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Nachhaltige Mobilität in der Grundschule am Beispiel des Schulfahrtencurriculums

Titre: Nachhaltige Mobilität in der Grundschule am Beispiel des Schulfahrtencurriculums

Dossier / Travail , 2010 , 35 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Carola Willner (Auteur)

Didactique - Histoire et Géographie Régionale
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1. Einleitung
In dieser Hausarbeit zum Thema „Nachhaltige Mobilität in der Grundschule am Beispiel des Schulfahrtencurriculums“ wird ein Schulfahrtenkonzept für die Grundschule vorgestellt, welches sich am Curriculum Mobilität orientiert.
Mobilität, wie es im Curriculum Mobilität verstanden wird, meint nicht nur Verkehr, sondern allgemein die Möglichkeit von Bewegung. Unter Mobilität „wird die Möglichkeit zur räumlichen Bewegung von Menschen [und Gütern], nicht jedoch die Bewegung an sich verstanden, […] So drückt sich ein hoher Grad an Mobilität darin aus, dass eine Person erstens möglichst viele Optionen für räumliche Bewegung hat, sie jedoch nicht automatisch alle wahrnimmt, und zweitens den Aufwand für räumliche Bewegung möglichst minimal hält. Verkehr dagegen ist realisierte Mobilität.“
Die Möglichkeit zur Mobilität spielt im Diskurs um eine nachhaltige Entwicklung eine entscheidende Rolle. Hierbei spielen Fragen nach Art von Bewegung, den damit verbundenen Emissionen, Fragen des Ressourcenverbrauchs, Gesundheitsaspekte sowie soziale und kulturelle Fragen eine zentrale Rolle.
Mit dem Leitbild einer nachhaltigen Mobilität rückt die aktive und motivierende Gestaltbarkeit der Zukunft ins Zentrum schulischen Handelns. Das Ziel von einer Bildung für einen nachhaltige Entwicklung (BNE) ist also die Vermittlung von Kompetenzen (vor allem Gestaltungskompetenz). De Haan formuliert das Ziel wie folgt:
„Bildung für eine Nachhaltige Entwicklung hat unter den bildungstheoretischen Prämissen von Offenheit, Reflexivität und Zukunftsfähigkeit zum Ziel, Lernenden ein systematisch generiertes und begründetes Angebot zu den Themen, Aufgaben und Instrumenten von nachhaltiger Entwicklung zu machen.“
Die vielfältigen Probleme im Bereich Mobilität lassen sich mit den vier Dimensionen (ökologisch, ökonomisch, sozial, kulturell) nachhaltiger Entwicklung analysieren.
Zunächst werden wir uns innerhalb dieser Hausarbeit mit den rechtlichen Grundlagen von Schulfahrten in der Grundschule beschäftigen. Anschließend folgen der Umgang mit Heterogenität und die erforderliche Schülervorbereitung ab der ersten Klasse. Anschließend folgt ein Fazit zur erläuterten Thematik der nachhaltigen Mobilität in der Grundschule.
Das Konzept der BNE wurde übergeordnet in allen Punkten der Hausarbeit berücksichtigt, jedoch explizit im vierten Kapitel „Schulinterne Reglungen“ aufgegriffen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtliche Grundlagen

2.1. Aufsichtspflicht der LehrerInnen

2.2. Begleitende Personen

2.3. Haftung

2.3.1. Unfallversicherung

2.3.2. Krankenversicherung

2.3.3. Haftpflichtversicherung

2.3.4. Reiserücktrittsversicherung

2.4. Jugendschutzgesetz (JuSchG)

3. Umgang mit Heterogenität

3.1. Behinderung

3.2. Migration

3.3. Finanzierung der Klassenfahrt

4. Schulinterne Regelungen

4.1. Schülervorbereitung ab der ersten Klasse (Unterrichtseinheit zum Thema Klassenfahrt )

4.2. Schüler-, Eltern-, Lehreraustausch

4.3. Schriftliche Vereinbarungen

4.3.1. Genehmigung einer Schulfahrt

4.3.2. Einladung zur Schülerpräsentation und zum Elternabend

4.3.3. Einverständniserklärung der Eltern zur Teilnahme und Kostenübernahme der Klassenfahrt

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit entwickelt ein auf das Curriculum Mobilität sowie das Konzept der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) ausgerichtetes Schulfahrtkonzept für die Grundschule. Das Ziel ist es, Lehrkräften einen Leitfaden an die Hand zu geben, um Klassenfahrten rechtssicher, pädagogisch wertvoll und individuell an die Heterogenität der Schülerschaft angepasst zu gestalten.

  • Rechtliche Grundlagen und Aufsichtspflicht bei Klassenfahrten
  • Umgang mit Heterogenität (Behinderung, Migration, Finanzierung)
  • Einbindung der Schülerschaft durch frühzeitige Unterrichtseinheiten
  • Strukturierung der Kommunikation zwischen Lehrkräften, Eltern und Schülern
  • Praktische Vorlagen für organisatorische Vereinbarungen

Auszug aus dem Buch

2.1. Aufsichtspflicht der LehrerIn

Ein Lehrer hat mit Eintreten in den Staatsdienst gewisse Rechte aber auch Pflichten. Zu den Pflichten zählen auch der Schutz und die Beaufsichtigung der SchülerInnen in Form der Aufsichtspflicht. Inhalt dieser Pflicht ist es, sowohl die SchülerInnen selbst bei schulischen Veranstaltungen vor Schäden zu bewahren, als auch zu verhindern, dass diese SchülerInnen andere schädigen. Die Aufsichtspflicht besteht gegenüber allen SchülerInnen einer Schule. Sie ist zeitlich und räumlich an den schulischen Bereich begrenzt, schließt also auch Klassenfahrten mit ein. Erschwert wird das Ausüben der Aufsichtspflicht auf Klassenfahrten dadurch, dass die Kinder sich in ungewohnten Umgebungen befinden. Die Aufsichtspflicht muss kontinuierlich, aktiv und präventiv sein.

