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Steigerung des Kohärenzgefühls durch motorische Aktivitäten

Titre: Steigerung des Kohärenzgefühls durch motorische Aktivitäten

Thèse de Master , 2010 , 84 Pages , Note: 1,7

Autor:in: M.Sc. MQG Josef Galert (Auteur)

Santé - Divers
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Zielsetzung
Diese Arbeit untersucht die Möglichkeit der Steigerung des Kohärenzgefühls durch motorische Aktivitäten. Dabei werden traditionelle Sportarten und introspektive Aktivitäten, also leistungsfreie, auf Körperwahrnehmung und Achtsamkeit ausgerichtete Aktivitäten, wie z. B. Yoga und Feldenkrais, getrennt voneinander untersucht.

Theoretischer Ansatz
Einleitend werden die verschiedenen Aktivitätsformen und ihren Besonderheiten vorgestellt sowie das pathogenetische und das salutogenetische Gesundheitsmodell, mit der Darstellung des Kohärenzgefühls und seiner Entwicklungsmöglichkeiten.

Methodik
Prospektiv beobachtend wurde eine fragebogengestützte Prä-post-Messung der Aktivitätsniveaus von 45 Teilnehmern mit deren Kohärenzgefühl in einem Zeitraum von 6-8 Wochen verglichen.

Ergebnisse
Es konnte eine signifikante Korrelation des Kohärenzgefühls mit den Aktivitäten in traditionellen Sportarten festgestellt werden. Weiterhin förderten diese sportlichen Aktivitäten die Lebenszufriedenheit und die subjektive Belastbarkeit der Befragten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Körperlich-sportliche Aktivität

1.1 Körperlich-sportliche Aktivität und Gesundheit

1.2 Traditionelle Sportarten

1.3 Alternativer Sport bzw. Introspektive-Aktivitäten

1.4 Physiotherapie

2 Gesundheit und Gesundheitsmodelle

2.1 Pathogenetische Modelle

2.2 Salutogene Gesundheitsmodelle

2.2.1 HEDE Kontinuum (health-disease continuum)

2.2.2 Kohärenzgefühl

2.2.3 Stressoren und Widerstandsressourcen

2.2.4 Kohärenzgefühl und Gesundheit

2.2.5 Entwicklung des Kohärenzgefühls

2.2.6 Kritik am Konstrukt Kohärenzgefühl

2.3. Programmierte Steigerung des SOC

2.3.1 SOC-Steigerung durch kognitive Maßnahmen

2.3.2 SOC-Steigerung durch physische Maßnahmen

3 Fragestellung/Hypothesen

3.1 Methode/Forschungsdesign

3.1.1 Ethische und datenrechtliche Aspekte

3.1.2 Stichprobe

3.2 Variablen/Erhebungsinstrumente

3.3 Gütekriterien

4 Ergebnisse

4.1 Allgemeine Beschreibung der Stichprobe

4.2 Erfassung des Kohärenzgefühls zu t1 & t2

4.3 Erfassung Aktivitätsniveau

4.4 Korrelation SOC und Aktivitätsniveau

4.4.1 Gruppenvergleich - Mittelwerte SOC

4.4.2 Aktivitätsart

4.5 Lebenszufriedenheit

5 Diskussion

5.1 Mögliche Messfehler, Fehlerquellen und statistische Verzerrungen

5.2 Zukünftige Forschungsbemühungen

6 Schlussfolgerung

6.1 Salutogenese in der Physiotherapie

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial motorischer Aktivitäten zur Steigerung des Kohärenzgefühls (Sense of Coherence, SOC) nach Aaron Antonovsky. Ziel ist es, Zusammenhänge zwischen verschiedenen Formen körperlicher Betätigung – traditionellen Sportarten und introspektiven, achtsamkeitsbasierten Methoden – und der Ausprägung des Kohärenzgefühls zu analysieren, um physiotherapeutische Handlungsoptionen zur Gesundheitsförderung zu erweitern.

