Verhalten in Stresssituationen. Begriffe, Modelle und Bewältigungsstrategien


Seminararbeit, 2008
22 Seiten, Note: 1,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffsklärung Stress
2.1 Eu-Stress; Dis-Stress - zwei Energiephänomene
2.2 AkuterStress; ChronischerStress/Dauerstress

3 Stressmodell von Lazarus
3.1 Kognitive Bewertung
3.2 Stressbewältigung
3.2.1 Informationssuche
3.2.2 direkte Aktionen
3.2.3 Aktionshemmung
3.2.4 Intrapsychische Bewältigung

4 Theorie der Ressourcenerhaltung
4.1 Grundannahmen
4.2 Individuelle und gemeinsame Stressbewältigung

5 Spezielle Stressbewältigungsstrategien
5.1 Zeit- und persönliches Projektmanagement
5.2 Selbstmanagement
5.3 Stresstransformation
5.4 Innerer Druckabbau durch Sportaktivitäten
5.5 Richtige Atmung
5.6 Lachen als Stressventil

6 Zusammenfassung

7 Literaturverzeichnis

8 Anlagenverzeichnis

1 Einleitung

In der hier vorliegenden Arbeit zu dem Thema .Stress - was tun?’ wird ein Einblick hinsichtlich dessen gewähren, was eine Stresssituation hervorrufen, verringern und vermeiden kann. Es werden zunächst die wichtigsten Begriffe bezüglich dieser Thematik geklärt. Es werden zwei Stressmodelle vorgestellt. Zum einen das Stressmodell von Lazarus, welches sich auf Problem- und Emotionsorientierung im Bezug auf das Bewältigen von Stress konzentriert und zum anderen das ressourcenorientierte Modell, welches sich auf eine Erhaltung von persönlichen Ressourcen eines jeden Menschen stützt. Des Weiteren wird auf einige spezielle Bewältigungsstrategien eingegangen, worin dargestellt wird, auf welche Weise ein Individuum in optimaler Weise mit seinem Stress umgehen kann. Letztlich erfolgt im Anhang die Auswertung zweier selbst geführter Personenumfragen, wodurch deutlich wird, dass jeder Mensch eine andere Empfindung von Stress und den auslösenden Faktoren besitzt.

2 Begriffsklärung Stress

Stress als Beispiel einer Psychischen Kraft wird aus Sicht der Wissenschaft als ein Muster spezifischer und unspezifischer Reaktionen eines Organismus auf Reizereignisse definiert, welche das Gleichgewicht stören und Fähigkeiten zur Bewältigung strapazieren oder überschreiten. Die Reizereignisse umfassen eine Bandbreite externer und interner Bedingungen, die allesamt als Stressoren bezeichnet werden. Stressoren (s. hierzu Umfrage in Anlage 2), wie beispielsweise Lärm, zu hohe Anforderungen, Ärger im Alltag oder Angst, sind die Ursache für eine Stressauslösung.[1] Eine betroffene Person glaubt, den zeitlich begrenzten, gefühlsmäßig belastenden Zustand, nur schlecht oder gar nicht bewältigen zu können, und empfindet dessen Folgen, die nicht bewältigt werden können, als bedrohlich.[2]

2.1 Eu-Stress; Dis-Stress-zwei Energiephänomene

Stress ist einerseits gesehen ein hoher Ansporn für ein Individuum, welcher diesem in den meisten Lebensbereichen sehr oft einen großen Schritt vorantreibt, und die persönliche Weiterentwicklung maßgeblich fördert und unterstützt. Dieses Energiephänomen bezeichnet man als angenehmen Stress, den Eu-Stress.

Andererseits unterscheidet man nach einem weiteren Energiephänomen, welcher als unangenehm empfunden wird, dem krankmachenden Dis-Stress. Eu-Stress gibt einem Menschen genügend Energie und spornt ihn somit zu sehr hohen Leistungen an, wobei der Dis-Stress einen Menschen in all seinen Tätigkeiten einschränkt und somit diesen ausbremst bzw. nötige Energie entzieht.[3] „Bei kontrolliertem Stress werden wichtige Voraussetzungen geschaffen, um neue Lernerfahrungen zu machen! Unkontrollierter Stress hingegen bedeutet: Außer sich sein; dauerhaft unkontrollierter Stress macht krank!“[4] Ein Individuum braucht Stress, um glücklich sein zu können und um entsprechende Leistungen zu erbringen. Ohne Stress jedoch würde dies zu keinem Erfolg führen, wobei zu viel Stress einen Menschen maßgeblich erkranken lässt. Bei der Aufnahme eines externen Reizes entscheidet das menschliche limbische System im Zwischenhirn, ob diese Information wichtig ist oder eher unwichtig. Dies geschieht in einem kleinen Bruchteil einer Sekunde. Je nach Betrachtung wird diese Information als positiv oder negativ eingeordnet. Für manche Individuen bedeutet dies eine gute Herausforderung, wobei dies für den verbleibenden Teil ein zu hohes Maß an Frustrationstoleranz oder sogarVersagensangst bedeutet.[5]

