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Psychologie der Persönlichen Konstrukte

Zur praktischen Anwendung der Theorie George A. Kellys im Primarbereich

Título: Psychologie der Persönlichen Konstrukte

Trabajo Escrito , 2007 , 9 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: M.Ed. Georg Rabe (Autor)

Pedagogía - Psicología de la personalidad
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aus der Einleitung:
Im März des Jahres 2007 jährte sich der Todestag George A. Kellys zum vierzigsten Mal. Der US-amerikanische Psychologe und Psychotherapeut gilt als Begründer der Psychologie der Persönlichen Konstrukte. In dieser Hausarbeit soll zum einen die Theorie Kellys und seine Entstehung vereinfacht dargestellt werden. Des Weiteren wird der Frage nachgegangen, ob und in wieweit sich Kellys Ansatz auf das Themengebiet Kindheit und Entwicklung anwenden ließe und so möglicherweise im Grundschulbereich praktische Umsetzung erfahren könnte.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Zur Entstehung von Kellys Theorie

3 Zur Psychologie der Persönlichen Konstrukte

4 Zur praktischen Umsetzung von Kellys Theorie in der Grundschule

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die Theorie der Persönlichen Konstrukte von George A. Kelly sowie deren Entstehungsgeschichte kompakt darzustellen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit dieser psychologische Ansatz auf das Themengebiet Kindheit und Entwicklung übertragen werden kann, um insbesondere im Grundschulbereich neue praktische Handlungsmöglichkeiten für Pädagogen und Psychologen zu eröffnen.

  • Biografische und historische Hintergründe der Entstehung von Kellys Theorie
  • Die Grundannahmen des Modells der persönlichen Konstrukte
  • Das Konzept des Menschen als „Wissenschaftler“ und die Rolle der Antizipation
  • Möglichkeiten der praktischen Anwendung in der Grundschule bei Verhaltensauffälligkeiten
  • Die Rolle der „Rekonstruktion“ und des Rollenspiels in der pädagogischen Arbeit

Auszug aus dem Buch

Zur Psychologie der Persönlichen Konstrukte

Im Jahr 1955 wurde Psychology of Personal Constructs schließlich veröffentlicht. Das zweibändige Werk ist in 22 Kapitel unterteilt und umfasst insgesamt mehr als 1200 Seiten. Seine Theorie stellt Kelly in den ersten drei Kapiteln dar, woran sich weiter 19 Kapitel anschließen, die im Wesentlichen von der Umsetzung des Ansatzes in die klinische Psychologie handeln.

Kelly untergliedert seine Theorie in einen Grundsatz (Basispostulat) und elf Zusätze (Korollarien), in denen die Grundannahmen genauer betrachtet werden bzw. Zusatzannahmen und Schlussfolgerungen hinzukommen. Der Kern von Kellys Ansatz ist die Annahme, dass der Mensch, bildhaft gesprochen, ein Wissenschaftler ist, da er um die Gegebenheiten seiner Welt Konstrukte erstellt, eben so, wie ein Wissenschaftler eine Theorie aufstellt. Menschliche Hoffnungen und Erwartungen sind in diesem Zusammenhang gleichzusetzen mit den Hypothesen von Wissenschaftlern. So wie der Wissenschaftler experimentiert, um Resultate zu erhalten, testet der Mensch sein Verhalten, um seine Erwartungen (Konstrukte) an der Realität zu testen. Der Mensch verbessert auf diese Weise sein Verständnis der Realität, wie der Wissenschaftler seine Theorien den vorliegenden Fakten anpasst (vgl. Boeree 2006, S.5).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Relevanz von George A. Kelly ein und skizziert das Anliegen der Arbeit, seine Theorie auf den Grundschulbereich zu beziehen.

2 Zur Entstehung von Kellys Theorie: Dieses Kapitel beleuchtet Kellys Lebensweg und die äußeren Umstände, insbesondere die Zeit der Weltwirtschaftskrise, die zur Entwicklung seines klinischen Ansatzes führten.

3 Zur Psychologie der Persönlichen Konstrukte: Der Abschnitt erläutert die theoretischen Fundamente, wie das Basispostulat und die Korollarien, sowie das Menschenbild des Individuums als forschender Wissenschaftler.

4 Zur praktischen Umsetzung von Kellys Theorie in der Grundschule: Hier wird diskutiert, wie die Theorie durch spielerische Methoden wie Rollenspiele bei der Bewältigung von Verhaltensstörungen von Grundschülern unterstützen kann.

