Prävention und Intervention bei schuldistanziertem Verhalten mit Blick auf den Unterrichtsgegenstand „Berufsorientierung“ im Fach Arbeitslehre

Anhand ausgewählter Beispiele


Bachelorarbeit, 2010

38 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Schuldistanziertes Verhalten - Versuch einer terminologischen Operationalisierung
2.1 Schuldistanziertes Verhalten - Begriffsbestimmung
2.2 Erscheinungsformen von schuldistanziertem Verhalten.
2.3 Ursachen, Hintergründe und Risikofaktoren von schuldistanziertem Verhalten
2.4 Rechtliche Rahmenbedingungen der Schulpflicht
2.5 Zahlen für Berlin - Brandenburg.

3 Arbeitsmarktsituation im Land Berlin/ Brandenburg.
3.1 Gegenwärtige Arbeitsmarktsituation
3.2 Jugendarbeitslosigkeit.
3.3 Problembelastung Übergang Schule - Berufsausbildung.
3.4 Resultierende berufliche Unterqualifizierung durch Schuldistanz

4 Prävention - Relevanz schulischer Berufsorientierung in Bezug auf die Statuspassage Schule - Berufsleben
4.1 Geschichtlicher Abriss der Berufsorientierung als Unterrichtsgegenstand.
4.2 Aufgaben der Berufsorientierung
4.3 Instrumente schulischer Berufsorientierung als präventive Maßnahme von Schuldistanz
4.3.1 Praxislernen - Projektverbund in der Initiative Oberschule (IOS)
4.3.2 Das Schülerbetriebspraktikum
4.3.3 Die Lernwerkstatt
4.3.4 Die Schülerfirma

5 Interventionen - Modelle, Konzepte und Programme
5.1 Produktives Lernen an Berliner Schulen - ein ganzheitliches Modell
5.2 Produktionsschule Altona.
5.3 Die Lernwerkstatt „OFFI“

6 Schlussbemerkung

III Literaturverzeichnis

1 Einleitung

Gründe dafür, warum Kinder und Jugendliche die Schule nicht regelmäßig besuchen, gibt es viele. Häufiges Fehlen in der Schule gefährdet jedoch einen erfolgreichen Schulabschluss und damit auch eine finanziell abgesicherte Zukunft, als auch eine berufliche und gesellschaftliche Integration. Ohne Schulabschluss ist es sehr schwer, einen Ausbildungsplatz oder eine Anstellung zu finden. Mögliche Folgen können Arbeitslosigkeit und Armut sein. Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der gegenwärtigen Situation junger schuldistanzierter Menschen im Land Berlin- Brandenburg, die im schulischen, sowie außerschulischen Kontext auf ein Leben im Beruf vorbereitet werden und damit eine Integration erfahren sollen. Basis aller erfolgreichen Bildungsarbeiten ist dabei immer eine intensive Beziehungsarbeit mit den Jugendlichen seitens der LehrerInnen, Gespräche mit den Eltern und der Hilfe durch die Jugendsozialarbeit des Jugendamtes. Ziel dieser Arbeit soll einerseits, die Beschreibung von Ursachen, Auswirkungen und rechtlichen Konsequenzen schuldistanzierter Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen sein und andererseits, die Ergründung von Möglichkeiten, mit Hilfe von Prävention und Intervention, diesem vorzubeugen bzw. entgegenzuwirken. Gegenstand soll die Analyse schulischer und praxisorientierter Berufsorientierung als Präven- tionsmaßnahme sein und auf deren Möglichkeiten hin, werden praktische Umsetzungen der Intervention anhand ausgewählter Beispiele untersucht.

2 Schuldistanziertes Verhalten - Versuch einer terminologischen Operationalisierung

Immer öfter sind LehrerInnen damit konfrontiert, dass Kinder und Jugendliche dem Unterricht physisch sowie psychisch fernbleiben. Das folgende Kapitel soll die Problematik einer Begriffsbestimmung, die Erscheinungsformen, die Ursachen und die rechtlichen Rahmenbedingung bzw. Konsequenzen schuldistanzierten Verhaltens beleuchten.

