Institutionalisierung und Konzeptualisierung der Rassenhygiene in der Weimarer Republik


Seminararbeit, 2010
23 Seiten

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Forschungsstand
1.1 Einleitung
1.2 Forschungsstand

2. Konzeptualisierung und Institutionalisierung der Rassenhygiene in der Weimarer Republik
2.1 Die drei charakteristischen Phasen der rassenhygienischen Konzeption in der Weimarer Republik
2.1.1 Phase der Konsolidierung 1919 - 1923
2.1.2 Phase der Expansion bis 1928
2.1.3 Phase der Politischen Umsetzung 1929 - 1933
2.2 Die Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene
2.2.1 Die Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene bis zur Weimarer Republik
2.2.2 Reorganisation der Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene und die Verabschiedung neuer Leitsätze
2.3 Die drei Ebenen rassenhygienischer Institutionalisierung und Konzeptualisierung
2.3.1 Entwicklung auf akademischer Ebene
2.3.2 Entwicklung auf öffentlicher Ebene
2.3.2.1 Eheberatungsstellen
2.4 Entwicklung auf politischer Ebene
2.4.1 Steriliserungsgesetz

3. Fazit

4. Bibliographie

Konzeptualisierung und Institutionalisierung der Rassenhygiene in der Weimarer Republik

1. Einleitung und Forschungsstand

1.1 Einleitung

Die nationalsozialistische Rassenhygiene entstand aus dem Zusammentreffen verschiedener geistiger und wissenschaftlicher Strömungen, die sich im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert herausgebildet hatten. In der Rassenhygiene flossen sozialdarwinistische, eugenische und rassenanthropologische Aspekte zu einem neuen Paradigma zusammen.[1] Sie war weniger eine ideengeschichtliche, als viel mehr eine sozialpolitische Bewegung mit praktischen Zielen.[2] Nach Ansichten der Rassenhygieniker war der darwinistische „Kampf ums Überleben“ durch zivilisatorische Elemente ausgeschaltet worden.[3] Menschliches Eingreifen in die „natürliche Auslese“ habe an deren Stelle eine „Gegenauslese“ gesetzt, welche die „Minderwertigen“ auf Kosten der „Wertvollen“ begünstige.[4] Aus dieser Annahme ergab sich für die Rassenhygieniker die logische Konsequenz, den degeneratorischen Einfluss der Zivilisation zur Aufwertung des Menschengeschlechts mit technischen Massnahmen zu umgehen. Durch die Hemmung der Fortpflanzung „minderwertiger“ Individuen und die Förderung der Reproduktion „höherwertiger“ Individuen, hofften die Rassenhygieniker den menschlichen Niedergang in einen Aufstieg verwandeln zu können.[5] Die Rassenhygiene ist in ihrer Genese stets eng mit der der Rassenanthropologie verknüpft, was sich später in der nationalsozialistischen Ideologie widerspiegeln wird. Doch während es der Rassenanthropologie um die „rassischen Aufartung“ ging, befasste sich die Rassenhygiene mit der genetischen ,Aufartung‘, dass heisst der Auslese gesunder und „hochwertiger“ menschlichen Erbanlagen“ überhaupt. Dabei setzten sie der rassenanthropologischen Hierarchie der „Systemrassen“, den prinzipiell wertfreien Begriff der „Vitalrasse“ entgegen.[6] Anhand meiner Arbeit möchte ich aufzeigen, wie die Konzeptualisierung und Institutionalisierung der Rassenhygiene während der Weimarer Republik von statten ging. Obwohl sich die rassenhygienische Bevölkeungspolitik erst unter der NS-Diktatur ungehindert enfalten konnte, gehe ich von der These aus, dass die Konzeptionen der Rassenhygiene bereits vor der nationalsozialistischen Machtübernahme ausgearbeitet, in der akademischen Wissenschaft verbreitet und gesellschaftlich weitgehend akzeptiert waren. Da im Rahmen einer Proseminararbeit nicht auf alle Aspekte, die zur Entstehung des rassenhygienischen Paradigmas beigetragen haben, eigegangen werden kann, werde ich versuchen, mich auf die wichtigsten Punkte zu konzentrieren. Die Arbeit ist in drei Teile gegliedert: Der erste Teil beinhaltet die Einleitung und den Forschungsstand und im zweiten Teil - dem Hauptteil - befasse ich mich mit dem Konzeptualisierungs- und Institutionalisierungsprozess der Rassenhygiene während der Weimarer Republik. Der dritte Teil - das Fazit - wird die Arbeit abschliessen.

1.2 Forschungsstand

Im wissenschaftlichen Bereich, erfreute sich die Thematik der Rassenhygiene vor allem in den 1980er Jahren grösserer Beliebtheit. Zu den Klassikern aus jener Zeit gehören die Standardwerke „Rasse, Blut und Gene“ von Peter Weingart, Jürgen Kroll und Kurt Bayerz aus dem Jahre 1988, Paul Weindlings Werk „Health, Race and German Politics between Unification and Nazism 1870-1945“ von 1989 und das Buch „Rassenhygiene, Nationalsozialismus, Euthanasie“ aus dem Jahre 1987 von Hans-Walter Schmuhl. Für meine These zentral, dürfte auch Jürgen Krolls Dissertation „Die Entwicklung der Eugenik/Rassenhygiene bis zum Jahre 1933“ von 1983 sein. Während sich die aufgezählten Werke vorwiegend mit der Genese der Rassenhygiene bis zum Ende des „Dritten Reichs“ befassen, gibt es eine Vielzahl an Arbeiten zur Rassenhygiene, die sich primär auf die Rolle der Medizin fokussieren und für meine Fragestellung daher weniger relevant sind. In jüngerer Zeit erschienen weitere Bücher zum Thema. Besonders zu nennen sind die Werke: “Herausforderung Bevölkerung“ von Josef Ehmer, Ursula Ferdinand und Jürgen Reulecke von 2007 und „Bevölkerungsforschung und Politik in Deutschland im 20. Jahrhundert“ von Rainer Mackensen aus dem Jahre 2006.

2. Konzeptualisierung und Institutionalisierung der Rassenhygiene in der Weimarer Republik

Die Genese und Rezeption der Rassenhygiene in der Weimarer Republik, vollzog sich grob in drei charakteristischen Phasen. In den ersten Jahren der Weimarer Republik - der Konsolidierungsphase bis 1923 - ging es den Rassenhygienikern vor allem darum, ihren Forderungen in der Öffentlichkeit Gehör zu verschaffen. In der zweiten Hälfte der zwanziger Jahre - während der Expansionsphase bis 1928 - konnten die Protagonisten erste Erfolge in der Realisierung rassenhygienischer Vorstellungen verbuchen. Die entscheidenden Fortschritte insbesondere auch in der legislativen Verankerung der Rassenhygiene, vollzogen sich während der Phase der politischen Umsetzung in den Jahren von 1928 - 1933. Kenn­zeichnend für alle Phasen war, dass sich die führenden Rassenhygieniker vor allem in der Diskussion um den gesetzlich vorgeschriebenen Austausch von Gesundheitszeugnissen vor der Eheschliessung, bei der Etablierung von Eheberatungsstellen und in der Debatte um die Legalisierung der rassenhygienisch indizierten Sterilisierung, engagierten.[7] Festzuhalten ist, dass führender Eugeniker, wie Alfred Ploetz oder auch Willhelm Schallmayer, durch ihren unermüdlichen Einsatz bereits zur Jahrhundertwende einen wesentlichen Beitrag zur Konzeption und Popularisierung der Rassenhygiene geleistet hatten. Die rassenhygienische Genese während der Weimarer Republik vollzog sich aber nicht nur in drei charakteristischen Phasen, sondern auch auf drei unterschiedlichen Ebenen, nämlich einer wissenschaftlichen, einer gesellschaftlichen und einer politischen Ebene. Wie die Institutionalisierung und Konzeptualisierung der Rassenhygiene auf den verschiedenen Ebenen vonstatten ging, möchte ich auf den folgenden Seiten genauer erläutern. Zunächst aber, möchte ich einen kurzen Überblick über die unterschiedlichen Phasen der rassenhygienischen Genese geben.

