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Europäische Energiepolitik

Ziele, Interessen und Kooperation mit Saudi Arabien

Titre: Europäische Energiepolitik

Exposé Écrit pour un Séminaire / Cours , 2007 , 19 Pages

Autor:in: Florian Klimka (Auteur)

Politique - Politique climatique et environnementale
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Die Gaskrise zwischen Russland und der Ukraine im Jahr 2006, hat der europäischen Bevölkerung das in der Energieversorgung vorherrschende hohe Maß an Abhängigkeit vor Augen geführt. Die Sicherstellung der existierenden Handelsbeziehungen und der damit einhergehenden politischen Konsequenzen wird in den Medien, wie aber auch in der Wissenschaft sehr intensiv diskutiert. Dieser Diskurs bezieht sich jedoch meist nur auf die Partnerschaft mit Russland, Rohstoffreiche Länder im arabischen, oder afrikanischen Raum werden nur am Rande wahrgenommen.
Saudi Arabien gilt als der Erdölproduzent schlechthin, ein Land welches sich in direkter Nachbarschaft zur Europäischen Union befindet und einerseits als „Entwicklungsland“ bzw. Schwellenland charakterisiert wird, aber andererseits durch seine Bodenschätze über hohe Staatseinnahmen verfügt, die wiederum internationales Stimmgewicht und Ansehen verleihen.
Im Zuge meiner Recherchen wurde für mich immer deutlicher, wie sehr Europa auf saudisches Öl angewiesen ist, aber auch, wie wichtig Europa für Saudi Arabien ist.
Diese Wechselwirkungen und Abhängigkeiten, bzw. welche Interessen speziell verfolgt werden, war mein Ziel, hier herauszuarbeiten.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Einleitung

3. Die Energieversorgung der Europäischen Union

4. Krise mit Russland

5. Schaffung einer gemeinsamen europäischen Energieaußenpolitik

6. Saudi – Arabien

6.1 Innenpolitische Ordnung

6.2 Wirtschaft

6.3. Ökonomische Reformen

6.4. Innere Sicherheit

7. Kooperation mit der Europäischen Union

7.1. Interessen der Europäischen Union

7.2. Interessen von Saudi Arabien

7.2.1. Ziel einer außenpolitischen Diversifikation

7.2.2. Wirtschaftliche Interessen

7.3. Sicherheitsdialog zwischen EU und Saudi Arabien

Die Sicherheitspolitik des saudischen Königreiches wird durch folgende Bereiche und Krisen bestimmt:

7.3.1. Innere Sicherheit und Terrorismusbekämpfung

7.3.2. Äußere Sicherheit

8. Externe Demokratieförderung und ihre Chancen

9. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit untersucht die Abhängigkeit der Europäischen Union von externen Energielieferanten und analysiert in diesem Kontext die strategische Bedeutung Saudi-Arabiens. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die Interessen der EU mit denen des saudischen Königreiches harmonieren und welche Chancen sowie Herausforderungen bei der Kooperation im Energie- und Sicherheitsbereich bestehen.

  • Strukturelle Analyse der europäischen Energieversorgung und der Abhängigkeit von Russland.
  • Untersuchung der innen- und wirtschaftspolitischen Situation Saudi-Arabiens sowie deren Reformbestrebungen.
  • Evaluierung des Sicherheitsdialogs zwischen der Europäischen Union und den Golfstaaten.
  • Kritische Auseinandersetzung mit der externen Demokratieförderung durch westliche Akteure in der Region.

Auszug aus dem Buch

6.2 Wirtschaft

Nahezu ein Drittel der weltweiten Ölvorkommen befinden sich in Saudi Arabien. 80% der Wirtschaftsleistung wird durch die Produktion, oder Weiterverarbeitung von Erdöl erzielt. Als weltweit größter Erdölproduzent erzielt Saudi Arabien hohe Staatseinnahmen und hat eine große Bedeutung in der Weltwirtschaft inne. Schwankende Erdölpreise und die starke Fokussierung auf dieses Exportprodukt führten in der Vergangenheit jedoch immer wieder zu einer starken Abhängigkeit von weltwirtschaftlichen Entwicklungen und somit zu variierenden Staatseinnahmen. Der zweite Golfkrieg, der zu einem Großteil von Saudi Arabien finanziert wurde und die Weltrezession der 80er Jahre führten zu einem defizitären Staatsbudget, welches auf Dauer auch durch die Auflösung von Auslandsrücklagen nicht ausgeglichen werden konnte. Zu Beginn des neuen Jahrtausends überschritten die Schulden des Königreiches schon die Leistung der BIP. 15% der Staatseinnahmen mussten bereits für die Tilgung von Krediten aufgebracht werden, wodurch eine Aufrechterhaltung des Lebensstandards für den größten Teil der Bevölkerung nicht mehr durchführbar war. Das Wohlfahrtsmodell, welches ein wichtiger Bestandteil zur Sicherung der königlichen Macht war, musste aufgegeben werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert die Motivation für das Thema, ausgehend von der Gaskrise zwischen Russland und der Ukraine im Jahr 2006.

