Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Politics - Topic: German Foreign Policy

Deutschlands Beteiligung am Kosovo-Krieg

Title: Deutschlands Beteiligung am Kosovo-Krieg

Essay , 2007 , 7 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Udo Krause (Author)

Politics - Topic: German Foreign Policy
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Der „Kosovo-Krieg“, stellt aus deutscher Sicht einen interessanten Ansatz dar, um die neue deutsche Außenpolitik zu analysieren. Er bietet ein Diskussionsforum ungeahnten Ausmaßes, welchen ich hier im kleinen Rahmen darbieten möchte. Als erstes werde ich kurz auf die Vorgeschichte dieses Krieges eingehen. Des Weiteren werde ich analysieren wie die Entscheidung seitens der deutschen Politik getroffen würde in diesem Konflikt an der Seite der NATO-Bündnispartner zu intervenieren. Schließlich werde ich abschließend auf die Bedeutung und die Konsequenzen des Kosovo-Krieges für die internationalen Beziehungen Deutschland eingehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Vorgeschichte des Kosovokrieges

3. Zustandekommen einer deutschen Beteiligung am Kosovo-Krieg

4. Bedeutung und Konsequenzen des Kosovo-Krieges für die internationalen Beziehungen Deutschland

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit analysiert die deutsche Außenpolitik im Kontext des Kosovokrieges und untersucht die Entscheidungsprozesse, die zu einer militärischen Beteiligung führten, sowie die langfristigen Auswirkungen auf Deutschlands Rolle in den internationalen Beziehungen.

  • Analyse der neuen deutschen Außenpolitik nach dem Zweiten Weltkrieg.
  • Aufarbeitung der historischen Hintergründe und der Eskalation im Kosovo.
  • Untersuchung der Beweggründe und rechtlichen Legitimation für die deutsche NATO-Beteiligung.
  • Reflexion über die Konsequenzen der Militärintervention für die nationale und europäische Sicherheitsstrategie.

Auszug aus dem Buch

Bedeutung und Konsequenzen des Kosovo-Krieges für die internationalen Beziehungen Deutschland

Will man abschließend ein Blick nach Vorne wagen, so muss man sich über die Bedeutungen, sowie der Konsequenzen auf die zukünftige Rolle Deutschlands in den internationalen Beziehungen tun. Hier lässt sich als erstes festhalten, dass dieser Kosovo-Krieg, wie schon erwähnt, die erste Militärintervention Deutschland nach dem II. Weltkrieg ist. Sicherlich ist die Entscheidung für ein „JA“ im Kosovo-Krieg keine so einfache Entscheidung wie es aus der Mehrheitenkonstellation siehe oben zu ersehen ist. Man war sich dessen bewusst, dass zukünftige Interventionen Deutschlands daran gemessen werden können. Andererseits wollte sich die Regierung auch als zuverlässiger NATO-Partner erweisen.

Betrachtet man den Kosovo-Krieg aus deutscher Sicht im Hinblick auf geltendes Recht, sowie an geschlossenen Verträgen, so muss man in erster Linie einen Bruch der UN-Charta feststellen. Der Einsatz deutscher Soldaten hatte in diesem Krieg keinerlei Legitimation seitens der UNO erfahren, der Einsatz anderer Länder natürlich auch nicht. Aus dem Bruch mit geltendem UN-Recht, lässt sich in näherer Betrachtung ein sog. Rechtspositivismus ableiten, dass heißt eine Trennung von Moral. Es lässt sich der Trend festhalten, dass dieses Recht und auch andere in gewisser Hinsicht überholt und veraltert sind. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass es reformiert werden müsste, im Sinne einer „Rechtsfortentwicklung“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der neuen deutschen Außenpolitik ein und skizziert den Aufbau der Untersuchung zum Kosovokrieg.

2. Zur Vorgeschichte des Kosovokrieges: Hier werden die historischen Ursprünge des Konflikts beleuchtet und die Eskalationsphasen in den 1990er Jahren bis zum Beginn der militärischen Handlungen dargestellt.

3. Zustandekommen einer deutschen Beteiligung am Kosovo-Krieg: Dieses Kapitel analysiert die politischen Argumente, die zur Entscheidung der Bundesregierung führten, sich trotz fehlendem UN-Mandat am NATO-Einsatz zu beteiligen.

4. Bedeutung und Konsequenzen des Kosovo-Krieges für die internationalen Beziehungen Deutschland: Der Schlussteil bewertet die Auswirkungen des Einsatzes auf das Völkerrecht, die deutsche Außenpolitik und das zukünftige Selbstverständnis der Bundesrepublik als aktiver Akteur in Krisenregionen.

Schlüsselwörter

Kosovo-Krieg, deutsche Außenpolitik, NATO, Militärintervention, UN-Charta, Balkan, Bundesregierung, Völkerrecht, Sicherheitspolitik, Menschenrechte, Friedensverhandlungen, Krisenprävention, Souveränität, 2+4-Vertrag, Außenbeziehungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die deutsche Außenpolitik während des Kosovokrieges und analysiert, wie es zur ersten militärischen Beteiligung Deutschlands an einem Krieg nach dem Zweiten Weltkrieg kam.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Vorgeschichte des Konflikts, den politischen Entscheidungsprozessen in Deutschland sowie den völkerrechtlichen und sicherheitspolitischen Folgen der Intervention.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Zäsur, die der Kosovokrieg für die deutsche Außenpolitik darstellt, kritisch zu hinterfragen und die Beweggründe für das Abweichen von bisherigen militärischen Zurückhaltungen zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die auf der Auswertung von politischen Dokumenten (Drucksachen des Bundestages) und fachwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Aufarbeitung der Konfliktgeschichte auf dem Balkan, die detaillierte Darstellung der deutschen Entscheidungsfindung unter Berücksichtigung verschiedener politischer Argumente und eine Reflexion über die rechtliche Legitimität des Einsatzes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Kosovo-Krieg, deutsche Außenpolitik, NATO-Intervention, Völkerrechtsbruch und außenpolitische Zäsur beschreiben.

Warum wird der Begriff "Zäsur" im Kontext der Außenpolitik verwendet?

Der Autor verwendet den Begriff, da Deutschland mit dieser Beteiligung seine traditionelle Zurückhaltung in militärischen Fragen aufgab und erstmals nach 1945 wieder aktiv an einem bewaffneten Konflikt außerhalb der Landesverteidigung teilnahm.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der UN im Kosovokonflikt?

Die Arbeit kritisiert den Einsatz als völkerrechtlich problematisch, da er ohne explizites UN-Mandat erfolgte, führt aber gleichzeitig humanitäre Aspekte als Gegenargumente für die Legitimation an.

Excerpt out of 7 pages  - scroll top

Details

Title
Deutschlands Beteiligung am Kosovo-Krieg
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Politikwissenschaft)
Course
Deutschland in den internationalen Beziehungen
Grade
1,5
Author
Udo Krause (Author)
Publication Year
2007
Pages
7
Catalog Number
V163221
ISBN (eBook)
9783640794980
Language
German
Tags
Deutschlands Beteiligung Kosovo-Krieg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Udo Krause (Author), 2007, Deutschlands Beteiligung am Kosovo-Krieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163221
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  7  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint