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Darstellung von Frauen in kolonialen Gesellschaften am Beispiel von Maryse Condés "Victoires, les saveurs et les mots"

Portfolio-Self Studies

Titre: Darstellung von Frauen in kolonialen Gesellschaften am Beispiel von Maryse Condés "Victoires, les saveurs et les mots"

Travail de Projet (scientifique-pratique) , 2025 , 16 Pages

Autor:in: Natalie Paggel (Auteur)

Philologie française - Littérature
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Self-Studies-Portfolio in Stichpunkten mit dem Titel: Darstellung von Frauen in kolonialen Gesellschaften am Beispiel von Maryse Condés "Victoires, les saveurs et les mots".

Relevanz des Themas:
- Koloniale Gesellschaften – Frauen erfahren Unterdrückung in vielfältiger Form – sei es durch Rassismus, soziale Hierarchien oder Geschlechterrollen;
- Marysé Condé thematisiert in "Victoire, les saveurs et les mots" die Unsichtbarkeit sowie den Kampf um Selbstbestimmung.

Fragestellung: Wie nutzt Marysé Condé in ihrem Roman "Victoire, les saveurs et les mots", literarische Strategien, wie fragmentarisches Erzählen und Symbolik, um die Suche nach weiblicher Selbstbestimmung im kolonialen Kontext darzustellen?

Extrait


Inhaltsverzeichnis des Buches

  • 1. Einleitung
  • 2. Autorin und ihr Werk
  • 3. Historischer und Gesellschaftlicher Kontext
  • 4. Theoretische Grundlagen
    • 4.1 Spivaks Theorie der Subalternen
  • 5. Analyse literarischer Strategien in Victoire, les saveurs et les mots
    • 5.1 Fragmentarisches Erzählen als literarische Umsetzung der „Sprachlosigkeit“
    • 5.2 Symbolik des Kochens
  • 6. Fazit
  • 7. Bibliografie

Zielsetzung und Thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Maryse Condé in ihrem Roman „Victoire, les saveurs et les mots“ literarische Strategien wie fragmentarisches Erzählen und Symbolik nutzt, um die Suche nach weiblicher Selbstbestimmung im kolonialen Kontext darzustellen und die Unsichtbarkeit sowie den Kampf gegen Unterdrückung von Frauen in kolonialen Gesellschaften zu thematisieren.

  • Darstellung von Frauen in kolonialen Gesellschaften
  • Rassismus, soziale Hierarchien und Geschlechterrollen
  • Weibliche Selbstbestimmung und der Kampf gegen Unsichtbarkeit
  • Fragmentarisches Erzählen als literarische Strategie
  • Die Symbolik des Kochens
  • Gayatri Chakravorty Spivaks Theorie der Subalternität

Auszug aus dem Buch

Victoire, les saveurs et les mots

Victoire n'appréciait pas tout ce bruit autour de sa personne. C'est à regret qu'elle confiait à Anne-Marie le secret de ses compositions culinaires afin que celle-ci les baptise et les fasse imprimer.

Comme un écrivain dont l'éditeur décide du nom, de la couverture, des illustrations de l'ouvrage, c'était en partie se dessaisir de sa création. Elle aurait préféré en conserver le mystère.

Et puis, pour elle, cuisiner n'impliquait aucun désir de vengeance vis-à-vis d'une société qui ne lui avait jamais fait de place. Plus que la musique où elle n'excellât jamais, ni à la guitare ni à la flûte, c'était sa manière d'exprimer un moi constamment refoulé, prisonnier de son analphabétisme, de sa bâtardise, de son sexe,de toute sa condition asservie.

Cuisiner, c'était son son rhum Père Labat, sa ganja,son crack,son ecstasy. Alors, elle dominait le monde. Pour un temps, elle devenait Dieu. Là aussi, comme un écrivain.

Quand elle inventait des assaisonnements, ou mariait des goûts, sa personnalité se libérait, s'épanouissait. Cuisiner, c'était son son rhum Père Labat, sa ganja, son crack, son ecstasy. Alors, elle dominait le monde. Pour un temps, elle devenait Dieu. Victoire métamorphosait tout. Cela tenait de la Transfiguration.

Car la cuisine, comme l'écriture, ne peut s'épanouir que dans la plus totale liberté et ne supporte pas les contraintes. Foin des règles, des traités, des manifestes et des arts poétiques.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel stellt die Relevanz des Themas und die zentrale Forschungsfrage der Arbeit vor, die sich mit Maryse Condés literarischen Strategien zur Darstellung weiblicher Selbstbestimmung im kolonialen Kontext befasst.

2. Autorin und ihr Werk: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über das Leben und die wichtigsten Werke von Maryse Condé, einschließlich ihrer Herkunft, Ausbildung und Auszeichnungen.

3. Historischer und Gesellschaftlicher Kontext: Hier werden die Kolonialisierung und Sklavenwirtschaft in Guadeloupe, rassistische Strukturen, die Rolle der Frauen und politische sowie kulturelle Einflüsse im kolonialen Umfeld beschrieben.

4. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel erläutert Spivaks Theorie der Subalternen, insbesondere die Konzepte der ideologischen Geschlechterkonstruktion, der Sprachlosigkeit und der doppelten Marginalisierung.

5. Analyse literarischer Strategien in Victoire, les saveurs et les mots: Dieses zentrale Kapitel untersucht, wie Maryse Condé fragmentarisches Erzählen und die Symbolik des Kochens einsetzt, um die Sprachlosigkeit und den Kampf um Selbstbehauptung der Hauptfigur Victoire darzustellen.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Analyse zusammen und beleuchtet, wie fragmentarisches Erzählen und die Kochsymbolik Victoires Unsichtbarkeit und ihren Widerstand in einem kolonialen Kontext widerspiegeln.

Schlüsselwörter

Maryse Condé, Victoire les saveurs et les mots, koloniale Gesellschaften, weibliche Selbstbestimmung, Subalternität, fragmentarisches Erzählen, Kochsymbolik, Guadeloupe, Postkolonialismus, Rassismus, Geschlechterrollen, Diskriminierung, kreolische Kultur, Mündlichkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert Maryse Condés Roman „Victoire, les saveurs et les mots“, um darzustellen, wie Frauen in kolonialen Gesellschaften trotz Unterdrückung Selbstbestimmung erlangen und wie dies durch literarische Strategien vermittelt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themenfelder sind die Darstellung von Frauen in kolonialen Kontexten, Rassismus und soziale Hierarchien, die Suche nach weiblicher Selbstbestimmung, fragmentarisches Erzählen, die Symbolik des Kochens und die Relevanz von Spivaks Theorie der Subalternen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es zu untersuchen, wie Maryse Condé literarische Strategien wie fragmentarisches Erzählen und Symbolik in ihrem Roman nutzt, um die Suche nach weiblicher Selbstbestimmung im kolonialen Kontext darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit verwendet eine literaturwissenschaftliche Analyse, die sich auf die Untersuchung literarischer Strategien, Kontextualisierung (historisch, gesellschaftlich) und theoretische Fundierung (Spivaks Theorie der Subalternen) stützt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Analyse literarischer Strategien im Roman, insbesondere dem fragmentarischen Erzählen als Ausdruck von Sprachlosigkeit und der Symbolik des Kochens als Form der Selbstbehauptung und des Ausdrucks.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Maryse Condé, weibliche Selbstbestimmung, kolonialer Kontext, Subalternität, fragmentarisches Erzählen und Kochsymbolik.

Welche Rolle spielt die Theorie der Subalternität von Gayatri Chakravorty Spivak in dieser Analyse?

Spivaks Theorie der Subalternität dient als theoretischer Rahmen, um die doppelte Marginalisierung von Frauen in kolonialen Gesellschaften zu beleuchten und die Schwierigkeit ihrer Artikulation und Selbstbehauptung zu analysieren.

Wie wird die "Sprachlosigkeit" der Hauptfigur Victoire literarisch umgesetzt?

Die Sprachlosigkeit Victoires wird durch fragmentarisches Erzählen, narrative Lücken und die Indirektheit der Darstellung ihrer Gefühle umgesetzt, was ihre mangelnde direkte Stimme in den dominanten Diskursen widerspiegelt.

Inwiefern dient das Kochen in Maryse Condés Roman als Ausdruck von Identität und Widerstand?

Das Kochen wird für Victoire zu einer Form künstlerischer Schöpfung und persönlichem Ausdruck, der über ihre Marginalisierung hinweggeht. Es ermöglicht ihr, trotz Analphabetismus und sozialer Herkunft eine eigene Sprache zu finden und sich selbst zu behaupten.

Welche Bedeutung hat die mündliche Tradition in der Erzählstrategie des Romans?

Die mündliche Tradition ist entscheidend für die Rekonstruktion von Victoires fragmentierter Geschichte, da das Leben der Figur hauptsächlich durch mündliche Überlieferungen und Erzählungen zusammengefügt wird und eine „magische“ Weltsicht vermittelt.

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Résumé des informations

Titre
Darstellung von Frauen in kolonialen Gesellschaften am Beispiel von Maryse Condés "Victoires, les saveurs et les mots"
Sous-titre
Portfolio-Self Studies
Université
University of Göttingen  (Romanisches Seminar)
Cours
Self Studies Literaturwissenschaft
Auteur
Natalie Paggel (Auteur)
Année de publication
2025
Pages
16
N° de catalogue
V1661918
ISBN (PDF)
9783389160190
Langue
allemand
mots-clé
Fragmentarisches Erzählen Postcolonial Studies Maryse Condé Spivak Subaltern Literaturwiss Feminisme Colonialisme
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Natalie Paggel (Auteur), 2025, Darstellung von Frauen in kolonialen Gesellschaften am Beispiel von Maryse Condés "Victoires, les saveurs et les mots", Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1661918
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Extrait de  16  pages
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