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Exegese- Heilung eines Aussätzigen Lukas 5, 12-16

Título: Exegese- Heilung eines Aussätzigen Lukas 5, 12-16

Trabajo Escrito , 2010 , 22 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Sabrina Spahr (Autor)

Teología - Estudio bíblico
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Diese exegetische Hausarbeit im Rahmen des Seminars „Einführung in die exegetischen Methoden des Neuen Testaments“ behandelt die Perikope Lk 5,12-16, die von der Heilung eines Aussätzigen durch Jesus berichtet.
Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, den Sinn und die Bedeutung des Textes zu erfassen, um ihn aus seiner Zeit heraus besser verstehen zu können. Dazu soll die im Seminar erlernte Methode, dem Textabschnitt angemessen, eingesetzt werden und die Analysen und Beobachtungen sollen interpretiert und strukturiert dargestellt werden.
Die Zürcher Bibel stellt neben der Luther Bibel einen „Klassiker“ der Bibelübersetzungen mit den Wurzeln in der Reformationszeit dar; sie ist das Ergebnis wissenschaftlicher Arbeit. Aufgrund des sorgfältigen Umgangs mit der Textüberlieferung und die Worttreue, die charakteristisch für diese sprachlich anspruchsvolle Bibelübersetzung sind, habe ich mich für diese als Grundlagenbibel entschieden.
Zu Beginn werde ich den von mir ausgewählten Textabschnitt mit zwei weiteren Übersetzungen vergleichen. Dem Übersetzungsvergleich folgt die eigentliche historisch-kritische Exegese mit den Methodenschritten zu Literarkritik, Formkritik, Traditionskritik und Redaktionskritik. Der angegebene Text soll nach vorne und hinten abgegrenzt, die Kontextstellung und die Kohärenz der Texteinheit untersucht und da es sich um eine dreifache Überlieferung handelt, ein synoptischer Vergleich der Perikope angestrebt werden. Im Anschluss daran soll der Erzählung eine Gattung zugeordnet und der „Sitz im Leben“ bestimmt werden. Anschließend werden Begriffe und Motive, ebenso die redaktionelle Aussagerichtung und ihr theologischer Inhalt analysiert. Den Abschluss der Exegese bildet der Ertrag, der, im Hinblick auf den Sinn und die Bedeutung des Textes, die Ergebnisse der Exegese formuliert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

B Einleitende Worte

C Historisch-Kritische-Methode

1. Übersetzungsvergleich

2. Literarkritik

2.1.1. Abgrenzung vom Kontext

2.1.1.1. Abgrenzung nach vorne und nach hinten

2.1.1.2. Untersuchung der Kontextstellung

2.1.2. Untersuchung der Kohärenz

2.1.3. Synoptischer Vergleich

3. Formkritik

4. Traditionskritik

5. Redaktionskritik

6. Ertrag

D Abschließende Worte

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser exegetischen Hausarbeit ist es, den Sinn und die Bedeutung der Perikope Lukas 5, 12-16 („Die Heilung eines Aussätzigen“) durch die Anwendung historisch-kritischer Methoden zu erfassen und ihre theologische Aussage im lukanischen Kontext zu bestimmen.

  • Durchführung eines Übersetzungsvergleichs zur Analyse der Textvariationen
  • Einsatz der Literar- und Formkritik zur Bestimmung von Gattung und Struktur
  • Traditionskritische Untersuchung zentraler Motive wie "Aussatz" und "Reinigung"
  • Redaktionskritische Einordnung der Perikope in das Lukasevangelium

Auszug aus dem Buch

2.1.1.1 Abgrenzung nach vorne und nach hinten

Die zu analysierende Perikope umfasst die Verse 12-16 des Fünften Kapitels des Lukasevangeliums. Betrachtet man vorerst die der Perikope vorangehende und nachfolgende Textstelle bezüglich ihrer Handlungen, so sind diese völlig konträr zu der eigentlichen. Wohingegen Jesus in Lk 5, 1-11 Petrus darum bittet, die Fischernetze in seiner Anwesenheit ein weiteres Mal auszuwerfen, um den gewünschten Erfolg zu verbuchen, handelt Lk 5, 17-26 von einem Wunder (Heilung eines Gelähmten), welches um die Sündenvergebung kreist; beide Handlungsstränge stehen in keinem direkten Zusammenhang mit der Heilung des Aussätzigen. Die Heilung stellt eine kleine in sich geschlossene Episode dar, da diese geschieht, der Geheilte davon erzählt und Scharen an Menschen im Anschluss an dieses Wunder versuchen Jesus aufzuspüren.