2.2 Akuter Stress; Chronischer Stress/Dauerstress

“Hormone spielen eine wichtige Rolle in der Balance unseres Lebens. Mit höherem Alter verändern sich die hormonellen Bedingungen.“[6] Wenn ein vorübergehendes Erregungsmuster akut ist und ein eindeutiger Anfang, sowie ein eindeutiges Ende deutlich ist, dann handelt es sich um akuten Stress. Diesen erlebt ein Individuum in bestimmten Alltagssituationen. Ein Mensch hat Stress. Wenn es sich allerdings um einen andauernden Zustand kontinuierlicher Erregung mit einem subjektiven Erleben handelt, bedeutet dies, dass man von chronischen- oder Dauerstress sprechen kann.[7] Individuen schätzen Anforderungen an eine Situation oft viel höher ein, als die vorhandene Energie, die zur Bewältigung dieser Situation benötigt wird. Dadurch kommt es zur Frustration und zu einem sehr schnellen Abbau der körpereigenen Energieressourcen. Hinzu kommt, dass Dauerstress den körperlich-seelischen Ausgleich blockiert und die Gesundheit mittel- bis langfristig gefährdet.[8] „Die Hauptgefahr ist die, dass sich der Stress verselbstständigt und Sie in der Hand hat - der Stress hat Sie!“[9]

3 Stressmodell von Lazarus

Die transaktionale Stresstheorie von Lazarus ist nach dem Psychologen Richard Lazarus benannt, welche im Jahre 1974 veröffentlicht wurde. Diese Theorie fasst Stress als eine Beziehung, auch .Transaktion’ genannt, zwischen der Umwelt und einer Person auf. Es wird also der situationale und der reaktionale Ansatz zu dem relationalen Ansatz verbunden. Hierbei stehen zwei zentrale Prozesse im Mittelpunkt, die als Mediatoren wirksam sind. Zum einen die kognitive Bewertung, die auch als .cognitive appraisal’ bezeichnet wird und zum anderen die Stressbewältigung oder auch .Coping’ genannt. Beide Prozesse sind dabei von personalen, als auch von situationalen Faktoren abhängig. Werte, Kontrollüberzeugung, Motivationsmuster oder Ziele hierbei als Beispiele für personale Faktoren, ebenso Kontrollierbarkeit von Stressoren, Vorhersagbarkeit/Unsicherheit einer Situation und Dauer oder Art des Stressors als Beispiele situationale Faktoren.[10]

3.1 Kognitive Bewertung

„Jeder Mensch bewertet Situationen und deren Belastung unterschiedlich und damit auch deren Bedrohlichkeit. Lazarus unterscheidet dabei drei Stufen.“[11] Die kognitive Bewertung unterteilt sich in die Primärbewertung und in die Sekundärbewertung. Bei dieser kognitiven Bewertung wird von dem Individuum im Hinblick auf das eigene Wohlergehen jede Auseinandersetzung mit der Umwelt eingeschätzt, wobei positive, irrelevante oder stresshafte/potentiell gefährliche Einschätzungen möglich sind. Stresshafte Einschätzungen werden dann in der Primärbewertung entweder als Schaden/Verlust, Bedrohung oder auch als Herausforderung bewertet.

Später fügte der Begründer Lazarus noch die Möglichkeit hinzu, dass eine Situation als Nutzen, Vorteil oder Gewinn betrachtet wird, welche nach Einschätzungen eines Ereignisses als Schaden oder Verlust betrachtet werden würde, während Herausforderung und Bedrohung als antizipatorische Bewertung dargestellt wird. Die Sekundärbewertung hingegen bezieht sich auf die Möglichkeiten zur

Situationsbewältigung und auf die Ressourcen, die eine Person besitzt beziehungsweise zur Verfügung stehen. Wichtig ist, dass die Primärbewertung und die Sekundärbewertung zur gleichen Zeit stattfinden und über Rückkopplungsprozesse miteinander verbunden sind. Demzufolge hängt eine als persönlich bedrohlich betrachtete Situation von den Situationsgegebenheiten und gleichermaßen der persönlichen Ressourcen ab.[12]

