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Partizipation und Demokratie. Wie Partizipation demokratische Handlungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördert

Titre: Partizipation und Demokratie. Wie Partizipation demokratische Handlungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördert

Dossier / Travail , 2023 , 26 Pages

Autor:in: Anonym (Auteur)

Pédagogie - Pédagogie pour écoles
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In einer Zeit, die geprägt ist vom ständigen gesellschaftlichen und politischen Wandel, gewinnt das Thema Partizipation von Kindern und Jugendlichen immer mehr an Relevanz. Schon in der Vergangenheit wurde von Pädagogen wie beispielsweise Wilhelm Flitner darauf verwiesen, dass die Jugend die treibende Kraft und der Motor der Gesellschaft ist. Die Teilhabe von Kindern kann sich nämlich als innovativ und erfolgsbringend erweisen. Empirische Studien belegen allerdings, dass Kinder und Jugendliche keineswegs über genügend Möglichkeiten verfügen, sich an Entscheidungen zu beteiligen, die sie selbst betreffen. Die Beteiligung junger Menschen an politischen und gesellschaftlichen Prozessen ist ein essenzieller Bestandteil, für ein Fortlaufen und Sichern der Demokratie. Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen befähigt sie zur späteren politischen Teilhabe, und fördert ihre Fähigkeiten sich aktiv an Diskussionen, Entscheidungsfindungen und Gestaltungsprozessen zu beteiligen. Die vorliegende Arbeit wird sich eingehend mit dem Thema befassen, wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen in ausgewählten pädagogischen Handlungsfeldern ihre Demokratiefähigkeit stärkt und demokratische Handlungskompetenzen festigt.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

  • 1 Einleitung
  • 2 Begriffsdefinition
    • 2.1 Partizipation von Kindern und Jugendlichen
    • 2.2 Politische Partizipation
  • 3 Begründungen für Partizipation von Kindern und Jugendlichen
    • 3.1 Relevanz von Partizipation für Politik
    • 3.2 Rechtliche Lage von Partizipation von Kindern und Jugendlichen
    • 3.3 Etablierung und Aufrechterhaltung einer demokratischen Gesellschaftsform
    • 3.4 Kompetenzentwicklung
      • 3.4.1 Demokratische Handlungskompetenzen
  • 4 Schule als demokratieförderndes Handlungsfeld der Kindheit und Jugend
    • 4.1 Der Klassenrat
    • 4.2 Demokratische Handlungsfähigkeit durch Klassenräte
    • 4.3 Zwischenfazit
  • 5 Demokratieförderung in Kindertageseinrichtungen
    • 5.1 Die Kinderstube der Demokratie
    • 5.2 Modellprojekt „Ein Ortsplan von Kindern für Kinder“
    • 5.3 Nachhaltigkeit des Projekts „Ein Ortsplan von Kindern für Kinder“
  • 6 Zusammenfassung und Fazit
  • 7 Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht eingehend, wie die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in spezifischen pädagogischen Handlungsfeldern deren Demokratiefähigkeit und demokratische Handlungskompetenzen nachhaltig stärkt und festigt. Es wird analysiert, welche Mechanismen der Teilhabe zu diesem Kompetenzerwerb beitragen und wie diese in der Praxis umgesetzt werden können.

  • Definition von Partizipation und politischer Partizipation.
  • Bedeutung der Partizipation für die Politik und die Aufrechterhaltung einer demokratischen Gesellschaft.
  • Rechtliche Grundlagen der Kinder- und Jugendpartizipation.
  • Entwicklung demokratischer Handlungskompetenzen durch Partizipation.
  • Demokratieförderung im Handlungsfeld Schule, insbesondere durch Klassenräte.
  • Demokratieförderung in Kindertageseinrichtungen durch Beteiligungsprojekte.

