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Die Analyse der phraseosemantischen Felder Reichtum und Armut im Deutschen, Englischen und Russischen

Title: Die Analyse der phraseosemantischen Felder Reichtum und Armut im Deutschen, Englischen und Russischen

Diploma Thesis , 2009 , 96 Pages , Grade: "ausgezeichnet"

Autor:in: Amina Baimursina (Author)

German Studies - Linguistics
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Diplomarbeit hat die Aufgabe, das Problem der Phraseologismen in mehreren Aspekten zu betrachten, ihre spezifischen Besonderheiten festzustellen und ihre nicht die letzte Rolle in der Gestaltung des sprachlichen Weltbildes zu beweisen.
Im theoretischen Teil werden Grundfragen der Phraseologie betrachtet, und zwar Wesen und Gegenstand der Phraseologie, die wichtigsten Merkmale der Phraseologismen, die Einteilung der Phraseologismen.
Von grosser Bedeutung ist für diese Arbeit das Problem des sprachlichen Bildes der Welt, das in der Sprachwissenschaft ziemlich neu und dadurch auch sehr aktuel ist. Mit dem Ziel der Erforschung des sprachlichen Bildes der Welt wurde die Vergleichanalyse der deutschen, russischen und englischen Sprache durchgeführt. Als Objekt der Vergleichanalyse treten die Einheiten der phraseosemantische Felder “Reichtum” und “Armut” auf. Sie sind sehr zahlreich in der Phraseologie jeder Sprache
Im dritten Kapitel werden die Fragen der Widerspiegelung der Konzepte „Reichtum“ und „Armut“ im Deutschen, Englischen und Russischen behandelt. Daran schliesst die Analyse der Einheiten der phraseosemantische Felder “Reichtum” und “Armut” nach der Basiskomponente, Expressivitat und Aquivalenz an.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kapitel I. Wesen und Gegenstand der Phraseologie

1.1. Begriffsdefinition

1.2. Die wichtigsten Merkmale von Phraseologismen

1.3. Probleme der Klassifikation der Phraseologismen

Kapitel II. Weltbild in der Sprache

2.1. Ansätze zur Beschreibung kollektiver Wissenssysteme

2.2. Phraseologie und Weltbild

2.2.1. Universales und Nаtionales im рhrаsеоlоgisсhen Weltbild

2.2.3. Die vergleichenden Methoden der Untеrsuсhung der phraseologischen Weltbilder in verschiedenen Sprachen

2.3.Äquivalenzbeziehungen in der Phraseologie

2.3.1. Definition des Terminus Äquivalenz

2.3.2.Die intralinguale Dimension bei der Äquivalenzgewinnung

2.3.3. Äquivalenzfaktoren

2.3.4. Gliederung der Äquivalenztypen

Kapitel III. Die phraseosemantischen Felder "Reichtum" und "Armut"

3.1. Die sozialwissenschaftliche Sicht von Reichtum und Armut

3.2. Die Konzepte „Reichtum“ und „Armut“

3.3. Die semantische Analyse der phraseosemantischen Felder "Reichtum" und "Armut"

3.4. Die Analyse der phraseosemantischen Felder "Reichtum" und "Armut" nach der Expressivität

3.5. Äquivalenzbeziehungen zwischen den Einheiten der phraseosemantischen Felder „Reichtum“ und „Armut“

Schlussfolgerung

Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist das Zusammentragen und die vergleichende Analyse deutscher, englischer und russischer Phraseologismen, die den Begriffen „Reichtum“ und „Armut“ zugeordnet sind. Die Forschungsfrage konzentriert sich darauf, wie diese Konzepte in den verschiedenen Sprachen phraseologisch verankert sind und welche Äquivalenzbeziehungen zwischen ihnen bestehen.

  • Grundlagen der Phraseologieforschung und Definitionen
  • Die Konzeption des „phraseologischen Weltbildes“
  • Methoden zur Bestimmung von Äquivalenzbeziehungen
  • Analyse der phraseosemantischen Felder „Reichtum“ und „Armut“
  • Vergleich von Semantik und Expressivität in drei Sprachen

Auszug aus dem Buch

1.2. Die wichtigsten Merkmale von Phraseologismen

Einzelsprachliche Untersuchungen haben eine erstaunliche Übereinstimmung der wesentlichen Merkmale von Phraseologismen festgestellt. Als Gegenstand der Phraseologie gelten die Wendungen, die über die folgenden (obligatorischen oder/ und fakultativen) Merkmale verfügen: Idiomatizität oder Phraseologizität, Reproduzierbarkeit, komplizierte Struktur, Stabilität des grammatischen Aufbaues, feste Wortfolge, Lexikalisierung, Anomalie oder transformationelle Defektivität (Terminus von Fleischer), Sondergestalltung, Unübersetzbarkeit, funktional-stilistische und emotional- expressive Markiertheit, Bildhaftigkeit, semantische Transformiertheit (Desemantisierung), Nicht-Modellierbarkeit, Besonderheit der inneren Form, nicht festgeprägte Sätze u.a., die unterschiedlich im Bestand von Phraseologismen zum Ausdruck kommen.

