Straßengüterverkehr in der EU und die großen Spieler


Term Paper, 2010
22 Pages

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Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definitionen
1.1 Straßengüterverkehr
1.2 Europäische Union
1.3 Frachtführer
1.4 Grenzüberschreitender Verkehr
1.5 Rechtsgrundlage
1.6 Die großen Spieler
1.7 Modal Split
1.8 Güterstruktureffekt
1.9 Externe Kosten
1.10 Lademeter
1.11 Europoolpalette und -Stellplatz
1.12 Tonnenkilometer

2. Daten und Fakten
2.1 Vor- und Nachteile des Straßengüterverkehrs
2.2 Entwicklung des Güterverkehrs in der EU
2.2 Das Straßennetz der EU
2.3 Das Straßengüteraufkommen in der EU
2.4 Arten des Straßengüterverkehrs
2.4.1 Ladungsverkehr
2.4.2 Stückgutverkehr
2.5 Lkw Kostenvergleich
2.5.1 Lkw eines mittelständigen Unternehmens
2.5.2 Lkw eines deutschen Konzerns
2.5.3 Lkw einer mittelständigen polnischen Spedition
2.5.4 Bewertung der Fahrzeugkosten
2.6 Zukünftige Aussichten

3. Die großen Spieler
3.1 Willi Betz GmbH & Co. KG
3.2 LKW WALTER Internationale Transportorganisation AG
3.3 Norbert Dentressangle S. A.

4. Fazit und persönliche Meinung
4.1 Fazit
4.2 Persönliche Meinung

Quellenverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

Einleitung

Die vorliegende Ausarbeitung befasst sich mit dem Thema „Straßengüterverkehr in der Europäischen Union und große Spieler“. Es geht um die großen Spieler, die den Straßengüterverkehr in den letzten 50 Jahren entscheidend mit geprägt haben.

In dieser Ausarbeitung nehme ich unter anderem Bezug auf die Frachtführer, denen der alleinige Transport obliegt, ich hoffe, dass alle Definitionen einfach und verständlich sind, zum besseren Verständnis sind in dieser Arbeit Schaubilder und Tabellen enthalten.

Ziel dieser Arbeit soll sein, Ihnen zu verdeutlichen, dass zivilisiertes Leben und Handel ohne Straßengüterverkehr nicht stattfinden könnte. In der heutigen Konsumgesellschaft werden wir täglich damit konfrontiert in Form der Postlieferung oder der Paketdienste. Sie sind auch Teil des Straßengüterverkehrs.

Aufgrund unseres modernen Verbraucherbewusstseins nimmt der Straßengüterverkehr unentwegt zu. Der Dienstleistungssektor muss kundenorientiert allerlei Güter in großer Anzahl, in schnellstmöglicher Zeit und hoher Qualität zum Kunden transportieren können, um dem heutigen Verbraucheranspruch gerecht zu werden. Der Lkw wird und ist daher als Transportmittel unverzichtbar.

1. Definitionen

1.1 Straßengüterverkehr

Als Straßengüterverkehr werden die Ortsveränderungsprozesse von Gütern durch kraftmaschinengetriebene Fahrzeuge bezeichnet. Man unterscheidet den so genannten Werkverkehr, also den innerbetrieblichen Transport, der zumeist ein Bestandteil eines innerbetrieblichen Produktionsprozesses ist, vom gewerblichen Verkehr, bei dem der Transport zwischen der Produktion einer Ware und dem Handel stattfindet und dem gewerblichen Güterkraftverkehr[1].

Mit gewerblichem Güterkraftverkehr bezeichnet man die Beförderung von Gütern mit Kraftfahrzeugen, die inklusive Anhänger ein zulässiges Gesamtgewicht als 3,5 Tonnen überschreiten. Hingegen spricht man von Werkverkehr, wenn die Beförderungen für eigene Zwecke eines Unternehmens mit Kraftfahrzeugen, die einschließlich Anhänger ein zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen überschreiten, durchgeführt werden. Darüber hinaus müssen alle folgenden Voraussetzungen erfüllt sein:

„Die beförderten Güter sind Eigentum des Unternehmens oder von ihm verkauft, gekauft, vermietet, gemietet, hergestellt, erzeugt, gewonnen, bearbeitet oder instand gesetzt;