In der dritten Phase, der Neubewertung, verändern sich die inneren und die äußeren Bedingungen und es findet im Rückblick ein Vergleich mit der ursprünglichen Situation statt. Dies geschieht nachdem ein Individuum auf die Bedrohung reagiert hat. Es findet eine Veränderung der Soll - Werte statt, wenn die ursprüngliche Situation, welche vor der Bedrohung bestand, nicht wieder erreicht werden kann.[13]

3.2 Stressbewältigung

Die Ursache für eine Stressauslösung liegt sehr häufig in einem Individuum selbst. Der Mensch ist selbst für seine Stresssteuerungen verantwortlich und demzufolge ist diese bei jedem Menschen unterschiedlicher Art, Herkunft und Intensität. Hieraus ergibt sich, dass kein einheitliches Konzept zur Stressbewältigung bestehen kann. Geprägt durch Umfeld, Erziehung, Kultur, Erfahrung, Wissen und Einstellung ist das Persönlichkeitsprofil eines jeden Individuums unterschiedlicher Art.[14] „Da wir Stress­Situationen individuell unterschiedlich bewerten und empfinden, bedürfen sie auch individuell maßgeschneiderter Bewältigungsstrategien und Maßnahmenbündel, um wirklich effektiv zu sein. [...] Grundsätzlich lassen sich kurzfristige Maßnahmen von mittel- bis langfristigen Veränderungs- und Problemlösestrategien abgrenzen.“[15] Bei der Stressbewältigung handelt es sich um den Prozess der Handhabung von externen und internen Anforderungen, der dafür dienen soll, den negativen Einfluss der Belastung zu reduzieren, den Organismus anzupassen, ein positives Selbstbild aufrecht zu erhalten, das emotionale Gleichgewicht wiederzuerlangen oder zu sichern und zufrieden stellende Personenbeziehungen zu ermöglichen.

Dieses kann durch zweier funktional unterschiedlichen Strategien geschehen: durch problemorientierte und emotionsorientierte Bewältigungsstrategien. Hierbei ist der Begriff .Bewältigung’ nicht wie im alltäglichen Sinne als Erfolg zu betrachten, sondern lediglich über ein Bemühen, um mit den Anforderungen fertig zu werden.

Unter problemorientierter Bewältigung versteht man, dass sich direkt mit den Bedingungen befasst wird. Es wird versucht eine Veränderung der eigenen Situation, eigenen Einstellungen sowie Verhaltensweisen zu erreichen.

Unter emotionsorientierter Stressbewältigung hingegen versteht man, dass sich darum bemüht wird, unlustbetonte Emotionen wie Ärger, Angst oder auch Wut und ebenso den Spannungszustand des Organismus zu reduzieren. Des Weiteren wird versucht positive Emotionen herzuleiten. Dies ist, aufgrund von meist schmerzhaften und quälenden Stressemotionen, notwendig und sinnvoll, da diese bei längerem Anhalten zu einem psychischen Zusammenbruch und durch chronische physiologische Aktivierung zu psychosomatischen Erkrankungen führen.[16]

3.2.1 Informationssuche

Unter Informationssuche versteht man das Erweitern des Kenntnisstandes einer Person, mit dem Ziel, der Erweiterung von Kompetenzen und Fertigkeiten.[17] Durch eventuelle Erweiterung von solchen Befähigungen wird einer stressreichen Situation entgegengewirkt. Durch eine Erweiterung der persönlichen Kenntnisse gerät ein Mensch später in weniger Situationen, die ein Stressempfinden hervorrufen können.

3.2.2 direkteAktionen

Mit direkten Aktionen sind alle Versuche gemeint, die ein Individuum unternimmt, um eine stressreiche Situation unter Kontrolle zu bekommen.[18] Von solchen Unternehmungen kann ein Mensch eine große Bandbreite an möglichen ,Bewerkstelligungen’ unternehmen. Eine hierfür wäre beispielsweise die sportliche Betätigung.

3.2.3 Aktionshemmung

Aktionshemmung stellt das genaue Gegenteil zu Informationssuche und direkten Aktionen dar, die eine gesteigerte Aktivität des Menschen zur Folge haben. Gemeint ist hiermit eine Inaktivität. In Stressbewältigungssituationen verhält sich eine Person zunächst einmal zurückhaltend und unternimmt gar nichts.[19] Ebenfalls gibt es hierbei einige Möglichkeiten, welche unternommen werden können, damit eine Stressbewältigung ansatzweise erfolgreich begonnen werden kann.

