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Kaiser Julians Perserfeldzug

Título: Kaiser Julians Perserfeldzug

Trabajo de Seminario , 2008 , 21 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Martin Krüger (Autor)

Historia universal - Prehistoria e Historia antigua
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Flavius Claudius Julianus war einer von wenigen der vielen römischen Kaiser der Antike, der die Gemüter von Zeitgenossen und Nachwelt so kontrovers beschäftigt hat wie kaum ein anderer. Kaiser Julian, der in der Geschichtswissenschaft auch unter seinem zynischen Beinamen „Apostata“ bekannt ist, wurde 331 n. Chr. in Konstantinopel als Sohn des Julius Constantius, der ein Halbbruder Konstantin des Großen war, geboren. Seine Jugend sollte christlich geprägt werden, aber Julian beschäftigte sich hauptsächlich mit Schriften von Neuplatonikern wie Libianos und Jamblichos, zwei der herausragendsten Philosophen der Spätantike und deshalb bekannte er sich zunächst nur heimlich zum Heidentum. Erst als Julian
360 n. Chr. "Augusti" und 361 n. Chr. Alleinherrscher geworden war, ließ er seine Maske fallen, um das im römischen Reich der Spätantike schon weitestgehend etablierte Christentum zugunsten des polytheistischen und griechisch geprägten Heidentums zurückzudrängen. Sein Versuch, die Rücknahme der Konstantinischen Wende, scheiterte wohlmöglich aufgrund seiner kurzen Regierungszeit von 20 Monaten und seiner Restitutionspolitik – die Rückkehr zu den alten Göttern –, die bei den christlichen Bürgern des römischen Reiches keine große Begeisterung und Zustimmung hervorrief.
Kaiser Julians zielstrebiges Vorhaben 363 n. Chr. mit einem Feldzug gegen die persische Hauptstadt Ktesiphon, das „Imperium Romanum“, zur alter Größe zurückzuführen, endete mit seinem Tod im Maranga-Tal nahe dem Tigris am 26. Juni 363 n. Chr. Der Perserfeldzug des Julian war die größte bis dahin gesehene militärische Operation des römischen Reiches und der „Philosoph auf dem Thron“ wollte wahrscheinlich mit dieser Unternehmung seinen Vorbildern Alexander dem Großen und Trajan, nacheifern, jedoch mündete dieses Vorhaben in einer militärischen Katastrophe.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Quellenlage

Ziele des Perserfeldzuges und seine Vorbereitung

Der Feldzug: Von Antiocheia bis zur persischen Hauptstadt

Angriff und Rückzug des julianischen Heeres als Sieger

„Verbrannte Erde“ und die Katastrophe – Der Tod Kaiser Julians

Ein schweres Los für Julians Nachfolger – Kaiser Jovian

Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das militärische Scheitern des Perserfeldzuges von Kaiser Julian dem Apostaten im Jahr 363 n. Chr. Ziel ist es, die komplexen Hintergründe und die strategischen Motive des Kaisers zu analysieren, um die Faktoren zu identifizieren, die zur militärischen Katastrophe und seinem Tod führten.

  • Analyse der militärischen Vorbereitungen und logistischen Herausforderungen des Feldzuges.
  • Untersuchung der Quellenlage sowie der Rolle zeitgenössischer Berichterstatter wie Ammianus Marcellinus.
  • Evaluation von Julians religiöser Restitutionspolitik im Kontext seiner imperialen Ambitionen.
  • Betrachtung der Auswirkungen des Feldzuges auf die nachfolgende Regierungszeit unter Kaiser Jovian.

Auszug aus dem Buch

Angriff und Rückzug des julianischen Heeres als Sieger

Von weitem konnte die römische Armee die persischen Verteidiger auf den Mauern der Stadt erkennen. Daraufhin ließ der von Ehrgeiz getriebene Kaiser seine Streitmacht über den Tigris setzen, ignorierte die Ratschläge der Truppenführer und griff nach der Manier seiner Offensivtaktik die Stadt an. Für viele der römischen Soldaten war es der erste Anblick der persischen Elitestreitkräfte, mit ihren Panzerreitern (Kataphrakten), die in ihren eng anliegenden Rüstungen, versehen mit Eisenplatten, die vom Kopf bis zum Fuß reichten, in der Sonne funkelten und mit ihren Helmen und eisernen Masken vor dem Gesicht, die nur noch Sehschlitze hatte, furchterregend aussahen. Hinzu kam noch, dass ebenso, wie sie selbst, ihre Pferde durch Stirnplatten und mit aus Eisen geflochtene Decken gepanzert waren.