2.1 Schuldistanziertes Verhalten - Begriffsbestimmung

In der Fachdiskussion werden hinsichtlich des Begriffs „Schulschwänzen“ verschiedene Termini diskutiert. So findet man die Beschreibungen: Schul- müdigkeit, Schulangst, Schulverdrossenheit, Schulphobie, Schulflucht, Schul- distanz, Schulversäumnis, Schulverweigerung, Schulpflichtverletzung u.v.m. 11 Unweigerlich stehen diese Termini sofort im Zusammenhang mit Attribut- zuweisungen. Um das zu vermeiden, ist es von großer Bedeutung, dem Problem einen begrifflich neutralen Charakter zu verleihen. Das dient einerseits dazu, Stigmatisierungen zu vermeiden und andererseits der Komplexität der Prozesse und Erscheinungsformen, hinsichtlich vielfältiger Konstellationen von Kontexten und Motiven, gerecht zu werden.2

2.2 Erscheinungsformen von schuldistanziertem Verhalten

Die Landeskomission Berlin gegen Gewalt hat sich im Herbst 2001, vor dem Hintergrund einer bundesweit geführten Diskussion zum Thema „Schuldistanz als Auslöser für Kriminalität“, intensiv mit dem Problem von Schulversäumnissen auseinandergesetzt und Erscheinungsformen von schuldistanziertem Verhalten skizziert.3 Dabei wurden fünf Stufen festgelegt.

Stufe Eins kennzeichnet dabei die Entfernung von der Schule innerhalb der Schule. Dies bedeutet, dass das Kind bzw. der Jugendliche sich unauffällig von der Schule abwendet, also entweder geistig abwesend ist, sich schnell von anderen ablenken lässt, sich immer weniger am Unterrichtsgeschehen beteiligt, sich mit anderen Dingen beschäftigt oder während der Stunde häufiger die Sanitäreinrichtungen aufsucht. Anzeichen für die erste Stufe können aber auch Auffälligkeiten sein, wie: den Klassenclown spielen, andere SchülerInnen von der Mitarbeit am Unterricht abhalten, häufiges Zuspätkommen, das Verpassen einzelner Unterrichtsstunden oder das Fehlen auf Grund von Arztterminen. Die genannten Verhaltensweisen sind natürlich nicht in jedem Falle eindeutige Hinweise für Schuldistanz, sie sollten jedoch nicht weniger Beachtung finden. Die zweite Stufe beinhaltet Erscheinungsformen des gelegentlichen Fernbleibens von der Schule. Zu den Merkmalen gehören alle genannten Beschreibungen aus Stufe Eins. Folgende kommen noch hinzu: die Lehrperson wird absichtlich provoziert, um eine Unterrichts- bzw. Schulsuspendierung zu erwirken oder es wird der eine oder andere Unterrichtstag verpasst. Dabei werden zehn Fehltage pro Halbjahr nicht überschritten. Stufe Drei umfasst dann das regelmäßige Versäumen von 11 bis 20 Fehltage pro Halbjahr der Schulaktivitäten ohne Grund und Stufe Vier alle Versäumnisse die über 40 Tagen pro Halbjahr hinausgehen.