Schlüsselwörter

George A. Kelly, Psychologie der Persönlichen Konstrukte, Persönlichkeitstheorie, Konstruktivismus, Antizipation, Grundschule, Verhaltensauffälligkeiten, Rekonstruktion, Rollenspiel, Individuum, Entwicklung, Pädagogische Psychologie, Klienten, Psychotherapie, Wissenschaftler-Analogie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Theorie der Persönlichen Konstrukte von George A. Kelly und untersucht deren Übertragbarkeit auf den Kontext von Kindheit und Entwicklung, insbesondere im Bereich der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die Biografie Kellys, die wissenschaftliche Herleitung seiner Theorie, die Bedeutung des individuellen Konstruktsystems und die praktische Anwendung bei pädagogischen Herausforderungen in der Schule.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, zu prüfen, ob Kellys klinischer Ansatz als Instrument zur Bewältigung von Verhaltensstörungen bei Grundschulkindern dienen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse und Literaturarbeit, um Kellys psychologische Konzepte zusammenzuführen und auf den Bereich der Grundschulpädagogik anzuwenden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Entstehungsgeschichte der Theorie, die theoretische Grundlegung der „Persönlichen Konstrukte“ und die theoretische Fundierung für einen praktischen Einsatz in der Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Konstruktivismus, Persönlichkeitstheorie, Antizipation, Rekonstruktion und das Menschenbild des Individuums als Wissenschaftler charakterisiert.

Warum sieht Kelly den Menschen als Wissenschaftler?

Kelly nutzt die Metapher, weil Menschen ständig Hypothesen über ihre Umwelt aufstellen (Konstrukte), diese durch ihr Verhalten testen und ihre Sichtweisen basierend auf den Erfahrungen anpassen, ähnlich wie Forscher ihre Theorien validieren.

Wie kann ein Rollenspiel bei verhaltensauffälligen Kindern helfen?

Durch Rollenspiele (Enactment) können Kinder ihre starren Konstrukte lockern, neue Perspektiven auf ihre Mitmenschen einnehmen und durch den Rollentausch ein besseres Verständnis für soziale Situationen entwickeln.

Was ist unter dem „Dichotomie-Korollarium“ zu verstehen?

Es besagt, dass menschliche Erfahrungen in bipolaren Konstrukten gespeichert werden. Ein Begriff wie „groß“ erhält seine Bedeutung erst im Gegensatz zu seinem Gegenpol „klein“, was für die Strukturierung unserer Welt essenziell ist.

Was bedeutet der Begriff „Kanalisierung“ in Kellys Theorie?

Kanalisierung beschreibt, dass die psychologischen Prozesse einer Person durch ihre individuellen Konstruktsysteme so gelenkt werden, dass sie Ereignisse antizipieren und so ihre Interaktion mit der Welt organisieren kann.

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Detalles

Título
Psychologie der Persönlichen Konstrukte
Subtítulo
Zur praktischen Anwendung der Theorie George A. Kellys im Primarbereich
Universidad
Carl von Ossietzky University of Oldenburg  (Institut für Psychologie)
Curso
PB 8 – Vorlesung: Kindheit und Entwicklung
Calificación
1,0
Autor
M.Ed. Georg Rabe (Autor)
Año de publicación
2007
Páginas
9
No. de catálogo
V165211
ISBN (Ebook)
9783640808526
ISBN (Libro)
9783640809110
Idioma
Alemán
Etiqueta
Persönliche Konstrukte Universität Oldenburg Psychologie Klaus Peter Walcher George A. Kelly George Kelly Primarbereich Grundschule GS Eingangsstufe Psychotherapeut Kindheit und Entwicklung Grundschulbereich Kellys Theorie George Alexander Kelly Perth Kansas Doktor der Philosophie in Psychologie Professor für Psychologie am Kansas State College Weltwirtschaftskrise Depression Massenarbeitslosigkeit Dust Bowl 1931 bis 1936 Freuds Psychoanalyse freie Assoziationen und Träume Farmersfamilie psychologischen Praxis Mensch als Individuum im Mittelpunkt Psychology of Personal Constructs Basispostulat Grundsatz Zusätze Korollarien Konstrukte Realität individuelles Konstruktsystem Prozessen Netz von Wegen network of pathways vorgebahnte Welt Antizipation Hypothese Konstrukt-Korollarium Individualitäts-Korollarium Persönlichkeitstypen persönliche Konstruktsysteme Dichotomie-Korollarium Persönlichkeitspsychologie Grundschulkinder Sanktionen Strafen Rekonstruktion Bewältigungsmöglichkeiten enactment Bewegung Ledford Bischof C. George Boeree Hermann-Josef Fisseni Martin Fromm D. N. Hinkle Gerd Jüttemann Jörn W. Scheer
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M.Ed. Georg Rabe (Autor), 2007, Psychologie der Persönlichen Konstrukte, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165211
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