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Kontinuität und Wandel amerikanischer Werte in der Science–fiction Trilogie "Back to the future"

Título: Kontinuität und Wandel amerikanischer Werte in der Science–fiction Trilogie "Back to the future"

Tesis de Maestría , 1998 , 101 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Claudia Zimny (Autor)

Estudios de América - Cultura y Estudios regionales
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Die Handlung von Back to the Future ist ebenso schlicht wie phantastisch: 1985 reist der 17-jährige Schüler Marty McFly mit einer Zeitmaschine 30 Jahre in die Vergangenheit und wird dort mit der Aufgabe konfrontiert, seine Eltern miteinander verkuppeln zu müssen, um seine eigene Existenz in der Gegenwart zu sichern. Diese skurrile Geschichte war nicht nur der finanziell erfolgreichste Film des Jahres 1985, sondern auch der erste, der an den amerikanischen Kinokassen mehr als $100 Millionen einspielte. Sein Erfolg veranlasste die Autoren Bob Gale und Robert Zemeckis vier Jahre später zu gleich zwei Fortsetzungen, die sogar parallel gedreht wurden: In Teil II reist Marty 30 Jahre in die Zukunft, in Teil III verschlägt es ihn in den »Wilden Westen« des Jahres 1885. Worin liegt das Erfolgsgeheimnis von Back to the Future?

Ziel dieser Arbeit ist es zu untersuchen, inwiefern der Erfolg der Back to the Future–Filme darauf zurückzuführen ist, dass sie in besonderem Maße den Zeitgeist der Dekade widerspiegeln, in der sie entstanden: der 80er Jahre. Im Zentrum soll dabei speziell die Frage stehen, auf welche Weise die Trilogie die Zeitreise nutzt, um das von Präsident Reagan in seiner First Inaugural Address proklamierte “national renewal” durch Rückbesinnung auf die amerikanische Geschichte zu exemplifizieren und so die Ideologie der Dekade zu reflektieren. Vorgenommen werden soll diese Untersuchung anhand der Darstellung und Propagierung von Kontinuität und Wandel zentraler amerikanischer Werte innerhalb der Trilogie.

Auf dem Weg dorthin wird zunächst auf die Zeitreise als Subgenre der Science fiction und Träger der Handlung eingegangen. Im Anschluss folgen die Betrachtung des amerikanischen Wertesystems und die begründete Auswahl eines Wertekomplexes für die angestrebte Untersuchung sowie die Einbettung der Trilogie in den historischen Kontext ihrer Entstehungszeit. Nach der Untersuchung der ausgesuchten Werte in den drei Filmen soll schließlich über die Rückkehr zum Zeitreise–Motiv und die Diskussion seiner spezifischen Funktionen in der Trilogie die zentrale Fragestellung dieser Arbeit beantwortet werden.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG – DAS ZIEL DIESER ARBEIT

2. DIE HANDLUNG DER TRILOGIE

BACK TO THE FUTURE I

BACK TO THE FUTURE II

BACK TO THE FUTURE III

3. DIE ZEITREISE ALS SUBGENRE DER SCIENCE FICTION – URSPRÜNGE, GRUNDREGELN UND THEMEN

4. DIE WERTE EINER NATION – DIE AMERIKANISCHE IDEOLOGIE

5. DER HISTORISCHE KONTEXT DER TRILOGIE – DIE ÄRA REAGAN

6. DIE PROPAGIERUNG DER AUSGESUCHTEN WERTE IN DER TRILOGIE

6.1. BACK TO THE FUTURE I: “IF YOU PUT YOUR MIND TO IT, YOU CAN ACCOMPLISH ANYTHING”

6.2. BACK TO THE FUTURE II: “WAS WÄRE, WENN DAS JEDER TÄTE”

6.3. BACK TO THE FUTURE III: “YOUR FUTURE IS WHATEVER YOU MAKE IT”

7. ZUSAMMENFASSUNG: DIE ZEITREISE ALS TRÄGER DES SPANNUNGSBOGENS – DIE FUNKTIONEN VON KONTINUITÄT UND WANDEL IN DER TRILOGIE

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern der Erfolg der Filmtrilogie Back to the Future auf eine Spiegelung des Zeitgeistes der 1980er Jahre zurückzuführen ist. Dabei wird analysiert, wie die Trilogie das Motiv der Zeitreise nutzt, um das von Präsident Reagan proklamierte „national renewal“ durch eine Rückbesinnung auf die amerikanische Geschichte zu exemplifizieren und die Ideologie dieser Dekade mittels der Darstellung von Kontinuität und Wandel zentraler Werte zu reflektieren.

  • Darstellung und Propagierung amerikanischer Werte in der Popkultur.
  • Die Funktion der Familie als zentraler Wert und Ideologieträger.
  • Wechselspiel zwischen individuellem Streben nach Wohlstand und gesellschaftlicher Verantwortung.
  • Reflexion des amerikanischen Geschichtsverständnisses und der Reagan-Ära.
  • Die Zeitreise als narratives Instrument zur Ideologievermittlung.