2.3 Die Ursachen und Hintergründe von schuldistanziertem Verhalten

Die Ursachen und Hintergründe von Schuldistanz sind sehr unterschiedlich, aber meist nicht voneinander trennbar. Eine Vielzahl von Faktoren wirken dabei zusammen, bis aus einzelnen Fehlzeiten Tage oder Wochen werden oder die Schule komplett gemieden wird. Vier Ebenen beschreiben, welche Ursachen und Gründe es dafür geben kann. Die erste Ebene umfasst den familiären und soziokulturellen Hintergrund, die zweite die schulische, die dritte bezeichnet die individuelle und die vierte die gesellschaftliche Ebene. Dabei meint die familiäre und soziokulturelle Ebene die Benachteiligungen durch die Eingrenzung des Persönlichkeitsbereiches vor dem Hintergrund der Wohnverhältnisse, eine hohe Geschwisterzahl, wenig bis kein elterliches Zuwenden und somit keine Kontrollfunktion bezüglich der Aneignung von allgemein bildenden Qualifikationen, Arbeitslosigkeit innerhalb der Familie, Erkrankungen von Familienmitgliedern und deren Pflege durch das schulpflichtige Kind, häusliche Gewalt oder die Betreuung des Familienbetriebes während der Schulzeit. Die schulische Ebene hingegen beschreibt beispielsweise ein negativ empfundenes Schulklima, ausgelöst durch einen geringen Grad des Wohlbefindens oder auch der fehlenden Par tizipationsmöglichkeiten. Schlechte Beziehungen zwischen LehrerInnen und SchülerInnen und bedeutungslose Methoden, Strukturen und wenig außenwelt- bezogene Inhalte, teilweise durch lehrerzentrierten Unterricht, als auch durch fehlende Hilfestellungen bei zu lösenden Aufgaben, können Ursachen von Schuldistanz sein. Dazu kommen Widersprüche zwischen spezifischen indivi- duellen Bedingungen des Schülers und den Anforderungen seitens der Schule oder ungünstige Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel eine viel zu große Lerngruppe, die vorhandenen Räumlichkeiten und die damit verbundene Lernumgebung. Die individuelle Ebene skizziert Kombinationen von distanziertem Schulverhalten und anderen auffälligen Verhaltensweisen. Damit können kriminelle Delikte oder auch Phobien im Zusammenhang mit schulischen Situationen gemeint sein. Zu hohe Leistungsanforderungen, Versagensängste und die Angst vor anderen Mitschüler- Innen nehmen dabei meist ein bedeutende Rolle ein. Es kann sich dabei auch um Ängste im Zusammenhang mit der Trennung von Bezugspersonen handeln. Auch das Selbstwertgefühl spielt an dieser Stelle eine große Rolle. Ist dies zu schwach ausgeprägt, so wird das eigene Verhalten als unbefriedigend eingeschätzt und es findet nur ein geringes Zutrauen in die eigene Leistungsfähigkeit statt. So kann es schnell dazu kommen, dass die eigene Person abgewertet wird und die Zukunftsperspektiven pessimistisch betrachtet werden. Die letzte und somit die gesellschaftliche Ebene, beschreibt die Schwierigkeiten, eine Ausbildungsstelle bzw. eine Anstellung zu finden und die Probleme der Divergenz, mit denen Jugendliche sich in ihren Orientierungen und Wertehaltungen bezüglich der gesellschaftlichen und familiären Umstände auseinandersetzen müssen.4

Die Frage lautet: Auf welche Faktoren LehrerInnen können bzw. müssen LehrerInnen reagieren? Natürlich ist der Fokus vor allem auf die schulischen Bedingungen zu legen. Dabei sollte die Lehrkraft darauf achten, sich selbst, aber auch den eigenen Unterricht immer wieder zu reflektieren und hinsichtlich der Versinnbildlichung der außerschulischen Relevanz zu hinterfragen. Auf familiäre und individuelle Faktoren zu reagieren ist da schon etwas schwieriger, aber nicht unmöglich. So kann eine gute SchülerInnen- LehrerInnen- Beziehung ein Fundament darstellen.

