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Die Wende des Jahres 1978 in China. Politik der Modernisierung und Öffnung (?)

Titre: Die Wende des Jahres 1978 in China. Politik der Modernisierung und Öffnung (?)

Essai , 2009 , 8 Pages , Note: 1,7

Autor:in: Martin Kersten (Auteur)

Histoire - Asie
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Brachte das Jahr 1978 wirklich die erhoffte „Öffnung“, „Befreiung“ oder gar Demokratie? Wie steht es mit der Demokratie in China heute? Diesen Fragen versuche ich in diesem Essay auf den Grund zu gehen, natürlich nicht ohne eine kleine Abhandlung der Geschehnisse am Ende des Jahres 1978 um den Dissidenten Wei Jingshengs, die hier als Startpunkt für den Kampf um Demokratie gesetzt werden. Auch die Ereignisse des 3. und 4. Juni 1989, die sich in diesem Jahr zum zwanzigsten Mal jährten, werden mit in meine Überlegungen einfließen, sowie ein allgemeiner Rückblick und eine Einschätzung der Bemühungen eine Demokratie in China durchzusetzen und zu etablieren erfolgen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

II. Einleitung

III. Die Fünfte Modernisierung

IV. Demokratie heute

V. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die politische Entwicklung Chinas seit der Wende des Jahres 1978 mit einem besonderen Fokus auf die Demokratiebestrebungen und das Erbe des Dissidenten Wei Jingsheng. Ziel ist es zu analysieren, ob die eingeleiteten Modernisierungs- und Öffnungspolitiken tatsächlich zu einer Demokratisierung geführt haben oder ob ökonomische Interessen die politischen Ambitionen dauerhaft verdrängt haben.

  • Die Rolle der „Demokratiemauer“-Bewegung und Wei Jingshengs
  • Kritische Analyse der „Fünften Modernisierung“
  • Auswirkungen der Wirtschaftsreformen auf das politische System
  • Analyse der Zensur und der Unterdrückung von Demokratiebewegungen
  • Bewertung der Demokratieentwicklung in der VR China heute

Auszug aus dem Buch

III. Wei Jingsheng und die fünfte Modernisierung

Das Plakat, das die größte Aufmerksamkeit auf sich zog und gleichzeitig kontrovers war, erschien am 5. Dezember 1978, etwa drei Wochen nachdem die „Mauer der Demokratie“ das Epizentrum der Dissidenten wurde. Dieses Poster war „Die Fünfte Modernisierung – Demokratie“, unterschrieben mit dem Künstlernamen, den Wei Jingsheng durchgehend während der „Demokratiemauer“-Bewegung benutzte, Jin Sheng (übersetzt: Goldene Stimme).4

Das Poster war ein wenig anders als die, die zuvor veröffentlicht wurden. "We were all so amazed. Finally, there was this young Chinese man who was speaking in a way we could understand," sagte Marie Holzman, eine französische Sinoligin, die für die Agence France Presse arbeitete und tägliche Reisen zur “Mauer der Demokratie” unternahm um jedes neue Plakat zu lesen.5 Weiter heißt es dort: "All the others were still using the Marxist jargon. Of course we could understand the language of the posters, but we couldn't understand what was really in their minds. You don't really think that people believe what they are writing when they use that jargon. But Wei just said exactly what he thought."

Die Artikel Wei’s brachten die Argumente einen entscheidenden Schritt weiter in Richtung Kritik an der Kommunistischen Partei Chinas und seinen Führern, indem er das Recht der chinesischen Bevölkerung in Opposition zu den Ideen der Partei, die stets als „wahr“ präsentiert wurden, zu sprechen beteuerte. Ohne neue institutionelle Strukturen, die dem Volk versicherten, dass die Regierung dem Willen der Menschen folge, so argumentiert Wei, seien all ihre „Versprechen“ nichts wert.6

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in die historische Zäsur des Jahres 1978 ein und thematisiert die Forderung des Dissidenten Wei Jingsheng nach einer „fünften Modernisierung“, nämlich der Demokratie.

Die Fünfte Modernisierung: Dieses Kapitel beleuchtet die Rolle von Wei Jingsheng und seinem Plakat, das die Kritik an der Kommunistischen Partei Chinas als notwendigen Schritt für eine echte Modernisierung jenseits ökonomischer Versprechen darstellt.

Demokratie heute: Hier wird der aktuelle Zustand der Demokratiebewegung diskutiert, der durch Exil, Zensur und eine starke Priorisierung wirtschaftlicher Interessen gekennzeichnet ist.

Fazit: Das Fazit resümiert, dass die Reformen von 1978 keine politische Demokratisierung brachten, betont jedoch, dass der langfristige wirtschaftliche Fortschritt indirekt neue Dynamiken für die Zukunft eröffnen könnte.

Schlüsselwörter

China, 1978, Demokratisierung, Wei Jingsheng, Fünfte Modernisierung, Kommunistische Partei Chinas, Demokratiemauer, Menschenrechte, Internetzensur, Wirtschaftsreformen, Tiananmen-Massaker, Politische Entwicklung, Dissidenten, Transformation, Zukunftsperpektiven.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die politischen Entwicklungen in China seit der Öffnungspolitik 1978 und untersucht, warum der Ruf nach Demokratie trotz wirtschaftlicher Modernisierung kaum politisch wirksam wurde.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der historische Kampf um Demokratie, die Rolle von Dissidenten wie Wei Jingsheng, der Einfluss des Tiananmen-Massakers und die heutige politische Situation unter Berücksichtigung von Zensur und wirtschaftlichem Wandel.

Was ist die Forschungsfrage der Arbeit?

Die Arbeit geht der Frage nach, ob das Jahr 1978 tatsächlich eine demokratische Öffnung einleitete und wie sich die politischen Rahmenbedingungen in China angesichts der ökonomischen Modernisierung bis heute verändert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine literaturgestützte Analyse, die historische Dokumente, Biographien und Berichte über die chinesische Protestbewegung auswertet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Wei Jingshengs Schriften zur „Fünften Modernisierung“ sowie eine kritische Bestandsaufnahme der demokratischen Situation im heutigen China.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie China, 1978, Demokratisierung, Wei Jingsheng und Politische Reformen charakterisieren.

Welche Bedeutung hatte das Plakat von Wei Jingsheng?

Das Plakat stellte einen Wendepunkt dar, da es die in der KP-Ideologie übliche Sprache durchbrach und explizit eine Demokratisierung als notwendigen fünften Schritt der Modernisierung forderte.

Warum wird im Fazit von einem "Desinteresse an der Politik" gesprochen?

Der Autor argumentiert, dass die ökonomischen Erfolge der Reformen von 1978 dazu führten, dass wirtschaftliche Interessen für die Mehrheit der Bevölkerung in den Vordergrund rückten und das politische Engagement abnahm.

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Résumé des informations

Titre
Die Wende des Jahres 1978 in China. Politik der Modernisierung und Öffnung (?)
Université
Technical University of Braunschweig
Note
1,7
Auteur
Martin Kersten (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
8
N° de catalogue
V164986
ISBN (ebook)
9783640801954
ISBN (Livre)
9783640802326
Langue
allemand
mots-clé
china 1978 wei jingseng öffnung modernisierung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Martin Kersten (Auteur), 2009, Die Wende des Jahres 1978 in China. Politik der Modernisierung und Öffnung (?), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/164986
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Extrait de  8  pages
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