- die Beförderung dient der Anlieferung der Güter zum Unternehmen, ihrem Versand vom Unternehmen, ihrer Verbringung innerhalb oder – zum Eigengebrauch – außerhalb des Unternehmens;
- die für die Beförderung verwendeten Kraftfahrzeuge müssen grundsätzlich vom eigenen Personal geführt werden. Im Krankheitsfall ist es dem Unternehmen gestattet, sich für einen Zeitraum von bis zu vier Wochen anderer Personen zu bedienen;
- die Beförderung stellt lediglich eine Hilfstätigkeit im Rahmen der gesamten Tätigkeit des Unternehmens dar.“[2]

Auch als Unterstützung anderer Verkehrsträger kommt der Lkw (=Straße) häufig zum Einsatz, zum Beispiel, wenn Luftpost per Frachtflugzeug aus Übersee angeliefert wird und anschließend auf die einzelnen Briefzentren in der Umgebung verteilt werden muss, oder wenn Autos per Bahn an einen bestimmten Ort geliefert werden und anschließend an verschiedene Händler verteilt werden müssen. Dies lässt sich am besten mit dem Lkw bewältigen[3].

1.2 Europäische Union

Abkürzung EU, durch den am 1.11.1993 in Kraft getretenen Vertrag über die EU (Maastrichter Vertrag); gegründeter politischer und wirtschaftlicher Zusammenschluss der Mitgliedstaaten der Europäischen Gemeinschaft (EG). Ziele der EU sind die Förderung des sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts durch einen Raum ohne Binnen- und Zollgrenzen, sowie eine Wirtschafts- und Währungsunion (Euro).

Die EU beinhaltet heute 27 Mitgliedsstaaten von denen 16 Mitgliedsstaaten den Euro als Währung führen, sechs weitere Staaten führen den Euro als Währung, obwohl sie nicht zur EU gehören.[4]

In der EU leben 507.197.082 Bürger, die auf einer Fläche von insgesamt 4.309.706 km² leben, das bevölkerungsreichste Land ist mit 81.835.000 Einwohnern (Stand 2008) Deutschland, das flächenmäßig größte Land ist Frankreich mit 547.026 km² (inkl. Korsika, exkl. Inseln und Franz. Guyana), die größte Besiedlungsdichte findet man in Malta; hier leben 1.298 Menschen pro km².

Die 3 Säulen der Europäischen Union

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1: Die 3 Säulen der Europäischen Union

Quelle: de.academic.ru/dic.nsf/dewiki/14592 /

Die Mitgliedsstaaten der EU

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 2: Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union

Quelle: http://europa.eu/abc/european_countries/index_de.htm

1.3 Frachtführer

Frachtführer sind Kaufleute, die es gewerbsmäßig übernehmen, die Beförderung von Gütern zu Lande, in der Luft oder auf Binnengewässern auszuführen.

Frachtführer sind Unternehmen oder einzelne Kaufmänner, die durch ihren eigenen Fuhrpark Güter befördern. Sie selbst stehen in keinem geschäftlichen Kontakt zum Absender oder Empfänger, nur die Beförderung fällt in deren Geschäftstätigkeit. Der Spediteur, kann durch den Selbsteintritt auch zum Frachtführer werden, d. h. er organisiert nicht nur den Transport, sondern er führt ihn auch selbst durch und gibt ihn nicht an Dritte weiter.

Voraussetzung um als Frachtführer tätig zu werden, ist in Deutschland eine Genehmigung nach GüKG, diese beinhaltet sowohl fachliche als auch finanzielle Auflagen[5].

[...]


[1] http://www.logistikbranche.net/verkehrstraeger/strassengueterverkehr.html

[2] http://www.gate4logistics.de/logistikwelt/gueterverkehr/strassengueterverkehr.html

[3] http://www.gate4logistics.de/logistikwelt/gueterverkehr/strassengueterverkehr.html

[4] Meyers Grosses Taschenlexikon Band Ekl – Fes S. 208 f

[5] § 407 ff HGB

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Details

Title
Straßengüterverkehr in der EU und die großen Spieler
College
BVL Campus gGmbH
Author
Year
2010
Pages
22
Catalog Number
V162581
ISBN (eBook)
9783640774968
ISBN (Book)
9783640775088
File size
1451 KB
Language
German
Tags
Straßengüterverkehr, Spieler
Quote paper
Peter Adams (Author), 2010, Straßengüterverkehr in der EU und die großen Spieler, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162581

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