2.4 Rechtliche Rahmenbedingungen der Schulpflicht

Die rechtlichen Rahmenbedingungen der Schulpflicht teilen sich in drei Teile: die Teilnahme, die Anmeldung und die Schulwahl. Auf den Bereich der Teilnahme wird im Folgenden näher eingegangen. Zu dieser gehört die regelmäßige und aktive Teilnahme an allen Schulveranstaltungen. Bei Ganztagsschulen gilt dies auch für den Nachmittag. Die Erziehungsberechtigten der minderjährigen Schülerinnen haben ihren Kindern gegenüber einen verpflichtenden Bildungsauftrag, indem sie die Schulpflicht ermöglichen bzw. überwachen. In Ausnahmefällen können auch Befreiungen von der Schulpflicht ausgesprochen werden, diese sind jedoch eng begrenzt. Wenn Kinder und Jugendliche der Institution Schule fern bleiben, stellt dies eine Ordnungswidrigkeit für die Eltern dar, die ein Bußgeldbescheid mit sich bringen kann. Es muss bei der Verhängung von Ordnungsmaßnahmen jedoch zwischen Schulpflichtverletzung durch SchülerInnen und durch die Erziehungsberechtigten unterschieden werden. Des Weiteren setzt die Verhängung eines Bußgeldes gegen den Schüler, dessen Strafmündigkeit voraus. Der Betrag kann zwischen 160 Euro und 2.500 Euro variieren. Weitere Maßnahmen können durch das Schulamt veranlasst werden, indem Jugendarreste von bis zu vier Wochen in der Jugendvollzugsanstalt bzw. dem Gefängnis verhängt werden oder das Familien- gericht das Kind gänzlich aus der Familie herausnimmt. Als weitere Maßnahme kann das Kindergeld durch die Familienkasse entzogen werden und Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, die keinen deutschen Pass besitzen, kann eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis verweigert werden. Die Durchsetzung der Schulpflicht ist in den einzelnen Ländern unterschiedlich liberal oder restriktiv geregelt. Ein Auszug aus dem Gesetz- und Ordnungsblatt für das Land Brandenburg, Teil 1 - Gesetzte, Abschnitt 45, Schulpflicht besagt:

Grundsätze:

(1) Die allgemeine Schulpflicht gewährleistet die schulische Erziehung und Bildung jedes jungen Menschen. Schulpflichtig ist, wer im Land Brandenburg seine Wohnung oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt oder seine Ausbildungsoder Arbeitsstätte hat. Völkerrechtliche Abkommen und zwischenstaatliche Vereinbarungen bleiben unberührt.

Überwachung der Schulpflicht:

(1) Die Eltern, bei Berufsschulpflichtigen auch die Verantwortlichen der Ausbildungs- und Arbeitsstätten, melden Schulpflichtige bei der Schule an und ab.

Sie sorgen dafür, dass eine regelmäßige Teilnahme am Unterricht und an den sonstigen pflichtigen Veranstaltungen der Schule erfolgt.

(3) Beruht eine Verletzung der Schulpflicht auf einer Verletzung der Pflichten gemäß Absatz 1, kann unter den Voraussetzungen des Verwaltungs- vollstreckungsgesetzes für das Land Brandenburg ein Zwangsgeld festgesetzt werden.

§ 42

Ordnungswidrigkeiten:

Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig seinen Pflichten gemäß § 41 nicht nachkommt oder

als schulpflichtige Schülerin oder schulpflichtiger Schüler unentschuldigt nicht am Unterricht oder nicht an verbindlichen schulischen Veranstaltungen oder Untersuchungen gemäß § 45 Abs. 2 teilnimmt.

Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu 2 500 Euro geahndet werden.

Verwaltungsbehörde im Sinne von § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten ist die jeweils zuständige Kreisordnungs- behörde.

2.5 Zahlen für Berlin - Brandenburg

Die Schulabbrecherquote lag im Jahre 2010 bei 11 Prozent und damit weit über dem Bundesschnitt.6 Für Berlin ließen sich differenziertere Zahlen für Schuldistanz an Oberschulen finden. Bis zu zehn Tage unentschuldigt fehlten insgesamt 16.000 SchülerInnen im ersten Schulhalbjahr 2007/ 2008. Mehr als zehn Tage fehlten 3500 Kinder bzw. Jugendliche. Mehr als 40 Tage blieben 659 SchülerInnen dem Unterricht fern.7

3 Arbeitsmarktsituation im Land Berlin - Brandenburg

Das folgende Kapitel befasst sich mit der Arbeitsmarktsituation für die Region Berlin- Brandenburg im Jahr 2010. Abschnitt 3.1 beschäftigt sich mit den ganzheitlichen Arbeitslosenzahlen für Berlin- Brandenburg für den Monat August und der Abschnitt 3.2 mit denen der Jugendarbeitslosigkeit. Hohe Arbeitslosenzahlen unter den 25- Jährigen zwingen zu ungelernten Beschäftigungen oder vorberuflichen Bildungsmaßnahmen, Abschnitt 3.3. Doch was geschieht mit denen, die zwar einen Ausbildungsplatz finden, aber durch Schuldistanz allgemeinbildend gänzlich unterqualifiziert sind? Abschnitt 3.4 gibt einen Einblick.

