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Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die steuerliche Gewinnermittlung von Kapitalgesellschaften

Titre: Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die steuerliche Gewinnermittlung von Kapitalgesellschaften

Travail d'étude , 2010 , 37 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Marcus Vollbrecht (Auteur)

Gestion d'entreprise - Généralités
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In dieser Arbeit wird das BilMoG hinsichtlich seiner Auswirkungen auf die steuerliche Gewinnermittlung von Kapitalgesellschaften untersucht. Primäre Zielstellung ist die Erläuterung der wesentlichen Änderungen mit möglichem Einfluss auf die Steuerbilanz von Kapitalgesellschaften. Folglich werden Neuerungen, welche nur für Einzelunternehmer oder Personengesellschaften relevant sind, nicht betrachtet. Außerdem weist der Autor an dieser Stelle darauf hin, dass das Thema nicht mit Anspruch auf Vollständigkeit abgehandelt wird. Vielmehr wird ein allgemeiner Überblick über die wesentlichen Veränderungen gegeben. Der Leser soll somit die Grundzüge der wichtigsten Änderungen und die ggf. auftretenden Folgen für die Steuerbilanz von Kapitalgesellschaften kennenlernen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Zielstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Allgemeine Einordnung

2.1 Gründe und Ziele des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes

2.2 Zusammenhang der Handels- und Steuerbilanz

2.3 Steuerliche Gewinnermittlung von Kapitalgesellschaften

3 Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die Steuerbilanz

3.1 Eliminierung der umgekehrten Maßgeblichkeit

3.1.1 Hintergrund für den Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit

3.1.2 Änderung des § 5 EStG

3.1.3 Reichweite des steuerlichen Wahlrechtsvorbehalt nach dem BMF-Schreiben vom 12.03.2010

3.1.3.1 Rein steuerliche Wahlrechte

3.1.3.2 Handels- und steuerrechtliche Wahlrechte

3.2 Ansatzvorschriften

3.2.1 Immaterielle Wirtschaftsgüter

3.2.2 Geschäfts- oder Firmenwert

3.2.3 Herstellungskosten

3.3 Bewertungsvorschriften

3.3.1 Außerplanmäßige Abschreibungen

3.3.2 Bewertungseinheiten

3.3.2.1 Das Vorsichtsprinzip

3.3.2.2 Einführung des Wahlrechts zur Bildung von Bewertungseinheiten

3.3.2.3 Grund- und Sicherungsgeschäfte

3.3.2.4 Formen und Folgen von Bewertungseinheiten

3.3.2.5 Bedeutung für die Steuerbilanz

3.3.3 Bewertungsvereinfachungsverfahren

3.3.4 Währungsumrechnung

3.3.5 Rückstellungen

3.3.5.1 Zukunftsorientierte Rückstellungsbewertung

3.3.5.2 Diskontierungsgebot

3.3.5.3 Pensionsrückstellungen

3.4 Latente Steuern

4 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die steuerliche Gewinnermittlung bei Kapitalgesellschaften, wobei die wesentlichen Änderungen und deren Einfluss auf die Steuerbilanz analysiert werden.

  • Analyse der Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit und ihre Folgen.
  • Untersuchung neuer Ansatz- und Bewertungsvorschriften im Handels- und Steuerrecht.
  • Erörterung der Auswirkungen auf immaterielle Wirtschaftsgüter und den Geschäfts- oder Firmenwert.
  • Darstellung der Neuerungen bei Bewertungseinheiten, Rückstellungen und der Währungsumrechnung.
  • Diskussion der Konsequenzen für die Bildung latenter Steuern.

Auszug aus dem Buch

3.3.2.2 Einführung des Wahlrechts zur Bildung von Bewertungseinheiten

Durch die nach neuer Gesetzgebung mögliche Einführung einer Bewertungseinheit gem. § 254 HGB wird in Zukunft auf die Berücksichtigung von Erträgen oder Aufwendungen aus der Bewertung eines Grundgeschäfts verzichtet, sofern diese durch entsprechend gegenläufige Wertänderungen oder Zahlungsströme eines Sicherungsinstruments ausgeglichen werden. Dabei müssen Grund- und Sicherungsgeschäft einem vergleichbaren Risiko unterliegen.

Die Notwendigkeit der Kodifizierung dieser Regelung im HGB soll am folgenden Beispiel erläutert werden.

Eine deutsche Aktiengesellschaft kauft im Oktober 01 eine Maschine im Wert von 1.000.000$ mit einem Zahlungsziel von sechs Monaten. Der Kassakurs liegt zum Zeitpunkt der Buchung der Verbindlichkeit bei 1,25$/€, somit beträgt die Verbindlichkeit im Oktober 01 umgerechnet 800.000€. Da die Aktiengesellschaft das Zahlungsziel vollständig ausschöpfen will, entsteht ein Wechselkursrisiko. Um dieses Risiko abzusichern, schließt die Aktiengesellschaft ebenfalls im Oktober 01 ein Devisentermingeschäft ab, welches den Kauf von 1.000.000$ in sechs Monaten zu einem Kurs von 1,25$/€ vorsieht. Somit haben Wechselkursänderungen keinen Einfluss mehr auf die in sechs Monaten fällige Verbindlichkeit über 1.000.000$ und den zu zahlenden Eurobetrag. Zum Abschlussstichtag im Dezember 01 ist der Wechselkurs auf 1,10$/€ gesunken.

