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Shareholder Value, Renditemaximierung und Nachhaltigkeit als Leitbilder der Unternehmensführung im deutschen Corporate Governance-System

Der Shareholder Value-Ansatz in der Ausprägung von residualgewinnbasierten Steuerungskonzepten

Título: Shareholder Value, Renditemaximierung und Nachhaltigkeit als Leitbilder der Unternehmensführung im deutschen Corporate Governance-System

Trabajo , 2009 , 26 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Susan Hoffmann (Autor)

Economía de las empresas - Inspecciones, auditorías
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Die Veröffentlichungen Alfred Rappaports über den Shareholder-Value-Ansatz (SV-Ansatz) vor über 20 Jahren waren Auslöser für zahlreiche kontroverse Dis-kussionen. Unter dem Konzept versteht man die Ausrichtung der Unterneh-mensführung auf die Interessen der Anteilseigner - der Shareholder.

Im Rahmen der Globalisierung herrscht auf den Kapitalmärkten verstärkt Konkur-renz. Immer mehr deutsche Unternehmen folgen dem angloamerikanischen Vorbild und gehen zu vermehrter Eigenkapitalfinanzierung (EK-Finanzierung) über. Dadurch geraten potentielle Investoren zunehmend in das Blickfeld unternehmeri-schen Interesses. Der Wunsch der vielumworbenen Anteilseigner nach einer marktgerechten Verzinsung - den es zu erfüllen gilt - bringt die Bedeutsamkeit des SV-Ansatzes zum Ausdruck: Unternehmen wollen attraktiv sein. Auch die Sorge um feindliche Übernahmen hat dazu beigetragen, dass das Konzept der Wertorien-tierung inzwischen zu einer weitgehend akzeptierten Zielmaxime geworden ist.

Das Institut der Wirtschaftsprüfer empfiehlt die Berechnung des Unternehmens-wertes nach dem Ertragswert- oder den Discounted-Cash-Flow-Verfahren (DCF-Verfahren). Für die praktische Unternehmensführung werden residualgewinnba-sierte Konzepte jedoch immer bedeutsamer, da sie einen Rückgriff auf bereits vor-liegende buchhalterische Daten ermöglichen.
Angesichts dessen sowie aufgrund der Kritik am SV stellt sich die Frage, welche Relevanz Wertorientierung in der Praxis deutscher Unternehmen hat und welche Implementierungsfortschritte vorgewiesen werden können.

Inhaltsverzeichnis:
Abkürzungsverzeichnis
Symbolverzeichnis
1 Problemstellung
2 Entstehung und Fundament des Shareholder Values
2.1 Grundlagen des Shareholder-Value-Ansatzes
2.2 Der Shareholder Value im Vergleich zu traditionellen Kennzahlen
2.3 Die Bestimmung des Shareholder Value auf Basis von Cash Flows und Residualgewinnen
3 Ausgewählte residualgewinnbasierte Steuerungskonzepte
3.1 Der Economic Value Added nach Stern/Stewart
3.2. Der Economic Profit nach Copeland/Koller/Murrin
3.3 Der Cash Value Added nach Lewis
3.4 Kritische Würdigung der vorgestellten Steuerungskonzepte
4 Relevanz des Shareholder-Value-Ansatzes für deutsche Unternehmen
4.1 Der Shareholder-Value-Ansatz als theoretisches Managementkonzept
4.2 Der Shareholder-Value-Ansatz in der Praxis deutscher Unternehmen
5 Thesenförmige Zusammenfassung und Ausblick
Verzeichnis der Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsanweisungen
Literaturverzeichnis

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Entstehung und Fundament des Shareholder Values

2.1 Grundlagen des Shareholder-Value-Ansatzes

2.2 Der Shareholder Value im Vergleich zu traditionellen Kennzahlen

2.3 Die Bestimmung des Shareholder Value auf Basis von Cash Flows und Residualgewinnen

3. Ausgewählte residualgewinnbasierte Steuerungskonzepte

3.1 Der Economic Value Added nach Stern/Stewart

3.2 Der Economic Profit nach Copeland/Koller/Murrin

3.3 Der Cash Value Added nach Lewis

3.4 Kritische Würdigung der vorgestellten Steuerungskonzepte

4. Relevanz des Shareholder-Value-Ansatzes für deutsche Unternehmen

4.1 Der Shareholder-Value-Ansatz als theoretisches Managementkonzept

4.2 Der Shareholder-Value-Ansatz in der Praxis deutscher Unternehmen

5. Thesenförmige Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht den Shareholder-Value-Ansatz, insbesondere in der Ausprägung durch residualgewinnbasierte Steuerungskonzepte, und analysiert deren theoretische Fundierung sowie die praktische Relevanz und Implementierung in deutschen Unternehmen.

  • Grundlagen des Shareholder-Value-Ansatzes im Vergleich zu traditionellen Kennzahlen
  • Analyse residualgewinnbasierter Konzepte wie EVA, Economic Profit und CVA
  • Kritische Würdigung der Steuerungskonzepte hinsichtlich ihrer Eignung zur Unternehmenssteuerung
  • Untersuchung der theoretischen Einbettung in das deutsche Unternehmensumfeld
  • Empirische Betrachtung der Praxisrelevanz und Implementierung in deutschen Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.1 Der Economic Value Added nach Stern/Stewart

Im Jahre 1991 entwickelte die US-amerikanische Unternehmensberatung Stern Stewart & Co. das indes als Warenzeichen eingetragene Steuerungsinstrument EVA, das als Vorreiter der RG-Modelle gilt.

Laut Stewarts Buch „The Quest for Value“ ist der EVA „a true measure of corporate success“ und soll zeigen, ob Strategien wertsteigernd oder wertvernichtend sind. Das Konzept ist dem Entity-Ansatz zuzuordnen und subtrahiert die Kosten des betriebsnotwendigen Kapitals vom betrieblichen Gewinn.