Polylexikalität/Mehrgliedrigkeit: Die untere Grenze der Wortmenge eines Phraseologismus sind zwei Wörter, wobei keine Einigkeit besteht, ob diese Wörter Autosemantika und/oder Synsemantika sein müssen. Burger zählt jede feste Kombination von zwei Wörtern zur Phraseologie, so dass auch minimale Phraseologismen, die keine Autosemantika enthalten, mit eingeschlossen werden.

Festigkeit/Stabilität: Grundsätzlich bedeutet Festigkeit, dass ein Phraseologismus in einer bestimmten Kombination bekannt ist, die phraseologische Bedeutung kommt dann zustande, wenn die Wortverbindung in einer bestimmten morphosyntaktischen Ausprägung und einer bestimmten lexikalischen Besetzung formuliert wird. Im Gegensatz zu freien Wortverbindungen lassen sich die Elemente eines Phraseologismus "auf der syntagmatischen Ebene nicht frei kombinieren und auf der paradigmatischen Ebene nicht frei substituieren".

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel I. Wesen und Gegenstand der Phraseologie: Erläutert die theoretischen Grundlagen der Phraseologie, definiert zentrale Begriffe wie Idiomatizität und Festigkeit und diskutiert Probleme der wissenschaftlichen Klassifikation.

Kapitel II. Weltbild in der Sprache: Untersucht den Zusammenhang zwischen kollektiven Wissenssystemen und Sprache und analysiert, wie sich kulturelle Sichtweisen im phraseologischen Weltbild niederschlagen.

Kapitel III. Die phraseosemantischen Felder "Reichtum" und "Armut": Führt eine detaillierte semantische und kontrastive Analyse der gewählten phraseologischen Felder in drei Sprachen durch und bewertet deren Äquivalenzgrade sowie Expressivität.

Schlüsselwörter

Phraseologie, Reichtum, Armut, Äquivalenz, Idiomatizität, Phraseologismus, Weltbild, Kontrastive Linguistik, Semantik, Expressivität, Lexikalisierung, Wortpaare, Idiome, Sprichwörter, Kultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Untersuchung von Phraseologismen im Deutschen, Englischen und Russischen, wobei der Schwerpunkt auf den Begriffen „Reichtum“ und „Armut“ liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Phraseologismen, das sprachliche Weltbild, verschiedene Klassifikationsansätze sowie die semantische und kontrastive Analyse phraseologischer Einheiten.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die vergleichende Analyse der phraseologischen Felder „Reichtum“ und „Armut“ sowie die Bestimmung von Äquivalenzbeziehungen zwischen den drei untersuchten Sprachen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine kontrastive Methode angewandt, die den Vergleich von Ausdrucks- und Inhaltsebenen in verschiedenen Sprachsystemen nutzt, ergänzt durch die Analyse von Wörterbüchern und theoretischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, die methodische Erörterung des phraseologischen Weltbildes sowie die konkrete Untersuchung der phraseosemantischen Felder unter Berücksichtigung von Semantik und Expressivität.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselbegriffen gehören neben dem Hauptthema „Phraseologie“ vor allem „Äquivalenz“, „Idiomatizität“, „sprachliches Weltbild“ und „kontrastive Linguistik“.

Wie unterscheidet sich "Reichtum" in den untersuchten Sprachbewusstseinen?

Während im Englischen oft wirtschaftliche Werte wie Kapital und Aktiva dominieren, zeigt das russische Bewusstsein eine starke Verbindung zu Luxus und Pracht, während das deutsche Bewusstsein stärker auf abstrakte Prosperität und Erfolg fokussiert.

Warum ist das Kriterium der "Bildhaftigkeit" so wichtig für die Arbeit?

Die Bildhaftigkeit ist eine zentrale Quelle der Expressivität von Phraseologismen. Ihr Erhalt oder ihre Veränderung bei der Übersetzung ist entscheidend für die Einordnung in verschiedene Äquivalenztypen.

Welche Sonderfälle der Äquivalenz werden genannt?

Eckert/Günther führen hier Entlehnungsäquivalente (lautliche/graphische Übernahme) sowie Literaläquivalente (wörtliche Übersetzungen) als spezifische Kategorien an.

Welche Rolle spielt die "Expressivität" in der Analyse?

Expressivität ist ein maßgebliches Merkmal, das Phraseologismen von freien Wortverbindungen abgrenzt und durch Seme der Intensität sowie bildhafte Umdeutungen maßgeblich zur pragmatischen Wirkung beiträgt.

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Details

Title
Die Analyse der phraseosemantischen Felder Reichtum und Armut im Deutschen, Englischen und Russischen
College
Bashkir State University
Grade
"ausgezeichnet"
Author
Amina Baimursina (Author)
Publication Year
2009
Pages
96
Catalog Number
V163893
ISBN (eBook)
9783640804344
ISBN (Book)
9783640804559
Language
German
Tags
felder reichtum armut deutschen englischen russischen phraseologie phraseosemantik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Amina Baimursina (Author), 2009, Die Analyse der phraseosemantischen Felder Reichtum und Armut im Deutschen, Englischen und Russischen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163893
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