2.1 Die drei charakteristischen Phasen der rassenhygienischen Konzeption in der Weimarer Republik

2.1.1 Phase der Konsolidierung 1919 - 1923

In den ersten Nachkriegsjahren schien die institutionalisierte Rassenhygiene publizistisch und organisatorisch am Ende zu sein.[8] Nachdem es der neuen Wissenschaft nicht gelungen war, während der Willhelmschen Ära Einfluss auf die staatliche Bevölkerungspolitik auszuüben, waren die ersten Nachkriegsjahre innerhalb der rassenhygienischen Bewegung von Demotivation geprägt. Nur noch die Anpassung ihrer Programmatik an die geänderten bevölkerungspolitischen Verhältnisse konnte die Rassenhygiene vor dem politischen „Aus“ bewahren.[9] In den Jahren bis 1923 waren für die Rassenhygienische Bewegung zwei Aspekte von zentraler Bedeutung: Zum einen begann sich die junge Wissenschaft auf der Basis der Vererbungswissenschaft mit angrenzenden Wissensgebieten zu vernetzen, was für die wissenschaftliche Institutionalisierung der Rassenhygiene entscheidend war und zum anderen bildete die Reorganisation der Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene in der Nachkriegszeit die Voraussetzung für das Eindringen rassenhygienischer Ideen in verschiedene Gesellschaftbereiche, zu nennen sind: Die Durchsetzung der Rassenhygiene als Forschungsrichtung und Lehrstoff im wissenschaftlichen Bereich, die Aufnahme rassenhygienischer Postulate in die Programmatik gesellschaftlicher Interessegruppen und die Einrichtung sozialpolitischer Gremien, in denen Vertreter rassenhygienischer Organisationen beratend auf die Entscheidungsträger einwirken konnten.[10]

2.1.2 Phase der Expansion bis 1928

Nachdem in den 1920er Jahren verschiedene politische Vorstösse gescheitert waren, konzentrierten sich die Protagonisten der rassenhygienischen Bewegung während der Expansionsphase darauf, der neuen Wissenschaft Publizität zu verleihen und die Öffentlichkeit auf ihre Ideen aufmerksam zu machen. Im Zuge der Popularisierung gelang es den Rassenhygienikern erste Erfolge in der Schaffung rassenhygienischer Institutionen zu verbuchen. Von besonderer Bedeutung war dabei, die Etablierung unzähliger Eheberatungsstellen auf kommunaler Ebene sowie die Entstehung des Kaiser-Wilhelm­Instituts für Anthropologie, menschliche Vererbungslehre und Eugenik im Jahre 1927.

2.1.3 Phase der Politischen Umsetzung 1929-1933

Im politischen Diskurs konnte die Rassenhygiene vor allem im Zuge der Weltwirtschaftskrise Fuss fassen, als durch die Finanzkrise das Sozial- und Wohlfahrtssytem als erheblicher Kostenfaktor in den Mittelpunkt öffentlichen Interesses rückte und nach Möglichkeiten gesucht wurde, die Kosten zu senken.[11] Anstelle der noch in der Nachkriegszeit propagierten Parole des „Aufbaus“, stand nun der „Abbau“ sozialer Institutionen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.[12] Menschenökonomische Theorien begannen mit rassenhygienischen Ideen zu konvergieren und die biologische Reduktion des Menschen auf das Erbgut wurde durch eine ökonomische Reduktion auf seinen volkswirtschaftlichen Wert ergänzt.[13] Dem menschenökonomische Kosten-Nutzen-Kalkül zu Folge, wurde die Gesundheit des Volkes auf die Arbeitstüchtigkeit reduziert, Gesundheitsschädigungen und Erkrankungen waren, da sie die Arbeitsfähigkeit mindern oder gar lahmlegen, nach Möglichkeit zu verhindern. Auf die Arbeitsfähigkeit verkürzt, wurde das menschenökonomische Kosten-Nutzen-Kalkül zu Legitimationsstrategie der Aussonderung „Minderwertiger“.[14] Zusätzlich war in Deutschland ein Geburtenrückgang zu beobachten, dessen Ursache zum Teil auf den verlorenen Krieg und den daraus resultierenden Versailler Vertrag zurückführte. Stimmen wurden laut, die im Versailler Vertrag einen Versuch der Alliierten sahen, die deutsche Rasse zu vernichten[15].

Das Bedürfnis nach Eingriffen in den Bevölkerungsprozess verstärkte sich angesichts der wirtschaftlich problematischen und nationalpolitisch gefährdeten Lage.[16] Um das Überleben des deutschen Volkes zu sichern und die Staatskasse zu entlasten, schienen die Ideen der Rassenhygiene attraktiv zu sein, so dass die Politik begann sich den Forderungen der Rassenhygieniker zuzuwenden.[17]

2.2 Die Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene

Die Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene war die zentrale Vereinigung während des gesamten Konzeptualisierungsprozess der Rassenhygiene. Die Gesellschaft bildete quasi die Basis rassenhygienischer Agitation und Diskussion. Daher scheint es sinnvoll die Entstehungsgeschichte und die spätere Reorganisation der Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene kurz darzulegen.