2. Einleitung: Es wird die hohe Bedeutung der Sicherung von Energielieferungen für die EU und die Rolle der Golfstaaten als Partner beleuchtet.

3. Die Energieversorgung der Europäischen Union: Hier werden die begrenzten Kompetenzen der EU im Energiebereich sowie das Fehlen eines gemeinsamen Energiekonzepts kritisiert.

4. Krise mit Russland: Das Kapitel behandelt die Auswirkungen des russisch-ukrainischen Gasstreits auf die europäische Energiesicherheit.

5. Schaffung einer gemeinsamen europäischen Energieaußenpolitik: Es wird auf das Grünbuch der Kommission eingegangen, welches eine stärkere Koordination der Energiebeziehungen fordert.

6. Saudi – Arabien: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die politische, wirtschaftliche und soziale Ordnung des Landes.

7. Kooperation mit der Europäischen Union: Die Interessen von EU und Saudi-Arabien sowie der Sicherheitsdialog werden analysiert.

8. Externe Demokratieförderung und ihre Chancen: Kritische Analyse der Möglichkeiten und Grenzen westlicher Einflussnahme auf die politische Entwicklung der Region.

9. Schlussbemerkung: Der Autor resümiert die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit trotz bestehender politischer Diskrepanzen.

Schlüsselwörter

Energiepolitik, Europäische Union, Saudi-Arabien, Erdöl, Energiesicherheit, Golf-Kooperationsrat, Außenpolitik, Wirtschaft, Terrorismusbekämpfung, Demokratieförderung, Diversifikation, Mittlerer Osten, Sicherheitsdialog, Abhängigkeit, Reformen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der europäischen Energiepolitik und der strategischen Partnerschaft mit Saudi-Arabien angesichts einer wachsenden Abhängigkeit von Energieimporten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Energiesicherheit der EU, die wirtschaftliche und politische Struktur Saudi-Arabiens sowie die sicherheitspolitische Kooperation zwischen beiden Regionen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die beiderseitigen Interessen an einer Zusammenarbeit darzulegen und die strukturellen Herausforderungen der Energieversorgung der EU kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Analyse aktueller Literatur, Fachpublikationen und offiziellem Quellenmaterial zur Energiepolitik und zur politischen Stabilität Saudi-Arabiens.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Analyse der EU-Energieversorgung, die innen- und außenpolitische Situation Saudi-Arabiens sowie eine Untersuchung der Kooperationschancen und der Demokratieförderung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Energiesicherheit, Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, ökonomische Reformen im Nahen Osten und die außenpolitische Ausrichtung der EU.

Wie wirkt sich die Rohstoffabhängigkeit auf die Politik aus?

Der Autor zeigt auf, dass die einseitige Abhängigkeit von Energielieferanten die Handlungsfähigkeit der EU in Krisenzeiten einschränkt.

Welche Rolle spielt die Demokratieförderung im Verhältnis zur Stabilität?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass der Wunsch nach Stabilität und gesicherten Energieimporten oft einer konsequenten Demokratieförderung gegenübersteht, was zu einer Ambivalenz in der europäischen Politik führt.

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Résumé des informations

Titre
Europäische Energiepolitik
Sous-titre
Ziele, Interessen und Kooperation mit Saudi Arabien
Auteur
Florian Klimka (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
19
N° de catalogue
V164745
ISBN (ebook)
9783640799633
ISBN (Livre)
9783640799961
Langue
allemand
mots-clé
Energiepolitik Saudi Arabien Europäische Union EU
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Florian Klimka (Auteur), 2007, Europäische Energiepolitik, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164745
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Extrait de  19  pages
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