In dieser Hausarbeit zum Modul Trainingslehre 3 (T3) geht es um die Erstellung eines Trainingsplans in den Teilbereichen Beweglichkeit und Koordination für eine sportlich aktive Person.
Die Hausarbeit entwickelt eine individuelle Trainingsplanung für eine sportlich erfahrene Person mit Fokus auf Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Auf Basis biometrischer Daten werden zielgerichtete Übungen, Dehnmethoden und Belastungsparameter definiert. Die Planung umfasst Einheiten für Alltag, Fußball- und Krafttraining, begründet durch aktuelle Studien. Ziel ist die Optimierung von Mobilität, Stabilität und Leistungsfähigkeit im sportartspezifischen Kontext.
Inhaltsverzeichnis
- 1 ALLGEMEINE UND BIOMETRISCHE DATEN
- 2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
- 2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
- 2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
- 2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
- 3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONTRAINING
- 3.1 Übungsauswahl Kordinationsstraining
- 3.2 Belastungsgefüge Koordinationststraining
- 3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
- 4 LITERATURRECHERCHE
- 4.1 Studie 1
- 4.2 Studie 2
- 5 LITERATURVERZEICHNIS
- 6 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS
- 6.1 Abbildungsverzeichnis
- 6.2 Tabellenverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Diese Hausarbeit erstellt eine detaillierte Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining einer sportlich aktiven Person. Das Hauptziel ist es, individuelle und zielgerichtete Maßnahmen zu entwickeln, die auf den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit des Sportlers abgestimmt sind, um diagnostizierte Defizite zu beheben und die sportliche Leistungsfähigkeit zu verbessern.
- Erfassung allgemeiner und biometrischer Daten des Sportlers als Grundlage.
- Auswahl und Begründung von Übungen sowie Methoden für das Beweglichkeitstraining.
- Erstellung eines Belastungsgefüges für das Beweglichkeitstraining.
- Auswahl und Begründung von Übungen sowie Methoden für das Koordinationstraining.
- Berücksichtigung von fußballspezifischen und krafttrainingsspezifischen Koordinationsübungen.
- Analyse relevanter wissenschaftlicher Studien zur Unterstützung der Trainingsplanung.
Auszug aus dem Buch
Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
Dem Sportler geht es um eine generelle Verbesserung der Koordination, welche ihn in seinem Sport, dem Fussball, unterstützen soll. Diesbezüglich wurde auch das Koordinationstraining geplant. Wie bereits erwähnt, wurde es in zwei seperate Trainings unterteilt: das Fussball spezifische Koordinationstraining und das Krafttraining spezifische Koordinationstraining. Dies dient einerseits dazu eine spezifischere Grundlage für das nachfolgende Training zu generieren, als auch einer zu schnellen nervalen Erschöpfung vorzubeugen, welche eintreten würde wenn alle 10 Übungen in Folge ausgeführt würden. Die Koordinationseinheiten sind in ihrer Häufigkeit den bereits existierenden Sporteinheiten angepasst und fungieren als Warm Up für diese, da eine Vorermüdung beim Koordinationstraining vermieden werden sollte (Chwilkowski, 2006).
Die Übungen wurden in beiden Einheiten von leichten zu schweren, von einfachen zu komplexen und von bekannten zu unbekannten Bestandteilen aufgebaut (Kempf, 2014, S. 42). Im Sinne der Koordinationssteigerung wurde auch auf eine Veränderung der Druckbedingungen geachtet. Bei der fussballspezifischen Einheit wurde sich zusätzlich der Gruppenaspekt zu nutze gemacht, indem Partnerübungen oder Übungen, welche in Konkurrenz ausgeführt werden können, gewählt wurden, da Koordinationstraining mit Wettkampf zu größeren Anpassungen führt (González-Férnandez F, Sarmento H, Castillo-Rodríguez A, Silva R, Clemente FM, 2021). Generell wurde die Trainingshäufigkeit nach der Komplexität der Übung ausgesucht. Recht simple Bewegungsmuster, wie beispielsweise barfuß warmlaufen, können auch vor dem Spiel durchgeführt werden. Übungen, welches ein erhöhtes Risiko für Verletzungen bergen, wie z.B. das Springen auf den Bosu Ball, sollten nur in Einheiten absolviert werden, in welchen der Sportler im Vollbesitz seiner Belastbarkeit. Die regenerative Fußballeinheit am Anschlusstag des Spiels wurde daher bei bestimmten Übungen ausgespart. In der spezifischen Einheit vor dem Krafttraining wurden vermehrt Übungen aus dem koordinativ integrativen Krafttraining geplant. Dies geschah um gezielt die motorischen Fähigkeiten Kraft und Koordination der Muskelgruppen, welche sowohl im nachfolgenden Krafttraining, als auch im Fußball hauptsächlich beansprucht werden, multidimensional zu verbessern. Das grundsätzliche Ziel dieses Trainingsansatzes besteht darin, funktionelle Bewegungsabläufe zu trainieren und keine isolierten Muskelgruppen (Bompa & Carrera, 2005, S. 50 f.; Gambetta, 2007,S. 177 f.; Radcliffe & Mogg, 2007, S. 2 f.; Richards & Dawson, 2009; Verstegen & Williams, 2004, S. 113 ff.). Somit wird vor allem die Intermuskuläre Koordination maßgeblich verbessert welche dem Sportler in einer Wettkampfsituation (Fußballspiel) den entscheidenen Vorteil liefern kann.
