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Mediation als Konfliktlösungsinstrument in der betrieblichen Praxis

Titre: Mediation als Konfliktlösungsinstrument in der betrieblichen Praxis

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2010 , 27 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Claudia Then (Auteur)

Gestion des ressources humaines - Divers
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Mediation als Instrument der Konfliktlösung ist keine Erfindung der Neuzeit. Be-reits 594 v. Chr. wurde der Athener Staatsmann Solon zum Mediator gewählt, um den Rechtsfrieden auf der Basis von „gleichem Recht für alle“, „Wohlgeord-netheit“ und „Gerechtigkeit“ herzustellen.1 Einzug in die Arbeitswelt hielt die Mediation erstmals 1898 in den USA mit einem vom Kongress verabschiedeten Gesetz zur Mediation bei Arbeitskonflikten.2 Inzwischen hat sich die Mediation in den USA als Konfliktlösungsmethode etabliert und ist sogar teilweise als Vor-verfahren zur gerichtlichen Auseinandersetzung obligatorisch, da der Weg über die Gerichte als kostspielig, langwierig, starr und unpersönlich gesehen wird.3 Den Weg nach Deutschland fand die Mediation in den neunzehnhundertsiebzi-ger Jahren. Seit diesem Zeitpunkt findet die Mediation immer mehr Anhänger und der Begriff taucht auch immer häufiger in der Managementliteratur auf. Ur-sprünglich beschäftigte sich die Mediation in Deutschland vor allem mit den klassischen Feldern der Familien-, Scheidungs- und Umweltmediation; doch inzwischen hat die Mediation unter anderem auch in den Bereichen Schule und Wirtschaft Einzug gehalten.4

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Hintergrund und Zielsetzung der Arbeit

2. Konflikte und Lösungsstrategien

2.1 Konfliktarten

2.2 Konflikteskalation

2.3 Konfliktlösungen

3. Mediation als Instrument der Konfliktlösung

3.1 Definition und Ziele von Mediation

3.2 Phasen der Mediation

3.2.1 Phase 1: Vorbereitung, Einführung und Auftragserteilung

3.2.2 Phase 2: Probleme und Konflikte erfassen

3.2.3 Phase 3: Konflikte bearbeiten

3.2.4 Phase 4: Regelungen finden und Mediationsvereinbarung treffen

3.2.5 Phase 5: Reflexion und Evaluation der Mediation

3.3 Die Rolle des Mediators

3.4 Grenzen der Mediation

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit der Mediation als Instrument zur konstruktiven Konfliktlösung im betrieblichen Umfeld. Das primäre Ziel ist es, das Prinzip der Mediation darzustellen, deren Vorteile für Unternehmen aufzuzeigen und den Prozess sowie die Rolle des Mediators praxisnah zu erläutern, um ein besseres Verständnis für zukunftsorientierte Konfliktbewältigung zu schaffen.

  • Grundlagen von Konflikten und Eskalationsmodellen im betrieblichen Kontext
  • Abgrenzung der Mediation gegenüber anderen Konfliktlösungsverfahren
  • Strukturierte Darstellung der fünf Phasen eines Mediationsprozesses
  • Anforderungen an die Rolle und Haltung eines Mediators
  • Kritische Analyse der Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Mediation

Auszug aus dem Buch

3.2 Phasen der Mediation

Die Dauer der Mediation kann individuell unterschiedlich sein und hängt von der Komplexität des Falls und der Eskalationsstufe (siehe Punkt 2.3) ab. In der Regel benötigt man mehrere Sitzungen zu je 60-90 Minuten, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das für die Medianten zu einer Win-Win-Lösung führt.

Jedes Mediationsverfahren folgt einer bestimmten Struktur, die dazu beitragen soll, das Verfahren transparent und für alle Beteiligten nachvollziehbar zu machen. Der Mediator trägt die Verantwortung für die Beachtung und Einhaltung der Struktur. Das Mediationsverfahren lässt sich in fünf Hauptphasen unterteilen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Hintergrund und Zielsetzung der Arbeit: Einführung in die historische Entwicklung der Mediation und Erläuterung des Ziels, Mediation als Instrument zur betrieblichen Konfliktlösung bekannter zu machen.

2. Konflikte und Lösungsstrategien: Untersuchung verschiedener Konfliktarten, Eskalationsstufen nach Glasl sowie ein Vergleich herkömmlicher Streitbeilegungsmethoden.

3. Mediation als Instrument der Konfliktlösung: Detaillierte Definition, Darstellung der fünf Phasen des Mediationsprozesses sowie Erläuterung der Rolle des Mediators und der Grenzen des Verfahrens.

4. Fazit: Zusammenfassende Betrachtung der Bedeutung einer konstruktiven Konfliktkultur und des Nutzens von Mediation für die betriebliche Effektivität.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktmanagement, Konflikteskalation, Win-Win-Lösung, betriebliche Praxis, Mediator, Konfliktlösung, Verhandlungsführung, Interessen, Bedürfnisse, Kommunikation, Eskalationsstufen, Konfliktursachen, Arbeitswelt, Konfliktbearbeitung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Mediation als Methode zur professionellen und konstruktiven Bewältigung von Konflikten innerhalb betrieblicher Strukturen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Analyse von Konfliktarten und Eskalationsmodellen, der Vergleich von Mediationsverfahren mit klassischen Rechtswegen sowie der prozessuale Ablauf einer Mediation.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, das Prinzip der Mediation im betrieblichen Kontext zu etablieren und aufzuzeigen, wie durch dieses Verfahren langfristig kooperative Beziehungen und Win-Win-Lösungen erreicht werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender Konflikt- und Mediationstheorien sowie der Übertragung praxisnaher Phasenmodelle auf den Unternehmensalltag.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (Konfliktarten, Eskalationsstufen) und die praktische Durchführung (Phasen der Mediation, Aufgaben und Haltung des Mediators).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselwörter sind Mediation, Konfliktmanagement, Win-Win-Strategie, Konflikteskalation, Allparteilichkeit und betriebliche Effizienz.

Was ist laut der Autorin die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Mediation?

Ein zentraler Aspekt ist die mediative Grundhaltung des Mediators, die auf Respekt, Achtung, Würde und Allparteilichkeit basiert, ergänzt durch die Freiwilligkeit der Parteien.

Warum wird Mediation als kostengünstiger als gerichtliche Verfahren dargestellt?

Gerichtliche Auseinandersetzungen sind oft langwierig und mit hohen Reibungsverlusten verbunden; Mediation zielt hingegen auf eine schnellere, zukunftsorientierte Einigung ab, die teure Folgeschäden vermeidet.

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Résumé des informations

Titre
Mediation als Konfliktlösungsinstrument in der betrieblichen Praxis
Université
WiSo-Führungskräfte-Akademie Nürnberg (WFA)  (WiSo-Führungskräfte-Akademie Nürnberg (WFA) ist eine GmbH der FAU Erlangen Nürnberg)
Note
1,0
Auteur
Claudia Then (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
27
N° de catalogue
V164774
ISBN (ebook)
9783640800964
ISBN (Livre)
9783640804153
Langue
allemand
mots-clé
Mediation Konflikte im Betrieb
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Claudia Then (Auteur), 2010, Mediation als Konfliktlösungsinstrument in der betrieblichen Praxis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164774
Lire l'ebook
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Extrait de  27  pages
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