Werden die Geschäfte nach alter Gesetzesformulierung als unabhängig betrachtet und einzeln bewertet, so ist aufgrund des Imparitätsprinzips die Fremdwährungsverbindlichkeit angesichts des niedrigeren Kurses zum Stichtag von 800.000€ auf rund 909.091€ zu erhöhen. Dies führt dazu, dass die Differenz über 109.091€ als zusätzlicher Aufwand in die Gewinn- und Verlustrechnung einfließt. Dieser Aufwand würde zwar durch einen entsprechenden Ertrag aus dem Devisentermingeschäft zum Bilanzstichtag kompensiert werden, jedoch darf dieser aufgrund des Realisationsprinzips noch nicht antizipativ gebucht werden.

Nach Einführung des BilMoG kann aus der Fremdwährungsverbindlichkeit (Grundgeschäft) und dem Devisentermingeschäft (Sicherungsgeschäft) eine Bewertungseinheit gebildet werden. Dabei werden die sich kompensierenden Wertänderungen außerbilanziell miteinander verrechnet und die Berücksichtigung des zusätzlichen Aufwands in der Gewinn- und Verlustrechnung unterbleibt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung stellt das BilMoG als bedeutende Reform des deutschen Bilanzrechts vor und definiert die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit hinsichtlich der steuerlichen Gewinnermittlung bei Kapitalgesellschaften.

2 Allgemeine Einordnung: Dieses Kapitel erläutert die Beweggründe des Gesetzgebers für das BilMoG und beschreibt den engen, historisch gewachsenen Zusammenhang zwischen Handels- und Steuerbilanz sowie die steuerliche Gewinnfeststellung.

3 Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die Steuerbilanz: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit sowie diverse Änderungen bei Ansatz- und Bewertungsvorschriften, einschließlich Bewertungseinheiten, Rückstellungen und der Währungsumrechnung.

4 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Auswirkungen des BilMoG und stellt fest, dass durch die Reform die Erstellung einer Einheitsbilanz erschwert wird und latente Steuern zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Schlüsselwörter

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, BilMoG, Steuerbilanz, Handelsbilanz, Maßgeblichkeitsprinzip, Kapitalgesellschaften, Gewinnermittlung, Bewertungseinheiten, Rückstellungen, latente Steuern, Ansatzvorschriften, Bewertungsvorschriften, Wirtschaftsgüter, Abschreibungen, Währungsumrechnung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes auf die steuerliche Gewinnermittlung von Kapitalgesellschaften in Deutschland.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen zählen das Verhältnis von Handels- zu Steuerbilanz, das Ende der umgekehrten Maßgeblichkeit, die Neuregelungen bei Ansatz- und Bewertungsvorschriften sowie die Bilanzierung latenter Steuern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, einen Überblick über die wesentlichen Änderungen durch das BilMoG zu geben und aufzuzeigen, wie diese die Steuerbilanz von Kapitalgesellschaften beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine analytische Betrachtung der gesetzlichen Neuerungen durch und vergleicht die Rechtslage vor und nach der Einführung des BilMoG anhand von Fachliteratur und Gesetzestexten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit, spezifische Ansatz- und Bewertungsvorschriften (u.a. immaterielle Wirtschaftsgüter, Rückstellungen) sowie die Auswirkungen auf latente Steuern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind BilMoG, Steuerbilanz, Maßgeblichkeitsprinzip, Kapitalgesellschaften, Bewertungseinheiten und latente Steuern.

Warum spielt das Ende der umgekehrten Maßgeblichkeit eine zentrale Rolle?

Durch die Aufhebung der umgekehrten Maßgeblichkeit können steuerliche Wahlrechte künftig weitgehend unabhängig von der Handelsbilanz ausgeübt werden, was zu einer größeren Trennung zwischen handels- und steuerrechtlicher Bilanzierung führt.

Was sind Bewertungseinheiten im Sinne des BilMoG?

Bewertungseinheiten erlauben es, Risiken aus Grundgeschäften und Sicherungsinstrumenten zu verrechnen, wodurch gegenläufige Wertänderungen außerbilanziell neutralisiert werden können, anstatt sie einzeln erfolgswirksam auszuweisen.

Welche Bedeutung haben latente Steuern nach der Reform?

Aufgrund der zunehmenden Abweichungen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen wächst die Bedeutung latenter Steuern, was den Aufwand für die Aufstellung von Bilanzen bei Kapitalgesellschaften erhöht.

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Résumé des informations

Titre
Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die steuerliche Gewinnermittlung von Kapitalgesellschaften
Université
University of Applied Sciences Gera-Eisenach
Note
1,7
Auteur
Marcus Vollbrecht (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
37
N° de catalogue
V164858
ISBN (ebook)
9783640800995
ISBN (Livre)
9783640801213
Langue
allemand
mots-clé
BilMoG Steuerlich Steuern Gewinnermittlung Auswirkung Kapitalgesellschaften Maßgeblichkeitsprinzip Maßgeblichkeit Bewertungsvorschriften Ansatzvorschriften umgekehrte Maßgeblichkeit Vorsichtsprinzip Latente Steuern Bewertungseinheiten Bewertungseinheit Änderung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marcus Vollbrecht (Auteur), 2010, Auswirkungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) auf die steuerliche Gewinnermittlung von Kapitalgesellschaften, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164858
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