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Marktscreening zur Gestaltung von kollaborativen selbstorganisierten Lernumgebungen für die Weiterbildung

Titre: Marktscreening zur Gestaltung von kollaborativen selbstorganisierten Lernumgebungen für die Weiterbildung

Thèse de Master , 2010 , 142 Pages , Note: 1,1

Autor:in: Jan Dittrich (Auteur)

Médias / Communication - L'économie des médias, Management des médias
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Résumé Extrait Résumé des informations

Mittelpunkt dieser Arbeit bildet das Potential, welches das Web 2.0 für die Anbieter beruflicher Weiterbildung bereit hält. Durch die noch junge Technologie des Web 2.0 werden die kollaborativen
Kommunikationsmöglichkeiten des Internets entscheidend erweitert. Neue Lernformen wie das Selbstorganisierte Lernen 2.0 ermöglichen es, diese kollaborativen Aspekte für die berufliche Weiterbildung
zu nutzen.

Grundlage dieser Arbeit bildet eine empirische Untersuchung der Geschäftsmodelle von Weiterbildungsanbietern. Ziel der Untersuchung ist es, den aktuellen Integrationsstand der kollaborativen,
webbasierten und selbstorganisierten Aspekte des Lernens zu dokumentieren.

Die Analyse stellt die Basis dar, um ein Potential für auf Web 2.0 basierende Lernformen abzuleiten. Die Untersuchung zeigt, dass die Möglichkeiten des Web 2.0 bei Weiterbildungsanbietern sehr unterschiedlich genutzt werden. Während einige wenige - vorwiegend große - Anbieter das Web 2.0 und seine kollaborativen Möglichkeiten bereits für den Lehrbetrieb nutzen, sind die meisten Anbieter relativ
vorsichtig mit der Implementierung neuer kollaborativer Lernformen.
Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass in vielen Bereichen der beruflichen Weiterbildung ein signifikantes Potential für progressive, kollaborative Lernmethoden existiert.

Die Mehrzahl der Anbieter geben an, dass großes Interesse an der Technologie besteht oder dass bereits Vorbereitungen zur
Implementierung im Gange sind.

Die Herausforderung für Weiterbildungsanbieter besteht darin, kollaborative Lernplattformen in etablierte Lernmethoden und Geschäftsmodelle zu integrieren. Gängige Abrechnungsmethoden müssen
überdacht und gegebenenfalls angepasst werden. Weiterhin müssen Vorbehalte, welche einige Weiterbildungsanbieter bezüglich der Qualitätssicherung und des Datenschutzes hegen, zerstreut werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Der Arbeit zugrunde liegende Motivation