In den vorangehenden Versen dieses Evangeliums wird deutlich, dass die Handlungen und Ereignisse am See Gennesaret stattfinden, wohingegen die Perikope selbst mit einer eher unkonkreten Ortsangabe beginnt. In Vers 12 lautet es „Und es geschah, als er in einer der Städte war […]“. Somit kann keine konkrete Stadt als Ort der Heilung des Aussätzigen festgemacht werden, noch wird deutlich, dass sich auf den vorangegangenen Abschnitt bezogen wird. Konform zu der fehlenden Ortsangabe findet sich in der gesamten Perikope keine explizite Zeitangabe. Die nächste Zeitangabe erfolgt erst in der darauf folgenden. So lautet Vers 17 „Und es geschah an einem der Tage, […]“. Diese Angabe setzt ebenfalls keinen genauen zeitlichen Rahmen fest, macht allerdings offensichtlich, dass bis zur Heilung des Aussätzigen einige Tage vergangen sind seitdem Jesus in Kapitel 4 Kafarnaum verlassen hatte.

Zusammenfassung der Kapitel

B Einleitende Worte: Vorstellung der Zielsetzung der Arbeit und der gewählten Grundlagenbibel (Zürcher Bibel) sowie methodisches Vorgehen.

C Historisch-Kritische-Methode: Umfassende Exegese der Perikope, beginnend mit einem Übersetzungsvergleich bis hin zur Analyse der Traditions- und Redaktionsgeschichte.

1. Übersetzungsvergleich: Vergleich der Zürcher Bibel mit der Guten Nachricht Bibel und der Bibel in gerechter Sprache zur Erfassung sprachlicher Stärken und Schwächen.

2. Literarkritik: Prüfung der Perikope auf ihre Abgrenzung, Kohärenz und synoptische Abhängigkeit gegenüber Markus und Matthäus.

3. Formkritik: Gattungsbestimmung der Perikope als Wundererzählung/Heilungswunder und Bestimmung des „Sitz im Leben“ in der missionarischen Verkündigung.

4. Traditionskritik: Semantische Analyse der zentralen Motive „Aussatz“ und „Reinigung/Reinheit“ unter Berücksichtigung des Alten Testaments und des Judentums.

5. Redaktionskritik: Untersuchung der spezifisch lukanischen Bearbeitung des Textes, insbesondere im Vergleich zur markinischen Vorlage.

6. Ertrag: Synthese der Ergebnisse, wobei die enge Verbindung Jesu zu Gott und die modellhafte Darstellung des Heilungswunders hervorgehoben werden.

D Abschließende Worte: Zusammenfassende Reflexion zur Relevanz Jesu als heilender Messias für Menschen in Notsituationen.

Schlüsselwörter

Lukas 5, 12-16, Exegese, Historisch-kritische Methode, Heilungswunder, Aussatz, Reinigung, Reinheit, Synoptischer Vergleich, Markuspriorität, Wundererzählung, Jesus Christus, Evangelium, Redaktionskritik, Gattung, Sitz im Leben

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit bietet eine exegetische Analyse der neutestamentlichen Perikope Lukas 5, 12-16, die von der Heilung eines Aussätzigen berichtet.

Welche zentralen Themenfelder werden in der Exegese untersucht?

Die Arbeit deckt schwerpunktmäßig die historisch-kritische Methode, die Gattungsbestimmung sowie die theologische Bedeutung der Begriffe „Aussatz“ und „Reinigung“ ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Sinn und die Bedeutung der Erzählung aus ihrer historischen Zeit heraus zu verstehen und ihre Funktion im lukanischen Evangelium zu bestimmen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es werden methodische Schritte wie Übersetzungsvergleich, Literarkritik, Formkritik, Traditionskritik und Redaktionskritik eingesetzt.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Exegese: vom Vergleich verschiedener Bibelübersetzungen über die formgeschichtliche Gattungszuordnung bis hin zur Analyse, wie Lukas das überlieferte Material bearbeitet hat.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Zentrale Begriffe sind Exegese, Wundererzählung, Reinheit, Aussatz, Evangelienvergleich und die lukanische Theologie.

Warum spielt der Vergleich mit dem Markusevangelium eine so große Rolle?

Da das Markusevangelium als ältestes Evangelium gilt, ist ein synoptischer Vergleich entscheidend, um die lukanischen Eigenheiten und redaktionellen Veränderungen des Stoffes aufzudecken.

Welche Bedeutung kommt dem Gebet Jesu am Ende der Perikope bei Lukas zu?

Lukas stellt Jesus am Ende betend dar, um die enge Verbindung zwischen dem Sohn und dem Vater zu unterstreichen und zu zeigen, dass das Wirken Jesu in seiner Gottesbeziehung verwurzelt ist.

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Detalles

Título
Exegese- Heilung eines Aussätzigen Lukas 5, 12-16
Universidad
Justus-Liebig-University Giessen
Calificación
2,0
Autor
Sabrina Spahr (Autor)
Año de publicación
2010
Páginas
22
No. de catálogo
V164799
ISBN (Ebook)
9783640799152
Idioma
Alemán
Etiqueta
Exegese Lukas 12-16 Heilung Aussätziger Historisch kritische Methode Übersetzungsvergleich Literarkritik Kontext Kohärenz Synoptischer Vergleich Formkritik Traditionskritik Redaktionskritik Ertrag Interpretation Reflexion Abgrenzung Bultmann Eckey Kollmann Schnelle
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Sabrina Spahr (Autor), 2010, Exegese- Heilung eines Aussätzigen Lukas 5, 12-16, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164799
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