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Internationale Wettberwerbsordnung als Rahmen für 'Global Players'. Globaler Rechtsrahmen für Arbeit? Ordnungsfragen der internationalen Arbeitsorganisation ILO.

Title: Internationale Wettberwerbsordnung als Rahmen für 'Global Players'. Globaler Rechtsrahmen für Arbeit? Ordnungsfragen der internationalen Arbeitsorganisation ILO.

Term Paper (Advanced seminar) , 2000 , 23 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Elke Waterschek (Author)

Economy - Theory of Competition, Competition Policy
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Die Internationale Arbeitsorganisation wurde 1919 gegründet und ist seit 1946 eine der bedeutendsten Spezial-Organisationen der UNO. Gemäß ihrem in der Präambel der Verfassung erklärten Grundsatz, dass der Weltfrieden auf Dauer nur auf sozialer Gerechtigkeit aufgebaut werden kann, tritt die ILO für die globale Förderung der sozialen Gerechtigkeit durch verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen und die Anerkennung der fundamentalen Menschenrechte ein. Sie erarbeitet Internationale Arbeitsstandards in den Bereichen Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Arbeitnehmer/ Arbeitgeberbeziehungen, soziale Sicherung, Berufsbildung und Arbeitsverwaltung.

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Inhaltsverzeichnis

1. Die Friedenssicherung als arbeitsrechtliche Aufgabe

2. Die Struktur der ILO

2.1 Die Mitglieder der ILO

2.2 Die Organe der ILO

3. Die Internationalen Arbeitsstandards

3.1 Die Struktur der Internationalen Arbeitsstandards

3.2 Die Schlüsselbereiche

4. Die ökonomische Notwendigkeit der Internationalen Arbeitsstandards

4.1 Beispiel: Die Kinderarbeit

4.2 Beispiel: Die Mindestlöhne

4.3 Beispiel: Die soziale Absicherung und der Gesundheitsschutz

5. Die völkerrechtliche Verbindlichkeit der Internationalen Arbeitsstandards

6. Das Überwachungssystem der ILO

7. Resümee: Die Realisierbarkeit eines globalen Rechtsrahmens durch die ILO

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, inwieweit die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) durch die Etablierung internationaler Arbeitsstandards einen verbindlichen globalen Rechtsrahmen für die Arbeitswelt schaffen kann, um soziale Gerechtigkeit und den Frieden zu fördern. Dabei wird die Rolle der ILO im Kontext der Weltwirtschaft analysiert.

  • Struktur und Organe der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO)
  • Inhaltliche Ausgestaltung und ökonomische Notwendigkeit internationaler Arbeitsstandards
  • Völkerrechtliche Verbindlichkeit und Durchsetzungsmechanismen der ILO
  • Herausforderungen bei der Umsetzung in Industrie- und Entwicklungsländern
  • Bewertung der Realisierbarkeit eines globalen arbeitsrechtlichen Rahmens

Auszug aus dem Buch

Die Friedenssicherung als arbeitsrechtliche Aufgabe

Die Internationale Arbeitsorganisation wurde 1919 gegründet und ist seit 1946 eine der bedeutendsten Spezial-Organisationen der UNO. Gemäß ihrem in der Präambel der Verfassung erklärten Grundsatz, dass der Weltfrieden auf Dauer nur auf sozialer Gerechtigkeit aufgebaut werden kann, tritt die ILO für die globale Förderung der sozialen Gerechtigkeit durch verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen der Werktätigen und die Anerkennung der fundamentalen Menschenrechte ein.

Sie erarbeitet Internationale Arbeitsstandards in den Bereichen Beschäftigung und Arbeitsmarkt, Arbeitsbedingungen, Arbeitsschutz, Arbeitnehmer/ Arbeitgeberbeziehungen, soziale Sicherung, Berufsbildung und Arbeitsverwaltung. Dieses System von Übereinkommen und Empfehlungen soll einen globalen arbeitsrechtlichen Rahmen ermöglichen, innerhalb dessen alle Mitgliedsstaaten simultan ihre Arbeits- und Sozialpolitik reformieren können, ohne dadurch wettbewerbliche Schlechterstellung gegenüber ihren Mitbewerbern befürchten zu müssen. Die Schaffung eines internationalen Normenwerks als Leitlinie arbeits- und sozialpolitischer Entwicklungen sowie die Sicherstellung der Aktualisierung stellen die zentralen Ordnungsaufgaben der ILO dar. Im folgenden soll untersucht werden, ob und inwieweit durch die Verwirklichung dieser zentralen Ordnungsaufgaben ein globaler Rechtsrahmen für Arbeit durch die ILO realisiert werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Friedenssicherung als arbeitsrechtliche Aufgabe: Dieses Kapitel erläutert die Entstehung der ILO und ihre fundamentale Zielsetzung der Friedenssicherung durch soziale Gerechtigkeit.