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

In einer Zeit, die geprägt ist vom ständigen gesellschaftlichen und politischen Wandel, gewinnt das Thema Partizipation von Kindern und Jugendlichen immer mehr an Relevanz. Schon in der Vergangenheit wurde von Pädagogen wie beispielsweise Wilhelm Flitner darauf verwiesen, dass die Jugend die treibende Kraft und der Motor der Gesellschaft ist (vgl. Ecarius 2018, S. 863). Die Teilhabe von Kindern kann sich nämlich als innovativ und erfolgsbringend erweisen. Empirische Studien belegen allerdings, dass Kinder und Jugendliche keineswegs über genügend Möglichkeiten verfügen, sich an Entscheidungen zu beteiligen, die sie selbst betreffen (vgl. BJK 2009, S. 5). Die Beteiligung junger Menschen an politischen und gesellschaftlichen Prozessen ist ein essenzieller Bestandteil, für ein Fortlaufen und Sichern der Demokratie. Die Partizipation von Kindern und Jugendlichen befähigt sie zur späteren politischen Teilhabe, und fördert ihre Fähigkeiten sich aktiv an Diskussionen, Entscheidungsfindungen und Gestaltungsprozessen zu beteiligen. Die vorliegende Arbeit wird sich eingehend mit dem Thema befassen, wie Partizipation von Kindern und Jugendlichen in ausgewählten pädagogischen Handlungsfeldern ihre Demokratiefähigkeit stärkt und demokratische Handlungskompetenzen festigt. Im Verlauf der Arbeit werden verschiedene Aspekte beleuchtet, beginnend mit einer Begriffsdefinition von Partizipation und politischer Partizipation. Darauf folgen Gründe, welche die Wichtigkeit der Partizipation von Kindern und Jugendlichen unterstreichen. Betrachtet wird hier die Relevanz der Partizipation für die Politik im Allgemeinen, der rechtliche Anspruch auf Partizipation, die Relevanz für die Aufrechterhaltung einer demokratischen Gesellschaft und die Relevanz für den subjektiven Kompetenzerwerb. Spezifischer wird hier der Begriff der demokratischen Handlungskompetenzen nach Edelstein, Eikel, de Haan und Himmelmann erläutert. Als nächstes werden die pädagogischen Handlungsfelder Schule und Kindertagesstätte genauer betrachtet. Zuerst geht es um das Handlungsfeld Schule, da dieses ein wichtiger Sozialisationsraum eines jeden jungen Menschen ist. Hier wird die Etablierung eines Klassenrates als partizipatives Instrument zur Förderung der Demokratiefähigkeit von Schülern und Schülerinnen betrachtet. Anhand des typischen Aufbaus und Ablaufs eines Klassenrats, werden die zu erwerbenden demokratischen Handlungskompetenzen erläutert und erarbeitet. /Danach wird die Demokratieförderung in Kindertagesstätten behandelt. Der Fokus liegt hier darauf, wie Beteiligungsprojekte im Kindergarten die demokratischen Handlungskompetenzen von Kindern fördern. Als Beispiel dient ein Modellprojekt eines Schleswig-Holsteiner Kindergartens, welcher Teil des Landesmodellprojekts „Die Kinderstube der Demokratie“ war. Mit Hilfe der Dokumentation ihres Beteiligungsprojekts „Ein Ortsplan von Kindern für Kinder“, werden die erworbenen demokratischen Handlungskompetenzen der Kindergartenkinder erläutert. Abgerundet wird die Arbeit mit einer Zusammenfassung und einem Fazit, welches die Bedeutung von Partizipation der Kinder und Jugendlichen für den Erwerb demokratischer Handlungskompetenzen nochmal betont.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der Partizipation von Kindern und Jugendlichen ein und skizziert die Hauptforschungsfrage sowie die Struktur der vorliegenden Arbeit.

2 Begriffsdefinition: Hier werden die Konzepte von Partizipation im Allgemeinen sowie von politischer Partizipation von Kindern und Jugendlichen definiert und differenziert.

3 Begründungen für Partizipation von Kindern und Jugendlichen: Das Kapitel erläutert die verschiedenen Gründe für die Notwendigkeit der Partizipation, einschließlich ihrer Relevanz für Politik, rechtliche Ansprüche, die Aufrechterhaltung einer demokratischen Gesellschaft und die Kompetenzentwicklung.

4 Schule als demokratieförderndes Handlungsfeld der Kindheit und Jugend: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle der Schule bei der Demokratieförderung, insbesondere durch die Etablierung und Funktionsweise des Klassenrates zur Stärkung demokratischer Handlungskompetenzen.

