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Die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Finanzierungskosten der Unternehmen aus Sicht der Kapitalgeber

Titre: Die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Finanzierungskosten der Unternehmen aus Sicht der Kapitalgeber

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2008 , 28 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Wasilij Philippov (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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In dieser Arbeit soll aufgezeigt werden wie sich die Änderungen der Unternehmensteuerreform auf die Finanzierungskosten eines Geldgebers einer Kapitalgesellschaft auswirken. Das Thema wird zunächst in drei Themengebiete unterteilt. Im ersten Kapitel soll zunächst erläutert werden was überhaupt Finanzierungskosten eines Unternehmens sind und in welcher Form diese entstehen. Im zweiten Kapitel werden Änderungen der Unternehmensteuerreform 2008, welche sich auf die Finanzierungskosten eines Unternehmens auswirken, beschrieben und als letztes sollen in Kapitel 4 die Auswirkungen dieser Änderungen auf die Finanzierungskosten eines Unternehmens behandelt werden

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Finanzierungskosten der Unternehmen

2.1. Die Finanzierungskosten aus Sicht eines Eigenkapitalgebers

2.2. Die Finanzierungskosten aus Sicht eines Fremdkapitalgebers

3. Die Änderungen der Unternehmensteuerreform 2008

3.1. Die Bedeutung der Zinsschranke

3.2. Die Änderungen bei der Gewerbesteuer

3.3. Die Änderung des nominalen Steuersatzes

3.4. Die Einführung einer Abgeltungsteuer

4. Die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008

5. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Auswirkungen des Unternehmensteuerreformgesetzes 2008 auf die Finanzierungskosten von Kapitalgesellschaften. Ziel ist es, die steuerlichen Änderungen zu analysieren und deren Konsequenzen für die Finanzierungsstruktur und die damit verbundenen Kosten aus der Perspektive von Kapitalgebern darzustellen.

  • Analyse der steuerlichen Neuregelungen (Zinsschranke, Abgeltungsteuer, Gewerbesteuerreform).
  • Unterscheidung und Definition der Finanzierungskosten für Eigen- und Fremdkapitalgeber.
  • Untersuchung der Auswirkungen auf die Gesamtsteuerbelastung von Kapitalgesellschaften.
  • Bewertung von Anpassungsstrategien für Unternehmen zur Optimierung der Finanzierungskosten.
  • Vergleich der Belastungssituation vor und nach der Reform anhand von Beispielrechnungen.

Auszug aus dem Buch

3.1. Die Bedeutung der Zinsschranke

Laut Gesetzesbegründung ist die Bundesregierung der Meinung, dass deutsche Unternehmen, im internationalen Vergleich, eine hohe Fremdkapitalquote aufweisen. Um vor allem der Fremdfinanzierung von Konzernunternehmen untereinander entgegenzuwirken, wurde die so genannte Zinsschranke eingeführt. Die Bundesregierung verfolgt damit das Ziel, dass in Deutschland erwirtschaftete Gewinne auch in Deutschland besteuert und nicht mittels grenzüberschreitender Gesellschafterfremdfinanzierungen ins Ausland transferiert werden.

Bisher gab es eine Fremdfinanzierungsregelung im § 8a KStG a.F. (alte Fassung). Von der bisherigen Rechtsprechung waren jedoch nur Zinszahlungen von Anteilseignern mit einer wesentlichen Beteiligung (mindestens 25 %) erfasst. Diese Regelung wird durch die Zinsschranke abgelöst, welche nicht nur die Gesellschafterfremdfinanzierung berücksichtigen soll, sondern Zinszahlungen jeglicher Art.

