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Jugendkulturen im 21. Jahrhundert

Title: Jugendkulturen im 21. Jahrhundert

Term Paper , 2008 , 15 Pages , Grade: 1

Autor:in: Bachelor of Arts Antje Dyck (Author)

Pedagogy - General
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[Aus Einleitung]
Wenn im Zeitalter des 21. Jahrhunderts die Frage nach der ´Jugendkultur` aufgeworfen wird, weiß oft keiner so genau, was genau man sich darunter heute eigentlich noch vorzustellen hat. Erinnert man sich an frühere Zeiten, erscheinen da schon klarere Bilder - denkt man z.B. an die Rocker und Hippies aus den 60er-, oder die Heavy-Metal-Szene aus den 70er Jahren zurück.
Zwar fallen einem gewiss auch im heuten Alltag, etwa beim Gang durch die Stadt, verschiedene Jugendszenen und Jugengruppierungen ins Auge, wie z.B. die der Punks oder Gothics, jedoch scheint keine der verschiedenen Jugendszenen zu dominieren. Was ist heute also überhaupt noch unter ´Jugendkultur` zu verstehen, wie sieht sie aus und in welche Richtung bewegt sie sich?
Verschiedene aktuelle Kontroversen, schon allein den Jugendbegriff betreffend, legen nahe, dass es sich bei der Frage nach der Jugendkultur im 21. Jahrhundert um ein komplexes Phänomen handelt, dass sich jedem Versuch der Verallgemeinerung oder Definition zu entziehen scheint. In dieser Arbeit soll die Frage nach der Jugendkultur im 21. Jahrhundert aufgegriffen und erörtert werden. Gibt es sie überhaupt (noch)? Und wenn ja, in welcher Gestalt? Inwiefern unterscheidet sie sich von Jugendkulturen der Vergangenheit, und wo geht sie hin, in welche Richtung bewegt sie sich?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserläuterungen

2.1 Jugend

2.2 Jugendkultur

3. Aktuelle gesellschaftlich-strukturelle Veränderungen

4. Jugendkulturen im 21. Jahrhundert

4.1 Auswirkungen aktueller gesellschaftlicher Veränderungen auf die Lebensphase Jugend

4.1.1 Von der ´Peer Group` zur ´Szene

4.2 Szene(n) – gestern wie heute?

4.2.1 Ausdifferenzierung von Jugendstilen und –szenen

4.2.2 Wandlung des Szenebegriffs

4.3 Szenen als posttraditionale Formen der Gemeinschaftsbildung

5. (Zukunfts-) Tendenzen heutiger Jugendkulturen

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die grundlegende Wandlung des Phänomens "Jugendkultur" im 21. Jahrhundert. Das Ziel besteht darin, zu erörtern, ob und in welcher Form Jugendkulturen heute noch existieren, wie sie sich von vergangenen Strukturen unterscheiden und welche Rolle gesellschaftliche Modernisierungsprozesse bei der Ausdifferenzierung neuer Szenen spielen.

  • Individualisierung, Pluralisierung und Globalisierung als prägende gesellschaftliche Faktoren
  • Die Auflösung klassischer Jugendphasen und die Entwicklung zum "Lebensstil"
  • Der Wandel von der "Peer Group" hin zu flexiblen, posttraditionalen Szenen
  • Der Einfluss von Medien und Internet auf die globale Vernetzung von Stilen
  • Die Rolle von Selbstinszenierung und Interaktion in modernen Szenestrukturen

Auszug aus dem Buch

4.2 Szene(n) – gestern wie heute?

Interessant ist, dass eigentlich alle früheren Jugendkulturen auch noch heute weiter existieren (da wären z.B. die Teddyboys und Rockabillys der 50er Jahre, Skinheads, Rocker und Hippies der 60er, die Heavy-Metal-Szene, die Hardcore-Szene, Autonome aus den 70ern, sowie die Gothics und die vielfach ausdifferenzierten Metal-Szenen aus den 80ern, um nur einige zu nennen).

Zwar überdauern also und fast alle der früheren Szenen und Stile noch bis heute, sie lassen sich jedoch nicht mehr klar umreißen; aufgrund der vielen Imitationen und Revivals älterer Szenen und Stile findet eine immer weiter fortschreitende Ausdifferenzierung von Stilnuancen statt - zum Teil entwickeln sich neue Szenen, die aber häufig auch Aspekte verschiedener ´alter‚ Szenen beinhalten. Szenemitglieder bringen ihre jeweils individuellen, lokalen Einflüsse in die Szenen ein und gestalten, transformieren (in [...] Transformationsprozessen beziehen sich [...] Stile aufeinander, grenzen sich voneinander ab und entfalten sich derart weiter.“) diese individuell um.

