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Das 4CID-Modell in der Anwendung. Bildungswissenschaftler im Bereich der Medienpädagogik

Title: Das 4CID-Modell in der Anwendung. Bildungswissenschaftler im Bereich der Medienpädagogik

Term Paper , 2010 , 21 Pages , Grade: 1.7

Autor:in: Shirley Borrey (Author)

Pedagogy - Media Pedagogy
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In dieser Hausarbeit wird das Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell (engl. 4 Component Instructional Design Model/4CID) als ein Beispiel des Instruktionsdesigns auf eine fiktive Trainingssituation angewandt. Dieses Modell wurde Mitte der 1980er Jahre von Jeroen van Merriënboer entwickelt, um damit gezielt das Training von komplexen kognitiven Fähigkeiten ermöglichen zu können.

Es werden fünf Schritte des Modells am Beispiel eines Bildungswissenschaftlers im Bereich der Medienpädagogik entwickelt und konkrete Designs angeboten. Dies geschieht in Form eines Lehrplanentwurfs (engl. blueprint). Im anschließenden theoretischen Teil werden lerntheoretische Aspekte und didaktische Szenarien vorgestellt. Außerdem soll gezeigt werden, welche Medien zur Unterstützung des vorgestellten Blueprints geeignet sind.

Da die Originalliteratur hierzu in englischer Sprache verfasst wurde, werden die englischen Fachbegriffe in Klammern ergänzt. Es werden der Lesbarkeit wegen ausschließlich männliche Formulierungen verwendet, wobei dies neutral und nicht wertend verstanden werden soll.

In einer Zeit, in der das lebenslange Lernen zur Selbstverständlichkeit geworden ist, wird es immer wichtiger ausgereifte Bildungs- und Weiterbildungsangebote zu entwickeln, die den Menschen befähigen, sich den schnelllebigen Anforderungen der Informations- und Wissensgesellschaft flexibel anzupassen und komplexe Probleme zu lösen, ohne sich überfordert zu fühlen. Für Bildungswissenschaftler bedeutet dies, dass sich ein weites Feld an Lehr- und Beratungsmöglichkeiten bietet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Das 4CID-Modell in der praktischen Anwendung

2.1 Analyse der Kompetenzen

2.2 Sequentialisierung der Aufgabenklassen

2.3 Entwurf der Lernaufgaben

2.4 Entwurf von unterstützenden Informationen

2.5 Entwurf von Just-in-time-Informationen

3. Das 4CID-Modell in der Theorie

3.1 Lerntheoretische Aspekte des 4CID-Modells

3.2 Didaktische Szenarien

3.3 Geeignete Medien zur Unterstützung des Blueprints

4. Zusammenfassung und Fazit

5. Anhang

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Vier-Komponenten-Instruktionsdesign-Modell (4CID-Modell) theoretisch fundiert zu erläutern und dessen praktische Anwendung anhand eines fiktiven Trainingsszenarios für einen Bildungswissenschaftler im Bereich der Medienpädagogik zu demonstrieren. Dabei soll ein strukturierter Lehrplanentwurf (Blueprint) entwickelt werden, der zeigt, wie komplexe kognitive Fähigkeiten gezielt trainiert werden können.

  • Grundlagen und Struktur des 4CID-Modells
  • Methodische Entwicklung von Lernaufgaben und Kompetenzanalysen
  • Gestaltung unterstützender Informationen und Just-in-time-Hilfestellungen
  • Lerntheoretische Einordnung (Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus)
  • Einsatz didaktischer Szenarien und geeigneter Medien

Auszug aus dem Buch

2.3 Entwurf der Lernaufgaben

Am Beispiel der ersten Aufgabenklasse mit nahezu optimalen Bedingungen sollen nun Lernaufgaben entwickelt werden. Diese müssen praxisnah gestaltet sein und sich auf eine authentische Problembeschreibung beziehen. „Learning-by-doing with real assignments from practice has the main focus.” (Bastiaens & Martens, 2000). Die Ausgangssituation (Ist-Zustand), mögliche Wege einer Problemlösung und der gewünschte Endzustand (Soll-Zustand) werden dabei der Lernaufgabe zugrundegelegt. Durch die Lernaufgaben sollen die zuvor beschriebenen Aufgabenklassen bewältigt werden. Hierbei bleibt der Schwierigkeitsgrad der Lernausgaben innerhalb einer Aufgabenklasse zwar immer gleich, jedoch nimmt die Komplexität der Aufgaben zu. Die Unterstützung kann auf unterschiedliche Art und entsprechend mit variablem Ausmaß erfolgen.

• Lösungsbeispiel (engl. worked-out problem) Ist-Zustand, Lösungsweg und Soll-Zustand werden vorgegeben.