2. Die Struktur der ILO: Hier werden die organisatorische Entwicklung der ILO sowie die Zusammensetzung ihrer zentralen Organe analysiert.

3. Die Internationalen Arbeitsstandards: Dieses Kapitel definiert den Begriff der ILO-Standards und beschreibt deren normsetzende Struktur sowie zentrale Anwendungsbereiche.

4. Die ökonomische Notwendigkeit der Internationalen Arbeitsstandards: Anhand konkreter Beispiele wie Kinderarbeit, Mindestlöhne und Gesundheitsschutz wird der ökonomische Nutzen von Standards erörtert.

5. Die völkerrechtliche Verbindlichkeit der Internationalen Arbeitsstandards: Hier wird der Prozess der Ratifizierung und die rechtliche Bindungswirkung der Standards in der nationalen Gesetzgebung beleuchtet.

6. Das Überwachungssystem der ILO: Das Kapitel beschreibt die Mechanismen des Berichts- und Beschwerdesystems zur Sicherung der Einhaltung von Standards.

7. Resümee: Die Realisierbarkeit eines globalen Rechtsrahmens durch die ILO: Abschließend wird kritisch beurteilt, ob die ILO tatsächlich einen effektiven, globalen arbeitsrechtlichen Rahmen etablieren kann.

Schlüsselwörter

Internationale Arbeitsorganisation, ILO, Arbeitsstandards, Weltfrieden, soziale Gerechtigkeit, Arbeitsrecht, Globalisierung, Menschenrechte, Kinderarbeit, Mindestlöhne, Arbeitsschutz, Ratifizierung, Überwachungssystem, Sozialpolitik, Entwicklungsländer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Rolle der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) bei der Gestaltung eines globalen arbeitsrechtlichen Rahmens zur Förderung sozialer Gerechtigkeit und Sicherung des Friedens.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind die Struktur der ILO, die Erarbeitung internationaler Arbeitsstandards, deren ökonomische Begründung, die völkerrechtliche Bindung sowie die Überwachungsmechanismen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die kritische Prüfung, ob und inwieweit die ILO einen globalen Rechtsrahmen für Arbeit etablieren kann, der sowohl den Interessen von Industrienationen als auch Entwicklungsländern gerecht wird.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer rechtstheoretischen und ordnungspolitischen Analyse unter Einbeziehung relevanter Übereinkommen, internationaler Verträge und wissenschaftlicher Literatur.

Was bildet den inhaltlichen Schwerpunkt im Hauptteil?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die Analyse der Funktionsweise der ILO-Organe, die ökonomische Rechtfertigung von Standards anhand von Fallbeispielen und die Wirksamkeit des ILO-Kontrollsystems.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind ILO, Arbeitsstandards, soziale Gerechtigkeit, globale Rechtsrahmen, völkerrechtliche Verbindlichkeit und Arbeitnehmerschutz.

Warum sind Standards zur Kinderarbeit laut ILO so schwierig umzusetzen?

Da in vielen Entwicklungsländern Kinderarbeit fest im soziokulturellen und ökonomischen Gefüge verwurzelt ist und die Kinder oft zum Lebensunterhalt der Familien beitragen, sind pauschale Verbote ohne flankierende Bildungsmaßnahmen problematisch.

Welche Rolle spielt die „Dreigliedrigkeit“ in der ILO?

Die Dreigliedrigkeit bezeichnet die Zusammenarbeit von Regierungsdelegierten, Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern, um einen breiten Konsens bei der Verabschiedung und Umsetzung von Übereinkommen zu erzielen.

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Details

Title
Internationale Wettberwerbsordnung als Rahmen für 'Global Players'. Globaler Rechtsrahmen für Arbeit? Ordnungsfragen der internationalen Arbeitsorganisation ILO.
College
University of Marburg  (Betriebswirtschaftslehre, Lehrstuhl Volkswirtschaftslehre)
Course
Ordnungsfragen der Weltwirtschaft im Wandel
Grade
2,7
Author
Elke Waterschek (Author)
Publication Year
2000
Pages
23
Catalog Number
V16402
ISBN (eBook)
9783638212670
Language
German
Tags
Internationale Wettberwerbsordnung Rahmen Global Players Globaler Rechtsrahmen Arbeit Ordnungsfragen Arbeitsorganisation Ordnungsfragen Weltwirtschaft Wandel
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Elke Waterschek (Author), 2000, Internationale Wettberwerbsordnung als Rahmen für 'Global Players'. Globaler Rechtsrahmen für Arbeit? Ordnungsfragen der internationalen Arbeitsorganisation ILO., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/16402
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