  • Vergleich von traditionellen Sportarten und introspektiven Bewegungsformen wie Yoga oder Feldenkrais.
  • Untersuchung des salutogenetischen Gesundheitsmodells in der physiotherapeutischen Praxis.
  • Empirische Analyse der Korrelation zwischen Aktivitätsniveau und SOC in einer Prä-Post-Studie.
  • Diskussion der Bedeutung von Belastbarkeit und Handhabbarkeit für die psychische und physische Gesundheit.
  • Ableitung von Ansätzen für eine salutogenetische Kommunikation und Therapiegestaltung in der Physiotherapie.

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Kohärenzgefühl

Was erhält Menschen gesund? Diese Frage stellte sich auch Antonovsky in den 1970er Jahren. Bei einer Untersuchung israelischer Frauen, bei der nur im sekundären Zusammenhang nach einem Aufenthalt in einem Konzentrationslager gefragt wurde, stellte sich heraus, dass immerhin 29 % dieser Frauen sich in einer guten emotionalen und physischen Verfassung befanden. Von diesem Ergebnis überrascht, entwickelte Antonovsky das theoretische Model der Salutogenese, das der Frage nachgeht, welche Stress-Bewältigungsstrategien (Coping) dem Menschen innewohnen.

Antonovsky entwarf aufgrund seiner Überlegungen das Konstrukt des Kohärenzgefühls, welches eine individuelle Grundhaltung gegenüber der Welt (extern) und des Lebens (intern) widerspiegelt. Antonovsky definiert das SOC als „eine globale Orientierung, die ausdrückt, in welchem Ausmaß man ein durchdringendes, andauerndes und dennoch dynamisches Gefühl des Vertrauens hat, dass

1. die Stimuli, die sich im Verlauf des Lebens aus der inneren und äußeren Umgebung ergeben, strukturiert, vorhersagbar und erklärbar sind;

2. einem die Ressourcen zur Verfügung stehen, um den Anforderungen, die diese Stimuli stellen, zu begegnen;

3. diese Anforderungen Herausforderungen sind, die Anstrengung und Engagement lohnen.“ (Antonovsky, 1997, S. 36).

Genauer betrachtet setzt sich das Kohärenzgefühl, seiner Beschreibung nach aus den drei Dimensionen Verstehbarkeit (comprehensibility), Handhabbarkeit (manageability) und Bedeutsamkeit (meaningfulness) zusammen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit evidenzbasierter Physiotherapie und die Relevanz biopsychosozialer Ansätze gegenüber rein biomedizinischen Modellen für eine erfolgreiche Gesundheitsförderung.

1 Körperlich-sportliche Aktivität: Dieses Kapitel definiert und unterteilt körperliche Aktivitäten in traditionelle und introspektive Formen und betrachtet deren gesundheitliche Auswirkungen sowie deren Relevanz für die Physiotherapie.

2 Gesundheit und Gesundheitsmodelle: Hier erfolgt eine Gegenüberstellung von pathogenetischen und salutogenetischen Modellen, mit Fokus auf das Kohärenzgefühl, dessen Komponenten und Möglichkeiten seiner Steigerung.

3 Fragestellung/Hypothesen: Das methodische Vorgehen wird beschrieben, das als Prä-Post-Studie die Veränderung des Kohärenzgefühls im Zusammenhang mit verschiedenen Bewegungsaktivitäten bei 45 Probanden untersucht.

4 Ergebnisse: Die statistische Analyse zeigt die Entwicklung des SOC und des Aktivitätsniveaus der Teilnehmer über einen Zeitraum von 6-8 Wochen auf und prüft die aufgestellten Hypothesen.

5 Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, wobei insbesondere die Korrelation zwischen traditionellen Sportarten und SOC sowie die Limitationen der Studie kritisch beleuchtet werden.

6 Schlussfolgerung: Das Kapitel schließt mit Implikationen für die physiotherapeutische Praxis, insbesondere zur Förderung von Ressourcen durch gezielte Aktivität und salutogene Kommunikation.