1.2. Zielsetzung

1.3. Aufbau der Arbeit

1.4. Der Status Quo deutscher Weiterbildungsanbieter

2. Grundlegende Begriffe

2.1. E-Learning

2.2. Blended Learning

2.3. Web 2.0

2.4. User Generated Content

2.5. Selbstorganisiertes Lernen und Selbstorganisiertes Lernen 2.0

2.6. Weiterbildung

2.7. Geschäftsmodell

3. Theoretische Vorüberlegungen

4. Marktstrukturerhebung deutscher Weiterbildungsanbieter

4.1. Geschäftsmodelle von Weiterbildungsanbietern

4.1.1. Das Partialmodell nach Wirtz

4.1.2. Das angepasste Partialmodell

4.1.3. Das Web 2.0 als Erweiterung zum bestehenden Geschäftsmodell

4.2. Erhebungsmethode der Daten

4.2.1. Wahl der Untersuchungsmethode

4.2.2. Auswahl der Interviewpartner

4.2.3. Das leitfadenbasierte Experteninterview

4.2.4. Konstruktion des Interviewleitfadens

4.2.5. Praktische Vorbereitungen des Interviews

4.2.6. Rahmendaten der Interviews

4.3. Auswertungsmethode der Interviewdaten

4.3.1. Die Konversationsanalyse

4.3.2. Die Diskursanalyse

4.3.3. Die zusammenfassende Inhaltsanalyse

4.4. Der Interviewleitfaden

4.4.1. Themengebiete des Interviewleitfadens

4.5. Auswertung und Interpretation des Interviews

4.5.1. Auswertung und Interpretation der Fragen zum Leistungsangebot

4.5.2. Auswertung und Interpretation der Fragen zur Leistungserstellung

4.5.3. Auswertung und Interpretation der Fragen zur Beschaffung von Content

4.5.4. Auswertung und Interpretation der Fragen zur Vermittlung der Lerninhalte

4.5.5. Auswertung und Interpretation der Fragen zur Marktsituation

4.5.6. Auswertung und Interpretation der Fragen zu finanziellen Aspekten

5. Diskussion der Ergebnisse

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Master-Thesis besteht darin, das Potenzial von Web 2.0-Anwendungen für die berufliche Weiterbildung zu evaluieren. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der aktuelle Integrationsstand kollaborativer, webbasierter und selbstorganisierter Lernaspekte bei deutschen Weiterbildungsanbietern aussieht und wie diese in bestehende Geschäftsmodelle integriert werden können.

  • Analyse der Marktstruktur deutscher Weiterbildungsanbieter.
  • Untersuchung der Anwendung von "Selbstorganisiertem Lernen 2.0" (SOL 2.0).
  • Dokumentation des Integrationsstands von Web 2.0-Technologien.
  • Identifikation von Potenzialen für progressive, kollaborative Lernmethoden.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen zur Geschäftsmodell-Optimierung.

Auszug aus dem Buch

1.4. Der Status Quo deutscher Weiterbildungsanbieter

Dieses zwischengeschaltete Kapitel soll dazu dienen einen ersten groben Überblick über die Landschaft der Weiterbildungsanbieter in Deutschland zu ermöglichen. Der Leser erhält einen Eindruck von der Dimension des Markts der Weiterbildungsanbieter.

Betrachtet man den Weiterbildungsmarkt in Deutschland, so muss die Frage nach der Anzahl der Weiterbildungsanbieter gestellt werden. Eine geeignete Quelle um die Vielfalt der Anbieter zu quantifizieren stellt das Institut DIE dar. In der Projektstudie „Anbieterforschung“, welche vom DIE-Institut durchgeführt wurde, konnten insgesamt 17.000 Anbieter identifiziert werden. Diese Zahl wurde aus einem umfangreichen Abgleich verschiedener Datenbanken, Erhebungen, telefonischer Kontaktaufnahmen und Kurzbefragungen ermittelt. Zu den Strukturdaten befragte das Institut die Anbieter telefonisch und per E-Mail. Laut der Studie sind 46 Prozent also 7820 der untersuchten Weiterbildungseinrichtungen private Anbieter. Die große Anzahl verschiedener Weiterbildungsanbieter lässt die Vermutung zu, dass der Markt für Weiterbildungsanbieter als sehr fragmentiert betrachtet werden kann. Ein Ergebnis der Studie ist das Nord-Süd Gefälle innerhalb Deutschlands. Die Erhebung lässt erkennen, dass im Süden Deutschlands wesentlich mehr Weiterbildungsanbieter pro 100.000 Einwohner vorhanden sind als im Norden (siehe Abbildung 4 Dichte der Weiterbildungsanbieter).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel erläutert die zunehmende Bedeutung von Wissen als zentrale Ressource und führt in die Thematik der selbstorganisierten Lernformen für Weiterbildungsanbieter ein.

2. Grundlegende Begriffe: Hier werden zentrale Definitionen wie E-Learning, Blended Learning, Web 2.0, User Generated Content, SOL 2.0, Weiterbildung und Geschäftsmodell präzisiert.