Den Panzerreitern folgten die Fußtruppen mit ihren hervorragend ausgebildeten Bogenschützen, denen der Nachschub an Pfeilen nicht ausgehen konnte, da eine endlose Karawane von Dromedaren, beladen mit vollen Köchern, hinter ihnen herzog. Die römischen Legionäre aus dem Westen des Reiches erblickten nun zum ersten Mal die Kampfelefanten, die sie nur von Erzählungen her kannten, mit ihrem unüberhörbarem Trompeten, das einer beängstigenden Schlachtmusik gleichkam, aber die Römer konnten sich schon gegen Hannibal und seine Elefanten behaupten, ebenso wie Alexander der Große gegen die persischen Elefanten des König Dareios III.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Biografie Kaiser Julians und Skizzierung seines Ziels, das Heidentum zu stärken und das Imperium Romanum zur alten Größe zu führen.

Quellenlage: Kritische Würdigung der zeitgenössischen Augenzeugenberichte, insbesondere der Schriften von Ammianus Marcellinus und Libanios.

Ziele des Perserfeldzuges und seine Vorbereitung: Analyse der strategischen Überlegungen Julians und der schwierigen politischen Ausgangslage gegenüber dem Sassanidenreich.

Der Feldzug: Von Antiocheia bis zur persischen Hauptstadt: Darstellung des Marsches durch Mesopotamien und die Herausforderungen bei der Belagerung feindlicher Festungen.

Angriff und Rückzug des julianischen Heeres als Sieger: Analyse der militärischen Auseinandersetzungen vor Ktesiphon und der Entscheidung zum strategischen Rückzug.

„Verbrannte Erde“ und die Katastrophe – Der Tod Kaiser Julians: Beschreibung der verheerenden Auswirkungen der Taktik der verbrannten Erde auf das römische Heer und der Umstände des kaiserlichen Todes.

Ein schweres Los für Julians Nachfolger – Kaiser Jovian: Untersuchung des Übergangs der Macht an Jovian und die Unterzeichnung des folgenschweren Friedensvertrages.

Schlussbetrachtung: Historische Einordnung des Scheiterns Julians und dessen Bedeutung für das Ende der konstantinischen Dynastie.

Schlüsselwörter

Kaiser Julian, Apostata, Perserfeldzug, Spätantike, Römische Geschichte, Ammianus Marcellinus, Ktesiphon, Heidentum, Sassanidenreich, Schapur II, Militärstrategie, Kaiser Jovian, Konstantinische Wende, Schlachten der Antike.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit behandelt den großangelegten, aber letztlich gescheiterten Feldzug des römischen Kaisers Julian gegen das Sassanidenreich im Jahr 363 n. Chr.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Person Julian, seine religionspolitischen Ziele, die Logistik und Strategie des Feldzuges sowie die historische Einordnung durch zeitgenössische Quellen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Scheitern des Unternehmens zu analysieren und die Motive Julians in Bezug auf seine Restitutionspolitik und seinen Wunsch nach imperialem Ruhm zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer quellenkritischen Analyse historischer Dokumente, insbesondere der Werke von Ammianus Marcellinus und Libanios.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil widmet sich chronologisch den Stationen des Feldzuges: von der Vorbereitung in Antiocheia über die Kämpfe am Tigris bis hin zur Katastrophe im Maranga-Tal.

Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit?

Kernbegriffe sind Perserfeldzug, Kaiser Julian, Spätantike und Quellenkritik.

Warum war der Ausgang des Feldzuges für das römische Reich so folgenreich?

Der Tod Julians führte zum Ende der konstantinischen Dynastie und zwang seinen Nachfolger Jovian zu einem als "Schandfrieden" empfundenen Gebietsverzicht an das Sassanidenreich.

Welche Bedeutung hatte die Taktik der verbrannten Erde?

Diese von den Persern konsequent angewandte Taktik entzog dem römischen Heer die Nahrungsgrundlage und war einer der Hauptfaktoren für die militärische Erschöpfung der Römer.

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Detalles

Título
Kaiser Julians Perserfeldzug
Universidad
University of Potsdam  (Historisches Institut)
Curso
Tetrachie und Constantin
Calificación
2,0
Autor
Martin Krüger (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
21
No. de catálogo
V160886
ISBN (Ebook)
9783640739424
ISBN (Libro)
9783640739738
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kaiser Julian Julian Römische Kaiser Perserfeldzug Perserreich Ammian Apostata Militär Kriegsführung Belagerung Waffentechnik Persepolis Kaiser Julian Apostata Spätantike Ktesiphon Heidentum Kaiser Julians Perserfeldzug
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Martin Krüger (Autor), 2008, Kaiser Julians Perserfeldzug, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/160886
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