Die Adhärenz (Compliance) von Patienten mit chronischen Wunden

Die Veränderung der Adhärenz am Beispiel von Inhaftierten einer österreichischen Justizanstalt


Studienarbeit, 2009
17 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltverzeichnis

0. Zusammenfassung

1. Einleitung
1.1. Die Adhärenz von Patienten mit chronischen Wunden
1.2. Wie kann man die Adhärenz von inhaftierten Patienten mit chronischen Wunden fördern bzw. verbessern?
1.3. Literaturrecherche und Literaturanalyse der relevanten Quellen

2. Methode
2.1. Beschreibung der Datenerhebungmethoden
2.1.1. Beschreibung der Stichprobe
2.2. Beschreibung der Datenauswertungsmethoden
2.3. Beschreibung der Datendarstellungsmethoden

3. Ergebnisse
3.1. Die Definition des Begriffes Adhärenz
3.2. Die Abgrenzung zum Begriff Compliance
3.3. Was sind die Folgen mangelnder Adhärenz?
3.4. Die häufigsten Gründe für mangelnde Adhärenz – Allgemein
3.5. Die häufigsten Gründe für mangelnde Adhärenz am Beispiel Inhaftierter
3.6. Welche Möglichkeiten gibt es, die Adhärenz zu verbessern?
3.7. Auswertung des Interviews

4. Diskussion
4.1. Interpretationen der Ergebnisse
4.2. Empfehlungen für die Praxis

5. Literaturverzeichnis

6. Anhang

0. Zusammenfassung

Ein oft unterschätztes Problemfeld in der Wundversorgung stellt die mangelnde Adhärenz von Patienten mit chronischen Wunden dar. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich intensiv mit den Themen Ursachen von mangelnder Adhärenz, mögliche Folgen einer herabgesetzten Adhärenz und vor allem Lösungsstrategien, um die Adhärenz von Patienten mit chronischen Wunden zu fördern.

Durch eine umfangreiche Literaturanalyse und eines leitfadenorientierten Interviews konnte eine Bearbeitung des Themas möglich gemacht werden.

Dabei stellt das in der Literatur und vor allem auch in der Praxis immer wieder kehrende Problem des „chronischen Zeitmangels in der Pflege“ einen großen Faktor in der Zufriedenheit bzw. Unzufriedenheit der Patienten dar.

Durch ein Bewusstwerden von Pflegepersonen über die Vielfältigkeit von Gründen einer mangelnden Adhärenz kann schon viel Verständnis aufgebracht werden und vor allem Lösungsansätze gemeinsam mit dem Patienten erarbeitet werden.

1. Einleitung

1.1. Die Adhärenz von Patienten mit chronischen Wunden

Das Thema meiner Abschlussarbeit lautet „Die Adhärenz von Patienten mit chronischen Wunden“. Die Zusammenhänge zwischen den psychischen Faktoren des Patienten und der Krankheit (in diesem Fall „die Wunde“) ist ein Gebiet, das mich schon seit einiger Zeit mit großem Interesse erfüllt. Mir war es außerdem sehr wichtig, ein Thema zu wählen, welches in den vorigen Weiterbildungen zum Wunddiagnostiker und -manager noch nicht gewählt wurde, um dieses Thema möglichst frei bearbeiten zu können.

Das Thema Adhärenz ist für mich außerdem sehr reizvoll, da ich meinen Beruf in einer Justizanstalt ausübe und hier viele Dinge anders sind als in „normalen“ Anstalten. Unsere Patienten (im Folgenden Strafgefangene genannt) haben oft andere Motivationen während der Phase der Wundheilung als Menschen, die „draußen“ leben.

Da mir gesagt wurde, dass das Thema der Abschlussarbeit möglichst praxisnah sein sollte und Relevanz für unseren zukünftigen Arbeitsalltag haben soll, war es nahe liegend, über die Adhärenz unserer Strafgefangenen zu schreiben. Unser Team hat des Öfteren Schwierigkeiten, die Strafgefangenen mit chronischen Wunden zur konstruktiven Mitarbeit zu bewegen. Um dieses Problem zu lösen (oder wenigstens versuchen zu lösen), schreibe ich diese Arbeit.

1.2. Untersuchungsfrage

Meine Untersuchungsfrage lautet: „Wie kann man die Adhärenz von inhaftierten Patienten mit chronischen Wunden fördern bzw. verbessern?“

1.3. Literaturrecherche und Literaturanalyse der relevanten Quellen

Meine Literaturrecherche habe ich vorwiegend im Internet durchgeführt. Die Online Enzyklopädie Wikipedia (in deutscher und englischer Fassung) war mir eine Hilfe, aber auch die Bibliothek des AKH Wien und die Pflegedirektorin des Anstaltsspital der Justizanstalt Stein konnten mir bei der Bearbeitung meines Themas helfen.

Ein leitfadenorientiertes qualitatives Interview, um die Zusammenarbeit zwischen Strafgefangenen und Pflegeteam zu erfahren, war unerlässlich, da nur die Strafgefangenen selbst wissen, was sie fördert um konstruktiv mitzuarbeiten.

[...]

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten

Details

Titel
Die Adhärenz (Compliance) von Patienten mit chronischen Wunden
Untertitel
Die Veränderung der Adhärenz am Beispiel von Inhaftierten einer österreichischen Justizanstalt
Hochschule
Akademie für den Diätdienst und ernährungsmedizinischen Beratungsdienst am Allgemeinen Krankenhaus der Stadt Wien  (ÖGVP - Österreichischen Gesellschaft für vaskuläre Pflege )
Veranstaltung
Wundmanagementausbildung
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
17
Katalognummer
V160186
ISBN (eBook)
9783640737864
ISBN (Buch)
9783640737901
Dateigröße
449 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Adhärenz, Patienten, Wunden, Veränderung, Beispiel, Inhaftierten, Justizanstalt
Arbeit zitieren
Viktoria Rappold (Autor), 2009, Die Adhärenz (Compliance) von Patienten mit chronischen Wunden, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160186

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