Herausforderungen in Kindertageseinrichtungen.
  • Darstellung der Rolle von pädagogischen Fachkräften als Bildungsbegleiter bei der Förderung von Partizipation.
  • Skizzierung eines konkreten Partizipationsprojekts zur Veranschaulichung praktischer Anwendung.

Auszug aus dem Buch

2. Was wird unter Partizipation verstanden?

Der Begriff Partizipation, der aus dem Lateinischen stammt, kann mit „Teilnehmen" oder „Beteiligtsein" übersetzt werden (Regner & Schubert-Suffrian, 2018, S. 18) und steht weiterführend für „Beteiligung, Teilhabe, Mitwirkung oder Einbeziehung“ von Individuen in einem sozialen Kontext (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, 2022). Eine weitere und vor allem alltags gebräuchliche Definition von Partizipation seitens Richard Schröder (1995) lautet im weitesten Sinne: Entscheidungen, die einen persönlich betreffen, mit anderen zu teilen und gemeinsam eine Lösung für einen Konflikt finden (zitiert nach Regner & Schubert-Suffrian, 2018, S. 18).

Diese genannte Teilhabe beziehungsweise die Beteiligung von Kindern stellt zuallererst ein Recht von ihnen dar, das in den UN-Kinderrechtskonventionen verankert ist. Kinder haben von Geburt an Rechte, welche sie sich weder verdienen müssen, noch erworben werden können. Sie gelten als Rechtssubjekte und sind eine eigene Persönlichkeit. Ihre besonderen Bedürfnisse werden anerkannt und unterscheiden sich SO von Erwachsenen. In Artikel 12 der UN-Kinderrechtskonvention steht geschrieben, dass das Kind ein Recht auf Beteiligung hat. In Artikel 13 heißt es, dass es eine freie Meinungsäußerung tätigen darf. Demzufolge habe das Kind das Recht gehört zu werden bei allen Angelegenheiten, die es selbst betreffen (Maywald, 2019, S. 35-36; Winklhofer, 2018, S.9).

Fortführend kann gesagt werden, dass Partizipation im Zusammenhang mit drei weiteren Merkmalen steht: der Demokratie, der Bildung und der Qualität der Beziehungen. Wie zu Beginn bereits erwähnt, stehen die Demokratie und die Partizipation in einem unmittelbaren Zusammenhang. Die Erzieher/innen haben eine partizipative Haltung gegenüber den Kindern eingenommen und ermöglichen ihnen eine demokratische Teilnahme für solche Entscheidungen, die sie persönlich betreffen. Hierfür muss die Demokratie nicht nur seitens der Kinder gelernt werden, sondern auch seitens der Erzieher/innen vorgelebt, damit die Kinder sie erfahren (Regner & Schubert-Suffrian, 2018, S. 18).

Die Partizipation an sich ermöglicht es den Kindern über eine demokratische Mitentscheidung hinaus, dass sie in bestimmten Themenbereichen auch mitwirken und mitgestalten dürfen (Grothe, 2019, S. 49). Für diese Art der Teilhabe benötigen die Kinder beispielsweise ein Wissen über Abstimmregeln oder die Maxime der Mehrheitsentscheidung. Des Weiteren müssen Kinder lernen sich an getroffene Regeln und Vereinbarungen zu halten, aber auch ihren Standpunkt zu vertreten. Letztlich geht es auch um die Kompetenzen des Selbstbewusstseins, des Verantwortungsgefühls und der Problembewältigung (Winklhofer, 2018, S. 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Partizipation und deren Verbindung zur Demokratie ein und stellt die zentrale Forschungsfrage der Arbeit vor.

2. Was wird unter Partizipation verstanden?: Hier werden der Begriff Partizipation definiert, seine Bedeutung als Kinderrecht erläutert und die Zusammenhänge zu Demokratie, Bildung sowie Beziehungsqualität dargelegt.

3. Bedeutung von Partizipation für die kindheitspädagogische Praxis: Das Kapitel befasst sich mit der historischen Verankerung partizipativer Ansätze, dem vorherrschenden Kinderbild und der zentralen Rolle der Fachkräfte in der frühkindlichen Pädagogik.