Zusammenfassung der Kapitel
Kapitel 1 Allgemeine und biometrische Daten: Dieses Kapitel stellt die allgemeinen und biometrischen Daten eines Sportlers vor, die als Grundlage für die nachfolgende Trainingsplanung dienen und den Gesundheitszustand sowie die Leistungsfähigkeit beurteilen.
Kapitel 2 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Hier wird eine detaillierte Planung für das Beweglichkeitstraining präsentiert, inklusive der Auswahl von Übungen und Dehnmethoden sowie deren Begründung basierend auf festgestellten Defiziten des Sportlers.
Kapitel 3 Trainingsplanung Koordinationtraining: Dieses Kapitel widmet sich der Planung des Koordinationstrainings, unterteilt in fußballspezifische und krafttrainingsspezifische Einheiten, mit Erläuterung der Übungsauswahl und des Belastungsgefüges zur Verbesserung der motorischen Fähigkeiten.
Kapitel 4 Literaturrecherche: Zwei wissenschaftliche Studien werden analysiert, die sich mit den Effekten von Gleichgewichtstraining und Sturzprophylaxe beschäftigen, um die theoretische Basis der Trainingsplanung zu untermauern.
Kapitel 5 Literaturverzeichnis: Listet alle im Text zitierten wissenschaftlichen Quellen auf, die zur Erstellung der Trainingsplanung herangezogen wurden.
Kapitel 6 Abbildungs- und Tabellenverzeichnis: Dieses Kapitel bietet eine Übersicht aller im Dokument verwendeten Abbildungen und Tabellen.
Schlüsselwörter
Trainingsplanung, Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Fußballtraining, Krafttraining, Dehnmethoden, Biometrische Daten, Belastungsgefüge, Sportwissenschaft, Sturzprophylaxe, Gleichgewichtstraining, Muskelbalance, motorische Fähigkeiten, Intermuskuläre Koordination, Warm-up.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Diese Arbeit befasst sich mit der Erstellung einer umfassenden und individualisierten Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining für einen sportlich aktiven Fußballer.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themenfelder umfassen die Datenerfassung des Sportlers, die detaillierte Planung und Begründung von Beweglichkeits- und Koordinationstrainingseinheiten sowie die wissenschaftliche Fundierung dieser Ansätze.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, ein zielgerichtetes Trainingsprogramm zu entwickeln, das die Beweglichkeit und Koordination des Sportlers verbessert, Defizite behebt und ihn optimal auf die Anforderungen seines Sports (Fußball) vorbereitet.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf der Anwendung sportwissenschaftlicher Prinzipien zur Trainingsplanung. Dies beinhaltet die Analyse biometrischer Daten, die Auswahl evidenzbasierter Übungsmethoden und die Begründung der Belastungsgestaltung, unterstützt durch Literaturrecherche.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden detaillierte Trainingspläne für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining vorgestellt, inklusive spezifischer Übungsauswahl, Dehnmethoden, Belastungsgefüge und einer ausführlichen Begründung der getroffenen Entscheidungen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Trainingsplanung, Beweglichkeit, Koordination, Fußballtraining, Dehnung, Biometrie, Sportleistung, Verletzungsprävention, Muskelbalance.
Warum werden zwei separate Koordinationstrainingspläne erstellt?
Es werden zwei separate Pläne erstellt (für Fußball- und Krafttraining), um eine spezifischere Grundlage für das nachfolgende Training zu schaffen und eine zu schnelle nervale Erschöpfung vorzubeugen, indem nicht alle Übungen in Folge ausgeführt werden.
Welche Rolle spielen wissenschaftliche Studien in dieser Arbeit?
Wissenschaftliche Studien untermauern die theoretische Basis der Trainingsplanung, insbesondere in Bezug auf die Effekte von Dehnintensitäten und die Relevanz von Gleichgewichtstraining zur Sturzprophylaxe, obwohl letzteres im Kontext des vorliegenden Sportlers eher der Leistungsverbesserung dient.
Wie wird der Gruppenaspekt im Koordinationstraining genutzt?
Im fußballspezifischen Koordinationstraining wird der Gruppenaspekt durch Partnerübungen oder Übungen, die in Konkurrenz ausgeführt werden können, genutzt, da Koordinationstraining mit Wettkampf zu größeren Anpassungen führt.
Welche Arten von Problemen wurden beim Sportler identifiziert, die durch das Training behoben werden sollen?
Beim Sportler wurden ein diagnostiziertes Beweglichkeitsdefizit in den Waden, Verspannungen und leichte Schmerzen in der Hüftbeuge- und Beinbeugemuskulatur sowie im Hals-Nacken-Bereich festgestellt, die durch das geplante Training adressiert werden sollen.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2024, Erstellung eines Trainingsplans für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich aktive Person, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1593112