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Ludwig Uhland als Germanist, Dichter und Politiker

Ruinen, Schwerter, Schreiberskunst

Titre: Ludwig Uhland als Germanist, Dichter und Politiker

Dossier / Travail de Séminaire , 2006 , 19 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Simon Denninger (Auteur)

Philologie Allemande - Divers
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Uhland, geboren im April 1787 in Tübingen, ist der germanistischen Forschung vor allem als Autor der „Schwäbischen Kunde“ sowie anderer Lyrik und aufgrund seiner Freundschaft zu Dichtern wie Justinus Kerner oder Gustav Schwab bekannt. Doch war Uhland viel mehr: Universitätsprofessor, Sprachrohr der liberalen Bewegung und politisch engagierter Volksvertreter während der Zeit des Vormärz und der deutschen Revolution von 1848. Die vorliegende Proseminararbeit soll die diversen Seiten der vielfältigen Persönlichkeit Uhlands aufzeigen, und auf seine verschiedenen Tätigkeitsfelder in Forschung und Politik ebenso eingehen wie auf sein literarisches Schaffen, und gegebenenfalls bestehende Querverbindungen – aber auch Probleme und Schwierigkeiten Uhlands – innerhalb dieser drei Bereiche aufzeigen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung (Seite 2)

2.) Uhlands politische Haltung und Handlungen (Seite 2 bis 6)

3.) Die historischen Hintergründe während Uhlands erster politisch aktiver Phase (Seite 6 bis 7)

4.) Uhlands Rückkehr in die deutsche Politik und die Auswirkungen auf sein germanistisches sowie literarisches Schaffen (Seite 8 bis 10)

5.) Dozent, Dichter und Politiker – Probleme und Zusammenhänge von Uhlands Tätigkeitsbereichen (Seite 11 bis 13)

6.) Fazit (Seite 13 bis 14)

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die vielschichtige Persönlichkeit von Ludwig Uhland, der nicht nur als bedeutender Dichter und Germanist, sondern auch als politisch engagierter Akteur während des Vormärz und der Revolution von 1848 wirkte. Das Ziel der Untersuchung ist es, die Wechselwirkungen zwischen diesen unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern aufzuzeigen und die Herausforderungen sowie die konzeptionellen Spannungsfelder in Uhlands Wirken zu analysieren.

  • Ludwig Uhland als Repräsentant liberal-demokratischer Bestrebungen
  • Wechselverhältnis von germanistischer Forschung und politischem Handeln
  • Uhlands Rolle als Volksvertreter in der Zeit der deutschen Revolution von 1848
  • Die literarische Produktion im Kontext politischer Umbruchphasen
  • Der Konflikt zwischen akademischer Lehrtätigkeit und politischer Karriere

Auszug aus dem Buch

3. Die historischen Hintergründe während Uhlands erster politisch aktiver Phase

Um den weiteren Werdegang zumal des geschichtlichen Fortlaufs der Ereignisse besser verstehen zu können, soll an dieser Stelle ein kurzer historischer Exkurs mit Schwerpunkt auf die Person Kotzebues angebracht werden: Im Spätsommer 1819 wurden die Bestrebungen, die Liberalen stärker zurückzudrängen, angeführt durch Fürst Metternich intensiviert. Dies hing zusammen mit der Person August von Kotzebues. Dieser war ein erklärter Gegner der in Deutschland aufkommenden national-liberalistischen Bewegung, gegen die er ab 1817 des Öfteren abwertende Artikel in der Zeitung „Literarisches Wochenblatt“ veröffentlichte.

Nach der französischen Niederlage von 1813 wurde August von Kotzebue zum preußischen Generalkonsul ernannt. Ab 1817 gab er in seiner Geburtsstadt Weimar das oben bereits angesprochene „Literarisches Wochenblatt“ heraus. Es richtete sich insbesondere gegen die politischen Ansichten und Zielstellungen nationalgesinnter Vereinigungen wie die Turnerbünde Jahns oder studentische Burschenschaften. „Wahrlich, jeder Vater muß jetzt zittern, einen Sohn auf die Universität zu schicken (...) denn die Corallenklippen der Landsmannschaften, der Burschenschaften, der Turnkunst (...) lauern überall auf ihn“, schrieb Kotzebue unter anderem über die Vereinigungen. 1819 wurde er in seiner Mannheimer Wohnung von dem Burschenschafter Karl Ludwig Sand als „Verräter des Vaterlandes“ ermordet. Die Folge dieser Tat waren die vor allem von Seiten des österreichischen Staatskanzlers Metternich forcierten „Karlsbader Beschlüsse“ von 1819, mit denen die liberal-nationale Opposition bis zur Revolution von 1848 unterdrückt wurde.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung (Seite 2): Diese Einleitung skizziert das Leben von Ludwig Uhland als Dichter, Germanist und Politiker und definiert das Ziel der Arbeit, die Querverbindungen und Schwierigkeiten zwischen diesen Rollen zu untersuchen.