4. Umsetzung von Partizipation in kindheitspädagogischen Institutionen: Dieses Kapitel beleuchtet konkrete Umsetzungsstrategien für Partizipation in Kindertageseinrichtungen, diskutiert notwendige Voraussetzungen und mögliche Problematiken.

5. Skizzierung eines Partizipationsprojektes: Anhand eines konkreten Beispiels, der Neuanschaffung von Turngeräten, wird ein Partizipationsprojekt detailliert beschrieben, um die praktische Anwendung zu veranschaulichen.

6. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und hebt die Bedeutung von Partizipation für die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen und die gesellschaftliche Integration von Kindern hervor.

Schlüsselwörter

Partizipation, Kindertagesstätten, Kinderrechte, Demokratie, frühkindliche Pädagogik, Beteiligung, Selbstbestimmung, Mitbestimmung, Erzieherrolle, Bildungsbegleitung, soziale Interaktion, Kompetenzerwerb, UN-Kinderrechtskonvention, Reggio-Pädagogik, Situationsansatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich grundsätzlich mit der Bedeutung und praktischen Umsetzung von Partizipation in Kindertagesstätten, um Kindern die aktive Teilhabe an ihrem Alltag zu ermöglichen und ihre Entwicklung zu fördern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition von Partizipation und Demokratie, Partizipation als Kinderrecht, die Rolle von Fachkräften, Umsetzungsstrategien in Kitas sowie die Entwicklung von Schlüsselkompetenzen bei Kindern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Frage zu beantworten, welche Bedeutung Partizipation in Kindertagesstätten hat und wie sie sich in der Praxis umsetzen lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit in Form einer Hausarbeit, die bestehende Literatur analysiert und synthetisiert, um die Bedeutung und Umsetzung von Partizipation in Kindertagesstätten zu beleuchten.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen von Partizipation, ihre Bedeutung für die kindheitspädagogische Praxis, konkrete Umsetzungsstrategien in Institutionen und skizziert ein beispielhaftes Partizipationsprojekt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Charakterisierende Schlüsselwörter sind Partizipation, Kindertagesstätten, Kinderrechte, Demokratie, frühkindliche Pädagogik, Beteiligung und Selbstbestimmung.

Wie werden die Begrifflichkeiten Partizipation und Demokratie in der Arbeit definiert und in Beziehung gesetzt?

Partizipation wird als "Teilnehmen" oder "Beteiligtsein" definiert und eng mit Demokratie als einem politischen Prinzip verbunden, bei dem das Volk seine Macht durch Teilhabe ausübt. Beide Begriffe schildern Lebensarten, die jedes Individuum verinnerlicht haben sollte.

Welche Rolle spielen die pädagogischen Fachkräfte bei der Umsetzung von Partizipation in Kindertageseinrichtungen?

Pädagogische Fachkräfte werden als Bildungsbegleiter verstanden, die den Kindern Rahmenbedingungen zur Selbstbildung schaffen, ihnen partizipative Rechte ermöglichen und eine demokratische Haltung vorleben müssen.

Kann ein konkretes Beispiel für ein Partizipationsprojekt genannt werden?

Ja, die Arbeit skizziert ein Projekt zur Neuanschaffung von Turngeräten für einen Kita-Turnraum, bei dem Kinder aktiv in die Planung, Auswahl und Entscheidungsfindung einbezogen werden.

Welche zwei Arten von Partizipation werden in Kindertagesstätten unterschieden?

Es wird zwischen Mitbestimmung, bei der Kinder über Regeln und Rechte mitentscheiden, und Selbstbestimmung, bei der Kinder allein über Angebotsformate oder ihren Tagesablauf entscheiden, unterschieden.

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Résumé des informations

Titre
Bedeutung der Partizipation in Kindertagesstätten
Cours
Methodenkompetenzen der Kindheitspädagogik
Note
1,0
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
14
N° de catalogue
V1592021
ISBN (PDF)
9783389160114
ISBN (Livre)
9783389160121
Langue
allemand
mots-clé
Partizipation Kindertagesstätte KiTa Kindergarten Kindheitspädagogik Umsetzung von Partizipation Mitwirkung Pädagogik
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Citation du texte
Anonym (Auteur), 2022, Bedeutung der Partizipation in Kindertagesstätten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1592021
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Extrait de  14  pages
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