5 Demokratieförderung in Kindertageseinrichtungen: Es wird die Bedeutung von Kindertageseinrichtungen für die Demokratieförderung untersucht und ein Modellprojekt („Ein Ortsplan von Kindern für Kinder“) als Fallbeispiel vorgestellt.

6 Zusammenfassung und Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die nachhaltige Bedeutung früher Partizipation für die Entwicklung einer demokratischen Bürgerschaft.

Schlüsselwörter

Partizipation, Demokratie, Kinder, Jugendliche, Handlungskompetenzen, Bildung, Schule, Klassenrat, Kindertagesstätten, politische Sozialisation, Selbstbestimmung, Mitbestimmung, Demokratieförderung, pädagogische Handlungsfelder, bürgerschaftliches Engagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Frage, wie die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in pädagogischen Kontexten wie Schule und Kindertagesstätten ihre Demokratiefähigkeit und demokratischen Handlungskompetenzen fördert und festigt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Definition und Begründung von Partizipation, die Entwicklung demokratischer Handlungskompetenzen, die Rolle der Schule und von Klassenräten sowie die Demokratieförderung in Kindertageseinrichtungen durch Beteiligungsprojekte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu analysieren, wie Partizipation demokratische Handlungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördert, mit der zentralen Forschungsfrage, welche Mechanismen der Teilhabe in pädagogischen Handlungsfeldern zur Stärkung dieser Kompetenzen beitragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer tiefgehenden Analyse bestehender Literatur und Theorien zur Partizipation und Demokratiebildung. Sie beleuchtet theoretische Konzepte und illustriert diese anhand konkreter pädagogischer Handlungsfelder und Modellprojekte.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Begriffsdefinition von Partizipation, begründet ihre Wichtigkeit, erläutert demokratische Handlungskompetenzen und analysiert die Implementierung und Auswirkungen von Partizipation in Schulen (Klassenrat) und Kindertageseinrichtungen (Modellprojekte).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselwörter sind Partizipation, Demokratie, Kinder, Jugendliche, Handlungskompetenzen, Bildung, Schule, Klassenrat, Kindertagesstätten, politische Sozialisation, Selbstbestimmung, Mitbestimmung, Demokratieförderung und bürgerschaftliches Engagement.

Was ist ein "Klassenrat" und welche Rolle spielt er in dieser Arbeit?

Ein Klassenrat ist ein basisdemokratisches Instrument in Schulen, das Schülern ermöglicht, aktiv an Entscheidungen und Problemlösungen ihres Klassen- und Schullebens teilzunehmen, wodurch demokratische Handlungskompetenzen gezielt gefördert werden.

Welches konkrete Modellprojekt wird im Zusammenhang mit Kindertagesstätten vorgestellt?

Es wird das Modellprojekt „Ein Ortsplan von Kindern für Kinder“ aus einem Kindergarten in Tarp vorgestellt, welches zeigt, wie Kinder durch Beteiligungsprojekte demokratische Handlungskompetenzen erwerben und ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten können.

Wie werden demokratische Handlungskompetenzen definiert?

Demokratische Handlungskompetenzen werden als spezifische Fähigkeiten und Fertigkeiten definiert, die zur Problemlösung und zum Handeln im demokratischen Kontext befähigen, basierend auf Konzepten der OECD und deutschen Bildungsstandards, die in Fach-, Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen unterteilt werden.

Was bedeutet der Begriff „Kinderstube der Demokratie“?

„Die Kinderstube der Demokratie“ ist der Titel eines Landesmodellprojekts, das die essenzielle Rolle von Kindertageseinrichtungen bei der frühen Förderung von Bildung und Demokratie durch Partizipation von Kindern untersucht und hervorhebt.

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Résumé des informations

Titre
Partizipation und Demokratie. Wie Partizipation demokratische Handlungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördert
Auteur
Anonym (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
26
N° de catalogue
V1611823
ISBN (PDF)
9783389156889
ISBN (Livre)
9783389156896
Langue
allemand
mots-clé
partizipation demokratie handlungskompetenzen kindern jugendlichen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Anonym (Auteur), 2023, Partizipation und Demokratie. Wie Partizipation demokratische Handlungskompetenzen von Kindern und Jugendlichen fördert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1611823
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Extrait de  26  pages
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