Die Zinsschranke ist im § 4h EStG n.F. (neue Fassung) geregelt und für Kapitalgesellschaften gilt § 8a KStG n.F., welcher größtenteils auf den § 4h EStG n.F. zurückgreift. Da in dieser Hausarbeit nur Kapitalgesellschaften behandelt werden sollen, ist der § 8a KStG n.F. maßgebend. Gemäß des Gesetzestextes des § 8a Abs. 1 KStG n.F. ist § 4h Abs. 1 Satz 1 EStG n.F. mit der Maßgabe anzuwenden, dass anstelle des maßgeblichen Gewinns das maßgebliche Einkommen tritt. Das maßgebliche Einkommen ist nach den Vorschriften des Einkommen- und Körperschaftsteuergesetzes, mit Ausnahme der §§ 4h und 10d EStG und § 9 Abs. 1 Nr. 2 KStG, zu ermitteln. Um das Eingreifen der Zinsschranke gemäß § 4h EStG n.F. zu prüfen, muss ein Zinssaldo ermittelt werden. Der Zinssaldo ergibt sich aus Zinsaufwendungen abzüglich Zinserträge eines Wirtschaftsjahres. Nur der negative Zinssaldo wird bei der Zinsschranke berücksichtigt, d.h. übersteigen die Zinsaufwendungen die Zinserträge nicht, so greift die Zinsschranke nicht und die Zinsaufwendungen sind voll abzugsfähig. Damit klein- und mittelständische Betriebe von der Zinsschranke nicht betroffen sind, sieht der Gesetzesentwurf eine Freigrenze in Höhe von 1 Mio. € vor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert die Ziele der Bundesregierung im Rahmen der Unternehmensteuerreform 2008 und definiert den Untersuchungsrahmen der Arbeit.

2. Die Finanzierungskosten der Unternehmen: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Finanzierungskosten aus der Perspektive von Eigen- und Fremdkapitalgebern in der Betriebswirtschaftslehre.

3. Die Änderungen der Unternehmensteuerreform 2008: Hier werden die zentralen gesetzlichen Änderungen, wie die Zinsschranke, die Gewerbesteuerreform und die Abgeltungsteuer, detailliert beschrieben.

4. Die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008: Dieses Kapitel analysiert die konkreten finanzwirtschaftlichen Folgen der Reform für Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf ihre Finanzierungsstrukturen.

5. Schluss: Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Auswirkungen der Reform auf die Kapitalkosten sowie die notwendigen Anpassungsstrategien.

Schlüsselwörter

Unternehmensteuerreform 2008, Zinsschranke, Abgeltungsteuer, Gewerbesteuer, Finanzierungskosten, Fremdkapital, Eigenkapital, Kapitalgesellschaft, Steuerbelastung, Steuermesszahl, Hinzurechnung, EBITDA, Unternehmensfinanzierung, Steuerneutralität, Kapitalkosten.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den steuerrechtlichen Änderungen durch die Unternehmensteuerreform 2008 und deren Auswirkungen auf die Finanzierungskosten von Kapitalgesellschaften.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Zinsschranke, die Umgestaltung der Gewerbesteuer, die Senkung des nominalen Steuersatzes und die Einführung der Abgeltungsteuer.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das primäre Ziel ist es aufzuzeigen, wie sich die steuerlichen Neuregelungen konkret auf die Finanzierungskosten eines Geldgebers einer Kapitalgesellschaft auswirken.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie tabellarische Vergleichsrechnungen, um die steuerlichen Belastungsveränderungen zwischen 2007 und 2008/2009 zu verdeutlichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen der Finanzierungskosten, die Darstellung der Reforminhalte und die anschließende Analyse ihrer Auswirkungen auf die Praxis der Unternehmensfinanzierung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Unternehmensteuerreform 2008, Zinsschranke, Kapitalkosten, Gewerbesteuer und Abgeltungsteuer geprägt.

Wie wirkt sich die neue Zinsschranke auf Unternehmen aus?

Die Zinsschranke beschränkt die steuerliche Abzugsfähigkeit von Zinsaufwendungen, wenn diese einen bestimmten Teil des EBITDA übersteigen, was insbesondere Groß- und Konzernunternehmen mit hoher Fremdkapitalquote trifft.

Warum wird Factoring nach der Reform unattraktiver?

Factoring wird unattraktiver, da nun ein Viertel des aus dem Verkauf einer Forderung entstehenden Diskontbetrags bei der Gewerbesteuer hinzugerechnet werden muss.

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Résumé des informations

Titre
Die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Finanzierungskosten der Unternehmen aus Sicht der Kapitalgeber
Université
University of Applied Sciences Bonn-Rhein-Sieg
Note
1,7
Auteur
Wasilij Philippov (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
28
N° de catalogue
V159261
ISBN (ebook)
9783640726134
ISBN (Livre)
9783640728008
Langue
allemand
mots-clé
Auswirkungen Unternehmensteuerreform Finanzierungskosten Unternehmen Sicht Kapitalgeber
Sécurité des produits
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Citation du texte
Wasilij Philippov (Auteur), 2008, Die Auswirkungen der Unternehmensteuerreform 2008 auf die Finanzierungskosten der Unternehmen aus Sicht der Kapitalgeber, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159261
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Extrait de  28  pages
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