• Imitationsproblem (engl. imitation problem) Ist-Zustand, Lösungsweg und Soll-Zustand werden vorgegeben. Der Lernende muss ein ähnliches Problem eigenständig lösen.

• Vervollständigungsproblem (engl. completion problem) Ist-Zustand, mögliche Lösungswege und Soll-Zustand werden vorgegeben. Der Lernende muss Teilaufgaben eigenständig lösen.

• Zielfreies Problem (engl. goal-free problem) Ist-Zustand und Soll-Zustand werden vorgegeben. Der Lernende wird angeregt verschiedene Lösungswege zu finden.

• Konventionelles Problem (engl. conventional problem) Ist-Zustand und Soll-Zustand werden vorgegeben. Der Lernende muss ohne Unterstützung Lösungswege finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des lebenslangen Lernens ein und stellt das Ziel der Hausarbeit vor, das 4CID-Modell auf ein fiktives Training eines Bildungswissenschaftlers anzuwenden.

2. Das 4CID-Modell in der praktischen Anwendung: In diesem Kapitel werden die konkreten Schritte zur Erstellung eines Blueprints erläutert, von der Kompetenzanalyse über die Definition von Aufgabenklassen bis hin zur Gestaltung von Lernaufgaben und Informationshilfen.

3. Das 4CID-Modell in der Theorie: Dieses Kapitel bettet das Modell in den lerntheoretischen Kontext ein und erörtert, wie didaktische Szenarien und Medien den Lernprozess unterstützen.

4. Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit resümiert die Ergebnisse der Arbeit und bewertet die Vor- und Nachteile des 4CID-Modells im Hinblick auf seine Komplexität und Anwendbarkeit.

5. Anhang: Der Anhang enthält das Literaturverzeichnis sowie das Abbildungs- und Tabellenverzeichnis der Arbeit.

Schlüsselwörter

4CID-Modell, Instruktionsdesign, Medienpädagogik, Blueprint, Lernaufgaben, Kompetenzanalyse, Scaffolding, unterstützende Informationen, Just-in-time-Informationen, Behaviorismus, Kognitivismus, Konstruktivismus, didaktische Szenarien, E-Learning, lebenslanges Lernen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Anwendung des 4CID-Modells für das Instruktionsdesign, um Bildungsprozesse für Medienpädagogen systematisch zu gestalten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Modellierung komplexer Lernaufgaben, die Strukturierung von Lerninhalten und die Einbettung in lerntheoretische Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Erstellung eines praxisorientierten Lehrplanentwurfs (Blueprint) zur Vermittlung komplexer kognitiver Fähigkeiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die theoretische Analyse und die Anwendung der zehn Analyseschritte nach van Merriënboer auf ein fiktives Szenario.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die praktische Modellierung (Aufgaben, Kompetenzen, Informationen) sowie die theoretische Einbettung und mediale Umsetzung detailliert dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie 4CID-Modell, Instruktionsdesign, Blueprint, Kompetenzaufbau und didaktische Szenarien geprägt.

Wie unterscheidet das Modell zwischen unterstützenden Informationen und Just-in-time-Informationen?

Unterstützende Informationen dienen der allgemeinen Wissensbasis während des gesamten Prozesses, während Just-in-time-Informationen spezifische Hilfen für wiederkehrende Routineaufgaben sind.

Warum wird Scaffolding in diesem Kontext eingesetzt?

Scaffolding wird genutzt, um die Unterstützung graduell abzubauen und die Handlungsverantwortung Schritt für Schritt auf den Lernenden zu übertragen.

Welche Rolle spielt die Medienwahl im 4CID-Modell?

Medien dienen als Instanzen zur Unterstützung des Lernprozesses, wobei primäre Medien für authentische Lernaufgaben und sekundäre Medien für ergänzende Informationen genutzt werden.

Was ist die Schlussfolgerung bezüglich des Aufwandes für das 4CID-Modell?

Die Arbeit schlussfolgert, dass das Modell zwar hochgradig effektiv für komplexe Lernaufgaben ist, jedoch aufgrund seines hohen Entwicklungsaufwandes nicht für jede Lernsituation wirtschaftlich sinnvoll erscheint.

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Details

Title
Das 4CID-Modell in der Anwendung. Bildungswissenschaftler im Bereich der Medienpädagogik
College
University of Hagen  (KSW)
Course
BIWI
Grade
1.7
Author
Shirley Borrey (Author)
Publication Year
2010
Pages
21
Catalog Number
V160486
ISBN (eBook)
9783668113695
ISBN (Book)
9783668113701
Language
German
Tags
anwendung bildungswissenschaftler bereich medienpädagogik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Shirley Borrey (Author), 2010, Das 4CID-Modell in der Anwendung. Bildungswissenschaftler im Bereich der Medienpädagogik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160486
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