2.2.1 Die Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene bis zur Weimarer Republik

Die Initialzündung der rassenhygienischen Diskusion in Deutschland gab vermutlich das Kruppsche Preisauschreiben von 1900, das die Frage beantworten sollte; „Was lernen wir aus den Prinzipien der Deszendentheorie in Beziehung auf die innenpolitische Entwicklung und Gesetzgebung der Staaten“? In Folge des Preisauschreibens kamen verschiedene Eugeniker miteinander in Kontakt, die wissenschaftliche Öffentlichkeit wurde auf aus Thema aufmerksam und die Rassenhygiene erlebte einen ersten Publikationsschub.[18] In der Überzeugung, dass der rassenhygienische Gedanke nur dann eine Chance hat, wenn er möglichst weite Kreise erfasst, gründete Alfred Ploetz zusammen mit dem Anthropologen Richard Tumwald am 22. Juni 1905 die „Berliner Gesellschaft für Rassenhygiene“. Die Gesellschaft trat in den ersten Jahren ihres Bestehens wenig an die Öffentlichkeit und war primär damit beschäftigt den rassenhygienischen Grundgedanken auszubauen.[19] Noch vor dem Ersten Weltkrieg etablierten sich weitere Ortsgruppen in ganz Deutschland[20], die sich 1910 zur Deutschen Gesellschaft für Rassenhygiene zusammen schlossen.[21] Das Interesse der Gesellschaft galt zunächst dem Aussbau der wissenschaftlichen Grundlegung der Rassenhygiene.[22] Bereits ein Jahr nach ihrer Gründung erfuhr die Rassenhygiene einen zweiten grösseren Publizitätsschub.[23] Auf der Internationalen Hygiene-Ausstellung 1911 in Dresden, bot sich den Rassenhygienikern die Gelegenheit die Ideen ihrer jungen Wissenschaft einem breiten Publikum zu präsentieren.[24] In Folge stetiger Missionierung, insbesondere durch öffentliche Vorträge von Alfred Ploetz, vermochte das rassenhygienische Paradigma allmählich auch in andere Wissensgebiete wie Soziologie, Kriminololgie, Genealogie und Medizin einzudringen.[25] Der erste grosser Schritt in Richtung wissenschaftliche Verankerung gelang der Gesellschaft für Rassenhygiene im Jahre 1913, als sie Mitglied der renommierten Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte wurde[26], wodurch der neuen Wissenschaft zum einen eine akademische Anerkennung zu teil wurde und zum anderen wurde sie in den Reihen der Ärzteschaft als medizinische Disziplin eingeführt.[27] Nachdem mit Beginn des Ersten Weltkrieges ein gestiegenes bevölkerungspolitisches Interesse aufgekommen war und Fragen nach Geburtenzahl und Sterblichkeit der Bevölkerung zentral wurden[28], versuchten sich die Rassenhygieniker in die neue bevölkerungspolitische Strömung einzureihen.[29] In den Leitsätzen zur Geburtenfrage vom 6. und 7. Juni 1914 erklärte die Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene Massnahmen zur Förderung der Fortpflanzung gesunder und tüchtiger Familien, um den kulturellen, wirtschaflichen und politischen Verfall Deutschlands abzuwenden. Die Massnahmen beinhalteten die wirtschaftliche Förderung kinderreicher Familien, die Erweckung einer opferbereiten nationalen Gesinnung und des Pflichtgefühls gegenüber künftigen Generationen, eine gesetzliche Regelung zur ärztlich verordneten Unfruchtbarmachung oder Schwangerschaftsabbruch sowie den obligatorischen Austausch von Gesundheitszeugnissen vor der Eheschliessung.[30] Letztere Massnahme geht im Übrigen bereits auf die Anfänge der Eugenik zurück. Schon zur Jahrhundertwende sahen sowohl Francis Galton, wie auch Wilhelm Schallmayer in solchen Zeugnissen, eine sinnvolle Massnhame, zur administrativen Kontrolle der Fortpflanzung.[31] Die Gesundheitsatteste sollten vorerst lediglich zur Aufklärung dienen, ohne Eheverbote als Konsequenz zu haben. Es sollte den Ehekandidaten überlassen werden, welche Schlussfolgerungen sie aus deren Ergebnisse ziehen.[32] Trotz der neuen Leitsätze geriet die Deutsche Gesellschaft für Rassenhygiene bereits kurz nach Kriegsbeginn in Bedrängnis. Die 1915 gegründete Deutsche Gesellschaft für Bevölkerungspolitik, deren Ziel die Bekämpfung der sinkenden Geburtenrate des deutschen Volkes war, war zur grössten Konkurrenz der rassenhygienishen Bewegung geworden. Die Gesellschaft für Bevölkerungspolitik, die den Menschen als wertvollstes Kapital der Nationen betrachtete, kam den Leitsätzen der Gesellschaft für Rassenhygiene inhaltlich nahe, stiess aber in der Öffentlichkeit auf viel grösseres Interesse[33]

[...]