Die Bestandteile des EVA sind die Vermögensgröße Net Operating Assets (NOA), die Erfolgsgröße Net Operating Profit After Taxes (NOPAT) sowie der Kapitalkostensatz Weighted Average Cost of Capital (WACC).

Da den Faktoren oft unzureichend ökonomische Bilanzdaten zugrunde liegen, sind vorab unternehmensindividuelle Anpassungen - so genannte Conversions (C) - nötig, um eine langfristige Ausrichtung von Managemententscheidungen gewährleisten zu können. Man unterscheidet betriebsfremde und aperiodische Einflüsse (Operating C), steuerliche Einwirkungen (Tax C) sowie Korrekturen des EK (Shareholder C) und der Finanzierungsmittel (Funding C). Bei Vornahme der Anpassungen ist natürlich auf Konsistenz zwischen NOPAT und NOA zu achten. Der WACC bietet den Vorteil, dass er eine risikoadjustierte Mindestrendite verkörpert, die auch als Diskontfaktor eingesetzt werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Einleitung in den Shareholder-Value-Ansatz und die wachsende Bedeutung wertorientierter Steuerung in einem globalisierten Umfeld.

2. Entstehung und Fundament des Shareholder Values: Erläuterung der Grundlagen des SV-Ansatzes, Abgrenzung zu traditionellen Kennzahlen und die theoretische Herleitung der Bestimmung auf Basis von Cash Flows und Residualgewinnen.

3. Ausgewählte residualgewinnbasierte Steuerungskonzepte: Detaillierte Vorstellung bekannter Modelle wie EVA, Economic Profit und CVA sowie eine kritische Auseinandersetzung mit deren Aussagekraft und Mängeln.

4. Relevanz des Shareholder-Value-Ansatzes für deutsche Unternehmen: Analyse der theoretischen Akzeptanz und praktischen Umsetzung des SV-Ansatzes im deutschen Umfeld, einschließlich empirischer Befunde.

5. Thesenförmige Zusammenfassung und Ausblick: Komprimierte Darstellung der Kernergebnisse und ein Ausblick auf die zukünftige Rolle wertorientierter Steuerungsinstrumente.

Schlüsselwörter

Shareholder Value, Residualgewinn, Economic Value Added, EVA, Economic Profit, Cash Value Added, CVA, Unternehmenssteuerung, Wertorientierung, Kapitalmarkt, Eigenkapital, Fremdkapital, Unternehmenswert, Finanzkennzahlen, Strategisches Management

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Ausrichtung der Unternehmensführung auf den Shareholder-Value-Ansatz und untersucht dabei speziell residualgewinnbasierte Steuerungskonzepte.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Shareholder-Value-Konzepts, die methodische Analyse verschiedener Residualgewinnmodelle (EVA, EP, CVA) und deren praktische Implementierung in Deutschland.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Relevanz der wertorientierten Unternehmenssteuerung in der Praxis deutscher Unternehmen zu beleuchten und den Fortschritt bei deren Implementierung zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturanalyse sowie der Auswertung empirischer Studien zur Unternehmenspraxis.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Funktionsweise gängiger Residualgewinnkonzepte, vergleicht sie kritisch mit traditionellen Kennzahlen und untersucht die Besonderheiten des deutschen Unternehmenskontexts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Shareholder Value, Residualgewinn, EVA, CVA, Wertorientierung, Unternehmenssteuerung und Kapitalmarkt.

Wie unterscheidet sich der CVA nach Lewis von anderen Modellen?

Der CVA basiert primär auf dem Konstrukt des Cash Flow Return on Investment (CFROI) und betrachtet Investitionsprojekte, wobei er auch auf historischen Daten und nicht ausschließlich auf buchhalterischen Gewinngrößen basiert.

Warum wird der Stakeholder-Ansatz in Deutschland dem Shareholder-Ansatz oft vorgezogen?

Der Stakeholder-Ansatz wird aufgrund gesetzlicher Rahmenbedingungen wie dem Aktiengesetz und dem deutschen Mehrheitsprinzip favorisiert, da Unternehmen verpflichtet sind, die Interessen einer Vielzahl von Anspruchsgruppen (z.B. Mitarbeiter) zu wahren.

Welche Rolle spielt das Preinreich-Lücke-Theorem in der Arbeit?

Das Theorem dient dazu, die theoretische Äquivalenz zwischen dem Barwert künftiger Residualgewinne und dem Barwert erwarteter Cash Flows herzustellen, was die Verknüpfung von Rechnungswesen und Unternehmenswertrechnung ermöglicht.

Final del extracto de 26 páginas  - subir

Detalles

Título
Shareholder Value, Renditemaximierung und Nachhaltigkeit als Leitbilder der Unternehmensführung im deutschen Corporate Governance-System
Subtítulo
Der Shareholder Value-Ansatz in der Ausprägung von residualgewinnbasierten Steuerungskonzepten
Universidad
University of Cologne  (Seminar für ABWL und Wirtschaftsprüfung - Prof. Dr. Christoph Kuhner)
Calificación
1,7
Autor
Susan Hoffmann (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
26
No. de catálogo
V164561
ISBN (Ebook)
9783640799008
ISBN (Libro)
9783640799374
Idioma
Alemán
Etiqueta
Shareholder Value Economic Value Added Cash Value Added Nachhaltigkeit Economic Profit Unternehmenssteuerung Residualgewinn
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Susan Hoffmann (Autor), 2009, Shareholder Value, Renditemaximierung und Nachhaltigkeit als Leitbilder der Unternehmensführung im deutschen Corporate Governance-System , Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164561
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