3.2.4 Intrapsychische Bewältigung

Mit intrapsychischen Bewältigungsformen sind alle gedanklichen Abläufe gemeint, bei denen sich ein Individuum selbst etwas einredet, welches in der Fachsprache als Selbstinstruktion bezeichnet wird. Hierbei ist es unwichtig, ob es sich um Verleugnungen, Verdrängungen, Selbstenttäuschung oder Vermeidungen handelt, da sich die Bandbreite an Selbstinstruktion beliebig verändern ließe.[20] „Alle intrapsychischen Bewältigungsformen zielen auf die Verminderung der emotionalen Belastung, den Abbau von Stress und auf die Steigerung des Wohlbefindens.“[21] Beispielsweise führt ein gezieltes Selbstmanagement zu einem gesteigerten Wohlbefinden.

4 Theorie der Ressourcenerhaltung

Ein jedes Individuum benötigt notwendige Ressourcen, um einen Erhalt des psychischen und physischen Wohlbefindens zu sichern. Die Theorie der Ressourcenerhaltung bietet ein Modell, welches sich zu einer Erklärung von Stress auf bestimmte Ressourcen konzentriert. Diese Stresstheorie möchte die Kluft zwischen kognitiven Ansätzen der Stressforschung und Umwelttheorien überbrücken. Dies geschieht, indem subjektiv und objektiv wahrgenommene Faktoren zur Stresserklärung und Stressbewältigung herangezogen werden. Ressourcenveränderungen werden in dieser Theorie als Hauptaugenmerk zu Stress gesehen, wobei man davon ausgeht, dass der Verlust von Ressourcen wichtiger ist, als ein Ressourcengewinn, obwohl zukünftige Verluste von den Gewinnen aufgefangen werden können. Das menschliche Handeln und Agieren wird in dieser Theorie im Bereich des sozialen Umfeldes betrachtet, welches eine Person neben ihrer persönlichen Integrität auch die ihrer Familie und ihres Volkes schützt.[22] „Das soziale Umfeld konstituiert sich u. a. durch Nationalität, Geschlecht, Klasse und Kultur.

[...]


[1] vgl. Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S. 9

[2] vgl. Hermann Hobmair, Sophia Altenthan, Werner Dirrigl, u.a.,1999, S. 134

[3] vgl. Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S. 14

[4] Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S. 14

[5] vgl. Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S. 14

[6] Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S.16

[7] vgl. Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S.16

[8] vgl. Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S. 17

[9] Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S.17

[10] vgl. http://209.85.135.104/search?a-cache:QZ6X8Xv1T7YJ:anna.tschaut.de. 12.02.2008

[11] http://de.wikipedia.ora/wiki/Stressmodell von Lazarus, 18.02.2008

[12] vgl. http://209.85.135.104/search?q-cache:QZ6X8Xv1T7YJ:anna.tschaut.de. 12.02.2008

[13] vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Stressmodell von Lazarus, 18.02.2008

[14] vgl. Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S.61

[15] Jörg-Peter Schröder, Reiner Blank, 2006, S.61

[16] vgl. http://209.85.135.104/search?q-cache:QZ6X8Xv1T7YJ:anna.tschaut.de. 12.02.2008

[17] vgl. Hermann Hobmair, Sophia Altenthan, Werner Dirrigl, u.a.,1999, S. 136

[18] vgl. Ebenda

[19] vgl. Ebenda

[20] vgl. Hermann Hobmair, Sophia Altenthan, Werner Dirrigl, u.a.,1999, S. 136

[21] Hermann Hobmair, Sophia Altenthan, Werner Dirrigl, u.a.,1999, S. 136

[22] vgl. http://de.wikipedia.ora/wiki/Theorie der Ressourcenerhaltung, 16.02.2008

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten

Details

Titel
Verhalten in Stresssituationen. Begriffe, Modelle und Bewältigungsstrategien
Note
1,7
Autor
Jahr
2008
Seiten
22
Katalognummer
V162459
ISBN (eBook)
9783640772452
ISBN (Buch)
9783640772865
Dateigröße
457 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Stress, Stressmodell, Stressbewältigung, Bewältigungsstrategie
Arbeit zitieren
Claudia Mueller (Autor), 2008, Verhalten in Stresssituationen. Begriffe, Modelle und Bewältigungsstrategien, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162459

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