2.) Uhlands politische Haltung und Handlungen (Seite 2 bis 6): Das Kapitel behandelt Uhlands Entwicklung zum politischen Akteur, sein Engagement für verfassungsrechtliche Belange und die Spannungen zwischen seiner literarischen Identität und seiner politischen Positionierung.

3.) Die historischen Hintergründe während Uhlands erster politisch aktiver Phase (Seite 6 bis 7): Hier wird ein historischer Exkurs zu August von Kotzebue und den Karlsbader Beschlüssen geboten, um den repressiven politischen Kontext der Zeit zu verdeutlichen.

4.) Uhlands Rückkehr in die deutsche Politik und die Auswirkungen auf sein germanistisches sowie literarisches Schaffen (Seite 8 bis 10): Dieses Kapitel beleuchtet Uhlands Beteiligung an der Revolution von 1848, seine Wahl in die Nationalversammlung und wie diese politische Aktivität seine wissenschaftliche und poetische Arbeit beeinflusste.

5.) Dozent, Dichter und Politiker – Probleme und Zusammenhänge von Uhlands Tätigkeitsbereichen (Seite 11 bis 13): Eine Analyse der Verschränkung von Uhlands Forschung, Dichtung und politischem Mandat sowie der Konflikte, die aus der gleichzeitigen Ausübung dieser Rollen resultierten.

6.) Fazit (Seite 13 bis 14): Das Fazit fasst die vielseitige, aber auch widersprüchliche Persönlichkeit Uhlands zusammen und betont die Unmöglichkeit, sein Wirken auf eine einzige Identität zu reduzieren.

Schlüsselwörter

Ludwig Uhland, Vormärz, Revolution 1848, Germanistik, Politische Lyrik, Liberalismus, Nationalversammlung, Mittelalterforschung, Dichtung, Württemberg, Politische Geschichte, Karlsbader Beschlüsse, Volksvertreter, Literaturgeschichte, Romantik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Leben und Wirken von Ludwig Uhland, wobei der Fokus auf seiner facettenreichen Karriere als Dichter, Germanist und Politiker liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit fokussiert auf Uhlands politisches Engagement im Vormärz und während der Revolution 1848, seine philologische Arbeit zur mittelalterlichen Literatur sowie das Spannungsverhältnis zwischen seinen verschiedenen Berufsfeldern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Uhland seine Identität in drei unterschiedlichen Bereichen (Forschung, Politik, Dichtung) formte und welche Synergien oder Konflikte sich daraus ergaben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse, die verschiedene Quellen und Forschungspositionen zu Uhlands Leben und Werk synthetisiert und kritisch gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die politische Chronologie, eine historische Einordnung der Umbruchphasen, die Untersuchung seiner parlamentarischen Arbeit und eine Analyse der Wechselwirkung zwischen seinem wissenschaftlichen und poetischen Schaffen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Ludwig Uhland, Vormärz, deutsche Revolution 1848, Germanistik, politische Partizipation und Literatur des 19. Jahrhunderts.

Wie beeinflussten die Karlsbader Beschlüsse Uhlands Wirken?

Die Repressionen nach 1819 wirkten sich negativ auf das politische Klima aus und erschwerten liberale Bestrebungen, was Uhland dazu zwang, seine politischen und beruflichen Aktivitäten neu auszurichten.

Wie stand Uhland zum Amt des Politikers?

Uhland sah sich primär als Volksvertreter und beteiligte sich an politischen Prozessen eher aus Pflichtgefühl gegenüber der Gemeinschaft als aus eigenem politischem Karriereinteresse.

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Résumé des informations

Titre
Ludwig Uhland als Germanist, Dichter und Politiker
Sous-titre
Ruinen, Schwerter, Schreiberskunst
Université
University Karlsruhe (TH)  (Geistes- und Sozialwissenschaften)
Cours
Die Antikenrezeption im 19. Jahrhundert.
Note
1,0
Auteur
Simon Denninger (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
19
N° de catalogue
V164296
ISBN (ebook)
9783640791088
ISBN (Livre)
9783640790753
Langue
allemand
mots-clé
Ludwig Uhland Germanist Dichter Politiker Ruinen Schwerter Schreiberskunst
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Simon Denninger (Auteur), 2006, Ludwig Uhland als Germanist, Dichter und Politiker, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164296
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Extrait de  19  pages
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