Auszug aus dem Buch

Die Zeitreise als Subgenre der Science fiction – Ursprünge, Grundregeln und Themen

Die Idee, sich in andere Epochen zu begeben (und dort in das Geschehen einzugreifen), steht in einer langen Denktradition, denn sie stützt sich auf zwei archetypische Motive: Die Reise und der Traum von anderen, meist früheren Zeitaltern gehören zu den ältesten Themen überhaupt. Viele klassische Epen erzählen von Heldentaten vergangener Jahrhunderte, beschreiben Götterwelten und berichten über die Abstammung von Geschlechtern. Beispiele sind Ilias und Odyssee, die nordischen und germanischen Sagen, die Geschichten um Artus und die Ritter der Tafelrunde, die Legenden um Robin Hood und auch die Bibel. Gemein ist diesen Erzählungen der »Blick zurück« auf ein kulturelles und religiöses Erbe. Oft entstanden sie durch Vermischen von Historie und Dichtung. (Selbst in Shakespeares History Plays verschmelzen Authentizität und Fiktion.) Nicht selten beinhalten sie die Vorstellung eines Goldenen Zeitalters (Camelot, der Garten Eden), in dem die mythischen Figuren gewirkt haben sollen und auf das man voll Nostalgie zurückschaut. Auch handeln viele Erzählungen von Reisen in Sehnsuchtswelten, die auf keiner Karte zu finden sind aber in ein Zeitalter von Unschuld und Sorglosigkeit zurückzuführen scheinen: ob Alice in Wonderland, das Schlaraffenland oder die Inseln der Glückseligkeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG – DAS ZIEL DIESER ARBEIT: Hinführung zum Thema, Darstellung des Erfolgs der Filmtrilogie und Definition der zentralen Fragestellung bezüglich der Spiegelung des Zeitgeistes der 80er Jahre.

2. DIE HANDLUNG DER TRILOGIE: Detaillierte Zusammenfassung der inhaltlichen Handlungsstränge von Teil I, II und III der Trilogie.

3. DIE ZEITREISE ALS SUBGENRE DER SCIENCE FICTION – URSPRÜNGE, GRUNDREGELN UND THEMEN: Untersuchung der historischen und literarischen Wurzeln des Zeitreise-Motivs sowie dessen wissenschaftlicher und pseudo-wissenschaftlicher Kontextualisierung.

4. DIE WERTE EINER NATION – DIE AMERIKANISCHE IDEOLOGIE: Herleitung der amerikanischen Ideologie aus dem Zusammenspiel von Protestantismus, Kalvinismus und Aufklärung unter besonderer Berücksichtigung von Individualismus und Wettbewerb.

5. DER HISTORISCHE KONTEXT DER TRILOGIE – DIE ÄRA REAGAN: Analyse des politisch-historischen Hintergrunds der 80er Jahre und dessen Einfluss auf die amerikanische Gesellschaft.

6. DIE PROPAGIERUNG DER AUSGESUCHTEN WERTE IN DER TRILOGIE: Untersuchung der drei ausgewählten Werte (Familie, Wohlstand, Fortschritt) in den drei Einzelfilmen.

7. ZUSAMMENFASSUNG: DIE ZEITREISE ALS TRÄGER DES SPANNUNGSBOGENS – DIE FUNKTIONEN VON KONTINUITÄT UND WANDEL IN DER TRILOGIE: Synthese der Ergebnisse zur Funktion der Zeitreise als Instrument zur ideologischen Konditionierung und Spiegelung gesellschaftlicher Werte.

Schlüsselwörter

Back to the Future, Zeitreise, Reagan-Ära, amerikanische Ideologie, Familie, materieller Wohlstand, technologischer Fortschritt, Science Fiction, Popkultur, national renewal, Manifest Destiny, Kontinuität, Wandel, Ideologie, 80er Jahre.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Back to the Future-Trilogie als populärkulturelles Medium, das den Zeitgeist der 1980er Jahre unter der Präsidentschaft Ronald Reagans reflektiert und ideologische Werte vermittelt.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zentrale Felder sind die US-amerikanische Ideologie (Religion, Individualismus, Marktwirtschaft), das historisch-politische Klima der Reagan-Ära und die mediale Inszenierung dieser Werte in Hollywood-Produktionen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie die Trilogie durch das Motiv der Zeitreise die amerikanische Geschichte und Ideologie nutzt, um Kontinuität und Wandel zentraler Werte in einer Weise zu propagieren, die den gesellschaftlichen Konsens in den 80er Jahren stärkte.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin kombiniert kulturwissenschaftliche Filmanalyse mit historisch-politischer Kontextualisierung, wobei sie auf Theorien zur amerikanischen Identität (z.B. nach Peter Lösche) und medientheoretische Ansätze (z.B. Louis Althusser) zurückgreift.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Zeitreise-Motivs und des amerikanischen Wertesystems sowie in eine spezifische Filmanalyse der drei Teile der Trilogie hinsichtlich ihrer Ideologie-Vermittlung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind American Dream, Manifest Destiny, Reaganomics, Individualismus und Nostalgie.

Welche Rolle spielt die Familie in der Untersuchung?

Die Familie wird als zentraler „Ideological State Apparatus“ identifiziert, in dem nationale Werte von einer Generation zur nächsten weitergegeben und ideologisch überhöht werden.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Zeitmaschine?

Die Zeitmaschine dient nicht nur als Handlungsträger, sondern als gedankliches Konstrukt, das es den Charakteren erlaubt, „Fehler“ in der Vergangenheit zu korrigieren und somit den Erfolg des amerikanischen Individuums im Sinne der nationalen Ideologie zu legitimieren.

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Detalles

Título
Kontinuität und Wandel amerikanischer Werte in der Science–fiction Trilogie "Back to the future"
Universidad
University of Duisburg-Essen  (Fach Anglistik/Amerikanistik)
Calificación
2,0
Autor
Claudia Zimny (Autor)
Año de publicación
1998
Páginas
101
No. de catálogo
V162658
ISBN (Ebook)
9783640774180
ISBN (Libro)
9783640774340
Idioma
Alemán
Etiqueta
Zeitreise Amerikanistik Science-fiction Film
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Claudia Zimny (Autor), 1998, Kontinuität und Wandel amerikanischer Werte in der Science–fiction Trilogie "Back to the future", Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/162658
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