[1] Hans Christian Harten/Uwe Neirich/Matthias Schwerendt, Rassenhygiene als Erziehungsideologie des Dritten Reiches. Bio-bibliographisches Handbuch, Edition Bildung und Wissenschaft, Bd 10, Berlin 2006 , S. 5

[2] Gisela Bock, Zwangssterilisation im Nationalsozialismus. Studien zur Rassenpolitik und Frauenpolitik, Opladen 1986, S. 36

[3] Heiner Fangerau, Etablierung eines rassenhygienischen Standardwerkes 1921-1941. Der Bauer-Fischer-Lenz im Spiegel der zeitgenössischen Rezensionsliteratur, Marburger Schriften zur Medizingeschichte, Bd 43, Frankfurt am Main 2001, S. 23

[4] Bock, Zwangssterilisation, S. 28f

[5] Fangerau, Etablierung eines rassenhygienischen Standardwerkes, S. 23

[6] Hans-Walter Schmuhl, Rassenhygiene, Nationalsozialismus, Euthanasie. Von der Verhütung zur Vernichtung „lebensunwerten Lebens“, 1890-1945, Göttingen 1987, S. 29 -30

[7] Schmuhl, Rassenhygiene, S. 99

[8] Peter Weingart/Jürgen Kroll/Kurt Bayerz (Hg.), Rasse, Blut und Gene. Geschichte der Eugenik und Rassenhygiene in Deutschland, Frankfurt am Main 1988, S. 230

[9] Ebd., S. 229f

[10] Schmuhl, Rassenhygiene, S. 94

[11] Fangerau, Etablierung eines rassenhygienischen Standardwerkes, S.29-30

[12] Paul Weindling, Health, Race and German Politics between National Unification and Nazism, 1870-1945, Cambridge 1989, S. 442

[13] Weingart, Rasse, Blut und Gene, S. 254f

[14] Ebd., S. 258f

[15] Fangerau, Etablierung eines rassenhygienischen Standardwerkes, S. 29-30

[16] Rainer Mackensen, Bevölkerungsforschung und Politik in Deutschland im 20.Jahrhundert, Wiesbaden 2006, S. 1

[17] Ebd., S. 29-30

[18] Jürgen Kroll, Zur Entstehung und Institutionalisierung einer naturwissenschaftlichen und sozialpolitischen Bewegung. Die Entstehung der Eugenik/Rassenhygiene bis zum Jahre 1933, Diss., Tübingen 1983, S. 107f

[19] Ebd., S. 111

[20] Weingart, Rasse, Blut und Gene, S. 201

[21] Schmuhl, Rassenhygiene, S. 92

[22] Ebd., S. 92

[23] Kroll, Entstehung und Institutionalisierung, S. 113

[24] Ebd., S. 114

[25] Schmuhl, Rassenhygiene, S. 93

[26] Heinrich Zankl, Von der Vererbungslehre zur Rassenhygiene, in: Klaus-Dietmar Henke (Hg.), Tödliche Medizin im Nationalsozialismus. Von der Rassenhygiene zum Massenmord, Köln, Weimar, Wien 2008, S. 57

[27] Fangerau, Etablierung eines rassenhygienischen Standardwerkes, S. 29

[28] Kroll, Entstehung und Institutionalisierung, S. 130

[29] Schmuhl, Rassenhygiene, S. 93

[30] Weingart, Rasse, Blut und Gene, S. 224f

[31] Schmuhl, s.43f

[32] Weingart, Rasse, Blut und Gene, S. 228

[33] Ebd., S. 222-224

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten

Details

Titel
Institutionalisierung und Konzeptualisierung der Rassenhygiene in der Weimarer Republik
Hochschule
Universität Bern
Autor
Jahr
2010
Seiten
23
Katalognummer
V159524
ISBN (eBook)
9783640724826
ISBN (Buch)
9783640725120
Dateigröße
492 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Institutionalisierung, Konzeptualisierung, Rassenhygiene, Weimarer, Republik
Arbeit zitieren
Kay Eskes (Autor), 2010, Institutionalisierung und Konzeptualisierung der Rassenhygiene in der Weimarer Republik, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/159524

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