3.1 Gegenwärtige Arbeitsmarktsituation

Die Regionaldirektion Berlin-Brandenburg für den Monat August 2010: „Im August steigt die regionale Arbeitslosigkeit leicht an und noch viele Jugendliche suchen einen Ausbildungsplatz“8

Land Brandenburg

Insgesamt 142.451 Arbeitslose waren im August 2010 im Land Brandenburg gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vormonat Juli 808 Arbeitslose mehr, ergo 0,6 Prozent. Im März 2010 waren es 170.422 und im Februar noch 173.848 Arbeitslose.

Region Berlin - Brandenburg

Im August waren insgesamt 376.874 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind im Vergleich zum Vormonat Juli 960 weniger, ergo 0,3 Prozent. Im März 2010 wurden in der Region Berlin- Brandenburg noch 411.811 Arbeitslose gezählt. Im Februar waren es noch 418.771 Arbeitslose, also 10,0 Prozent mehr als zum Vergleichsmonat August 2010.

3.2 Jugendarbeitslosigkeit

Land Brandenburg

Die Zahl der Arbeitslosen bis unter 25 Jahren ist im August 2010, gegenüber dem Monat März, mit 18.398 um 2542 bzw. 13,8 Prozent auf 20.940 gestiegen. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen bis unter 20 Jahren betrug im August 2.982. Das waren 947, also 31,8 Prozent mehr als im Monat März.

Region Berlin - Brandenburg

Die Zahl der Arbeitslosen bis unter 25 Jahren im August 2010 ist gegenüber dem Monat März, da waren es 42.568, um 20,1 Prozent auf 53.295 Arbeitslose gestiegen. Die Zahl der arbeitslosen Jugendlichen bis unter 20 Jahren betrug im August 8.815. Das sind 2474 mehr als noch im März 2010, da waren es 6.341 Arbeitslose.9 10

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Arbeitslosigkeit in der Region hoch bleibt und somit ein unübersehbares Problem darstellt. Das heißt auch, dass selbst Jugendliche mit einem Hauptschulabschluss schlechte Chancen auf eine Aus- bildungsstelle haben. Wie ist es aber mit denen, die ohne Schulabschluss auskommen müssen, bzw. durch Schuldistanz eine zu geringe berufliche Qualifizierung erreichen?

[...]


1 vgl. Braun (2005)

2 vgl. Gaupp/ Braun (2006), S. 10238

3 vgl. Härtel (2003)

4 vgl. Wiere (2007). Alle Ebenen sind nur in Auszügen dargestellt. 7

5 Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Brandenburg (2002) 8

6 vgl. Landtag Brandenburg (2010)

7 Berliner Morgenpost (2008)

8 zit. nach Regionaldirektion Berlin-Brandenburg. Arbeitsmarktdaten (2010), S. 1 10

9 vgl. www.arbeitsagentur.de (2010)

10 vgl.Regionaldirektion Berlin-Brandenburg. Arbeitsmarktdaten August (2010) 11

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten

Details

Titel
Prävention und Intervention bei schuldistanziertem Verhalten mit Blick auf den Unterrichtsgegenstand „Berufsorientierung“ im Fach Arbeitslehre
Untertitel
Anhand ausgewählter Beispiele
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Arbeitslehre/ Technik)
Note
2,0
Autor
Jahr
2010
Seiten
38
Katalognummer
V165035
ISBN (eBook)
9783640808397
ISBN (Buch)
9783640809301
Dateigröße
602 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schuldistanz, Arbeitsmarkt, Geschichte der Arbeitslehre, Lernwerkstatt, Schulpflicht, Jugendarbeitslosigkeit, Schülerbetriebspraktikum, Schulversäumnis, Schülerfirma
Arbeit zitieren
Beatrice Gawe (Autor), 2010, Prävention und Intervention bei schuldistanziertem Verhalten mit Blick auf den Unterrichtsgegenstand „Berufsorientierung“ im Fach Arbeitslehre, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165035

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