Schlüsselwörter

Salutogenese, Kohärenzgefühl, Sense of Coherence, Physiotherapie, Motorische Aktivitäten, Introspektive Aktivitäten, Gesundheitsförderung, Prävention, Belastbarkeit, Handhabbarkeit, Verstehbarkeit, Bedeutsamkeit, Sporttherapie, Rückenschmerz, Lebenszufriedenheit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Masterthesis grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob und wie motorische Aktivitäten dazu beitragen können, das Kohärenzgefühl (SOC) – ein zentrales Konstrukt der Salutogenese – zu steigern, um damit die Gesundheit und Lebenszufriedenheit von Menschen positiv zu beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit verknüpft die Konzepte der Gesundheitsförderung und Physiotherapie. Dabei stehen die Abgrenzung pathogenetischer und salutogenetischer Modelle, die Einordnung verschiedener Bewegungsformen und deren Wirkung auf die psychische und physische Widerstandsfähigkeit im Fokus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, wissenschaftlich zu prüfen, ob sich durch eine gezielte Steigerung des Aktivitätsniveaus, insbesondere durch traditionelle Sportarten oder introspektive Aktivitäten wie Yoga, das Kohärenzgefühl der Probanden in einem Zeitraum von 6-8 Wochen signifikant verbessern lässt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin wählte einen prospektiven, beobachtenden Ansatz in Form einer fragebogengestützten Prä-Post-Messung. Dabei wurden das Aktivitätsniveau und die SOC-Werte von 45 Probanden zu zwei Zeitpunkten erhoben und miteinander korreliert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst eine theoretische Fundierung zu Gesundheitsmodellen und motorischen Aktivitäten, die detaillierte Darstellung des Forschungsdesigns sowie eine umfassende Auswertung und Diskussion der empirischen Daten in Bezug auf die untersuchten Befragtengruppen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Salutogenese, Kohärenzgefühl, Physiotherapie, körperliche Aktivität, Belastbarkeit und gesundheitliche Ressourcensteigerung geprägt.

Welche Rolle spielt die Physiotherapie in diesem Kontext?

Die Physiotherapie wird nicht nur als kurative Disziplin verstanden, sondern soll sich vermehrt ganzheitlichen, salutogenen Ansätzen öffnen. Der Autor zeigt auf, wie Therapeuten durch die Wahl der Kommunikation und die Förderung aktiver Trainingsprogramme das Kohärenzgefühl ihrer Patienten unterstützen können.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen traditionellen und introspektiven Aktivitäten eine Rolle?

Der Autor unterscheidet diese Gruppen, um herauszufinden, ob leistungsfokussierte „traditionelle“ Sportarten andere Auswirkungen auf das SOC haben als „introspektive“ Aktivitäten (z. B. Yoga, Feldenkrais), die stärker auf Körperwahrnehmung und Achtsamkeit setzen.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die „Modifizierbarkeitshypothese“?

Obwohl die Studie keine durchgehende SOC-Steigerung für alle Gruppen bestätigen konnte, liefert sie wichtige Hinweise darauf, dass insbesondere die Handhabbarkeitskomponente des SOC durch gezielte physische Aktivitäten positiv beeinflusst werden kann.

Warum wird im Anhang das "MET" verwendet?

Das metabolische Äquivalent (MET) dient als objektives Maß, um den Energieverbrauch verschiedener körperlicher Aktivitäten zu quantifizieren und so eine vergleichbare Datengrundlage für die Auswertung des Aktivitätsniveaus der Probanden zu schaffen.

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Résumé des informations

Titre
Steigerung des Kohärenzgefühls durch motorische Aktivitäten
Université
Alice Salomon University of Applied Sciences Berlin AS
Note
1,7
Auteur
M.Sc. MQG Josef Galert (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
84
N° de catalogue
V163910
ISBN (ebook)
9783640787760
ISBN (Livre)
9783640788040
Langue
allemand
mots-clé
Motorische Aktivitäten introspektive Aktivitäten Kohärenzgefühl Belastbarkeitseinschätzung Physiotherapie Lebensqualität
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.Sc. MQG Josef Galert (Auteur), 2010, Steigerung des Kohärenzgefühls durch motorische Aktivitäten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/163910
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Extrait de  84  pages
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