Hinzu kommt, dass Szenen als neue Formen der Vergemeinschaftung relativ offene und heterogene Konstellationen sind; das heißt, einzelne Szenen grenzen sich nicht mehr deutlich gegenüber anderen ab, im Gegenteil vermischen sie sich zunehmend untereinander. Auch die Medien und vor allem das Internet üben hier einen gravierenden Einfluß aus; durch die weltweite Vernetzungsmöglichkeiten sind Jugendliche nicht mehr ausschließlich an lokale Szenen gebunden, und tragen somit entscheidend zur weiteren Ausdifferenzierung von Szenen und Stilen bei.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Problematik der Definition von Jugendkultur im 21. Jahrhundert dar und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Begriffserläuterungen: Es werden die zentralen Begrifflichkeiten "Jugend" als Lebensphase und "Jugendkultur" im historischen und soziologischen Kontext definiert.

3. Aktuelle gesellschaftlich-strukturelle Veränderungen: Dieses Kapitel erläutert, wie Individualisierung, Globalisierung und Modernisierung die Lebenswelt und die sozialen Rahmenbedingungen beeinflussen.

4. Jugendkulturen im 21. Jahrhundert: Die Analyse konzentriert sich auf den Wandel von Vergemeinschaftungsmustern, insbesondere den Übergang von der "Peer Group" zur "Szene".

5. (Zukunfts-) Tendenzen heutiger Jugendkulturen: Hier werden die internationalen Tendenzen, die Abnahme visionärer Ideale und der zunehmende Pragmatismus moderner Jugendkulturen thematisiert.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und schätzt die zukünftige Entwicklung jugendlicher Identitätskonstruktionen und Szenebildungen ein.

Schlüsselwörter

Jugendkultur, Individualisierung, Globalisierung, Szene, Identitätskonstruktion, Posttraditionalität, Jugendphase, Sozialisation, Lebensstil, Modernisierung, Vergemeinschaftung, Peer Group, Pluralisierung, Medien, Transformation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Wandel von Jugendkulturen im 21. Jahrhundert und untersucht, inwiefern sich traditionelle Jugendszenen durch gesellschaftliche Modernisierungsprozesse verändert haben.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Fokus stehen die Auswirkungen von Individualisierung und Globalisierung, der Wandel des Jugendbegriffs sowie die Entstehung neuer, flexibler Vergemeinschaftungsformen, die als "Szenen" bezeichnet werden.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Status quo von Jugendkulturen zu bestimmen und zu erörtern, ob noch von einer "Jugendkultur" gesprochen werden kann oder ob das Phänomen heute zu fragmentiert ist, um es einheitlich zu definieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit jugendsoziologischer Fachliteratur, um die aktuellen gesellschaftlichen Veränderungen und deren Einfluss auf junge Generationen zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition von Begriffen, die Analyse soziostruktureller Veränderungen, die Untersuchung der Wandlung des Szenebegriffs und die Betrachtung posttraditionaler Gemeinschaften.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die zentralen Schlüsselbegriffe sind Jugendkultur, Szene, Individualisierung, Posttraditionalität, Fragmentierung und der Wandel von Lebensstilen.

Warum wird heute verstärkt der Begriff "Szene" statt "Peer Group" verwendet?

Der Begriff "Peer Group" wird als zu eng und statisch empfunden, da er die heutige Dynamik, globale Vernetzung und die zunehmende Unverbindlichkeit der Gruppen zu wenig berücksichtigt.

Wie verändert sich die Einstellung von Jugendlichen zu Protest und Idealen?

Im Vergleich zum 20. Jahrhundert zeigt sich heute eher ein Pragmatismus und eine Selbst-Entpflichtung gegenüber großen gesellschaftlichen Idealen zugunsten individueller Lebensgestaltung.

Können auch Erwachsene Teil dieser Jugendkulturen sein?

Ja, da Jugend zunehmend zu einer "Lebenshaltung" avanciert ist, die nicht mehr zwingend an eine biologische Altersphase gebunden bleibt, nehmen verstärkt auch Menschen im Erwachsenenalter am Szeneleben teil.

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Details

Title
Jugendkulturen im 21. Jahrhundert
College
University of Marburg  (Erziehungswissenschaft )
Course
Seminar: Mythos Jugend?
Grade
1
Author
Bachelor of Arts Antje Dyck (Author)
Publication Year
2008
Pages
15
Catalog Number
V166123
ISBN (eBook)
9783640818471
ISBN (Book)
9783640821754
Language
German
Tags
jugendkulturen jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bachelor of Arts Antje Dyck (Author), 2008, Jugendkulturen im 21. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/166123
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