3. Theoretische Vorüberlegungen: Es werden fünf Hypothesen aufgestellt, die den Zusammenhang zwischen moderner Lerntechnologie und bestehenden Geschäftsmodellen kritisch hinterfragen.

4. Marktstrukturerhebung deutscher Weiterbildungsanbieter: Dieser Hauptteil analysiert Geschäftsmodelle mittels eines angepassten Partialmodells und dokumentiert die Ergebnisse einer qualitativen Expertenbefragung.

5. Diskussion der Ergebnisse: Die Untersuchungsergebnisse werden zusammengefasst und es werden Handlungsempfehlungen zur Integration von Web 2.0-Technologien ausgesprochen.

6. Ausblick: Der abschließende Abschnitt beleuchtet künftige Entwicklungen im Mediennutzungsverhalten der Lerner und deren Auswirkungen auf die Weiterbildungsbranche.

Schlüsselwörter

Weiterbildung, Web 2.0, E-Learning, Blended Learning, Selbstorganisiertes Lernen, SOL 2.0, User Generated Content, Geschäftsmodell, Wissensvermittlung, Experteninterview, Marktstrukturerhebung, Medienwirtschaft, Kompetenzentwicklung, Kollaboratives Lernen, Digitalisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Einsatz von Web 2.0-Technologien und neuen, kollaborativen Lernformen (SOL 2.0) im Kontext der deutschen beruflichen Weiterbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Die Arbeit verknüpft betriebswirtschaftliche Geschäftsmodelle von Weiterbildungsanbietern mit didaktischen Ansätzen wie dem "Selbstorganisierten Lernen" und technologischen Web 2.0-Innovationen.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist die Dokumentation des aktuellen Integrationsstands webbasierter Lernformen in deutschen Weiterbildungseinrichtungen und die Ableitung von Potenzialen für die künftige Geschäftsmodellgestaltung.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wurde ein qualitativer Forschungsansatz gewählt, der auf Experteninterviews mit Geschäftsführern und Fachbereichsleitern sowie einer anschließenden zusammenfassenden Inhaltsanalyse basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Marktstrukturerhebung, der Anwendung des Partialmodells nach Wirtz auf Weiterbildungsanbieter sowie der detaillierten Auswertung und Interpretation der Experteninterviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen gehören unter anderem Weiterbildung, Web 2.0, E-Learning, SOL 2.0, User Generated Content und Geschäftsmodelle.

Warum spielt die Betriebsgröße bei der Implementierung von SOL 2.0 eine Rolle?

Die Studie zeigt, dass größere Weiterbildungsanbieter oft besser ausgeprägte IT-Infrastrukturen und eine stärker verwurzelte Lernkultur besitzen, was die Implementierung neuer Konzepte begünstigt.

Welche Rolle spielt der Datenschutz beim Web 2.0-Einsatz?

Datenschutz und Qualitätssicherung werden von vielen Anbietern als kritische Hürden genannt, die eine verstärkte Nutzung von User Generated Content derzeit noch erschweren.

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Résumé des informations

Titre
Marktscreening zur Gestaltung von kollaborativen selbstorganisierten Lernumgebungen für die Weiterbildung
Université
Stuttgart Media University
Note
1,1
Auteur
Jan Dittrich (Auteur)
Année de publication
2010
Pages
142
N° de catalogue
V165776
ISBN (ebook)
9783640817542
ISBN (Livre)
9783640821037
Langue
allemand
mots-clé
Medienwirtschaft Medienmanagement E-learning SOL SOL 2.0 Blendet Learning Web 2.0 Selbstorganisiertes Lernen Forschungsprojekt SOL 2.0 Weiterbildung Weiterbildungsanbieter Berufliche Weiterbildung
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Jan Dittrich (Auteur), 2010, Marktscreening zur Gestaltung von kollaborativen selbstorganisierten Lernumgebungen für die Weiterbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/165776
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Extrait de  142  pages
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