Kontinuierliche Beaufsichtigung bedeutet, dass grundsätzlich ununterbrochen die Aufsicht aller Schutzpersonen ausgeübt sein muss. Die Lehrperson kann natürlich nicht jederzeit alle SchülerInnen im Blick haben, sie müssen sich aber zumindest durch die Anwesenheit des Lehrers/der Lehrerin beaufsichtigt fühlen. Bei Grüppchenbildung auf einer Klassenfahrt muss er/sie sich z.B. in jeder Gruppe abwechselnd aufhalten.

Die aktive Beaufsichtigung beinhaltet die der Aufsichtsperson mögliche und zumutbare Vorsorge für den Fall, dass seine Ermahnungen nicht beachtet werden. Die Lehrperson darf sich nicht nur auf seine Weisungen und Warnungen an die SchülerInnen vor Unfällen und Schäden verlassen, sondern muss alles in seiner Macht stehende tun, damit diese Unfälle auch nicht passieren, falls die Kinder gegen seine/ihre Warnungen verstoßen. Hierzu zählt auch das Vergeben von Strafen, wenn dies erforderlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in das Thema der nachhaltigen Mobilität ein und setzt den Rahmen für ein schulpädagogisches Konzept, das sich am Curriculum Mobilität orientiert.

2. Rechtliche Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die rechtlichen Rahmenbedingungen für Schulfahrten, insbesondere Aspekte der Aufsichtspflicht, Haftung, Versicherungsfragen und das Jugendschutzgesetz.

3. Umgang mit Heterogenität: Es werden Strategien im Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen wie körperlichen Behinderungen, kultureller Migration und finanziellen Herausforderungen innerhalb der Klassengemeinschaft diskutiert.

4. Schulinterne Regelungen: Das Kapitel bietet Anleitungen für eine pädagogisch fundierte Planung, die Schülervorbereitung ab der ersten Klasse und die notwendige schriftliche Dokumentation.

5. Fazit: Die Arbeit fasst zusammen, dass eine individuelle und partizipative Planung der Klassenfahrt essenziell ist, um soziale Lernprozesse zu fördern und die BNE-Ziele nachhaltig zu erreichen.

Schlüsselwörter

Nachhaltige Mobilität, Schulfahrtencurriculum, Grundschule, Bildung für eine nachhaltige Entwicklung, Aufsichtspflicht, Klassenfahrt, Heterogenität, Erlebnispädagogik, Inklusion, Schülervorbereitung, Elternarbeit, Finanzierung, Rechtsgrundlagen, Haftung, Partizipation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Konzeption von Klassenfahrten in der Grundschule unter dem Leitbild einer nachhaltigen Mobilität und der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE).

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentral sind die rechtliche Absicherung von Schulfahrten, der pädagogische Umgang mit heterogenen Schülergruppen sowie die Einbindung der Kinder in den Planungsprozess.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erstellung eines Leitfadens für Lehrkräfte, um Klassenfahrten so zu gestalten, dass sie sowohl rechtlich sicher als auch pädagogisch sinnvoll und individuell auf die Klasse abgestimmt sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der Auswertung rechtlicher Bestimmungen und schulpraktischer Konzepte, um ein integriertes Planungsmodell für Schulfahrten zu entwerfen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in rechtliche Grundlagen, Strategien zum Umgang mit Heterogenität und konkrete Empfehlungen zur schulinternen Organisation und Vorbereitung von Klassenfahrten.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind nachhaltige Mobilität, Klassenfahrtencurriculum, Inklusion, Partizipation und pädagogische Planung.

Wie sollten Lehrkräfte mit Ängsten muslimischer Eltern bei Klassenfahrten umgehen?

Die Autorin empfiehlt das frühzeitige persönliche Gespräch, die Einbeziehung der Schüler als Vermittler und die transparente Kommunikation organisatorischer Details, wie beispielsweise Geschlechtertrennung in Unterkünften oder Essensmöglichkeiten.

Warum ist eine frühzeitige Einbindung der Kinder ab der ersten Klasse sinnvoll?

Die Einbindung fördert die Sozialkompetenz und Eigeninitiative. Zudem beugt eine langfristige Vorbereitung Ängsten bei der ersten längeren Trennung vom Elternhaus vor.

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Résumé des informations

Titre
Nachhaltige Mobilität in der Grundschule am Beispiel des Schulfahrtencurriculums
Université
Leuphana Universität Lüneburg
Cours
Qualitätsentwicklung im Sachunterrcht und in der Sekundarstufe mittels des Curriculum Mobilität
Note
2,0
Auteur
Carola Willner (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
35
N° de catalogue
V165472
ISBN (ebook)
9783640811601
ISBN (Livre)
9783640811342
Langue
allemand
mots-clé
Schulfahrt Curriculum Mobilität Mobilität Grundschule Planung einer Schulfahrt Klassenfahrt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Carola Willner (Auteur), 2010, Nachhaltige Mobilität in der Grundschule am Beispiel des Schulfahrtencurriculums, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165472
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Extrait de  35  pages
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